Lockdown abermals verlängert

Stufenplan für Öffnungen, Hoga profitiert noch nicht

Nur Außengastronomie-Öffnungen ab 22. März möglich

dummy Vielleicht darf die Außengastronomie bald starten

Seit gestern ist es beschlossene Sache: Der Lockdown wird bundesweit bis zum 28. März verlängert. Allerdings haben sich Bund und Länder auf einen Stufenplan abhängig vom Infektionsgeschehen für weitere Öffnungen verständigen können. Für die Hotellerie und Gastronomie gibt es leider bisher noch keine echte Perspektive. Lediglich Öffnungen der Außengastronomie sind ab 22. März denkbar.

Nach sehr langen Verhandlungen sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir haben eine intensive und wichtige Debatte hinter uns. Wir haben jetzt eine Phase vor uns, in die wir nicht mir Sorglosigkeit hineingehen, aber mit Hoffnung." Daher müssten die nächsten Schritte "klug gegangen werden, dass sie uns nicht zurückwerfen".

Außerdem gebe es im Vergleich zum letzten Frühjahr zwei Hoffnungsträger: Verschiedene Testmöglichkeiten sowie die bereits angelaufenen Impfungen. Ab dem 8. März steht jedem Bundesbürger pro Woche ein kostenloser Schnelltest zu, der in den lokalen Testzentren durchgeführt werden könne, so Merkel.

Aufgrund der fortschreitenden Impfungen sowie der Testmöglichkeiten wurde sich auf einen Stufenplan geeinigt. Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie, jedoch mit eingebauter Notbremse: Führen in einer Region einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, werden dort automatisch alle schon erfolgten Lockerungen umgehend wieder aufgehoben.

Was bedeutet das für die Hotellerie und Gastronomie?

Je nach Infektionslage soll es viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das betrifft auch die Außengastronomie. Frühester Öffnungstermin laut Beschluss ist hier allerdings der 22. März.

Perspektiven für Hotels und die Öffnung von Gastronomie in Innenräumen wurden auf das nächste Treffen vertagt. Dieses findet voraussichtlich am 22. März statt.

In welchen Bereichen gibt es Lockerungen?

Zum einen werden ab Montag die privaten Kontaktmöglichkeiten gelockert. Dann dürfen wieder private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt stattfinden, jedoch beschränkt auf maximal fünf Personen. In Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 neuen Infektionen pro Woche sind auch Treffen des eigenen Haushalts mit zwei weiteren Haushalten mit maximal zehn Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon jeweils ausgenommen.

Zum anderen gibt es nun einen Stufenplan mit 5 Öffnungsschritten. Dieser ermöglicht Lockerungen, die von nun an gekoppelt werden an die Inzidenz und die Dynamik des Infektionsgeschehens. So dürfen beispielsweise nun auch Buch- und Blumenläden sowie Gartencenter unter Hygieneauflagen und Kundenzahlbegrenzungen wieder öffnen. Für körpernahe Dienstleistungen sowie Fahr- und Flugschulen gilt dies ebenfalls, aber dort wird ein Testkonzept vorgeschrieben.

Zur besseren Übersicht über alle weiteren Stufen und der damit einhergehenden Öffnungen, verweisen wir auf das Schaubild der Bundesregierung: 

Stufenplan für Öffnungen (Quelle: Bundesregierung)

Wie geht es weiter?

Über konkrete Öffnungspläne und Strategien für die Hoga wird erst in der nächsten Konferenz von Bund und Ländern beraten. Diese ist für den 22. März angesetzt.

Wie sieht es bis dahin mit den Wirtschaftshilfen aus?

Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie oben rechts in der Box.

Aktuelle Wirtschaftshilfen auf einen Blick (Quelle: IHK)

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