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Fleisch- & Wurstwaren
Der Markt befindet sich nach wie vor unter Druck. Dies resultiert weiterhin in einem fallenden Preis. Es bleibt abzuwarten, wie zügig sich die Überhänge vermarkten lassen und der Absatz wieder an Fahrt aufnimmt. Dies würde wieder Preissteigerungen zur Folge haben.
DEUTSCHLAND: Das Angebot am Schlachtrindermarkt fällt erneut knapp aus. Es wird berichtet, dass der Bedarf nur mit Mühe gedeckt werden kann. Auch bei den Jungbullen gehen die Stückzahlen zurück. Feldarbeiten und das anstehende Ende des Wirtschaftsjahres machen sich bemerkbar. Trotz regionaler Unterschiede werden durchweg höhere Preise gezahlt. Die Schlachtunternehmen befürchten, dass die gerade erfolgte Belebung am Fleischmarkt wieder ausgebremst wird. Schlachtkühen werden ebenfalls deutlich höhere Preise erzielt. Die Mengen sind hier zwar nicht so knapp wie bei den männlichen Tieren, dennoch lassen sich die Stückzahlen problemlos vermarkten.
Nach wie vor gibt es mittlerweile deutlich mehr Kälber am Markt. Die sonst belebenden Effekte der Spargelsaison auf das Kalbfleisch bleiben aktuell aus.
Im Bereich Geflügel (Hähnchen, frisch und tiefgefroren) ist weiterhin ein unveränderter Markt zu sehen. Die Putenpreise sind unverändert stabil.
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Fisch & Seafood
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Tiefkühlkost
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Molkereiprodukte & Eier
Mitte Mai wurde voraussichtlich der Höhepunkt der diesjährigen Milchanlieferungen erreicht. Seitdem entwickeln sich die Mengen wieder leicht rückläufig. Dennoch liegt das derzeitige Niveau noch weit über dem des Vorjahres. In Frankreich hat sich der saisonale Rückgang der Milchanlieferung zuletzt noch weiter verstärkt. Dort wird die Vorjahreslinie bei den Milchanlieferungen um mehrere Prozentpunkte verfehlt.
Die Abrufe von abgepackter Butter haben sich in der ersten Junihälfte weiter beruhigt. Die Nachfrageimpulse der vergangenen Wochen waren unter anderem von der Spargelsaison ausgegangen, welche nun langsam ihrem Ende entgegen geht. Nichtsdestotrotz sind die Abrufe noch weit über dem Niveau, das für die Saison üblich wäre.
Der deutsche Käsemarkt verhielt sich in der ersten Junihälfte unauffällig. Die Hersteller zeigten sich mit den Absätzen zufrieden, die Nachfrage aus Handel und Industrie wurde als umfangreich beschrieben. Im GV-Bereich blieben die Bestellungen im Zuge der wechselhaften Witterung zuletzt etwas hinter den Erwartungen zurück. Südeuropa ordert inzwischen rege Mengen, die Urlaubssaison ist nun im vollen Gange.
Der Abwärtstrend, der in den letzten Wochen bei den Eierpreisen zu beobachten war, setzt sich weiter fort. Das Angebot an Eiern aus Käfig- und Bodenhaltung (ohne KAT-Zertifizierung) steigt saisonal bedingt und die Verarbeitungsindustrie hält sich mit Abrufen zurück. Trotzdem wird in der Branche noch nicht von einer Entspannung am Markt gesprochen.
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Feinkost
Seit dem 14.06.2026 gilt im Bereich Konfitüre eine neue EU-Verordnung, die Anpassungen beim vorgeschriebenen Fruchtanteil vorsieht.
Seit dem 14.06.2026 gilt auch für die Artikelgruppe Honig eine neue Deklarationsvorgabe.
Die Rapsölmärkte bleiben aufgrund der weiterhin angespannten Situation rund um die Straße von Hormus stark unter Druck, da geopolitische Unsicherheiten direkten Einfluss auf die Rohstoffpreise nehmen.
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Nährmittel
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Süßwaren
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Getränke
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Obst & Gemüse
KW28, NLD/DEU/BEL/PER/CHL: Die Verfügbarkeiten und Preise sind gut, die Qualität stabilisieren sich. Es herrscht eine hohe Nachfrage. Wir haben Zugriff auf DE-Ware. Stachelbeeren grün bereits auslaufend.
KW28 DEU: Die Verfügbarkeiten bei Kirschen ist sehr gut. Wir haben bereits die erste deutsche Ware mit den Sorten Vanda und Kordia ans Lager nehmen können.
KW28: ESP/RSA: Die Verfügbarkeiten bei spanischen Nektarinen in den Kalibern A/C/B sind stabil. Einzig das Kaliber AA ist begrenzt verfügbar. Die Pfirsiche sind überwiegend in den Kalibern B/C verfügbar, die Kaliber A/AA nur in geringen Mengen. Es kann sowohl gelb-/ als auch weißfleischig angeboten werden. Auch die Aprikosen sind stabil in der Verfügbarkeit und Die Versorgungslücke bei den Pflaumen ist beendet! Wir haben sehr gute Verfügbarkeiten in den Kalibern A/AA/AAA.
