29.03.2018

Sprechen Sie schon Kimchi?

Frischer Wind aus der Korean Kitchen

Asiatisches Essen ist auch im Westen sehr beliebt Asiatische Gerichte sind auch bei uns beliebt
Nicht erst seit den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang feiert koreanisches Essen seinen siegreichen Einzug in deutsche Küchen. Wer seinen Gästen mal etwas anderes als Sushi oder Frühlingsrollen bieten und dabei nicht auf exotisches Flair verzichten möchte, greift jetzt zu Kimchi, Bibimbap oder Bulgogi.

Die koreanische Küche bietet nicht nur viele leckere Gerichte, sie ist auch noch gesund und äußerst abwechslungsreich. Und das Beste daran: Fleischliebhaber und vegetarische Gäste kommen gleichermaßen auf ihre Kosten.

Kimchi

Kimchi ist das bekannteste Gericht aus Korea Sauer eingelegtes und scharf gewürztes Gemüse: Kimchi

Koreas Nationalgericht ist vermutlich auch das bekannteste koreanische Gericht bei uns. Bei Kimchi handelt es sich um sauer eingelegtes und scharf gewürztes Gemüse. Durch Milchsäuregärung wird Kimchi haltbar gemacht und bekommt seinen charakteristischen Geschmack. Meistens bildet Chinakohl die Grundlage, aber auch Ingwer und Rettich sind beliebte Zutaten. Für die richtige Würze sorgen jede Menge Knoblauch und Chili! Die fermentierte Gemüsebeilage wird bevorzugt zu Reis gereicht und darf bei keiner Mahlzeit fehlen. Kimchi liefert eine gehörige Portion Vitamine, darunter Vitamin B und C, Magnesium, Folsäure und Kalium.

 

Bibimbap

Bibimbap wird in einer Schüssel serviert Bibimbap kommt in einer Schüssel auf den Tisch

Besondere Faszination löst vor allem bei Nicht-Koreanern Bibimbap aus. Das Gericht aus Gemüse, Rindfleisch, Reis und Ei kommt in einer Schüssel auf den Tisch. Wenn es in einem heißen Steintopf serviert wird, handelt es sich um Dolsot-Bibimbap. Die Zutaten werden ungemischt serviert, zum Schluss kommt noch ein rohes Ei in die Mitte – erst am Platz wird das Ei mit Stäbchen unter den Reis und das Gemüse und Fleisch verrührt. Der Clou am Dolsot-Bibimbap: In dem heißen Topf stockt das Ei und der Reis wird knusprig. 

In Korea gilt Bibimbap als Kraftnahrung für Körper und Köpfchen: Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine sind hier reichlich vertreten!

Kimbap

Gimbap sind gefüllte Reisröllchen Sushi auf Koreanisch: Kimbap

Sushi? Nein, jetzt rollt sich Kimbap in die Herzen Ihrer Gäste! Die prall gefüllten Reis-Röllchen ähneln dem japanischen Klassiker zwar auf den ersten Blick, hier machen aber die inneren Werte den Unterschied aus: Neben gekochtem Reis kommen je nach Geschmack Fisch, Garnelen, mariniertes Fleisch, Omelett oder Rettich hinein. In Seetang eingerollt und in Scheiben geschnitten – fertig ist ein weiteres koreanisches Super-Gericht! Würze verleihen die Beilage Kimchi und ein Chilidip.

Eine andere Variante dieses Gerichts heißt Samgak Kimbap: Es wird nicht in runde Scheiben, sondern in Dreiecke geschnitten: Im Herzen wartet eine leckere Füllung aus Reis und Gemüse, Fleisch oder Fisch.

Bulgogi

Koreanisches Feuerfleisch: Bulgogi Koreanisches "Feuerfleisch": Bulgogi

Ebenfalls ein Renner unter koreanischen Gerichten ist "Feuerfleisch" oder Bulgogi. Dem marinierten Rindfleisch verleiht eine Mischung aus Ingwer, Knoblauch, Senf, Pfeffer und Reiswein die richtige Würze. Es verdankt seinen Namen allerdings nicht dem Umstand, dass es besonders scharf ist, sondern der Tatsache, dass es traditionell über offenem Feuer gegrillt wird.

Die Fleischstückchen werden in etwa 5 Millimeter dicke Scheiben geschnitten, mehrmals auf dem Grill gewendet und immer wieder mit Marinade eingerieben. Bulgogi schmeckt wunderbar zusammen mit Reis und Sesamsauce.