Übersicht der Bundesländer

Die neuen Corona-Regeln

Welche Bestimmungen jetzt gelten

Die Bundesregierung hat sich am 29.9.2020 zu Bund-Länder-Gesprächen über die aktuelle Corona-Lage getroffen Die Bundesregierung hat wieder über neue Corona-Schutzmaßnahmen abgestimmt

Über so manche Einschränkung und Lockerung in der Corona-Pandemie dürfen die einzelnen Bundesländer in eigener Verantwortung entscheiden. Grundsätzlich gilt aber das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln bundesweit. Und kürzlich haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten erneut über ein möglichst einheitliches Vorgehen bei der Bekämpfung des Virus abgestimmt.

Bund und Länder einigten sich unter anderem darauf, dass ein Bußgeld von mindestens 50 Euro fällig wird, wenn Gäste z. B. beim Restaurantbesuch falsche persönliche Daten angeben. Gastronomen sollen prüfen, ob Angaben plausibel erscheinen. Ob sie dabei nur kontrollieren müssen oder auch selbst zur Kasse gebeten werden, wurde offen gelassen. 

Obergrenzen für die Teilnehmerzahl bei privaten Feiern sollen zudem von den Ländern festgelegt werden. Wenn es in einem Landkreis binnen 7 Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen gegeben hat, sollen in öffentlichen oder angemieteten Räumen höchstens noch 50 Personen gemeinsam feiern dürfen.

Gibt es in einem Landkreis binnen 7 Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sollen höchstens noch 25 Menschen in öffentlichen oder angemieteten Räumlichkeiten feiern dürfen.

Welche Bestimmungen in bestimmten Lebensbereichen noch ausgearbeitet wurden und wie die einzelnen Länder sie umsetzen wollen, haben wir für Sie aufgelistet. Selbstverständlich erfolgen die Regelungen unter den üblichen Abstands- und Hygieneauflagen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht.

An dieser Stelle weisen wir daraufhin, dass wir nach bestem Wissen und Gewissen versuchen die Lage für Sie im Blick zu behalten. Aufgrund der sehr schnellen und dynamischen Entwicklungen, übernehmen wir jedoch für Vollständigkeit und Richtigkeit keine Gewähr.

Baden-Württemberg

Missachtung der Corona-Regeln

Für Maskenverweigerer z. B. in Restaurants gilt ein Bußgeld von mindestens 50 Euro. Gaststätten-Besucher müssen jetzt auch eine Maske tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen. 

Öffentliche Veranstaltungen

Öffentliche Tagungen, Kongresse etc. mit bis zu 500 Menschen sind erlaubt, Großveranstaltungen, auf denen sich Hygienemaßnahmen schwer durchsetzen lassen, bleiben bis Ende des Jahres verboten.

Private Feiern

Maximal 500 Menschen dürfen sich in angemieteten Räumen treffen. Ab 100 Personen muss es allerdings ein schriftliches Hygienekonzept geben.

Schulen und Kitas

An weiterführenden und beruflichen Schulen gilt Maskenpflicht - aber nicht im Unterricht, sondern vor allem auf Fluren, Pausenhöfen, in Treppenhäusern und Toiletten. Kitas können öffnen.

Bayern

Öffentliche Veranstaltungen

Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten. Berufliche Tagungen und Kongresse werden unter gleichen Bedingungen zugelassen: Bei zugewiesenen Plätzen mit bis zu 400 Gästen im Freien und 200 in Innenräumen. Ohne Platzzuweisungen liegt die Obergrenze bei 200 bzw. 100 Menschen. Märkte ohne Volksfest-Charakter oder Flohmärkte ohne große Besucherströme werden im Freien unter Auflagen erlaubt. Wenn der Inzidenzwert stabil über 50 steigt, sollen sich nur noch Personen von maximal 2 Hausständen, nahe Angehörige oder Gruppen von bis zu 5 Personen versammeln können. Das gilt auch für Treffen in privat genutzten Räumen. 

