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Flunder

Flunder

Dt.: Flunder, engl.: flunder; frz.: patauger

Denkt man an eine Flunder, hat man automatisch ihre flache Körperform vor Augen. Nicht umsonst sagt ein bekanntes Sprichwort „platt wie eine Flunder“. Doch dieser Meeresfisch hat viel mehr zu bieten: Durch ihren exquisiten Geschmack und ihr zartes, weißes Fleisch zählt die Flunder zu den leckersten Speisefischen.

Geschichte

Generell lässt sich nicht sagen, wann die Flunder das erste Mal auf einem Teller kam oder wann man sie das erste Mal entdeckte. Aufgrund gefundener Angelhaken geht man aber davon aus, dass ca. 8000 v. Chr. der Fischfang mit Hilfsmitteln begann. Seither haben sich die unterschiedlichsten Fischfanggeräte entwickelt, z. B. Angeln, Reusen oder Fischspeere.

Doch auch schon vor dieser Zeit dürften die Menschen zumindest teilweise Fisch auf dem Speiseplan gehabt haben – denn auch heutzutage wird in einigen Teilen Asiens und Afrikas noch unter Beweis gestellt, dass man nicht zwingend ein Gerät benötigt, um einen Fisch zu fangen.

Herkunft
Die Flunder finden wir in den verschiedensten Gewässern, vom Mittelmeer über das Schwarze Meer bis hin zum Nordostatlantik. Doch soweit müssen wir gar nicht schauen, denn auch in der Nord- und Ostsee ist die Flunder zuhause.
Saison

Wer eine besonders gute Qualität auf dem Teller haben will, der genießt die Flunder in der Zeit von September bis April. In den warmen Monaten von April bis Oktober ist dann die optimale Zeit für den Fang.

Familie & Arten
Es ist wohl keine Überraschung, dass die Flunder zur Ordnung der Plattfische und zur Familie der Schollen gehört. In dieser Familie finden sich noch weitere beliebte Fische: der Heilbutt, die Kliesche oder natürlich die Scholle selber, die im Norden von Deutschland auch öfter als „Butt“ bezeichnet wird.
Merkmale

Die in Europa beheimatete Flunder gehört zur Familie der Plattfische. Das Besondere: Alle Plattfische haben in der Jugend eine normale Fischform. Erst später wandert ein Auge auf die andere Seite des Körpers und die Fische beginnen, liegend zu schwimmen. Die obere Körperseite ist dann grünlich bis bräunlich eingefärbt mit schwarzen, braunen oder gelben Flecken. Die untere Seite bleibt weiß und unscheinbar.

Verwendung

Die Flunder lässt sich auf verschiedene Arten zubereiten. Sie kann entweder klassisch gebraten, gegrillt oder auch gekocht werden. Übrigens eignet sie sich auch hervorragend zum Räuchern.

Nährwerte
Die Flunder unterstützt unseren Körper optimal mit Mineralstoffen und Proteinen. Sie ist reich an Eiweiß, Jod und wertvollem Vitamin B12.
Lagerung & Aufbewahrung
Eine Flunder sollte man am besten direkt nach dem Kauf zubereiten, denn länger als einen Tag hält sie sich nicht – auch nicht gekühlt.
Qualität & Einkauf
Das Fleisch der Flunder dient als Qualitätsbeweis. Bei guter Qualität ist es weiß und zart. Wie bei anderen Fischen gilt auch hier: Riecht der Fisch stark nach Fisch, sollte man die Finger davon lassen – riecht er nach Meer, so ist er im perfekten Zustand.
Gesundheit & Wirkung
Ohne schlechtes Gewissen kann man die Flunder auch bei einer Diät verwenden, denn sie gilt als enorm fettarm. Dank ihrer vielfältigen Inhaltsstoffe hilft die Flunder aber auch dem Körper; die Hormonproduktion der Schilddrüse wird angeregt, das Herz-Kreislauf-System wird unterstützt. Und das in ihr enthaltene Phosphat benötigt unser Körper für viele verschiedene Funktionen.