18.07.2019

Legoland Deutschland

Nicht nur ein Abenteuer, sondern auch ein Genuss für Groß und Klein

Das Legoland lässt Kinderaugen strahlen Das Legoland lässt Kinderaugen strahlen
Bayerns Hauptstadt der glücklichen Kinder ist ohne Frage Günzburg, eine Kreisstadt zwischen Augsburg und Ulm. Denn hier gibt es seit 2002 ein LEGOLAND. 56 Millionen Steine hat man verbaut, um ein Paradies für die Kleinen zu schaffen. Fahrgeschäfte sind entstanden, eine Wunderwelt der Fantasie und ein Ort des Staunens und Schmunzelns mit jeder Menge Attraktionen.

Das aber ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass es kaum einen Ort gibt, an dem man sich auch aus gastronomischer Sicht über die Wünsche des Nachwuchses mehr Gedanken macht als hier. Der Grund dafür ist ganz einfach: "Wenn die Kinder gut drauf sind, entspannen sich auch die Eltern", sagt Manuela Stone. Sie ist seit 2011 Food & Beverage-Direktorin der LEGOLAND Deutschland Freizeitpark GmbH und verantwortlich für sieben Restaurants und diverse Food-Stände. Zum LEGOLAND Resort gehört neben dem Park auch ein Feriendorf mit Pirateninsel Hotel, drei Burgen, diversen Themenhäusern und Campingplatz. Alles zusammen: 2644 Übernachtungsmöglichkeiten. Und das LEGOLAND Resort wächst: Für die neue Saison wird derzeit an einem weiteren Themenbereich gearbeitet, dem LAND DER PHARAONEN. 2019 eröffnen hier zwei weitere Fahrgeschäfte und ein Food-Konzept mit orientalischen Gerichten to go. 

Kinder sind hier gut aufgehoben Im Legoland stehen Kinder im Fokus

Kinder in der Hauptrolle

Größe allein ist aber natürlich nicht alles. Ganz im Gegenteil. Es sind die kleinen Dinge, auf die Manuela Stone und ihr Team größten Wert legen. Dazu gehört, dass es ein eigenes Buffet für Kinder gibt, das ganz bewusst schön niedrig ist. So können sich auch die Sechs- oder Siebenjährigen bequem bedienen. Es gibt drinnen und draußen Spielbereiche, es gibt LEGO satt und sogar Cocktails für Kinder.

Wenn à la carte gegessen wird, spielen die Kleinsten ebenfalls eine Hauptrolle. "Wer ist der Kapitän?", fragt der Service an jedem Tisch im Piratenhotel. "Ich!", rufen die Kleinen und bekommen ein Kapitänstuch. So lassen sich die Kids einbeziehen, dürfen mitreden und sorgen schlussendlich dafür, dass ihre Mannschaft gut versorgt wird. Zum Beispiel mit Kanonenkugeln, wie man Mozzarellabällchen hier nennt.

Im LEGOLAND setzt man auch viel auf Front-Cooking, lässt schon zum Frühstück Walking-Acts durchs Restaurant laufen und sorgt mit einem interaktiven, digitalen Aquarium für leuchtende Kinderaugen. Denn für dieses Gerät malen Kinder ihre Fische – und lassen diese dann schwimmen … 