Private Feiern

Hochzeiten und andere Feiern sowie Vereinssitzungen dürfen stattfinden mit bis zu 100 Personen in Innenräumen oder bis zu 200 Personen im Freien. Lokal können diese Bestimmungen allerdings je nach Fallzahlen variieren. Sobald der 50er-Warnwert überschritten wird, soll für Hochzeiten oder Geburtstage eine Obergrenze von bis zu 25 Teillnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Teilnehmern unter freiem Himmel erlassen werden. 

Schulen und Kitas

Die generelle Maskenpflicht ist aufgehoben, kann aber auch bei steigenden Fallzahlen wieder eingeführt werden. In München z. B. wurde sie verlängert. 

Berlin

Öffentliche Veranstaltungen

Bei Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten sind im Innenbereich 1.000 Personen erlaubt. Draußen dürfen sogar bis zu 5.000 Menschen zusammenkommen. Gastwirte, die nicht auf die Angabe der persönlichen Daten von Gästen achten, drohen Bußgelder - je nach Schwere der Verstöße sind bis zu 5.000 Euro fällig.

Private Feiern

Im Freien dürfen bei privaten Feiern maximal 50 Teilnehmer beisammen sein, in geschlossenen Räumen sinkt die Zahl auf 25 Menschen. 

Schulen und Kitas

Maskenpflicht gilt in den Schulgebäuden auf Fluren, Toiletten, in Aufenthalts- und Begegnungsräumen. Die Abstandsregeln müssen nicht mehr eingehalten werden. In den Kitas soll die Betreuung aller Kinder wieder im vollen Umfang stattfinden.

Brandenburg

Missachtung der Corona-Regeln

Maskenverweigerer zahlen mindestens 50 Euro Bußgeld, bis zu 250 Euro sind für notorische Maskenverweigerer fällig.

Öffentliche Veranstaltungen

Veranstaltungen dürfen mit bis zu 1.000 Teilnehmern stattfinden, dazu zählen auch Gottesdienste und Konzerte. Abstands- und Hygieneregeln, ein geregelter Zutritt im Freien, genügend Frischluft in Räumen und das Erfassen von Personendaten müssen gewährleistet werden. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen sind bis Neujahr 2021 verboten. Für Autokinos o. Ä. kann es in Einzelfällen Ausnahmen geben. In großen Stadien und Hallen sind wieder mehr als 1.000 Leute erlaubt. Bei einer Kapazität von mehr als 5.000 Plätzen dürfen 20 % mit Zuschauern belegt werden. Außerdem gilt ein Alkoholverbot. Unter 5.000 Plätzen greift die reguläre Obergrenze von bis zu 1.000 Menschen. 

Private Feiern

In Gaststätten oder Gemeindesälen bestimmt die Raumgröße bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m die Zahl der Teilnehmer.

Schulen und Kitas

Maskenpflicht gilt auf Fluren, in Treppenhäusern und beim Anstehen vor Mensen, nicht aber in Klassenräumen und auf Schulhöfen. Kitas sind für alle Kinder offen.

Bremen

Öffentliche Veranstaltungen

Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern in Innenräumen sind erlaubt, im Freien dürfen bis zu 400 Personen zusammenkommen. Ein Konzept, das vor allem den Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet, ist Voraussetzung. Veranstalter müssen die Namen der Teilnehmenden protokollieren. Unter bestimmten Bedingungen sind auch größere Veranstaltungen und Messen möglich. Statt des Volksfestes Freimarkt wird in diesem Jahr ein temporärer Vergnügungspark organisiert; dabei gelten Auflagen und ein Alkoholverbot.

Private Feiern

Bis zu 250 Menschen in Innenräumen sind erlaubt, im Freien können 400 Personen zusammenkommen. Ein Hygienekonzept und die Einhaltung des Mindestabstands sind Voraussetzung. Die Veranstalter müssen die Namen der Teilnehmenden protokollieren.

Schulen und Kitas

Kitas sind im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. An weiterführenden Schulen gilt die Maskenpflicht im Gebäude, aber nicht im Unterricht. An Schulen dürfen klassenübergreifend Gruppen von bis zu 120 Schüler/innen etwa für Pausen und die Ganztagsbetreuung gebildet werden, an Kitas mit bis zu 60 Kindern.

