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Grapefruit

Grapefruit

Dt.: Grapefruit; engl.: grapefruit; frz.: pamplemousse

Ihr bittersüßer Geschmack macht die Grapefruit zum Favoriten vieler Feinschmecker. Der Paradiesapfel wird allerdings oft mit der Pampelmuse gleichgesetzt – dabei sind die Früchte zwei ganz eigenständige Vitaminbomben!

Geschichte

Um 1750 soll die Grapefruit auf Barbados durch eine zufällige Kreuzung von Orange und Pampelmuse entstanden sein. Lange Zeit wurden die Früchte dann in der Karibik und in Florida angebaut. Erst Ende des 19. Jahrhunderts fanden sie ihren Weg in den Mittelmeerraum. Heute kultiviert man sie auch auf Korsika.

Herkunft

Grapefruits kommen heute vor allem von den amerikanischen Plantagen in Florida und Texas, aus der Türkei, Israel, Zypern und Spanien nach Deutschland.

Saison

Als Importware sind Grapefruits das ganze Jahr über erhältlich.

Familie & Arten

Grapefruits sind die Früchte eines subtropischen Zitrusbaumes, der zur Familie der Rautengewächse gehört. Die Grapefruit ist keine Pampelmuse, auch wenn sie umgangssprachlich oft so bezeichnet wird. Die Früchte sehen sich zwar ähnlich, stammen aber von unterschiedlichen Bäumen. Die verschiedenen Sorten der bitteren Vitaminbombe werden in 2 Hauptgruppen unterteilt:

  • Weiße Grapefruits: Sie haben gelbes Fruchtfleisch. Zu den weißen Sorten gehören z.B. Oroblanco, auch Sweetie genannt, Foster und Marsh.
  • Rote Grapefruits: Sie haben roséfarbenes bis rubinrotes Fruchtfleisch, wie z.B. Rio Red, Star Ruby und Flame.
Merkmale

Der immergrüne Grapefruitbaum wird normalerweise 5–6 m hoch, kann aber auch bis zu 15 m erreichen. Er trägt dunkelgrüne, bis 15 cm lange, schmale Blätter und duftende, weiße Blüten, aus denen kugelrunde, 10–15 cm große Früchte entstehen. Diese wachsen weinrebenartig am Baum. Daher kommt übrigens auch ihr Name: Das englische Wort „grape“ bedeutet „Traube“. Je nach Sorte haben Grapefruits eine gelbe oder eine rötliche Schale und gelbes, roséfarbenes oder rubinrotes Fruchtfleisch. Dieses ist in Segmente unterteilt und schmeckt bittersüß.

Verwendung

Schon pur – z.B. als Frühstückssnack – sind Grapefruits für viele ein Genuss. Wer den bitteren Geschmack etwas abmildern möchte, kann die aufgeschnittene Frucht mit etwas Honig beträufeln oder Zucker darüberstreuen. Vor allem in Kombination mit anderen Zitrusfrüchten schmecken Grapefruits aber auch in Obstsalaten sehr lecker. Süße Desserts und Eis bilden einen köstlichen Kontrast zum bitteren Aroma der Grapefruit.

Die herben Fruchtfilets passen außerdem prima in herzhafte Salate mit Chicorée oder Fenchel. Fleisch- und Fischgerichten sowie Speisen mit Meeresfrüchten verleiht die Grapefruit besonderen Pep. Gegrillt ist sie zu Geflügel ein Hit. Die saftige Vitaminbombe lässt sich leicht auspressen und kann auch gerne mit anderen Säften gemischt werden. In Cocktails, Eistee und Smoothies macht sich ihr bitteres Aroma ebenfalls sehr gut. Übrigens: Im angelsächsischen Raum liebt man Marmelade und Gelee aus den Zitrusfrüchten.

Nährwerte

Weil die Früchte zu einem großen Teil aus Wasser bestehen, haben 100 g Grapefruit nur zwischen 38 und 50 Kalorien – und sind damit ideal für eine Diät. Sie liefern zudem etwa 11 g Kohlenhydrate – davon sind etwa 8g Zucker – und 0,2 g Fett. Natürlich bringt das Obst auch einige Vitamine und Mineralstoffe mit. Besonders Vitamin C kommt in Grapefruits vor: 100 g haben ganze 44 mg Vitamin C. Ansonsten enthalten Grapefruits 148 mg Kalium, 24 mg Kalzium, 16 mg Phosphor und 10 mg Magnesium.

Lagerung & Aufbewahrung

Bei Zimmertemperatur halten sich Grapefruits etwa 3 Wochen. Gekühlt gelagert, bleiben sie sogar bis zu 2 Monate lang frisch. Exemplare, die etwas länger gelegen haben, schmecken sogar milder und lassen sich leichter schälen.

Qualität & Einkauf

Durch ihren hohen Saftanteil sind Grapefruits weicher als andere Zitrusfrüchte. Je schwerer sie sind, desto mehr Saft enthalten sie. Zu weiche und muffig riechende Früchte sollten Sie aber besser nicht kaufen.

Gesundheit & Wirkung

Der Bitterstoff Naringin in Grapefruits bringt die Verdauung in Schwung und regt den Appetit an. Auch die Lebertätigkeit wird dadurch positiv beeinflusst. Die Folsäure der Früchte ist wichtig für ein gesundes Zellwachstum, ihr Vitamin C stärkt unser Immunsystem. Vor allem Früchte mit rotem Fruchtfleisch sollen den Cholesterinspiegel senken – dafür muss täglich eine Grapefruit gegessen werden. Bei Gästen, die Medikamente einnehmen müssen, ist allerdings Vorsicht geboten: Grapefruits können heftige Wechselwirkungen hervorrufen. Manche Wirkung kann so verstärkt werden, dass Lebensgefahr besteht.