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Gelbe Bete

Gelbe Bete

Dt.: Gelbe Bete; engl.: yellow beets; frz.: betterave jaune

Wie ihre rote Schwester steckt auch die Gelbe Bete voll mit Nährstoffen. Sie ist geschmacklich aber etwas milder und bringt im Winter ordentlich Sonne auf den Teller.
Geschichte
Was aussieht wie eine neue Züchtung aus dem Genlabor, ist in Wahrheit eine uralte Kulturpflanze. Die gelbe Rübe ist wie ihre roten und weißen Schwestern ein Abkömmling der Wilden Rübe. Sie wuchs früher üppig an den Meeresküsten Europas. Nach Mitteleuropa haben sie dann schließlich die Römer gebracht. Erst im 16. Jahrhundert taucht die Bete in ihren verschiedenen Farbvariationen in unseren Regionen auf.
Herkunft
Gelbe Bete stammt aus dem Mittelmeerraum. Heute wird sie in allen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut und ist in Deutschland ein klassisches Wintergemüse.
Saison
Gelbe Bete ist das ganze Jahr über zu bekommen. Haupterntezeit ist von Juli/August bis zum Eintritt des ersten Frostes.
Familie & Arten

Gelbe Bete ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt und gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen. Sie ist eine Kulturform der gemeinen Rübe, der Beta Vulgaris. Ihre gelbe Färbung, z. B. bei der Rübe Burpees Golden, kommt durch den Farbstoff Betaxanthin.

Neben der Bete mit ihrer sonnengelben Farbe gibt es Rote Bete mit dunkelroter bis violetter Färbung und farblose Weiße Bete. Gelbe und Weiße Bete unterscheiden sich geschmacklich nur ein bisschen von der Roten Bete: Sie schmecken etwas milder und etwas süßer.

Merkmale

Die Gelbe Bete ist eine 2-jährige, krautige Pflanze. Im ersten Jahr werden die Rübe und eine Blattrosette ausgebildet. Die fleischige Rübe entsteht durch eine Verdickung des Hypokotyls. Das ist der Abschnitt der Sprossachse unterhalb der Keimblätter. Dementsprechend ragt im Feld der Großteil der Rübe über die Bodenoberfläche empor.

Die Rübe kann verschiedene, meist runde bis birnenförmige Formen haben und ein Gewicht von bis zu 600 g erreichen. Sie hat eine dünne Schale und darunter ein knackiges, saftiges Fleisch mit aromatischem Geschmack.

Verwendung

Genau wie bei der Roten Bete können die gelben Knollen ganz geröstet, gebacken oder gegart werden. Mit etwas Meersalz bestreut, schmecken sie nicht nur prima, sondern sind auch super gesund. Gewürfelte Gelbe Bete mit Olivenöl und Zitronensaft schmeckt auch bestens als Sauce zu Lachsgerichten. Zudem lassen sich die Scheiben als Ersatz für Möhren in Möhrenkuchen, Möhrenbrot und sogar Muffins verwenden.

Mit der Gelben Bete kann man exquisite Köstlichkeiten zaubern, beispielsweise eine Kaltschale, Salat mit Ziegenkäse, Rucola oder ein Carpaccio mit Kürbiskernen und Aprikosendressing.

Nährwerte
Gelbe Bete ist sehr kalorienarm. So haben 100 g Gelbe Bete nur ca. 40 Kalorien. Außerdem enthält das Wurzelgemüse 1,5 g Eiweiß, 10 mg Vitamin C, viele Vitamine der B-Gruppe und nur 0,1 g Fett, außerdem Eisen, Zink, Natrium und Magnesium.
Lagerung & Aufbewahrung
Gut gekühlt hält sich die Gelbe Bete etwa bis zu 4 Wochen.
Qualität & Einkauf
Wenn es Gelbe Bete frisch gibt, greifen Sie unbedingt zu. Zunehmend wird die Gelbe Bete auch bereits geschält und vorgegart in Vakuumverpackungen angeboten.
Gesundheit & Wirkung
Alle Beten haben eins gemeinsam: Sie sind richtig gesund! Voll mit guten Inhaltsstoffen wie Vitamin B, Eisen und Folsäure wirken sie blutreinigend, entsäuern den Organismus und regen den Stoffwechsel an. Gleichzeitig stärkt Vitamin C das Immunsystem, was ja im Winter besonders wichtig ist. Außerdem enthält die Gelbe Bete Stoffe, die entzündungshemmend wirken. Um die gesunde Wirkung der Gelben Bete optimal zu nutzen, sollte sie vor allem roh, als Rohkost oder Saft genossen werden.