Kontaktbeschränkungen

Es dürfen sich Angehörige unbestimmter Zahl aus 2 Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Auch Zusammenkünfte von bis zu 10 Personen aus verschiedenen Haushalten sind okay.

Hamburg

Missachtung der Corona-Regeln

Wer sich ohne Maske im öffentlichen Raum aufhält, dem droht ein Bußgeld von 80 Euro. 

Öffentliche Veranstaltungen

Unter Auflagen sind Veranstaltunen mit bis zu 1.000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. Zu den Fußballspielen des Hamburger SV und des FC St. Pauli sowie zu anderen Sportgroßveranstaltungen sind wieder mehr als 1.000 Zuschauer erlaubt. Voraussetzung: Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist am Austragungsort kleiner als 35 und das Infektionsgeschehen klar eingrenzbar. Die Platzkapazität kann zu 20 % ausgelastet werden.

Private Feiern

Bei Feiern in angemieteten Räumen, bei denen Alkohol ausgeschenkt wird, dürfen maximal 50 Menschen zusammenkommen. 

Schulen und Kitas

Schüler aus einer Klasse können gemeinsam unterrichtet werden, Abstandsgebote bleiben vorsichtshalber erhalten. In bestimmten Situationen gelten für Kinder einer Jahrgangsstufe Ausnahmen. Die Maskenpflicht gilt für das gesamte Schulgelände, nicht aber im Unterricht. Grundschüler sind von den Regelungen ausgenommen. Nach den Herbstferien müssen alle Klassenräume alle 20 Minuten für mindestens 5 Minuten gelüftet werden. Die Betreuungszeiten in der Kita sind normal, für Eltern und Erzieher gelten besondere Hygienemaßnahmen.

Kontaktbeschränkungen

Im privaten Rahmen dürfen bis zu 25 Personen zusammenkommen, egal aus wie viel Haushalten. Bei Treffen in der Öffentlichkeit sind die Zahlen auf 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt. 

Hessen

Öffentliche Veranstaltungen

Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen müssen nicht genehmigt werden, es gelten aber Hygiene- und Abstandsregeln. Bei Amateur-Sportveranstaltungen sind bis zu 250 Zuschauer erlaubt, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und jedem Zuschauer eine Fläche von 3 Quadratmetern zur Verfügung steht.

Private Feiern

Auch hier müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht genehmigt werden, Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiterhin. Je nach regionaler Entwicklung der Pandemie wird bei privat organisierten Feiern in angemieteten Räumen eine maximale Teilnehmerzahl von 50 oder 25 vorgeschrieben. 

Schulen und Kitas

Auf dem Schulgelände herrscht Maskenpflicht, aber nicht während des Unterrichts. Kommunen können bei lokal steigenden Infektionszahlen eine Maskenpflicht auch im Unterricht anordnen. Kitas sind zum Regelbetrieb übergegangen.

Mecklenburg-Vorpommern

Missachtung der Corona-Regeln

Die Obergrenze für Masken-Verstöße liegt bei 150 Euro.

Öffentliche Veranstaltungen

In geschlossenen Räumen dürfen maximal 200 Menschen an Veranstaltungen teilnehmen, im Freien 500. In Ausnahmen sind auch bis zu 400 bzw. 1.000 Menschen zugelassen. Zu Profi-Sportveranstaltungen dürfen wieder mehr Zuschauer kommen, die zulässigen Obergrenzen richten sich nach der Spielstätte. Volksfeste bleiben verboten.

Private Feiern

Bei Familienfeiern sind höchstens 50 Personen zulässig, bei Hochzeiten, Jugendweihen oder religiösen Festen 75, ebenso bei Trauungen und Beisetzungen.

Schulen und Kitas

Maskenpflicht ab Klasse 5 auf dem Schulgelände, wenn der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann. Kein Mundschutz nötig in Klassenräumen. Kitas sind für alle geöffnet.

Niedersachsen

Missachtung der Corona-Regeln

Maskenverweigerer müssen bis zu 150 Euro zahlen, die Höchstsumme liegt bei 10.000 Euro.

