Asiatische Küche

Die asiatische Küche ist so facettenreich wie kaum eine andere: In Fernost kommen ausgewogene, nährstoffreiche Gerichte auf den Tisch, die mit raffinierten Aromen und Gewürzen eine ganz eigene Note erhalten. Das bietet Ihren Gästen einen ganz besonderen Reiz: Jedes Gericht nimmt sie mit auf eine kleine Entdeckungsreise, die durch den ganzen Kontinent geht. Und auch wir nehmen Sie jetzt mit auf eine kleine Tour durch Asien und zeigen tolle Produkte, mit denen Sie das Flair und den Geschmack aus Japan, Korea, Vietnam & Co. auf den Teller bringen.

Maki Sushi

Maki Sushi – der asiatische Klassiker

How-to: So bereiten Sie Maki Sushi zu!

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Kleine Rolle, großer Geschmack: Maki-Sushi ist der asiatische Klassiker schlechthin. Die köstliche Rolle erhält hierzulande immer mehr Aufmerksamkeit – kein Wunder, denn mit einer individuellen Befüllung treffen Sie mit Maki-Sushi jeden Geschmack! Sie ist mit Reis, rohem Fisch und Gemüse gefüllt und wird von einem Algenblatt ummantelt. 

Sushi selber herzustellen ist gar nicht schwer – mit dem passenden Werkzeug und den richtigen Zutaten gelingt es im Handumdrehen. Neben Sushi-Reis benötigen Sie verschiedene Gemüsesorten – Gurke, Avocado, Karotte oder Paprika eignen sich beispielsweise prima. 

Beachten Sie, dass Sie zum Schneiden der Röllchen ein scharfes Messer verwenden. Außerdem vereinfacht eine Bambusmatte das Rollen der Algenblätter. 

Wie Sie den asiatischen Klassiker Schritt-für-Schritt herstellen, sehen Sie hier!

Schritt 1

Den Reis zunächst in eine Schüssel geben.

Schritt 2

Nun kommen 450 ml Wasser hinzu.

Schritt 3

Reis jetzt so lange gründlich waschen, bis das Wasser klar ist.

Schritt 4

Den Reis zunächst auf einem Sieb abtropfen lassen und anschließend mit der entsprechenden Menge Wasser in einen Reiskocher füllen.

Schritt 5

Eine Sushi-Reis-Marinade aus 40 ml Essig, Zucker und Salz herstellen.

Schritt 6

Den Reis zum Kochen bringen und ihn dabei gelegentlich auflockern.

Schritt 7

Sesam in einer heißen Pfanne trocken rösten.

Schritt 8

Reis in eine Schüssel füllen und mit der Marinade vermengen.

Schritt 9

Den Reis mit einem Fächer belüften, auflockern und so auf Zimmertemperatur bringen.

Schritt 10

Möhren, Gurken und Räucherlachs in Streifen schneiden. Reis mit einem Löffel dünn auf das Noriblatt streichen.

Schritt 11

Restliches Wasser mit übrigem Essig verrühren. Hände damit befeuchten. Reis gleichmäßig mit den Fingern verteilen. Dabei am oberen Rand einen Streifen von ca. 2 cm freilassen. Noriblatt samt Reis auf eine Bambusmatte legen.

Schritt 12

Finger regelmäßig mit dem Reis-Wasser-Gemisch befeuchten. Wasabipaste punktuell und mittig auf den Reis geben.

Schritt 13

Wasabipaste vorsichtig mit dem Finger verteilen.

Schritt 14

Den Reis mit geröstetem Sesam, Lachs, Gurken und Möhren belegen.

Schritt 15

Mit Hilfe der Bambusmatte das Noriblatt samt Inhalt nach und nach zu einer Rolle formen.

Schritt 16

Die Sushi-Rolle bei jedem Rollvorgang von innen nach außen fest andrücken.

Schritt 17

Die Sushi-Rolle von der Bambusmatte lösen.

Schritt 18

Messer mit Wasser befeuchten.

Schritt 19

Die Sushi-Rolle halbieren.

Schritt 20

Das Messer zwischendurch immer wieder befeuchten und mit einem Tuch säubern.

Schritt 21

Maki-Sushi in mundgerechte, gleich große Stücke schneiden.

Schritt 22

Sushi dekorativ mit Wasabipaste, eingelegtem Ingwer und Sojasauce anrichten.

Chinesische Küche

Egal ob Wan Tans, Peking Ente, unzählige Varianten von Dim Sum, gebratene Nudeln oder das klassiche Hühnchen Kung Pao – die chinesische Küche erfreut sich weltweit großer Beliebtheit.

Das bezeugen nicht zuletzt die zahlreichen China-Restaurants, die seit vielen Jahren wie selbstverständlich zu fast jedem Stadtbild gehören. Dabei gibt es die „eine“ chinesische Küche praktisch gar nicht. Denn sie umfasst nicht weniger als acht Regionalküchen. In jeder dominieren andere Aromen. Grob gesagt: im Norden eher deftig, süßlich im Osten und scharf im Süden.

