Zugriff auf die Marktberichte
Als Kunde von CHEFS CULINAR erhalten Sie vollen Zugriff auf unsere Marktberichte
Sie sind schon Kunde und haben noch keinen Online-Zugang?
Dann registrieren Sie sich jetzt hier(Bitte halten Sie Ihre Kundennummer bereit)
Fleisch- & Wurstwaren
Der Markt ist weiterhin deutlich im Aufschwung und deshalb ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage steigen wird. Mit Beginn der Grillsaison, werden die Artikel Nacken – Lachse entsprechend der Entwicklung mit anziehen. Teilstücke wie Schultern, Schinken, Bäuche werden auch zulegen.
Weltweit/EU: Obwohl die USA weiterhin global die Nachfrage anheizen, gerät der Markt in der EU aktuell, gegenlaufend zum weltweiten Trend, unter Druck. Seit 3 Wochen sinken die Viehpreise, wobei Kühe sich aktuell stabil halten. Die Nachfrage in Deutschland hat erheblich nachgelassen und die großen Verarbeiter haben Druck zu verkaufen. Insgesamt gehen wir von einem deutlichen Preisrückgang bei Keulen und Gulaschartikel aus, während bei Steakware mit steigendem Preis zu rechnen ist.
Wie bereits in vorhergehenden Marktberichten angedeutet, gibt es mittlerweile deutlich mehr Kälber am Markt. Da die Nachfrage auf Grund der höheren Preise im letzten Jahr nachgelassen hat, ist auch hier Mengendruck zu spüren und die Preise werden auch hier weiter nachgeben.
Der Bereich Geflügel (Hähnchen, frisch und tiefgefroren) bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert auf hohem Niveau. Der Bereich Französiche Maishähnchen konnte noch nicht wieder auf das normale Versorgungsniveau gebracht werden. Fehlende Mengen in der Aufzucht (durch Vogelgrippe) und ein starkes Frischegeschäft im Ursprungsland, sorgen für eine deutliche Unterversorgung. Im Bereich Puten / Enten sind weite Bereiche in der EU immer noch von der Vogelgrippe betroffen. Hier kommt es immer wieder zu Engpässen oder sogar zu Gesamtausfällen in der Belieferung. Durch eine sehr gute Nachfrage und das bedingt schmale Angebot werden die Preise nach wie vor fest bis steigend gesehen.
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Fleisch- & Wurstwaren
Fisch & Seafood
Seelachs (Norwegen) und Kabeljau (atlantisch): Seelachs aus Norwegen hat in den vergangenen Monaten ebenso wie Kabeljau, Schellfisch und Co. auf den Auktionen neue Rekordpreise erzielt. Nach zahlreichen Kürzungen ist die Quote für Atlantischen Kabeljau in 2026 auf den niedrigsten Wert des 21 JH gesunken. Hinzu kommen moderate Quotenkürzungen für den Seelachs, was die Engpässe im Weißfischbereich weiter verschärft. Zusätzlich bleiben bereits seit Jahresende 2025 die Seelachsfänge hinter den Erwartungen zurück, da die Schwärme zum Teil unauffindbar erscheinen. Auch für den Seelachs sind somit kontinuierlich weitere Preissteigerungen zu verzeichnen und auch für Q3 2026 derzeit nicht auszuschließen.
Die neue Saison für Black Tiger Garnelen läuft im Ursprung langsam an. Indien erhöht sukzessive die Produktionskapazitäten und obwohl die lokale Nachfrage in Bangladesch zuletzt stark angestiegen ist, scheint der Markt allgemein stabil. Die Teiche wurden ausreichend besetzt, sodass für die Rohware weitestgehend von konstanten Preisen auszugehen ist. Zwangsläufig werden sich die erhöhten Fracht- und Verpackungskosten negativ auf die Preise auswirken – inwiefern diese im Neukontrakt zu einer Preiserhöhung des Endproduktes führen, bleibt jedoch abzuwarten.
Mahi Mahi, Thunfisch, Buttermakrele: Die hohen Dieselkosten führen im Ursprung (Thailand, Indonesien, Vietnam) bereits zu ersten Einschränkungen in der Fischerei, da die Schiffe aufgrund der hohen Kosten lediglich limitiert rausfahren. Die Verfügbarkeit von Mahi Mahi (Goldmakrele) ist seit geraumer Zeit eingeschränkt und die im Ursprung vorhandene Ware ist nicht ausreichend, um den tatsächlichen Bedarf abzusichern. Es ist somit weiterhin mit Verfügbarkeitsengpässen zu rechnen. Thunfisch und Buttermakrele waren zuletzt ausreichend und zu stabilen Preisen vorhanden. Die Bedarfsmengen konnten für die folgenden 12 Monate abgesichert werden.
