Erfrischende Würze

Wir stellen die verschiedenen Minze-Sorten vor
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01.08.2017

Echt dufte und so vielseitig – Minze

Für jedes Gericht ist ein passendes Kraut gewachsen!

Minze kennt man in Cocktails oder Tees
Minze nimmt man doch nur für Tee oder mal einen Cocktail, dachten Sie? Dabei ist das Kraut unglaublich vielfältig. Vor allem an heißen Sommertagen wirkt es erfrischend! Die orientalische Küche hat längst erkannt, dass Minze kulinarisch ein echtes Erlebnis sein kann und setzt sie gerne in herzhaften Fleisch- und Gemüsegerichten, Dips und Saucen sowie in Süßspeisen ein. Wer auch mal was Neues ausprobieren möchte, liest schnell weiter: Wir zeigen Ihnen hier die bekanntesten Minze-Sorten und ihr perfektes Einsatzgebiet!

Schokoladenminze

Schokoladenminze

Genuss auf die feine, englische Art: Das Aroma der Schokoladenminze erinnert an After-Eight-Schokolade und peppt daher vor allem süße Desserts und schokoladige Gerichte so richtig auf. Für eine pfiffige Garnitur ziehen Sie einen Schokoladenminze-Zweig durch flüssige Kuvertüre und lassen ihn trocknen.

Marokkanische Minze

Marrokanische Minze

Ihre leicht gekräuselten Blätter nimmt man in arabischen Ländern gerne für erfrischende Tees mit viel Zucker. Aber auch in Salaten kommt ihre Würze gut zur Geltung.

Vor allem jetzt, im Sommer, schmeckt ein Eistee aus marokkanischer Minze besonders gut: Pro Glas 1–2 Zweige mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen, abseihen, nach Geschmack süßen und kühl stellen. Übrigens zählt diese Minze-Art zu den geschmackvollsten; ihr Mentholgehalt ist viel geringer als der der Pfefferminze.

Erdbeerminze

Erdbeerminze

Mmmh, die Erdbeerminze bietet ein 3-faches Dufterlebnis: Berühren Sie sie nur leicht, erinnert ihr Duft an Sahne-Eis. Wer beherzter zugreift, wird mit einem klaren Erdbeerduft belohnt. Und wenn Sie die Blätter zerreiben, verwandelt sich das Aroma in eine pralinenartige Schwarzwälder-Kirsch-Note! Daher macht sich die Erdbeerminze besonders gut in Tees und Desserts. Wichtig: Um das Aroma zu erhalten, sollten Sie die Blätter nicht erhitzen, sondern nur fein gehackt unter Quarkspeisen, Obstsalate oder Fruchtsaucen heben.

Auch in Cocktails sorgt diese Minze-Art für verzückte Gesichter. Oder überraschen Sie Ihre Gäste an warmen Tagen mit einem erfrischenden Erdbeer-Wasser: Dazu einen Zweig Erdbeerminze in eine Karaffe geben und mit kaltem Mineralwasser füllen. Wunderbar erdbeerig!

Mojito-Minze

Sie heißt eigentlich Hemmingway-Minze, ihr Zweitname lässt sich nur besser vermarkten. Schließlich aromatisiert das Kraut die verschiedensten Cocktails – wie Hugo oder eben Mojito – ganz wunderbar. Barkeeper schwören darauf!

6–8 Minzblättchen gehören in einen Mojito, hinzu kommen Rohrzucker und Limettensaft. Alles mit einem Stößel vermischen, mit Eiswürfeln auffüllen und mit 5 cl weißem Rum sowie 9 cl Mineralwasser aufgießen. Für die alkoholfreie Variante nehmen Sie einfach mehr Mineralwasser oder Ginger Ale. Herrlich spritzig an heißen Sommertagen!

Pfefferminze

Pfefferminze

Die bekannteste unter den Minze-Arten ist nicht nur ein berühmtes Heilmittel gegen allerlei Wehwehchen. Vor allem die englische Küche weiß ihre Würze schon lange zu schätzen und bereitet damit z. B. Saucen für Lammgerichte oder Roastbeef zu. Auch Reisgerichte erhalten mit Pfefferminze Pfiff, eine Erbsensuppe wird damit zu etwas Besonderem. Oder probieren Sie ein Pfefferminz-Pesto: Dazu Minz- und Basilikumblätter zu gleichen Teilen grob hacken, Kürbiskerne in einer Pfanne rösten, abkühlen lassen und fein mahlen. Kürbiskern- und Olivenöl mit Basilikum, Minze und Zitronensaft dazugeben und alles fein pürieren. Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.