Eckpunkte des Konjunkturpakets

Die Überbrückungshilfen sind da

Fixkosten-Zuschüsse für kleine und mittlere Unternehmen bis 50.000 Euro monatlich

Die Bundesregierung hat ein neues Konjunkturpaket verabschiedet Die Bundesregierung hat ein neues Konjunkturpaket verabschiedet

Die Spitzen der Koalition haben sich auf ein langersehntes Konjunkturpaket mit einem Umfang von insgesamt 130 Milliarden Euro geeinigt. Hierin enthalten sind auch Überbrückungshilfen, welche eine Fixkostenentlastung für kleine und mittlere Unternehmen von bis zu 150.000 Euro für die Monate Juni bis August in Aussicht stellen. Nachfolgend informieren wir Sie über die bisher bekannten Rahmenbedingungen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze bedingt durch die Corona-Krise in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60,0 % hinter den Monaten April und Mai 2019 zurückgelegen haben und bei denen davon auszugehen ist, dass in den Monaten Juni bis August 2020 fortlaufend mit mindestens 50,0 % Umsatzrückgang zu rechnen ist. Bei jungen Unternehmen sind die bisher erzielten Monatsumsätze als Bemessungsgrundlage heranzuziehen.

Erstattet werden bis zu 50,0 % der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50,0 %. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70,0 % können bis zu 80,0 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag ist auf insgesamt 150.000 Euro für 3 Monate gedeckelt.

Bei kleinen Unternehmen bis 5 Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen.

Die Umsatzrückgänge und die Höhe der Betriebskosten müssen bei Antragstellung durch den Steuerberater oder der entsprechenden Kammer nachgewiesen werden. Nach Erhalt der Erstattung erfolgt eine entsprechende Gegenprüfung. Möglicherweise müssen zu viel gezahlte Überbrückungshilfen zurückerstattet werden.

Die konkreten Eckpunkte zu den Überbrückungshilfen in der Hotellerie und Gastronomie finden Sie rechts in der Box.

Wichtig: Hier können die Mittel beantragt werden 

Weitere beschlossene Maßnahmen des Konjunkturpaketes sind ...

  • Senkung der Mehrwertsteuer im Zeitraum Juli bis Dezember 2020 auf 16,0 bzw. 5,0 %.
  • Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge auf maximal 40,0 %.
  • Stabilisierung der Strompreise durch eine Senkung der EEG-Umlage auf 6,5 ct/kwh in 2021 und 6,0 ct/kwh in 2022.
  • Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrages auf 5,0 Mio € in 2020 und 10,0 Mio. Euro in 2021.
  • Degressive Abschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter mit dem Faktor 2,5 anstelle von derzeit 25,0 % in den Jahren 2020 und 2021.
  • Verkürzung des Entschuldungsverfahrens für natürliche Personen im Insolvenzfall auf 3 Jahre.
  • Kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zu den 3 Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro.

Ihr Partner in Krisenzeiten

CHEFS CULINAR steht Ihnen in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Gerne erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam ein erfolgreiches Krisenkonzept. Unsere Berater sind BAFA gelistet. Damit stehen für eine Beratung folgende Fördermittel des Bundes zur Verfügung:

  • Für Jungunternehmen (2 Jahre) 50,0 % bis maximal 2.000 Euro in den alten Bundesländern bzw. 80,0 % bis 3.200 Euro in den neuen Bundesländern bei einer Bemessungsgrundlage von 4.000 Euro Beratungshonorar.
  • Für Bestandsunternehmen (über 2 Jahre) 50,0 % bis maximal 1.500 Euro in den alten Bundesländern bzw. 80,0 % bis 2.400 Euro in den neuen Bundesländern bei einer Bemessungsgrundlage von 3.000 Euro Beratungshonorar.
  • Für Betriebe in Schwierigkeiten 90,0 % bis 2.700 Euro bei einer Bemessungsgrundlage von 3.000 Euro Beratungshonorar.

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Beraterteam zur Verfügung.