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Fleisch- & Wurstwaren
Unerwartet ist der Markt unter Druck geraten und hat im Preis nachgegeben. Dies wird mit teilweisen Überhängen bei dem Lebendvieh und einem schwachen Geschäft begründet. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass die Nachfrage wieder steigt und mit Beginn der Grillsaison Nacken-Lachse sowie Teilstücke wie Schultern, Schinken und Bäuche weiterhin zulegen werden.
Weltweit/EU: Seit nunmehr 6 Wochen sinken die Viehpreise, wobei vor allem die Nachfrage nach Jungbullen für den LEH massiv eingebrochen ist.
Hüften, Lachse und Filets sind am Markt knapp, da Kontrakte für den LEH erfüllt werden müssen. Im Bereich Gastronomie kann aktuell ein deutlicher Absatzrückgang beobachtet werden.
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Fisch & Seafood
Die Hummersaison 2026 ist im Mai verhalten angelaufen. Aufgrund anhaltend schlechter Witterungsbedingungen konnte die Fischerei in vielen Fanggebiete erst verspätet starten, und die Ausfahrten sind weiterhin eingeschränkt. Die niedrigen Wassertemperaturen führen zu moderaten Fängen, und die Rohwarenpreise liegen trotz deutlicher Rückgänge seit dem Herbst über dem Vorjahresniveau in Mai/ Juni 2025.
Norwegischer Lachs: Die Preisentwicklung folgt weiterhin den bekannten saisonalen Mustern. Die Spotpreise für gefrorene Filets aus Norwegen liegen leicht unter dem Niveau des ersten Quartals 2025 und dürften in den kommenden Wochen weiter sinken. Im Vergleich zu 2025 bleibt die Biomasse in der Aquakultur weitgehend stabil, mit einem leichten Rückgang um 0,7 %. Der Gesundheitszustand der Fische ist gut, und der Anteil an Fischen mit minderwertiger Qualität ist gering. Nach ersten Angaben der Produzenten wird für 2026 ein höherer Anteil an großen Fischen (6–7 kg) erwartet. Die konkreten Auswirkungen dieser Größenverschiebung auf die Preisgestaltung im Allgemeinen bleiben abzuwarten.
Der Markt für Kaltwassergarnele bleibt weiterhin angespannt. Nachdem bereits in der vergangenen Saison 2025 die Nachfrage über dem tatsächlichen Angebot lag, erhöht die neue, verstärkte Nachfrage nach rohen ungeschälten Garnelen aus dem chinesischen Markt den Druck auf die Spezies. Ein großer Anteil der Fangschiffe hat sich auf die von dem chinesischen Markt geforderte Rohware ausgerichtet. Gleichzeitig gehen die generellen Fangmengen zurück, wodurch auch für die neue Saison ein erneuter Preisanstieg zu erwarten ist.
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Tiefkühlkost
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Molkereiprodukte & Eier
Die Milchanlieferung in Deutschland nahm Anfang Mai erneut leicht zu. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum liegt der Vorsprung derzeit bei 4,8%. In Frankreich entwickelte sich die Milchanlieferung hingegen rückläufig.
Die Absätze für abgepackte Butter sind Mitte Mai nochmals gestiegen. Dies dürfte bedingt sein, durch die Ende April gesenkten Verbraucherpreise und die anstehenden Feiertage. Bei den Preisen gab es keine Veränderungen zu verzeichnen.
Der Markt für Schnittkäse verhielt sich Mitte Mai stabil. Die Nachfrage war anhaltend hoch und die Warenausgänge umfangreich. Vor allem aus dem europäischen Ausland kommen nun vermehrt Anfragen, was auf die bevorstehende Urlaubssaison hindeutet. Erfahrungsgemäß gehen die Bestellmengen in den kommenden Wochen noch weiter nach oben.
Die Nachfrage nach Eiern ist auf einem anhaltend hohen Niveau. Die Feiertage sorgen für noch höhere Bestellmengen als sonst. Insbesondere bei KAT-Eiern ist eine vollumfängliche Belieferung derzeit schwierig. Regional könnten einzelne Verkaufsgrößen ausverkauft sein, grundsätzlich ist die Warenversorgung aber gegeben.
