Bundesweit einheitliche Corona-Regeln

Corona-Notbremse ist da!

Gastronomie und Hotellerie weiter im Ungewissen

dummy Ab einer Inzidenz von 100 greift die bundesweite Notbremse

Es ist soweit: Bundestag und Bundesrat haben eine bundesweit einheitliche Notbremse beschlossen, um die dritte Corona-Welle in den Griff zu bekommen. Für sämtliche Kreise und kreisfreien Städte gelten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 schärfere Corona-Maßnahmen. Für Gastronomen und Hotelliers ist eine Öffnung damit noch immer nicht in Sicht...

 

 

Die verbindliche Corona-Notbremse greift, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander bei über 100 liegt. Mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten näher. Die Vorschriften könnten frühestens ab Samstag greifen. Die Maßnahmen sind bis 30. Juni befristet. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass spätestens dann die Pandemie durch die Impfungen stark zurückgedrängt ist. (Quelle: TAGESKARTE)

Die Notbremse soll dafür sorgen, dass die Infektionszahlen sinken. Das Gesetz soll so lange gelten, wie der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt. Mit den Gesetzesänderungen reagiert der Bund darauf, dass die zwischen Bund und Ländern vereinbarte "Notbremse" bei mehr als 100 Ansteckungen auf 100.000 Einwohner in einer Woche bislang von den Ministerpräsidenten nicht konsequent gezogen worden ist. (Quelle: WELT)

Was bedeutet die Notbremse für die Gastronomie und Hotellerie?

Restaurants und Betriebskantinen dürfen keine Gäste empfangen, auch nicht in Außenbereichen. Vor Ort-Verzehr ist untersagt. Nur für folgende Einrichtungen bleibt er erlaubt:
•    Speisesäle in medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen
•    gastronomische Angebote in Beherbergungsbetrieben, die ausschließlich der Bewirtung der zulässig beherbergten Personen dienen
•    Bewirtung von Fernbusfahrern sowie Fernfahrern
•    nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen, wenn deren Betrieb zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe beziehungsweise zum Betrieb der jeweiligen Einrichtung zwingend erforderlich ist.

Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist erlaubt, aber: Take-away ist nur von 5 bis 21 Uhr erlaubt. Für Delivery gibt es keine zeitlichen Beschränkungen. Die von der niedersächsischen Landesregierung angeschobenen Modellvorhaben zur Öffnung von Handel und Gastronomie, gekoppelt an Schnelltests, können vorerst nicht starten. Die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten bleibt ebenfalls weiterhin untersagt. (Quellen: Foodservice & TAGESKARTE)

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