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Fisch & Seafood
Tiefkühlkost
Die Versorgung mit Tiefkühlgemüse und ‑obst in Europa ist insgesamt stabil, jedoch weiterhin von Witterungsrisiken, Kostensteigerungen und strukturellen Verschiebungen geprägt. Das Erntejahr 2025 war in vielen Anbaugebieten von Spätfrösten, sommerlicher Trockenheit sowie regionalen Starkregenereignissen beeinflusst, was sich je nach Kultur unterschiedlich auf Erträge und Qualitäten ausgewirkt hat
Die Versorgung mit Tiefkühlgemüse und ‑obst in Europa ist insgesamt stabil, jedoch weiterhin von Witterungsrisiken, Kostensteigerungen und strukturellen Verschiebungen geprägt. Das Erntejahr 2025 war in vielen Anbaugebieten von Spätfrösten, sommerlicher Trockenheit sowie regionalen Starkregenereignissen beeinflusst, was sich je nach Kultur unterschiedlich auf Erträge und Qualitäten ausgewirkt hat
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Tiefkühlkost
Molkereiprodukte & Eier
Im April wurden umfangreiche Rohstofflieferungen in die Käseproduktion gelenkt. Der Markt hat die daraus entstandenen Mengen aber gut aufgenommen, sodass weiterhin keine Bestände in den Reifelagern aufgebaut werden konnten. Marktteilnehmer rechnen bei zunehmend wärmeren Temperaturen mit weiteren Impulsen aus der Gastronomie. Gleiches gilt auch für Exporte innerhalb Europas. Bald startet die Urlaubssaison und dann wird wieder mit einer hohen Nachfrage aus dem Süden Europas gerechnet.
Die Abrufe von abgepackter Butter sind nach den Osterfeiertagen leicht zurückgegangen. Die erwarteten Nachfrageimpulse aus der angelaufenen Spargelsaison blieben überwiegend aus. Nun hoffen die Verkäufer für die kommenden Tage auf eine Belebung.
Die saisonale Aufwärtsbewegung der Milchanlieferung in Deutschland setzt sich im April weiter fort. Aktuell liegen die Mengen weit über der Vorjahreslinie. In Frankreich ist dementgegen aktuell ein rückläufiger Trend zu beobachten.
Wie nach dem Osterfest üblich, haben die Eierpreise leicht nachgegeben. Von einer generellen Entspannung hinsichtlich der Verfügbarkeit ist aber dennoch keine Rede. Die Auswirkungen der Aviären Influenza und der Newcastle-Krankheit sind weiterhin deutlich spürbar. Auch das lange Osterwochenende hat nicht dafür gesorgt, dass Lagerbestände aufgebaut werden konnten. Lediglich Eier aus Kleingruppen- und Bodenhaltung (Nicht KAT-Ware) wurden etwas umfangreicher angeboten. Diese Partien gingen mit Preiszugeständnissen aber problemlos in die Verarbeitungsindustrie.
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Molkereiprodukte & Eier
Feinkost
Im Bereich Sauerkonserven sind die Kosten deutlich gestiegen, insbesondere in den Bereichen Personal, Verpackung und Logistik. Diese Entwicklungen führen zu anhaltend höheren Produktions- und Beschaffungskosten entlang der Wertschöpfungskette. Vor diesem Hintergrund ist im Spätsommer / Herbst eine Preiserhöhung vorgesehen.
Der Thunfischmarkt befindet sich derzeit in einer angespannten Lage. Aufgrund der Situation im Nahen Osten kommt es zu erhöhten Frachtraten im Ursprung und geopolitisch bedingten Verzögerungen in der Logistik. Gleichzeitig steht nur begrenzte Rohware im Bereich Skipjack (echter Bonito, ein Mitglied der Familie der Makrelen und Thunfische) zur Verfügung, was insbesondere auf das Klimaphänomen El Niño zurückzuführen ist. In der Folge wird es ab Mitte des Jahres zu einer Preiserhöhung kommen.
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Feinkost
Nährmittel
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Nährmittel
Süßwaren
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Süßwaren
Getränke
Zitronensaftkonzentrat: Die weltweite Marktsituation für Zitronensaftkonzentrat ist durch Wetterextreme, reduzierte Erntemengen, geringere Saftausbeuten und eine Umlenkung von Rohware in den Frischmarkt geprägt. Dies führt zu einer deutlichen Verknappung des Angebots bei gleichzeitig steigenden Preisen.
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Getränke
Obst & Gemüse
KW 21: Die Eisheiligen in dieser Woche haben für eine Verlangsamung des Wachstums der Erdbeeren gesorgt.
