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Canihua

Canihua

Dt.: Canihua; engl.: Canihua; frz.: Cañihua

Das Pseudogetreide ist in seiner Heimat Südamerika ein alter Bekannter, für uns jedoch noch ziemlich neu. Canihua erinnert an Schokolade, hat allerdings noch mehr zu bieten. Nicht umsonst, zählt die Fördergemeinschaft für ungenutzte Arten (GFU) es zu den vernachlässigsten Pflanzenarten, die zur  Ernährung der Weltbevölkerung beitragen könnten.

Geschichte
Canihua, auch Kaniwa genannt, ist der Samen eines Gänsefußgewächses. Es wächst in den Anden in 4000 m Höhe. Einheimische nutzen die Samen bei bakteriellen Infektionen des Darms und bei Höhenkrankheit. Der botanische Name lautet Chenopodium pallidicaule.
Herkunft
Canihua kommt ursprünglich aus der Hocheben der Anden bzw. aus Peru. Dort gilt es als Grundnahrungsmittel. Die Kaniwa-Pflanze gedeiht auf felsigen Böden und übersteht Frostperioden, wie auch Trockenperioden.
Herstellung
Canihua wird heute noch nach alter Tradition geerntet. Dazu lässt man die Pflanzen im Herbst auf dem Feld trocknen und drischt sie dann per Hand oder maschinell.
Saison
Canihua ist ganzjährig erhältlich.
Familie & Arten
Canihua-Körner gehören zu den Pseudogetreiden. Es sind kleine, braune Samen eines südamerikanischen Gänsefußgewächses.
Merkmale
Kaniwa erinnert durch Aussehen und Geschmack an Schokolade.
Verwendung
In der peruanischen Küche werden die Canihua-Körner geröstet, gemahlen und anschließend als Brei verzehrt. Außerdem lassen sich die Körner problemlos vermahlen bei Backwaren, wie auch als Schokoladen-Ersatz in Milch, beifügen. Sie eignen sich auch hervorragend für gemischte Salate sowie exotische Pfannengerichte.
Nährwerte
100 g Canihua enthalten 377 Kalorien und 56 g Kohlenhydrate. 8,3 g Fett, Eiweiß ist mit 15 g vertreten sowie 13 g Ballaststoffe.
Lagerung & Aufbewahrung
Canihua sollte immer trocken gelagert werden. Dann hält sich Kaniwa problemlos über ein Jahr. Gekochtes Canihua sollte innerhalb einer Woche verzehrt werden.
Qualität & Einkauf
Es gibt verschiedene Produkte, die aus Canihua hergestellt werden wie z. B. feines Mehl, Brot, Kekse und Kuchen. Man kann das Pseudogetreide im Biohandel, sowie im Internet problemlos erwerben.
Gesundheit & Wirkung
Canihua hat mit 10 % einen relativ hohen Ballaststoffanteil und sorgt für einen geringeren Blutzuckerspiegel nach dem Essen, daher wird es vor allem Diabetikern empfohlen. Außerdem wirkt sich Canihua positiv auf das Immunsystem aus. Allergiker profitieren ebenfalls von Canihua, da weder Gluten, Laktose, Soja noch Ei enthalten sind. Über 40 % des Fettgehalts besteht aus Linolsäure, die zu den essentiellen Fettsäuren gehört und wichtig für den menschlichen Körper ist.