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Feinkost
Spargelkonserven: Der Markt im Ursprung für Spargelkonserven ist sehr angespannt. Die Produktion ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, was zu einer spürbaren Reduzierung der Anbauflächen geführt hat. Zusätzlich stand witterungsbedingt weniger Rohware zur Verfügung. Verschärft wird die Situation dadurch, dass ein weiterer wichtiger Ursprung, Peru, in diesem Jahr deutlich weniger Spargelkonserven produziert, wodurch die Nachfrage nach chinesischer Ware erheblich gestiegen ist. Besonders betroffen sind die Spargelabschnitte mit Kopf 3100ml. Aufgrund der begrenzten Produktion konnte der Bedarf nicht vollständig gedeckt werden, für die kontrahierte Ware wird zum Sommer eine Preiserhöhung von 20% wirksam.
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Nährmittel
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Süßwaren
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Getränke
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Obst & Gemüse
KW24, NLD/DEU/PER/CHL: Die deutsche Erdbeer-Saison startet, mit Blick auf das Wochenende und dem angekündigten schlechten Wetter geht man von weniger Ware aus. Ab KW25 werden die ersten deutschen grünen Stachelbeeren verfügbar sein. Nach und nach folgen weitere Sorten.
KW 23: NLD/DEU/MAR/POR/PER/CHL/BEL Die deutsche Erdbeer-Saison startet, mit Blick auf das Wochenende und dem angekündigten schlechten Wetter geht man von weniger Ware aus.
KW24: Die Saison mit spanischen Kirschen startet, verfügbar in 5kg Kisten, überwiegend sind Kaliber 24+ und 26+ am Markt. Andere Herkünfte verzögern sich leicht, vor allem die bekannte Sorte Napoleon aus der Türkei.
KW23: Die Saison mit spanischen Kirschen startet, verfügbar in 5kg Kisten, überwiegend sind Kaliber 24+ und 26+ am Markt. Andere Herkünfte verzögern sich leicht, vor allem die bekannte Sorte Napoleon aus der Türkei.
KW24, ESP/RSA: Stabile Verfügbarkeiten bei spanischem Steinobst in den Kalibern C/B. Die Kaliber A/AA aktuell noch begrenzt verfügbar. Die Versorgungslücke bei den Pflaumen neigt sich dem Ende, wir sind in der spanischen Saison mit der Sorte Red Beauty. Die Prognosen versprechen eine „normale“ Saison, allerdings mit größer ausfallenden Früchten.
KW23: ESP/RSA Steigende Verfügbarkeiten bei spanischem Steinobst. Die Kaliber sind überwiegend noch kleinfallend (B oder C), erste geringe Mengen in Kaliber A starten. Die Versorgungslücke bei den Pflaumen neigt sich dem Ende, wir stehen vor der spanischen Saison mit der Sorte Red Beauty. Die Prognosen versprechen eine „normale“ Saison, allerdings mit größer ausfallenden Früchten.
KW24, ESP: Wir erhalten alle Melonen mit Herkunft Spanien. Bei den Galia-, Cantaloupe- und Honigmelonen haben wir eine geringe Verfügbarkeit, aber stabile Preise. Bei den Wassermelonen haben wir eine gute Verfügbarkeit. Neu zur KW24: Start mit gelben Wassermelonen.
KW 23: ESP Die Honigmelonen wurden nun auf Herkunft Spanien umgestellt, hier steigen nun die Verfügbarkeiten Bei den Wassermelonen bleibt die Verfügbarkeit bestehen, Tendenz geht klar zu „großen“ Früchten.
Kw24, CHI/NZL: Die ersten Neuseeland Kiwi sind am Markt. Hier entspannt sich die Lage, allerdings bleiben die beliebten Kaliber 33 / 42 knapp. Gold Kiwis handeln wir bereits aus Neuseeland, hier sieht es anders aus, gute Verfügbarkeit und sehr gute Qualität am Markt.
KW 23: CHI/NZL Die ersten Neuseeland Kiwi sind am Markt. Hier entspannt sich die Lage, allerdings bleiben die beliebten Kaliber 33 / 42 knapp. Gold Kiwis handeln wir bereits aus Neuseeland, hier sieht es anders aus, gute Verfügbarkeit und sehr gute Qualität am Markt.
KW24, ESP/ÄGY/BRA/MEX: Zitronen und Orangen weiterhin auf hohem Preisniveau aus Spanien. Es gibt erste Partien an Zitronen Überseeware aus Südafrika, allerdings orientieren sich diese preislich an dem Niveau der europäischen Ware. Daher handeln wir weiter Spanien, da der Zugriff auf diese Ware einfacher ist.
