09.02.2017

Wohlschmeckender Winter

Heizen Sie Ihren Gästen kulinarisch ein

Minustemperaturen, Dunkelheit, Schnee und Frost – das erwartet Sie und Ihre Gäste im Winter. Umso gemütlicher ist es, innen zu sitzen und sich rundum warm zu fühlen. Da ist es an der Zeit, dass Sie Ihren Gäste kulinarisch so richtig einheizen. Wir zeigen Ihnen Lebensmittel, die von innen wärmen und roten Nasen und kalten Händen keine Chance lassen.
Chili regt die Durchblutung an

Scharf auf Chili

Die feurige Schote bringt mit ihrer Schärfe nicht nur viele Ihrer Gäste ins Schwitzen, sondern wirkt sich auch positiv auf den Kreislauf aus. Chili fördert die Durchblutung und heizt so den Körper an. So überkommt Ihre Gäste ein angenehmes, warmes Gefühl. Jedoch ist Fingerspitzengefühl gefragt: Wenn Sie Ihr Gericht mit zu viel Chili würzen, erhält es einen kühlenden Effekt – und den wünscht sich bei eisigen Temperaturen niemand.

Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln sind besonders im Winter beliebt

Heizen mächtig ein: Nüsse

Nüsse enthalten viele Proteine, wichtige Vitamine und Mineralstoffe – diese fördern die Blutzirkulation und bescheren uns so ein mollig-warmes Gefühl. Wenn es draußen friert, einfach Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse in Ihre Gerichte verarbeiten. Unser Tipp: Bei heißen Maronen wird Ihren Gästen ganz warm ums Herz.  

Teesorten wie Fenchel, Anis, Kümmel, Zimt und Vanille wärmen von Innen

Wärmender Trinkgenuss: Tee

Tee wird in den meisten Fällen warm serviert – perfekt, um kalte Finger zu wärmen. Aber nur bestimmte Teesorten holen die Wärme laut der traditionellen chinesischen Medizin an die Innenseite unseres Körpers: Fenchel-, Anis-, Kümmel-, oder Zimt-Tees bescheren uns ein angenehmes Gefühl. Diese Tees regen die Verdauung an – und kurbeln dadurch die Wärmeerzeugung an.

Zwiebeln bringen die Verdauung in Schwung und sorgen damit für Wärmeerzeugung im Körper

So gesund, so warm: Zwiebeln

Zwiebeln wirken antibakteriell und können somit einen guten Beitrag zum Schutz gegen Erkältungen leisten. Die Knolle beweist sich als eine gute Quelle für B-Vitamine, Vitamin C und Kalium. Außerdem bringt die Zwiebel die Verdauung in Schwung und fördert dadurch die Wärmeerzeugung. Auch puscht sie die Nierenaktivität und regt den Appetit an. Probieren Sie es aus – die Vielfalt der Gerichte mit Zwiebeln ist grenzenlos. Der milde und aromatische Geschmack verleiht vielen Gerichten eine pfiffige Note.

Kohlsorten sind im Winter besonders beliebt

Wärme mit Köpfchen: Kohl

Besonders in der kalten Jahreszeit sind Kohlsorten beliebt. Rot-, Grün-, Weiß- oder Rosenkohl verfügen bei richtiger Zubereitung über eine Menge Wärme-Potential: Gekochte, gebratene, gedünstete oder gebackene Köpfe verleihen Ihren Gästen ein mollig-warmes Gefühl. Aber auch in puncto Gesundheit überzeugen die verschiedenen Sorten: Der hohe Anteil an Ballaststoffen soll die Verdauung fördern und kann einen positiven Beitrag zum Schutz vor Darmerkrankungen leisten. Besonders Kohl-Saft enthält eine große Menge eines bestimmten Eiweißbausteins, der bei der Verdauung die Wärmebildung anregt. Dank des Vitamin-C-Gehalts liefern sie uns im Winter die nötige Energie, um der Kälte zu trotzen.

Fleisch und Fisch gelten als kulinarische Heizkörper

Verlockend warm: Fleisch und Fisch

Besonders rotes Fleisch soll wärmend auf unseren Körper wirken – das heißt Rind, Wild und Lamm sind kulinarische Heizkörper. Trotzdem ist Vorsicht geboten: In hohen Mengen soll dieses Fleisch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Eine passende Alternative dazu ist Fisch. Hering, Kabeljau, Scholle und Thunfisch können den Körper ebenfalls wärmen.