Öffentliche Veranstaltungen

Noch bis 8. Oktober gilt für Veranstaltungen im Kulturbereich eine Obergrenze von 500 Besuchern für Innenräumen und 1.000 für Veranstaltungen im Außenbereich. Änderungen wird es frühestens danach geben. 

Private Feiern

Noch bis 8. Oktober gilt für Feiern z. B. im Restaurant eine Obergrenze von 10 Personen, sofern es sich nicht ausschließlich um Angehörige oder die Mitglieder zweier Haushalte handelt. Bei Festen wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen sind bis zu 50 Personen möglich. Änderungen wird es frühestens danach geben. 

Schulen und Kitas

Maskenpflicht gilt außerhalb des Unterrichts, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wie in Fluren und Treppenhäusern. Ausnahme: Bleiben Schüler einer festgelegten Lerngruppe mit bis zu 120 Schüler/innen unter sich, kann z. B. in einem eigenen Schultrakt auf die Maske verzichtet werden. Kitas sind im Regelbetrieb.

Nordrhein-Westfalen

Missachtung der Corona-Regeln

Ein Bußgeld von 250 Euro wird fällig für Gäste, die im Restaurant einen falschen Namen angeben. Wirte müssen die Angaben auf Plausibilität prüfen, werden aber nicht bestraft.

Öffentliche Veranstaltungen

Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen müssen mit dem Land abgestimmt werden. Für Events mit mehr als 500 Teilnehmern gelten verschärfte Vorgaben. Zu Sportveranstaltungen dürfen unter bestimmten Bedingungen auch wieder mehr als 300 Zuschauer kommen. Bei großen Sport-Events mit mehr als 1.000 Plätzen darf nur ein Drittel der Plätze belegt werden. Sonderregelungen gelten in der Fußball-Bundesliga: Dort dürfen nur 20 % der Plätze vergeben werden. Die Entscheidung über die Genehmigung von Zuschauern bei Fußballspielen soll spätestens am Tag vorher entsprechend dem Infektionsgeschehen fallen. Ab dem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen sind Zuschauer verboten.

Private Feiern

Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen oder Geburtstage sind in angemieteten Räumen mit höchstens 150 Teilnehmern erlaubt. Feiern außerhalb der eigenen Wohnung müssen mindestens 3 Werktage vorher mitsamt einer verantwortlichen Person beim Ordnungsamt angemeldet und es muss eine Gästeliste geführt werden. Ab einem Inzidenz-Wert von 35 sind Feiern im öffentlichen Raum nur noch mit bis zu 50 Teilnehmenden erlaubt, ab einem Wert von 50 nur noch 25. 

Schulen und Kitas

An den Schulen gilt Maskenpflicht, nicht aber während des Unterrichts. Kita-Kinder werden regulär betreut. In den Schulen in Hamm und Remscheid gilt auch während des Unterrichts wieder Maskenpflicht, weil die Zahl der Neuinfektionen dort zuletzt hoch war.

Rheinland-Pfalz

Missachtung der Corona-Regeln

Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss 50 Euro Bußgeld zahlen. 

Öffentliche Veranstaltungen

In Innenräumen dürfen sich bei Veranstaltungen, also u. a. Messen und Märkte, bis zu 250 Menschen aufhalten, im Freien 500 wenn der Mindestabstand gewahrt wird und Kontaktdaten erfasst werden. 

Private Feiern

Wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen, dürfen Familienfeste oder Hochzeiten stattfinden. 

Schulen und Kitas

Außerhalb des Klassenzimmers müssen Schüler einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Kitas sind im Regelbetrieb.

Saarland

Missachtung der Corona-Regeln

100 Euro Bußgeld sind fällig bei Verstößen gegen die Maskenpflicht. Bei einem ersten Verstoß können es die Behörden bei 50 Euro belassen.

Öffentliche Veranstaltungen & private Feiern

Unter freiem Himmel sind bis zu 900 Personen zugelassen, in geschlossenen Räumen bis zu 450.