Und während im Süden hauptsächlich Reis gegessen wird, ist im Norden Weizen das Grundnahrungsmittel. In den meisten Regionen geht es aber nicht ohne Sojasauce, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Chilisauce. Dagegen findet man, wegen der weit verbreiteten Laktoseintoleranz, nur wenig Milchprodukte in der chinesischen Küche.

Japanische Küche

Unter den asiatischen Küchen zählt die japanische Küche zu den gesündesten – nicht zuletzt wegen des inzwischen weltweit beliebten Sushis. Meist werden hierbei Reis, Fisch und Meeresfrüchte zu sogenannten Maki gerollt oder als Nigiri mit der Hand geformt.

Beim Sashimi werden Fisch und Meeresfrüchte ohne Reis zubereitet. Dazu reicht man scharfes Wasabi und würzige Sojasauce. Darüber hinaus bietet die japanische Küche aber auch eine Fülle weiterer Köstlichkeiten – etwa gegrillte Fleischspieße wie das Yakitori mit Hähnchenbrust und Gemüse.

Dabei werden in der japanischen Küche Gewürze vergleichsweise sparsam verwendet, um den Eigengeschmack der frischen Produkte zu erhalten. Das berühmteste Getränk Japans ist neben Tee der Sake. Der Reiswein wird gerne zum Essen getrunken – ist aber auch Bestandteil vieler Soßen und Marinaden.

Thailändische Küche

Scharf-sauer oder fruchtig-salzig – thailändische Gerichte kombinieren gerne gegensätzliche Geschmackserlebnisse. Beliebt sind vor allem Suppen und Currys, die mit Gemüse, Früchten, Fleisch, Fisch und/oder Garnelen sowie exotischen Gewürzen zubereitet werden. Dazu wird Reis – Duftreis, Jasminreis oder Thai-Reis – gereicht, der immer noch Grundnahrungsmittel in Thailand ist. Für die typische Thai-Note im Essen sorgen Kokosnussmilch, Soja- und Chilisauce sowie die würzigen Currypasten, die es in rot, gelb und grün gibt.

Ein traditionelles, thailändisches Gericht ist Pad Thai, gebratene Reisnudeln mit Ei, Krabben, Frühlingszwiebeln und Limetten – herrlich frisch und exotisch. Historisch betrachtet finden sich in der heutigen Landesküche vor allem viele chinesische und indische Einflüsse.

Vietnamesische Küche

Zitronengras und Galgantwurzel, aus Reisteig gewickelte Mini-Frühlingsrollen und die unverzichtbare Fischsauce Nuoc Mam, dazu in Bananenblättern gedünsteter Kuchen und gezuckerte Kondensmilch zum Ca phe (Kaffee) …

Kein Zweifel, wir sind in der vietnamesischen Küche. Meist kurz und sehr heiß im Wok angebraten, findet man hier eine beeindruckende Vielfalt an Gemüsegerichten. Diese werden stets von gekochtem Reis begleitet, ebenso wie etwa die köstlichen, hauchzart geschnittenen Rindfleisch-Scheiben à la Saigon, die Schweinefiletspießchen vom Holzkohlengrill oder das gekochte Huhn mit Ingwer. Als absolutes Nationalgericht gilt die Pho, eine kräftige, klare Brühe mit Reisnudeln.

Meist wird sie mit Rindfleisch als Pho Bo serviert. Für Europäer eher unüblich: Die Pho ist traditionell ein Frühstücksgericht – schmeckt aber genauso am Mittag und am Abend.

Koreanische Küche

Auf den ersten Blick den anderen asiatischen Küchen ähnlich, hat die koreanische Küche doch einen einzigartigen Charakter: Ingwer, Sojasauce, Sesamöl sowie Chili- und Sojabohnenpaste sorgen für die typischen, kräftigen Aromen. Gekocht wird besonders würzig und oft sehr scharf. Neben Reis gehört vor allem Kimchi zu jeder Mahlzeit – fermentiertes Gemüse, meist Chinakohl. Auch Suppen in vielerlei Variationen dürfen nicht fehlen. Bei deren Zubereitung wird besonders gern auf Instantnudeln, Muscheln und andere Meeresfrüchte sowie Tofu zurückgegriffen.

Der Esstisch in Korea sollte möglichst viel Platz bieten. Denn es ist üblich, alle Beilagen gleichzeitig zu servieren. Außerdem wird etwa beim Bulgogi hauchdünn geschnittenes Fleisch direkt auf dem Tisch in einer pikanten Marinade gegrillt. Das Essen ist dann oftmals ein geselliges Zusammensein, bei dem jeder von allem probiert.