Ernährungsreport 2020

Ernährung in der Corona-Krise

BMEL zeigt, wie sich die Pandemie auf das Essverhalten der Deutschen auswirkt

Ernährungsreport 2020 Wie isst Deutschland? Der neue Ernährungsreport 2020 zeigt es

Durch das Corona-Virus ist ein enorm hoher wirtschaftlicher Schaden entstanden. Doch inwiefern hat sich die Pandemie auf das Konsumverhalten von Lebensmitteln auf die deutschen Bundesbürger ausgewirkt? Worauf kommt es bei der Auswahl von Produkten an und werden Lieferangebote von örtlichen Gastronomen stärker nachgefragt als vor dem Virus? Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat jüngst den Ernährungsreport 2020 herausgebracht, dessen Ergebnisse auch für das Gastgewerbe interessant sind ...

Herkunft und Regionalität sind wichtig

Regionale Waren sind gefragt Milch, Brot und Eier - Produkte von regionalen Erzeugern sind gefragt

Corona macht deutlich: Die Landwirtschaft und damit die regionale Erzeugung und Vermarktung ist systemrelevant. So sehen viele Menschen die Landwirtschaft in einem anderen Licht. Mehr als jede dritte befragte Person (39 Prozent) gibt an, dass die Landwirtschaft für sie in der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen hat. Besonders unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (47 Prozent) ist die Landwirtschaft wichtiger geworden als vor der Krise. (Quelle: BMEL, Ernährungsreport 2020)

Auch für Gastronomen könnte diese Erkenntnis maßgebend sein, künftig noch mehr darauf zu achten, Produkte von regionalen Erzeugern zu beziehen und damit auch zu werben. Aus dem Ernährungsreport geht hervor, dass besonders frische Erzeugnisse vorn liegen, wie Milch, Milcherzeugnisse und Eier, Brot und Backwaren sowie frisches Gemüse und Obst. Fleisch und Wurstwaren belegen den vierten Platz.

Stärkere Nachfrage beim Lieferservice

Die Nutzung von Lieferdiensten nimmt zu Nachgefragt: Die Nutzung von Lieferdiensten nimmt zu

Um den durch Corona entstandenen wirtschaftlichen Schaden abzufedern, bieten viele Gastronomen mittlerweile einen Delivery-Service an. Wie sich zeigt, eine durchaus gewinnbringende Maßnahme, denn laut des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft nutzen 8 Prozent der Befragten Angebote von Lieferdiensten für fertige Mahlzeiten in der Corona-Krise häufiger als zuvor.

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Zunahme von Bevorratungen

Warenlager Produkte, die sich länger halten, sind in diesen Zeiten sinnvoll

Weiterhin geht aus dem Ernährungsreport 2020 hervor, dass eine Bevorratung an Lebensmitteln in der Corona-Situation für 17 Prozent an Bedeutung gewonnen hat. Dies ist auch für Gastronomen ein interessanter Aspekt im Hinblick auf bedarfsgerechtes wirtschaften: Waren, die länger gelagert werden können, können im Falle eines erneuten Shutdowns zu einem späteren Zeitpunkt verarbeitet werden.

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