21.01.2016

Heiß begehrt zum Valentinstag

Liebe geht durch den Magen

An Valentinstag schenken sich Liebespaare etwas
Am 14. Februar ist wieder der Tag der Verliebten! Und das heißt für viele: Zeit für Romantik und schöne Stunden zu Zweit. Manche schenken sich Blumen, Süßigkeiten oder andere Kleinigkeiten – viele laden Ihre(n) Liebste(n) zu einem romantischen Abendessen ein. Kein Wunder also, dass dieser Tag für Gastronomen zu einem der umsatzstärksten im Jahr gehört. Nicht umsonst heißt es so schön: "Liebe geht durch den Magen".

Besonders am Valentinstag sollte nicht nur das Ambiente des Restaurants auf die Verliebten abgestimmt werden, sondern selbstverständlich auch das Menü. Bieten Sie Ihren Gästen an diesem Tag etwas Unerwartetes und Außergewöhnliches – beispielsweise ein "Liebesmenü" mit anregenden Lebensmitteln?! Aphrodisiaka sollten an diesem Tag auf keiner Speisekarte fehlen. Welche Zutaten für die richtige Stimmung sorgen, zeigen wir Ihnen gern:

Austern

Potenzsteigerung deluxe – Austern

Potenzsteigerung auf exklusive Art! Das edle Schalentier punktet mit einem sehr hohen Gehalt an Zink, das die Testosteronproduktion ankurbelt und somit die Männlichkeit fördert. Logisch also, dass Austern die Leibspeise des Vollblut-Liebhabers Casanova waren ...

Wussten Sie schon, dass Untersuchungen ergaben, dass Austern einen ähnlich hohen Nährstoffgehalt wie Muttermilch haben. Diesbezüglich kann sich kaum ein anderes Lebensmittel mit den kalorienarmen Kraftpaketen messen.

Chili

Scharfmacher Chili

Der Klassiker der Scharfmacher ist unangefochten die Chilischote. Die Schärfe der Chili wird als Schmerz wahrgenommen und sorgt für die Ausschüttung körpereigener Endorphine – sie machen uns schmerzunempfindlich, euphorisch und glücklich. Die enthaltenen Alkaloide reizen die Schleimhäute und regen die Durchblutung an – was sich gewisse Körperteile zunutze machen ...

Ingwer

Ingwer nicht nur gut für's Imunsystem

Die exotisch-scharfe Wurzel ist in Südostasien schon seit langem als Aphrodisiakum bekannt und der Hit in vielen Speisen. Ingwer regt den Kreislauf und die Durchblutung an – u.a. auch in besonderen Körperregionen.

Dazu kommt, dass die Wurzel sehr gesund ist. Sie wirkt entzündungshemmend, schleimlösend und stärkt die Abwehrkräfte. Zudem enthält Ingwer jede Menge Vitamine.

Muskatnuss

Anregend und berauschend – die Muskatnuss

Dieses Gewürz hat es in sich! Die Muskatnuss wirkt anregend und berauschend. Sie galt schon sehr früh als Heilpflanze und Rauschmittel und ist bereits seit Jahrtausenden als Aphrodisiakum in Indien, China und in der arabischen Welt bekannt. Ihr ätherisches Öl Myristicin kann zu Halluzinationen und euphorischen Zuständen führen, die sogar mehrere Tage anhalten können. Achtung: Das Gewürz wirkt in höheren Mengen hochgiftig – also, dosieren Sie sparsam! Hier gilt: Weniger ist mehr!

Petersilie

 Petersilie trägt auch den Namen Geilwurz

Die "Geilwurz" – so wurde sie im Mittelalter genannt – war schon früh als Aphrodisiakum bekannt. Der enthaltene Wirkstoff Apiol ist schuld. Denn er bewirkt eine bessere Durchblutung, was besonders die männlichen Geschlechtsorgane stimuliert.

Aber Vorsicht: Übermäßiger Verzehr kann zu Lichtempfindlichkeiten führen und die Schleimhäute zu stark reizen. Schwangere sollten auf den Genuss des Krauts verzichten, weil es eine Fehlgeburt hervorrufen kann.

Spargel

Grüner und weisser Spargel

Die Form des Spargels lässt schon darauf schließen, dass dieses Königsgemüse zu den Aphrodisiaka zählen kann. Das sahen auch schon die alten Römer so.

In den Spargelstangen stecken eine Menge Mineralstoffe, Zink und Folsäure. Die Aminosäure Aspargin wirkt entwässernd und durchblutungsfördernd – was wieder gewissen Organen zugute kommt.