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Galangal

Galangal

Dt.: Galangal, engl.: Galangal, franz.: Galanga

Galangal ist hierzulande noch recht unbekannt und wenn, dann kennen wir ihn aus der asiatischen Küche. Seit kurzem verzaubert er aber immer mehr Feinschmecker in Deutschland. Mit seiner eigenen Note lässt er Reis o.Ä. zu etwas Besonderem werden.

Geschichte

Bereits im 8. Jahrhundert kam Galangal nach Europa – jedoch als Heilmittel. Im Mittelalter hatte die Wurzel dann ihren Durchbruch – sie wurde in ganz Europa bekannt und man benutzte sie nicht mehr nur als Heilmittel, sondern auch als Gewürz.

Die Araber nutzten Galangal als Futter für ihre Pferde.

Herkunft

Ursprünglich stammt Galangal aus den Tropen Südostasien, genauer aus Malaysia oder von den Molukken. Dort wächst er wild und auch in Kulturen. Die Galangal-Wurzeln, die wir hier bekommen, sind Importe aus Thailand.

Saison

Galangal ist das ganze Jahr über erhältlich.

Familie & Arten

Die Galangalpflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse.

Es gibt 2 Arten des Galangals:

  • Der Große Galangal: Die Pflanze ist ausdauernd und mehrjährig. Die Rizome sind zylindrisch, meist gebogen und haben gelb-weiße Blattnarben,die ringförmig um die Wurzel gewachsen sind. Von den Rizomen wachsen rosa bis rötliche Seitensprossen ab. Durch den stark-würzigen Geruch und den scharfen, aromatischen Geschmack kann man den Großen Galangal schnell mit dem Ingwer verwechseln. Man kennt ihn auch unter dem Namen Thai-Ingwer oder siamesischer Ingwer.

 

  • Der Echte Galangal: Die Pflanze ist ebenfalls ausdauernd und krautig. Sie kann bis zu 1,50 m groß werden. Die Wurzel ist schlank und zylindrisch. Die ungestielten Laubblätter werden 20–30 cm lang und 1–2,5 cm breit. Man kennt den Echten Galangal auch unter dem Namen Kleiner Galangal, Galgantwurzel oder Siam-Galgant. Bei dem Namen Kleiner Galangal ist Vorsicht geboten: In Indien wird unter dem Kleinen Galangal auch oft eine dort beheimatete Gewürzlilie verstanden. Diese Gewürzlilie wird häufig mit dem Chinesischen Ingwer verwechselt.
Merkmale

Galangal kennt man unter mehreren Namen: Galgant, Thai-Wurzel oder Galgantwurzel. Von der Pflanze kann man nur die verdickten Wurzelstöcke verwenden.

Bei der Ernte wird der Galangal in 10–20 cm große Stück geschnitten. Dann haben die Wurzeln einen Durchmesser von 1–2 cm.

Er hat einen starken Geschmack, der Gewürznelken ähnelt. Galangal hat orange-rotes Fleisch und einen pfeffrigen und zugleich frischen Geschmack.

Verwendung

Besonders oft wird Galangal in Verbindung mit Reis als Gewürz verwendet. Man kann ihn sowohl frisch als auch getrocknet essen. Wenn Galangal frisch ist, schmeckt er etwas milder als Ingwer. Man kann ihn schälen, hacken oder in Scheiben schneiden. Hauptsächlich wird der Galangal in der thailändischen Küche verwendet – meist als Gewürz und nicht als Gemüse.

Nährwerte

Pro 100 g hat Galangal 50 Kalorien und nur 1 g Eiweiß. Auch Fett ist in der Wurzel mit 1 g nicht sehr stark vertreten. Außerdem hat die Wurzel nur 8 g Kohlenhydrate und 1g Ballaststoffe auf 100 g.

Lagerung & Aufbewahrung

Die frischen Wurzeln können in einer luftdicht verpackten Folie einige Wochen kühl aufbewahrt werden. Wer den Galangal getrocknet hat, sollte die Wurzel vorher schälen und in Scheiben schneiden.

Qualität & Einkauf

Frischen Galangal erkennt man an der glatten Schale. Sieht er stumpf und schrumpelig aus, sollten Sie unbedingt die Finger davon lassen. Außerdem darf die Wurzel keine Schnittstellen haben, denn an kleinen Schadstellen bildet sich schneller Schimmel.

Die ingwerähnliche Pflanze kann man in asiatischen Feinkostläden und bei ausgewählten Großhändlern bekommen. Pulver lässt sich bis zu 1 Jahr aufbewahren – wenn es gut verschlossen, kühl und vor Licht geschützt gelagert wird.

Gesundheit & Wirkung

Galangal fördert die Blutzirkulation und hat einen positiven Effekt auf das zentrale Nervensystem. Außerdem stärkt er das Denk-und Konzentrationsvermögen. Auch die Durchblutung wird durch die Wurzel gefördert und sie wirkt außerdem gegen Müdigkeit sie wirkt krampflösend.