Schulen und Kitas

Im Freien während des Unterrichts und in den Pausen keine Maskenpflicht, im Schulgebäude aber schon. Kitas sind im Regelbetrieb.

Sachsen

Öffentliche Veranstaltungen

Wenn in der Region des Veranstaltungsortes in den vergangenen 7 Tagen die Zahl der Neuinfektionen 20 pro 100.000 Einwohner nicht übersteigt, dürfen Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern wieder stattfinden. In Jazzclubs oder anderen kleinen Lokalitäten sind Konzerte wieder erlaubt. Bis zu 1.000 Zuschauer dürfen bei Spielen und Wettkämpfen unter Auflagen dabei sein. Für z. B. Fußballspiele mit mehr als 1.000 Besuchern gelten strengere Vorschriften: Eine Kontaktverfolgung muss gewährleistet sein und es darf in der Region nicht mehr als 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geben. 

Private Feiern

In Gaststätten oder angemieteten Räumen sind bis zu 100 Menschen bei Familienfeiern erlaubt. Betriebs- und Vereinsfeiern sowie Kinderferienlager sind mit bis zu 50 Personen sind wieder möglich.

Schulen und Kitas

Es gilt keine umfassende Maskenpflicht. Kitas können in den Regelbetrieb übergehen, allerdings mit erhöhten Hygieneauflagen. 

Sachsen-Anhalt

Missachtung der Corona-Regeln

Verstöße gegen die Maskenpflicht werden nicht geahndet. Auch das Auslegen von Besucherlisten in Restaurants ist nicht zwingend. 

Öffentliche Veranstaltungen

Professionell organisierte Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen dürfen im Freien mit bis zu 1.000 Menschen stattfinden, in geschlossenen Räumen ist die Teilnehmerzahl auf 500 begrenzt. Ab 1. November dürfen es 1.000 sein. Profisport- und Kulturveranstaltungen sind auch mit deutlich mehr Teilnehmern möglich, wenn sie vorher von Gesundheitsamt und Gesundheitsministerium genehmigt wurden. Ab 1. November können Clubs und Diskotheken wieder öffnen, aber nicht mehr als 60 % der maximal zugelassenene Besucherzahl einlassen. Anwesenheitslisten müssen geführt und Mindestabstände beachtet werden.

Private Feiern

Professionell organisierte Fest wie Höchzeiten, Trauerfeiern oder auch Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen dürfen in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen, ab 1. November sogar mit bis zu 1.000 Personen stattfinden. 

Schulen und Kitas

Die Schulleitungen können festlegen, ob und wo auf dem Schulgelände eine Maske getragen werden muss.

Schleswig-Holstein

Missachtung der Corona-Regeln

Ein Bußgeld von 1.000 Euro wird für Gäste fällig, die auf Besucherlisten falsche Angaben machen.

Öffentliche Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen im Freien sind bis zu 500 Teilnehmer erlaubt, in geschlossenen Räumen 250.

Private Feiern

Bis zu 50 Leute können sich im privaten Raum treffen, draußen sind bis zu 150 erlaubt.

Schulen und Kitas

Die Maskenpflicht gilt auf dem Schulgelände, aber nicht im Unterricht. Kitas können in den Regelbetrieb zurückkehren. 

Thüringen

Missachtung der Corona-Regeln

Maskenverweigerer zahlen ein Bußgeld von 60 Euro.

Öffentliche Veranstaltungen

In geschlossenen Räumen müssen die Kontaktdaten der Teilnehmer erfasst werden. Volks-, Dorf-, Schützen- oder Weinfeste, Sportveranstaltungen mit Zuschauern oder Festivals sind mit Zustimmung der zuständigen Gesundheitsbehörde möglich. 

Private Feiern

Familienfeiern mit mehr als 50 Teinehmern müssen dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Im Freien trifft das für Feiern ab 100 Personen zu. Die Landkreise und kreisfreien Städte können je nach Infektionsgeschehen Allgemeinverfügungen erlassen. 

Schulen und Kitas

Kindergärten und Schulen sind für alle Kinder geöffnet, Masken sind im Unterricht nicht vorgeschrieben, aber dort Pflicht, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen.