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Tipptopp sauber

Wir informieren über die richtigen Waschmittel
Schmutz ist tabu
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13.10.2016

Textilhygiene leicht gemacht

Auf die Trommel, fertig, los

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Waschmittel
Nicht nur in der Küche, sondern auch in Krankenhäusern und Heimen ist Schmutz tabu. Trotzdem sind Flecken auf der Kleidung im Alltag nicht zu vermeiden – dann heißt es wieder: ab in die Waschmaschine. Bei der Vielzahl der Waschmittel, die heutzutage im Angebot sind, ist es aber gar nicht so leicht immer den richtigen Schmutzbekämpfer zu finden. Wir helfen bei der richtigen Auswahl.

Übrigens: In unserem neuen Katalog "Reinigung und Hygiene" finden Sie nicht nur das richtige Waschmittel, sondern auch viele weitere professionelle Reinigungsmittel. So wird ein sauberer Arbeitsalltag zum Kinderspiel.

Hartnäckige Flecken benötigen eine Vorbehandlung

Alles picobello: Fleckentfernungs-Waschmittel

Bei hartnäckigen Flecken ist die Vorbehandlung der erste Schritt Richtung Sauberkeit: Fett, Öl, Tinte, Blut und Rost haben so keine Chance mehr. Meistens reicht nach einer Vorbehandlung sogar ein normaler Waschdurchgang aus. Vor dem Waschen kurz behandelt – nach dem Waschen weg. Mit Fleckentfernungs-Systemen ist das kein Wunschdenken mehr.

Tischwäsche wird mit Wäschestärke wieder richtig schön

Tischwäsche par excellence: Wäschestärke

Nach dem Waschen ist vor dem Waschen: Wäschestärke wird erst nach dem Waschvorgang zugegeben, damit sie auf den Textilien verbleibt. Das Bügeln von Tischwäsche, Servietten, Schürzen, Blusen und Hemden wird mit Wäschestärke zu einer Kleinigkeit: Durch die Wärme des Bügeleisens verkleistert sich die Stärke im Gewebe, wodurch die Fasern steifer werden. Außerdem bekommen auch Kochmützen und Hauben ihre gewünschte Festigkeit. Übrigens: Wäschestärke verhindert, dass die frisch gewaschenen Textilien schnell wieder Flecken annehmen. 

Wichtig ist die richtige Handhabung bei Desinfektionswaschmittel

Keimfrei rein: Desinfektionswaschmittel

Wie der Name schon sagt, desinfiziert dieses Waschmittel die Kleidung. Keime und Bakterien – die zweifellos nichts in der Küche und auch nicht in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu suchen haben – werden sicher abgetötet. Zeit, Temperatur, Wassermenge und Dosierung sind für eine erfolgreiche Reinigung nicht ausschlaggebend.

Mit Bleichmittel bringen Sie die Kleidung wieder richtig zur Geltung

Perfekt für Kochwäsche: Vollwaschmittel

Stark verschmutze Kleidung leuchtet wieder mit Vollwaschmittel – der perfekte Helfer, um vor allem einfarbige Kleidung, wie Kochjacken und Kasacks, von lästigen Flecken und Keimen zu befreien. Die enthaltenen Bleichmittel und optischen Aufheller bringen den Farbton der Kleidung wieder richtig zur Geltung. Meist wird Vollwaschmittel bei 60 bis 90 °C verwendet, um Bakterien sicher abzutöten. Jedoch ist Vorsicht geboten: Allein einfarbige Kleidung sollte mit Vollwaschmittel gewaschen werden. Bei bunter Wäsche könnte die Farbe der Kleidung durch Vollwaschmittel verblassen. 

Handtücher werden mit Weichspüler kuschelig weich

So wird's kuschlig: Weichspüler

Weichspüler gibt Trockenstarre keine Chance: Wäsche wird weich und angenehm zu tragen. Er macht das Bügeln zum Kinderspiel, denn die Knitterbildung der Textilien wird verhindert. Weichgespülte Wäsche trocknet außerdem schneller. Jedoch ist Weichspüler kein Reinigungsmittel an sich. Dafür enthält der Weichmacher oftmals kleine Parfüm-Kügelchen, die der Wäsche einen frischen Geruch verleihen. 

Buntwäsche benötigt entsprechendes Waschmittel

Jetzt wird’s farbenfroh: Bunt- oder Feinwaschmittel

Normal verschmutze Wäsche wird mit Bunt- oder Feinwaschmittel wieder sauber. Ohne Bleichmittel und optische Aufheller erhält die Kleidung eine schonende Behandlung. Außerdem färben die Kleidungsstücke durch Farbschutzmittel nicht aufeinander ab. Die Waschvorgänge finden am besten bei Temperaturen von 30 bis 65 °C statt. 

Für die Reinigung von Arbeitskleidung gelten außerdem verschiedene weitere Vorschriften. Diese können Sie in unserem Fachartikel "Wer wäscht die Arbeitskleidung" noch einmal detailliert nachlesen. 

So fing alles an ...

Schon die Römer wussten wie's geht! Bereits in der Antike machten sie den ersten Schritt in Richtung Waschmittel. Damals fiel auf, dass Kleidung nicht allein mit Wasser sauber wird. Reines Wasser allein, kann Textilien nicht porentief benetzen. Das liegt daran, dass die Oberflächenspannung eine Art Haut bildet, die erst durchbrochen werden muss. Durch die Zugabe von Seife wird dieser Vorgang erleichtert.

Seife kannten die Römer damals noch nicht, also nutzten sie einen anderen Trick: Sie mischten zu ihrer Waschlauge etwas Urin. Keine besonders angenehme Vorstellung, aber durchaus nützlich! Sobald der Urin nämlich anfing zu gären, bildete sich Ammonaik. Dieser alkalisierte die Lauge, brachte die Fasern zum Quellen und löste so den Schmutz aus dem Gewebe.

Das älteste Rezept für eine seifenähnliche Substanz stammt übrigens von den Sumerern. Es wurde um 2500 v. Chr. auf Tontafeln festgehalten und bestand aus Holzasche und Öl – daraus entstand die erste seifenähnliche Substanz.