Neue Restriktionen in der Corona-Krise

Verschärfung des harten Lockdowns

Nun müssen auch Betriebskantinen schließen

Das war's: Nun bleibt auch in den Betriebskantinen die Küche kalt Das war's: Nun bleibt auch in den Betriebskantinen die Küche kalt

Auch im neuen Jahr werden die Restriktionen, die vor Weihnachten beschlossen wurden, fortgesetzt. Doch dabei bleibt es nicht: Der Lockdown wird sogar verschärft! Die neuen Regelungen sollen bis zum 31. Januar gelten. Hier finden Sie eine Übersicht, über die neuen Beschlüsse ...  

Angesichts der angespannten Corona-Lage haben sich Bund und Länder nach einem erneuten Beratungsgespräch darauf verständigt, dass das öffentliche Leben weiterhin eingeschränkt bleiben wird. So muss der komplette Einzelhandel seine Pforten auch im Januar geschlossen halten. Lediglich Läden, die für die Versorgung der Bevölkerung essentiell sind, dürfen weiter öffnen.

Was bedeutet das für das Gastgewerbe und die Gemeinschaftsverpflegung? 

Hotels, Restaurants, Bars und Kneipen bleiben nach wie vor geschlossen. Das To-Go und Delivery-Geschäft ist weiterhin erlaubt. Erstmalig müssen Betriebskantinen ihre Türen schließen.   

Wie sieht es mit den Wirtschaftshilfen aus?

Die Politik verweist einmal mehr auf die vom Staat ausgerufenen Hilfen für Unternehmen. 

Betroffene Unternehmen sollen Hilfen erhalten, "analog zum November", also in Höhe bis zu 75 Prozent des Umsatzes vom Dezember 2019. (...)

Auch im Dezember und Januar soll es diese Hilfen geben, diese sollen analog zu den Novemberhilfen, die ab dem 10. Januar vollständig ausgezahlt werden sollen, gestaltet werden. Zu diesen hat das Wirtschaftsministerium Fragen und Antworten auf einer speziellen Website veröffentlicht. Das Portal für die Anträge wurde ebenfalls freigeschaltet. (Quelle: Food Service) Die Antragstellung für die Dezemberhilfe ist ab sofort möglich. 

Nun kommt auch die Überbrückungshilfe III, die Fördermonate ab Januar erfasst, auf den Weg. Dabei werden "betriebliche Fixkosten wie Mieten und Pachten erstattet. Der Bund hatte dies mit den immensen Kosten für die November- und Dezemberhilfen begründet. Der Höchstbetrag für die Überbrückungshilfe III wurde von 200.000 Euro auf 500.000 Euro erhöht. Dieser maximale Zuschuss ist geplant für direkt und indirekt von Schließungen betroffene Unternehmen. Auch bei der Überbrückungshilfen III sind Abschlagszahlungen geplant." (Quelle: dpa/Tageskarte)

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Ab Montag, dem 11. Januar, sollen Kontakte außerhalb des eigenen Hausstandes nur noch auf eine andere Person eingeschränkt werden.

Was besagt die Bewegungseinschränkung für Corona-Hotspots?

Eine weitere Maßnahmen sieht vor, dass in Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt wird. Damit sollen tagestouristische Ausflüge verhindert werden. 

Wie geht es weiter?

Am 25. Januar berät die Kanzlerin erneut mit den Ministerpräsidenten. Dann geht es darum, wie im Februar weiter verfahren wird.

Aktuelle Corona-Hilfen auf einen Blick

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  • Für Jungunternehmen (2 Jahre) 50,0 % bis maximal 2.000,00 € in den alten Bundesländern bzw. 80,0 % bis 3.200,00 € in den neuen Bundesländern bei einer Bemessungsgrundlage von 4.000,00 € Beratungshonorar.
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