Pandemiebekämpfung

Erneut harter Lockdown

ab Mittwoch, dem 16. Dezember

dummy Die Betriebe bleiben geschlossen

Noch vor den Weihnachtsfeiertagen geht Deutschland erneut in einen bundesweiten Lockdown. Von dieser Entscheidung sind fast alle Lebensbereiche betroffen, auch der Einzelhandel, Kitas und Schulen. Gastronomen können jedoch weiter auf Delivery und Take away setzen. Gelten soll der Beschluss vorerst bis zum 10. Januar.

Nach Beratungen mit den Ländern am Sonntag, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel der Bevölkerung den Beschluss mit: Angesichts der angespannten Corona-Lage wird das öffentliche Leben nun bereits vor Weihnachten weitestgehend heruntergefahren. Der komplette Einzelhandel muss ab dem 16. Dezember schließen, in Schulen wird die Präsenzpflicht aufgehoben. Lediglich Läden, die für die Versorgung der Bevölkerung essentiell sind, dürfen weiter öffnen.

Was bedeutet das für die Gastronomie? 

Für die Gastronomen bleibt es dabei: Das To-Go und Delivery-Geschäft ist weiterhin erlaubt. Der Alkoholausschank im Freien ist allerdings untersagt. 

Wie sieht es mit den Wirtschaftshilfen aus?

Die Politik verweist einmal mehr auf die vom Staat ausgerufenen Hilfen für Unternehmen. 

Betroffene Unternehmen sollen Hilfen erhalten, "analog zum November", also in Höhe bis zu 75 Prozent des Umsatzes vom Dezember 2019. (...)

Auch im Dezember und Januar soll es diese Hilfen geben, diese sollen analog zu den Novemberhilfen gestaltet werden. Zu diesen hat das Wirtschaftsministerium Fragen und Antworten auf einer speziellen Website veröffentlicht. Das Portal für die Anträge wurde ebenfalls freigeschaltet. (Quelle: Food Service) Die Antragstellung für die Dezemberhilfe wird danach voraussichtlich ab Anfang Januar 2021 möglich sein. 

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Weiterhin gelten einheitliche Kontaktbeschränkung bis zu fünf Erwachsenen aus zwei Haushalten. Vom 24. bis zum 26. Dezember gibt es eine Lockerung: Dann sind Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehende Personen zuzüglich Kinder im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis gestattet. An Silvester gelten dann wieder die strengen Regeln bezüglich der 2 Haushalte und zudem ein Versammlungsverbot.

Zudem haben einige Bundesländer zusätzliche Regeln erlassen: In Baden-Württemberg gilt bereits seit Samstag, 12. Dezember, eine abendliche Ausgangssperre ab 20 Uhr abends bis 5 Uhr morgens.

Wie geht es weiter?

Am 5. Januar berät die Kanzlerin erneut mit den Ministerpräsidenten. Dann geht es darum, was ab dem 11. Januar gelten soll und wie weiter verfahren wird.

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