Asiatische Küche

Die asiatische Küche ist so facettenreich wie kaum eine andere: In Fernost kommen ausgewogene, nährstoffreiche Gerichte auf den Tisch, die mit raffinierten Aromen und Gewürzen eine ganz eigene Note erhalten. Das bietet Ihren Gästen einen ganz besonderen Reiz: Jedes Gericht nimmt sie mit auf eine kleine Entdeckungsreise, die durch den ganzen Kontinent geht. Und auch wir nehmen Sie jetzt mit auf eine kleine Tour durch Asien und zeigen tolle Produkte, mit denen Sie das Flair und den Geschmack aus Japan, Korea, Vietnam & Co. auf den Teller bringen.

Reiswein

Reiswein

Ein vielseitiges Traditionsgetränk

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Reiswein hat in der asiatischen Küche eine jahrtausendalte Tradition. Die Herstellung unterscheidet sich dabei von Land zu Land erheblich. Die bei uns wohl bekannteste Variante ist wohl der aus Japan stammende Sake. Alle Reisweine haben jedoch eine Gemeinsamkeit: Vergorener Reis bildet bei allen Reisweinen die Grundlage. 

Wie unterscheiden sich Reisweine also genau? Die Antwort liegt beispielsweise im Alkoholgehalt. Die Range fängt dabei bei leichten 3-4% an und geht bis zu einem Alkoholgehalt von über 20% hinauf. Auch geschmacklich gibt es eine enorm vielfältige Bandbreite – von süß-fruchtig frisch bis herzhaft-erdig. Die verschiedenen Geschmacksnoten hängen dabei besonders vom Herstellungsverfahren, von den eingesetzten Hefen und der Lagerung ab. 

Kochen mit Reiswein

Reiswein ist eine der wichtigsten Grundzutaten der asiatischen Küche. Durch den enthaltenden Alkohol werden die Zutaten besonders zart und vorhandene Aromen bringen sich noch besser in das Gericht ein. Sake, Mirin und Shao Xing stellen die drei bekanntesten Reiswein-Sorten dar. Sake verleiht vor allem Gerichten mit Fisch- und Meeresfrüchten oder Eintöpfen eine leckere Würze. Während Sake mit einem höheren Alkoholgehalt und weniger Zucker meist früh in den Kochprozess eingebracht wird, damit ein Teil des Alkohols verdunsten kann, schenkt Mirin vor allem Marinaden und Dressings eine angenehme Süße und sorgt für eine aromatische Weichheit.

 

 

Chinesische Küche

Egal ob Wan Tans, Peking Ente, unzählige Varianten von Dim Sum, gebratene Nudeln oder das klassiche Hühnchen Kung Pao – die chinesische Küche erfreut sich weltweit großer Beliebtheit.

Das bezeugen nicht zuletzt die zahlreichen China-Restaurants, die seit vielen Jahren wie selbstverständlich zu fast jedem Stadtbild gehören. Dabei gibt es die „eine“ chinesische Küche praktisch gar nicht. Denn sie umfasst nicht weniger als acht Regionalküchen. In jeder dominieren andere Aromen. Grob gesagt: im Norden eher deftig, süßlich im Osten und scharf im Süden.

Und während im Süden hauptsächlich Reis gegessen wird, ist im Norden Weizen das Grundnahrungsmittel. In den meisten Regionen geht es aber nicht ohne Sojasauce, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Chilisauce. Dagegen findet man, wegen der weit verbreiteten Laktoseintoleranz, nur wenig Milchprodukte in der chinesischen Küche.

Japanische Küche

Unter den asiatischen Küchen zählt die japanische Küche zu den gesündesten – nicht zuletzt wegen des inzwischen weltweit beliebten Sushis. Meist werden hierbei Reis, Fisch und Meeresfrüchte zu sogenannten Maki gerollt oder als Nigiri mit der Hand geformt.

