Genuss-Ideen 

Was sind eigentlich Amuse-Gueule?

Kleine Appetitanreger mit großer Wirkung

Verwöhnen Sie Ihre Gäste mit verschiedenen Amuse-Gueule-Variationen Gäste greifen gern zu, wenn ihnen leckere Häppchen angeboten werden
Ihr hört in eurem Alltag die Begriffe Amuse-Gueule und Amuse-Bouche sicher öfter – doch wisst ihr auch genau, was es mit diesen kleinen, vornehm klingenden Häppchen auf sich hat? Wir erklären euch heute, was Amuse-Gueule genau sind und warum sie so begeistern – auch abseits der französischen Küche.

Klein, aber oho!

Amuse-Gueule sind mundgerechte Köstlichkeiten, die bei der Ankunft der Gäste gereicht werden. Die Häppchen isst man unkompliziert mit der Hand, oft im Stehen. Mit Amuse-Gueule begrüßt ihr Gäste stilvoll und machen ihnen eine köstliche kleine Freude. Das Reichen von Appetizern ergänzt z. B. einen Sektempfang perfekt!

Üblicherweise erscheint das Amuse-Gueule nicht auf der Speisekarte. Das hat seinen Sinn: Der exquisite Happen verkürzt Gästen die Wartezeit auf das Menü und die Küche stellt vorneweg ihr Können unter Beweis. Die Zutaten des anschließenden Menüs sollten nicht im Appetizer enthalten sein. 

Wissenswert

Der Begriff stammt übrigens aus dem Französischen: Amuse-Gueule bedeutet "Gaumenfreude" oder etwas genauer und weniger fein übersetzt "freut das Maul". Bei uns nennt man die kleinen Häppchen auch häufig Amuse-Bouche, also "Mundfreude".

In Deutschland bezeichnet man Amuse-Gueule auch einfach als das, was sie sind: nämlich ein "Gruß aus der Küche". Neudeutsch bietet sich auch die Bezeichnung "Appetizer" an. 3-Sterne-Koch Dieter Müller kreierte ein ganzes Amuse-Bouche-Menü, das von Gastro-Kritikern als Jahrhundert-Idee gefeiert wurde. 

Tapas in Spanien und Antipasti in Italien sind ursprünglich auch reine Appetithäppchen gewesen. Weil sie so beliebt waren, gewannen sie immer mehr an Stellenwert. 

Der Trend zum Fingerfood und Flying-Buffets zeigt, dass kleine Happen für große Begeisterung sorgen!

Ein Gruß aus der Küche erfreut immer die Gäste