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Kleines Kräuter-Einmaleins

Dazu passen Rosmarin, Thymian & Co.

Rosmarin und Thymian frisch zubereitet geben vielen Gerichten die perfekte Note Frisch und fertig: Kräuter bringen Würze in eure Gerichte
Frische Kräuter gehören in jede moderne Küche: Rosmarin, Thymian & Co. verpassen vielen Gerichten ordentlich Pfiff. Dabei stellen sie herkömmliche Gewürze wie Salz und Pfeffer oftmals in den Schatten. Sie punkten nicht nur im Geschmack, sondern verleihen Gerichten dazu noch den Frische-Kick. Wir stellen euch die gängigsten Kräuter vor und verraten, wozu sie besonders gut passen …

Rosmarin

Rosmarin peppt Ihre Gerichte wunderbar auf Rosmarin bringt eine südländische Note in eure Gerichte

Dufte Würze

Rosmarin verbreitet einen herrlichen Wohlgeruch. Der zart-herbe Geschmack findet vor allem in der mediterranen Küche viel Anklang: Rosmarin verleiht Fleisch und Gemüse einen südländischen Geschmack. Aber auch zum Aromatisieren von Antipasti und Käse eignen sich die grünen Nadeln prima. Beim Würzen den Rosmarin nur sparsam verwenden – der intensive Geschmack dringt in den Gerichten schnell durch. Übrigens: Die grünen Nadeln verleihen auch Süßspeisen, Gebäcken und Eis eine einzigartige Note – probiert es doch mal aus!

Thymian

Mit Thymian verleihen Sie Ihren Speisen die nötige Würze Thymian verpasst eurer Küche mediterranes Flair

Für die mediterrane Küche

Die grau-grünen Thymian-Blätter harmonieren mit ihrem leicht pfeffrigen und herben Aromen besonders gut mit Oliven, Knoblauch, Aubergine, Paprika und Tomate. Aber auch Wild, dunklem Geflügel, Lamm, Aal, Kartoffeln und Hülsenfrüchten verleiht Thymian die nötige Würze. Außerdem macht er zusammen mit Rosmarin, Salbei und Lorbeer eine gute Figur. Thymian ist ein fester Bestandteil im klassischen Bouquet garni und im Fines herbes der französischen Küche. Besonders viel Aroma hat der Thymian, wenn ihr ihn trocknet. Habt ihr schon mal euren Flammkuchen mit Thymian gewürzt? Er bekommt dadurch eine einzigartige Note!

Basilikum

Basilikum ist aus der italienischen Küche nicht wegzudenken Bester Freund der Tomate: Basilikum

Süßlich-pfeffriger Wohlgeruch

Was wäre die italienische Küche ohne ihr Basilikum? Die grünen Blätter sichern sich dort schon lange feste Plätze in vielen Zutatenlisten – genau wie Parmesan und Mozzarella. Basilikum gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Würzmitteln: Als fester Bestandteil in Pizzagewürzen und italienischen Kräutermischungen kommt Basilikum auch hierzulande häufig auf die Tische. Ein Dreamteam der europäischen Küche bilden Tomate und Basilikum. Aber auch in grünen Pestos finden eure Gäste den intensiven und trotzdem leichten Geschmack immer wieder köstlich. Habt ihr schon mal einen Pfannkuchen mit Schinken und Basilikum serviert? Einfach lecker!

Petersilie

Petersilie sieht nicht nur gut aus, sondern verleiht Ihren Gerichten den letzten Kick Beliebt beim Garnieren von Platten: Petersilie

Weit mehr als nur Deko

Petersilie gehört zu den bekanntesten Küchenkräutern: In der glatten und krausen Variante verfeinert sie mit ihrem frischen Aroma Saucen, Suppen, deftige Eintöpfe und edle Speisen. Aber auch beim Garnieren von kalten Platten greifen die Deutschen gerne zu diesem beliebten Kraut. Die Petersilie – auch als Peterle bekannt – überzeugt dazu mit vielen Vitaminen: Beachtliche Mengen an Vitamin A, B1, B2, C und E sowie Zink und Fluor machen die Petersilie zu einer Vitaminbombe.

Oregano

Oregano ist aus der italienischen Küche nicht wegzudenken Der treue Begleiter der Pizza: Oregano

Liebling aus Bella Italia

Oregano ist von der italienischen Pizza kaum wegzudenken. Aber auch in Nudel-Saucen und verschiedenen Kräutermischungen ist er stets mit von der Partie. Dazu verfeinert der Oregano Salate, Fisch-, Fleisch- und Kartoffelgerichte. Auch der klassischen Tomatensauce setzt er eine deliziöse Krone auf. Besonders Tortillas mit knackfrischem Gemüse und Hähnchenbrustfilets harmonieren herrlich mit Oregano. Das Kraut schmeckt nach einer Mischung aus Thymian und Majoran mit einer bitteren und herb-pfeffrigen Note. Getrocknet entfaltet das Kraut einen noch intensiveren Geschmack als im frischen Zustand.

Salbei

Salbei ist nicht nur bekömmlich, sondern auch sehr aromatisch Für ordentlich Würze: Salbei

Für deftigen Hochgenuss

Salbei würzt deftige Speisen wie beispielsweise Braten oder Leber. Gemüse, Nudeln oder Getränke erhalten durch das Gewürzblatt das gewisse Etwas. In der italienischen Küche wird diese Würze klassisch bei Saltimbocca verwendet, bei uns ist er ein beliebtes Gewürz zu Aal. Habt ihr schon mal Pfifferling-Rührei mit Salbei gewürzt? Schmeckt einfach gut! Wenn ihr Salbei beim Kochen verwendet, solltet ihr stets genügend Blätter hinzugeben – denn während des Kochvorgangs verliert er an Geschmack.

Ihr seid auf den Geschmack gekommen? Dann nichts wie ran an die Töpfe!