Beim Sashimi werden Fisch und Meeresfrüchte ohne Reis zubereitet. Dazu reicht man scharfes Wasabi und würzige Sojasauce. Darüber hinaus bietet die japanische Küche aber auch eine Fülle weiterer Köstlichkeiten – etwa gegrillte Fleischspieße wie das Yakitori mit Hähnchenbrust und Gemüse.

Dabei werden in der japanischen Küche Gewürze vergleichsweise sparsam verwendet, um den Eigengeschmack der frischen Produkte zu erhalten. Das berühmteste Getränk Japans ist neben Tee der Sake. Der Reiswein wird gerne zum Essen getrunken – ist aber auch Bestandteil vieler Soßen und Marinaden.

Thailändische Küche

Scharf-sauer oder fruchtig-salzig – thailändische Gerichte kombinieren gerne gegensätzliche Geschmackserlebnisse. Beliebt sind vor allem Suppen und Currys, die mit Gemüse, Früchten, Fleisch, Fisch und/oder Garnelen sowie exotischen Gewürzen zubereitet werden. Dazu wird Reis – Duftreis, Jasminreis oder Thai-Reis – gereicht, der immer noch Grundnahrungsmittel in Thailand ist. Für die typische Thai-Note im Essen sorgen Kokosnussmilch, Soja- und Chilisauce sowie die würzigen Currypasten, die es in rot, gelb und grün gibt.

Ein traditionelles, thailändisches Gericht ist Pad Thai, gebratene Reisnudeln mit Ei, Krabben, Frühlingszwiebeln und Limetten – herrlich frisch und exotisch. Historisch betrachtet finden sich in der heutigen Landesküche vor allem viele chinesische und indische Einflüsse.

Vietnamesische Küche

Zitronengras und Galgantwurzel, aus Reisteig gewickelte Mini-Frühlingsrollen und die unverzichtbare Fischsauce Nuoc Mam, dazu in Bananenblättern gedünsteter Kuchen und gezuckerte Kondensmilch zum Ca phe (Kaffee) …

Kein Zweifel, wir sind in der vietnamesischen Küche. Meist kurz und sehr heiß im Wok angebraten, findet man hier eine beeindruckende Vielfalt an Gemüsegerichten. Diese werden stets von gekochtem Reis begleitet, ebenso wie etwa die köstlichen, hauchzart geschnittenen Rindfleisch-Scheiben à la Saigon, die Schweinefiletspießchen vom Holzkohlengrill oder das gekochte Huhn mit Ingwer. Als absolutes Nationalgericht gilt die Pho, eine kräftige, klare Brühe mit Reisnudeln.

Meist wird sie mit Rindfleisch als Pho Bo serviert. Für Europäer eher unüblich: Die Pho ist traditionell ein Frühstücksgericht – schmeckt aber genauso am Mittag und am Abend.

Koreanische Küche

Auf den ersten Blick den anderen asiatischen Küchen ähnlich, hat die koreanische Küche doch einen einzigartigen Charakter: Ingwer, Sojasauce, Sesamöl sowie Chili- und Sojabohnenpaste sorgen für die typischen, kräftigen Aromen. Gekocht wird besonders würzig und oft sehr scharf. Neben Reis gehört vor allem Kimchi zu jeder Mahlzeit – fermentiertes Gemüse, meist Chinakohl. Auch Suppen in vielerlei Variationen dürfen nicht fehlen. Bei deren Zubereitung wird besonders gern auf Instantnudeln, Muscheln und andere Meeresfrüchte sowie Tofu zurückgegriffen.

Der Esstisch in Korea sollte möglichst viel Platz bieten. Denn es ist üblich, alle Beilagen gleichzeitig zu servieren. Außerdem wird etwa beim Bulgogi hauchdünn geschnittenes Fleisch direkt auf dem Tisch in einer pikanten Marinade gegrillt. Das Essen ist dann oftmals ein geselliges Zusammensein, bei dem jeder von allem probiert.