Verlängerung der Corona-Maßnahmen

Neue Lockdown-Auflagen bis Valentinstag

Wirtschaftshilfen sollen erhöht werden

Wann Betriebe wieder Gäste empfangen können, ist unklar Wann Betriebe wieder Gäste empfangen können, ist unklar

Neuartige Corona-Mutationen geben Anlass zur Sorge. Deshalb kam es noch vor dem geplanten 25. Januar zu einer Beratung zwischen Bund und Länder. Das Ergebnis: Aktuelle Maßnahmen werden weiter verschärft, das Gastgewerbe bleibt mindestens bis zum 14. Februar geschlossen. Eine Erhöhung der Wirtschaftshilfen ist geplant ...

Die Corona-Lage bleibt weiterhin angespannt. Der Grund dafür ist das Auftreten neuartiger Mutationen des Virus', welche sich um 70 Prozent schneller verbreiten, als das bisherige. In einem erneuten Beratungsgespräch haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten darauf verständigt, dass das öffentliche Leben mindestens bis zum 14. Februar eingeschränkt bleiben wird. 

Was bedeutet das für das Gastgewerbe und die Gemeinschaftsverpflegung? 

Hotels, Restaurants, Bars und Kneipen bleiben nach wie vor geschlossen. Auch Betriebskantinen dürfen nicht öffnen. Das To-Go und Delivery-Geschäft ist weiterhin erlaubt.  

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Die seit dem 11. Januar bestehende Regelungen, dass Kontakte außerhalb des eigenen Hausstandes nur noch auf eine andere Person eingeschränkt werden, bleibt weiterhin bestehen. 

Welche Masken sind für das öffentliche Leben notwendig?

Das Tragen medizinischer Schutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen ist nun verpflichtend.

Wird Homeoffice zur Pflicht? 

Im neuen Beschluss heißt es: "Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird eine Verordnung erlassen, wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es nach ihrer eingehenden Prüfung zulassen."

Ab welchem Inzidenz-Wert darf eine Bewegungseinschränkung für Corona-Hotspots eingeführt werden?

Landkreise dürfen auch dann einen auf 15 Kilometer beschränkten Bewegungsradius beschließen können, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 200 liegt. 

Wie sieht es mit den Wirtschaftshilfen aus?

Der angeschlagenen Branche hat die Bundesregierung finanzielle Unterstützung zugesichert. Wirtschaftsminister Peter Altmaier plant die Antragstellung der Hilfen zu vereinfachen sowie die Auszahlungen zu erhöhen. 

"Demnach soll für den Erhalt der Überbrückungshilfen III künftig lediglich das Kriterium gelten, dass Unternehmen während der Corona-Pandemie im antragsberechtigten Monat einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent erlitten haben. Der bürokratische Aufwand solle generell verschlankt werden, schreibt die FAZ.

Auch sollen die monatlichen Hilfssummen erhöht werden: "Betriebe, die unmittelbar von Schließungen betroffen sind, sollten bis zu 1,5 Millionen Euro vom Bund bekommen, statt derzeit maximal 500.000 Euro", heißt es. Bislang ist der Hilfsbetrag auf 200.000 Euro gedeckelt, doch könnte dieser aus bis zu eine Million Euro angehoben werden. Die Obergrenze für antragsberechtigte Unternehmen soll künftig bei einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro liegen.

Diese reformierten Überbrückungshilfen III könnten rückwirkend ab vergangenem November bis zum Juni dieses Jahres laufen, heißt es weiter. Für Unternehmen, die die Bedingungen für November- und Dezemberhilfen erfüllen, sollen diese weiterhin ausgezahlt werden." (Quelle: FAZ / Food Servcie)

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