KW 23: ESP/ÄGY/BRA/MEX: Zitronen und Orangen weiterhin auf hohem Preisniveau aus Spanien. Es gibt erste Partien an Zitronen Überseeware aus Südafrika, allerdings orientieren sich diese preislich an dem Niveau der europäischen Ware. Daher handeln wir weiter Spanien, da der Zugriff auf diese Ware einfacher ist.
KW24, RSA/IND/CHL/ÄGY: Bei den hellen Trauben wechselt die Herkunft auf Ägypten. Die roten Trauben bleiben noch bei Chile, hier haben wir eine stabile Ware. Der Wechsel auf Ägypten ist für KW25/26 geplant
KW 23: RSA/IND/CHL/ÄGY Bei den hellen Trauben wechselt die Herkunft auf Ägypten. Die roten Trauben bleiben noch bei Chile, hier haben wir eine stabile Ware. Der Wechsel auf Ägypten ist für KW25/26 geplant
Kw24, DE; Die deutsche Spargelsaison blickt aufs Ende. Für KW24 sind noch Mengen vorhanden, Richtung KW25 kann es vorkommen, dass das Sortiment vereinzelt eingeschränkt wird. DE Spargel grün geht stark Richtung Saisonende, vereinzelt gibt es noch Ware.
KW24, SRB: Die Verfügbarkeit ist weiterhin stark eingeschränkt. Es gibt sehr wenig Ware am Markt, die Preise steigen aktuell. Wir steigen noch nicht ins Geschäft ein.
KW 23: SRB, Die Verfügbarkeit ist stark eingeschränkt. Es gibt sehr wenig Ware am Markt, was sich auch im Preis widerspiegelt
KW24: Durch den Start neuer Kulturen beginnt sich die Lage zu entspannen, was auch am Markt spürbar ist. Die verfügbaren Mengen steigen und die Preise bewegen sich nach unten.
KW 23: NLD: Durch den Start neuer Kulturen beginnt sich die Lage zu entspannen, was auch am Markt spürbar ist. Die verfügbaren Mengen steigen langsam und die Preise bewegen sich nach unten.
KW24, NLD: Die Preise stabilisieren sich bei allen Farben. Die Nachfrage auf dem Markt bleibt weiterhin stark erhöht.
KW 23: NLD: Weiterhin gibt es einen leichten Preisanstieg bei allen Farben, bedingt zum einen durch die hohe Nachfrage auf dem Markt, sowie die begrenzten Alternativen.
KW24, DEU/NLD: Wir wechseln bei den Zucchini auf die deutsche Ware, die Mengen sind vorhanden und der Preis fällt. Bei den Auberginen wechseln wir auf Herkunft Niederlande. Mengen und Preis sind stabil.
KW23: ESP, Stabile Erntemengen und Nachfrage bei beiden Produkten. In den Niederlanden ist die Vermarktung von Zucchini gestartet. Die deutsche Saison wird für ca. Mitte Juni erwartet.
KW24, NLD/ESP/ITA/MAR: Das sehr warme und sonnige Wetter hat zu einer sehr guten Produktion geführt. Die Preise fallen etwas, gleichzeitig bleibt die Nachfrage auf dem europäischen Markt sehr hoch.
KW 23: ESP/NLD/MAR/ITA, Ab KW23 wird mehr Sonnenschein erwartet und man rechnet mit einer Steigerung der Erntevolumen. Die Preise sind stabil. Auch hier gibt es eine hohe Nachfrage. Die Produktion läuft auf einem guten Niveau und die Verfügbarkeiten sind gegeben.
KW24, DEU/BEL: Steigende Erntemengen bei Eisbergsalat, Salatherzen und Bunten Salaten. Alle Produkte werden nun aus Freilandanbau vermarktet.
KW 23: DEU/BEL, Steigende Erntemengen bei Eisbergsalat, Salatherzen und Bunten Salaten. Alle Produkte werden nun aus Freilandanbau vermarktet.
KW24, ESP/ITA/NLD: Wir handeln ausschließlich Importware, daher das hohe Preisniveau. Deutsche Lagerware ist in diesem Frühjahr früher als in den letzten Jahren geräumt. Neue deutsche Ernte wird voraussichtlich Mitte Juli starten.
KW 23: ESP/ITA/NLD, Wir handeln ausschließlich Importware, daher das hohe Preisniveau. Deutsche Lagerware ist in diesem Frühjahr früher als in den letzten Jahren geräumt. Neue deutsche Ernte wird voraussichtlich Mitte Juli starten.