Dining im Family Style Dining im Family Style

Leckeres Essen, guter Wein

 "Family Style Dining" nennt man das Konzept in der Piraten Taverne, die viel mehr zu bieten hat als nur Chicken Nuggets und Pommes. Hier wählen die Familien aus zwei Menüs aus. Wie zu Hause wird das gemeinsame Essen anschließend am Tisch geteilt. Steaks und Burger gibt es dann im Steak House: Black-Angus-Burger oder Kumquat-Chutney und Grillgemüse zu leckeren Spießen. Signature Dish und Papas Liebling: das 250 Gramm schwere Tenderloin Steak mit Ofenkartoffel, grüner Pfeffer-Sauce und Salat. Man merkt: So schnell es mittags oft gehen muss – abends kann man sich Zeit lassen. Für Family Quality Time mit einer anspruchsvollen Speisekarte und guter Weinauswahl. "Auch das ist wichtig", sagt Manuela Stone. "Wir haben Weine von Lergenmüller aus der Pfalz, einen guten Amarone und einen fabelhaften Portugiesen als perfekten Begleiter zu unseren Steakgerichten." Partner des LEGOLAND ist auch in diesem Bereich CHEFS CULINAR. "Wir haben individuelle Konzepte für die einzelnen Outlets und Restaurants gemeinsam entwickelt", sagt Fachberater Michael Selz. "Im Bereich der Getränke haben wir Konzepte und Ideen erdacht, um am Abend den Eltern eine schöne Flasche Wein zu gutem Essen auf der Terrasse anzubieten, während die Kinder in Sichtweite auf dem Spielplatz toben." Bei gelegentlichen Wine & Dine-Abenden während der Winteröffnungszeit im Feriendorf wird es eine Spur exklusiver: Zum Menü genießen die Gäste eine Auswahl korrespondierender Weine – und den einen oder anderen Stargast. 2018 war Federica Zeni da, 2017 begrüßte man mit Horst Sauer vom Weingut Sauer aus Escherndorf den Winzer des Jahres. 

Vier Restaurants gibts im Legoland Vier Restaurants gibt´s im Legoland

Die Günzburger zu Gast

Wie gut im LEGOLAND gekocht, gegessen und getrunken wird, hat sich auch in der Region herumgesprochen. Auch Einheimische sind das ganze Jahr über zu Gast in den Restaurants des Resorts. "Für mich ist das ein wichtiger Gradmesser", sagt Manuela Stone. Denn auch wenn 2018 Menschen aus rund 120 Nationen kamen und bei täglich 1900 Gästen die Günzburger wirtschaftlich gar nicht so ins Gewicht fallen – deren Gunst spricht eben doch für Qualität, Zufriedenheit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das LEGOLAND Feriendorf bietet insgesamt vier große Restaurants – ein Steak House, das ritterliche Restaurant Zur Tafelrunde, die Piratentaverne als Full-Service-Restaurant und das Dschungel-Buffet. Diese Restaurants sind allesamt sowohl für Feriengäste als auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich und im Grunde ständig belegt. Somit bietet das Feriendorf am LEGOLAND eine Bewirtungsfläche von 1035 Innenplätzen und 595 Außenplätzen. Seit 2005 gehören alle LEGOLAND Parks übrigens zur britischen Merlin Entertainments Gruppe. Das Unternehmen begrüßt jährlich mehr als 60 Millionen Besucher an 117 Standorten in 24 Ländern auf vier Kontinenten. Damit ist Merlin der größte Anbieter von Freizeitattraktionen in Europa und belegt weltweit Platz zwei. 

Hier wird auf ein Zentrallager mit Wareneingang gesetzt Hier wird auf ein Zentrallager mit Wareneingang gesetzt

Ein Koch als Lagermanager

Logistisch setzt das LEGOLAND auf ein Zentrallager mit Wareneingang. Jedes Restaurant und jeder Food-Stand verfügt zudem über eine eigene Küche mit eigenen Kühl- und Lagermöglichkeiten für etwa einen Tag. Die Zutaten fürs Frühstück werden daher abends geliefert, fürs Abendessen kommt die Ware nach dem Mittag. Die Bestellungen für den nächsten Tag schreibt jedes Restaurant individuell am Vorabend. Das funktioniert wie ein Uhrwerk. "Unser Lagermanager ist gelernter Koch", fügt Manuela Stone schmunzelnd hinzu. "Das macht vieles einfacher." 

Die Planung erfolgt nach Wetterlage Die Planung erfolgt nach Wetterlage

Und wie wird das Wetter?

Stone und ihre Mitarbeiter vertrauen einer guten Attendance-Planung auf der Basis von Erfahrungswerten und dem Wetterbericht. Denn in der Hochsaison und bei gutem Wetter braucht es dreimal so viel Ware wie an einem eher schwach besuchten Regentag im Frühjahr. Und wenn sich der Wetterbericht mal irrt? "Es gibt nur sehr wenige Tage im Jahr, an denen wir uns ein bisschen verschätzen", lächelt Stone. "Aber satt ist bei uns bislang jeder geworden."