KW28, ESP: Bei allen Melonen haben wir eine gute und stabile Verfügbarkeit. Einzig bei den Wassermelonen haben wir eine steigende Preistendenz.
KW28, CHI/NZL: Die Übersee-Saison läuft bei grünen und gelben Kiwis auf Hochtouren. Mittlerweile entspannt sich die Lage bei den kleineren Kalibern, so dass auch diese zunehmend verfügbarer werden.
KW28, ESP/ÄGY/BRA/MEX: Zitronen und Orangen sind in Verfügbarkeit und Preis sehr stabil. Die Limettensituation bleibt sehr angespannt. Steigende Preise und hohe Nachfrage, bei geringer Verfügbarkeit.
KW28, ESP/ITA: Die ägyptische Ware ist auslaufend, durch die vermehrt auftretenden Qualitätsprobleme, stellen wir auf Spanien um. Hier stehen ausreichende Mengen zur Verfügung.
KW28 SRB: Die Verfügbarkeit ist weiterhin stark eingeschränkt. Es gibt sehr wenig Ware am Markt, die Preise bewegen sich kaum. Die angekündigt Besserung ist leider nicht eingetreten
KW28 NLD: Der Markt ist angespannt. Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen, haben dazu geführt, dass das Wachstum der Pflanzen zum Stillstand gekommen ist. Die größeren Kaliber werden knapp, man konzentriert sich auf die kleineren.
KW28 NLD: Das hohe Preisniveau lässt sich auf die momentane Produktionslücke zurückführen.
KW28 NLD/ESP/MAR/ITA: Die Nachfrage nach Tomaten bleibt europaweit sehr hoch und sorgt für, dass die Preise hoch gehen. Großfruchtige Tomaten stabilisiert sich schneller als die kleineren.
KW28: Die Nachfrage nach Tomaten bleibt europaweit sehr hoch und sorgt für, dass die Preise hoch gehen. Großfruchtige Tomaten stabilisiert sich schneller als die kleineren.
KW28: DEU/BEL: Die anhaltend heiße und trockene Witterung zeigt über alle Kulturgruppen hinweg deutliche Auswirkungen. Die sehr hohen Temperaturen führen dazu, dass es bei einigen Kulturen zu Blattbrand und Innenbrand kommen kann. Beim Feldsalat sind kaum Mengen verfügbar, die trockenen Tage haben große Auswirkungen auf die Qualität.
KW28: Wir starten mit deutscher Ware und neuer Ernte zu attraktiven Preisen.
KW28 DEU: Brokkoli: eine gute und stabile Verfügbarkeit ist gegeben, auch die Preise sind stabil. Blumenkohl: zum Teil werden kleinere und leichtere Köpfe erwartet. Auch hier sind die hohen Temperaturen und die Trockenheit dafür verantwortlich.
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Allgemeines
Die Inflationsrate im Euroraum liegt laut Europäischer Zentralbank (EZB) bei rund 3,2%.
Ende Mai 2026 lag der Wechselkurs unverändert bei etwa 1,17 US-Dollar je Euro.
Die aktuelle Erwartung einer Einigung im Iran-Konflikt lässt den Rohölpreis fallen. Aktuell bleibt dieser aber noch rund 20% über dem Niveau vor Beginn des Konflikts.
Im Mai 2026 ist für den Stromgroßhandelspreis eine Seitwärtsbewegung zu erkennen, wobei der Preis oberhalb von 90 Euro pro Megawattstunde (€/MWh) pendelte.
Im Mai ist der Gaspreis weiter angestiegen und hat somit die Tendenz von Mitte April weiter fortgesetzt. Die Preise liegen unverändert rund 50-60% über den Preisen des Vorjahres.
Im Mai 2026 ist der China Containerized Freight Index (CCFI) für Frachten von China nach Europa weiter angestiegen und lag zum Monatsende bei etwa 1.650 Punkten und somit ca. 5% über dem Vormonatsschnitt. Von einem Anstieg, der sich bis spät in das Q3 2026 fortsetzen und die Vorjahreswerte deutlich übersteigen könnte, ist weiterhin auszugehen.
Aluminium: Im Mai ist der Preis für Aluminium weiter gestiegen, wobei der Preis seit Beginn des Junis wieder leicht rückläufig ist. Die Tendenz für das weitere Jahr zeigt, dass der Höchststand noch aussteht. Edelstahl: Im Mai blieb der Preis für Edelstahl konstant und fällt seit Anfang Juni leicht. Bis ins Q3 wird eine leichte Erholung des Preises erwartet mit anschließendem erneutem Anstieg bis zum Jahresende.
Bei den Kunststoffpreisen wird erwartet, dass ein Höchststand erreicht ist.
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Zur Kategorie AllgemeinesDisclaimer
CHEFS CULINAR übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Marktbericht zur Verfügung gestellten Informationen. Sofern die hierin abgebildeten Daten Prognosen oder Aussagen für die Zukunft beinhalten, weisen wir daraufhin, dass die tatsächlichen Entwicklungen davon abweichen und erheblichen Schwankungen unterliegen können.