KW 23: NLD/BEL/ESP, Es gibt einen Engpass an deutschem Porree. Auch hier stellen wir aktuell mit Blick auf die Qualität auf Importware aus den Niederlanden, Belgien und Spanien um. Die aktuelle Lauchsaison in den Niederlanden neigt sich dem Ende zu. In etwa ein bis zwei Wochen wird der Start der neuen Ernte erwartet.
KW 23: ESP/DEU, Brokkoli: Spanien befindet sich nah am Saisonende. Das Preisniveau fällt leicht. Wir rechnen mit festeren Preisen zum Saisonwechsel Deutschland, da der Übergang vermutlich nicht ganz lückenlos erfolgen wird. Blumenkohl: Hier erfolgt der Übergang auf Deutschland bereits und wir starten in die neue Ernte mit einer Werbung!
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Allgemeines
Im April 2026 liegt die Inflationsrate im Euroraum laut Europäischer Zentralbank (EZB) bei rund 3%, und somit oberhalb der angestrebten 2%. Laut EZB wird für das Jahr 2026 eine Durchschnitts-Inflation von etwa 2,5-2,7% in Deutschland erwartet. Die Inflation in Deutschland liegt laut DESTATIS bei ca. 2,9% im April 2026, wiederum deutlich über dem Vormonatswert.
Der Euro hat sich im Vergleich zum US-Dollar in den letzten Monaten deutlich erholt. Ende April 2026 lag der Wechselkurs bei etwa 1,17 US-Dollar je Euro. Prognosen erwarten, dass der Euro über die nächsten Monate wieder etwas schwächer notiert. Ein Tiefpunkt des Wechselkurses wird aktuell zum Ende des Jahres erwartet.
Die geopolitische Lage rund um den Iran-Konflikt treibt den Rohöl-Preis seit Wochen weiterhin deutlich in die Höhe. Im April 2026 schwankte der Preis, ohne nennenswerte Bewegungen, je nach Aktionen und Aussagen beteiligter Partien des Iran-Konflikts, auf einem Höchststand. Der Preis für die Sorte Brent ist unverändert auf einem sehr hohen Niveau. Transportkosten, aber insbesondere alle Produkte, die aus Rohöl hergestellt werden, sind weiterhin stark davon betroffen.
Im April 2026 ist für den Stromgroßhandelspreis eine leichte Abwärtsbewegung zu erkennen, wobei der Preis um 90 Euro pro Megawattstunde (€/MWh) pendelte. Die Tendenz deutet auch hier auf einen weiteren langfristigen Anstieg der Preise hin.
Der April brachte vorübergehend leichte Entlastung beim Gaspreis, seit Monatsmitte steigt der Preis jedoch wieder. Die Preise liegen weiterhin rund 50-60% über den Preisen des Vorjahres.
Im April 2026 lag der China Containerized Freight Index (CCFI) für Frachten von China nach Europa bei einem Wert von ca. 1.570 Punkten und somit leicht über dem Vormonatsschnitt. Der CCFI befindet sich nun weiter in einem Anstieg, der sich bis spät in das Q3 2026 fortsetzen und die Vorjahreswerte deutlich übersteigen könnte.Der CCFI für Transporte von China an die Ostküste der USA ist im April 2026 deutlich angestiegen, nah an 1.1000 Punkte heran, und somit deutlich über den Werten des Vormonats (900 Punkte). Wie schon angekündigt, befindet sich der Index weiter im Aufschwung, erwartet wird ein Höchststand zur Mitte des Jahres.Es ist daher davon auszugehen, dass Transportkosten deutlich ansteigen werden.
Die Preise für Kunststoffprodukte jeglicher Art steigen weiterhin analog zu den Rohölpreisen, wobei hier noch kein Höchststand auszumachen ist. Dies führt nach wie vor zu Angebotsgültigkeiten von maximal wenigen Tagen sowie einer herausfordernden Rohstoffverfügbarkeit für Produzenten und Lieferanten.
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Zur Kategorie AllgemeinesDisclaimer
CHEFS CULINAR übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Marktbericht zur Verfügung gestellten Informationen. Sofern die hierin abgebildeten Daten Prognosen oder Aussagen für die Zukunft beinhalten, weisen wir daraufhin, dass die tatsächlichen Entwicklungen davon abweichen und erheblichen Schwankungen unterliegen können.