KW 20: Johannisbeeren: Wir befinden uns in einem Produktionsloch zwischen alter und neuer Ernte, normal zu diesem Saisonzeitpunkt. Der Start der neuen Ernte aus den Niederlanden wird in der zweiten Mai-Hälfte erwartet.
KW 21: Die Saison mit spanischen Kirschen startet, verfügbar in 5kg Kisten, zunächst mit noch kleinem Kaliber 24+. Teilweise ist auch schon 26+ enthalten. Andere Herkünfte verzögern sich leicht, vor allem die bekannte Sorte Napoleon aus der Türkei.
KW 21: Steigende Verfügbarkeiten bei spanischem Steinobst. Die Kaliber sind typischerweise zum Saisonstart noch kleinfallend (B oder C). Der Saisonstart Spanien für Pflaumen verzögert sich und wird erst für Anfang Juni (ca. KW 23 / 24) erwartet. Es wird Stand heute eine Versorgungslücke bei Pflaumen geben, da die Ware aus Übersee so gut wie abverkauft ist. Qualitativ konzentrieren wir uns auf die Sorte Angeleno, wodurch sich die Verfügbarkeit weiter einschränkt, aber andere Sorten haben sich zuletzt als nicht mehr standfest erwiesen.
KW 20: Zum Ende der Übersee-Saison an blauen Pflaumen wechseln wir qualitätsbedingt auf die Sorte Angeleno. Die neue europäische Saison an Pflaumen startet Ende Mai/ Anfang Juni.
KW 21, ESP: Wie letzte Woche angekündigt wechseln wir nun auch die Honigmelonen auf Herkunft Spanien. Der höhere Preis ist bedingt durch die zunächst noch begrenzten Verfügbarkeiten zum Saisonstart und das höhere Stückgewicht. Bei allen anderen Melonen steigen die Verfügbarkeiten bereits.
KW 20: Auch bei Melonen startet die Saison in Europa. Wir wechseln mit Wassermelonen, Galia und Cantaloupe Melonen auf Herkunft Spanien. Bei Honigmelonen machen wir noch eine Woche weiter aus Herkunft Brasilien, da die spanische Ware noch nicht den passenden Brixgehalt (Zucker, Süße) erreicht hat. Der Wechsel wird Stand heute zu KW 21 erfolgen.
KW 21: Wir wechseln bei grünen Kiwis auf Herkunft Chile. Damit haben wir verbesserte Qualitäten und auch Verfügbarkeiten vor allem bei kleineren Kalibern. Wir erwarten den Saisonstart Neuseeland bei grünen Kiwis für KW 23. Gold Kiwis handeln wir bereits aus Neuseeland.
KW 20: Wir wechseln bei grünen Kiwis auf Herkunft Chile. Damit haben wir verbesserte Qualitäten und auch Verfügbarkeiten vor allem bei kleineren Kalibern. Der Saisonstart Neuseeland verschiebt sich etwas und wird für voraussichtlich KW 22 erwartet.
KW 21: Zitronen und Orangen weiterhin auf hohem Preisniveau aus Spanien. Es gibt erste Partien an Zitronen Überseeware aus Südafrika, allerdings orientieren sich diese preislich an dem Niveau der europäischen Ware. Daher handeln wir weiter Spanien, da der Zugriff auf diese Ware einfacher ist.
KW 20: Mandarinen Saisonende! Ansonsten sehen wir fester werdende Preise bei Zitronen und Orangen, bedingt durch einen hohen Sortieraufwand und erhöhten Ausschuss im Ursprung.
KW 20: Das letzte Drittel der Kernobstsaison 2025/2026 ist angebrochen. Aufgrund der guten europäischen Erntemenge sind beim Apfel fast alle Hauptsorten verfügbar.
KW 20: Bei Birnen ist hauptsächlich Conference verfügbar. Die Sorte Alexander Lucas ist auslaufend. Bei Birnen wird das Sortiment durch mehrere Sorten Überseeware ergänzt. Beim Apfel spielt Überseeware aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Saisonende für Birne Rosemarie. Wir wechseln auf Birne Forelle und können damit weiter eine zweifarbige (rot-grüne) Birne anbieten.
KW 21, RSA/IND/CHL: Wir befinden uns in einer der angespanntesten Situationen bei Trauben seit Jahren. Die Einfuhrmengen aus Indien sind so gering wie noch nie, bedingt durch eine schlechte Ernte. Wir erwarten in den nächsten Wochen eine Versorgungslücke bei hellen Trauben. Erste Ware aus Ägypten wird erst zu Ende Mai erwartet und wird dann voraussichtlich erst ab Anfang Juni zur Verfügung stehen.
KW 20, RSA/IND/CHL: Im Vergleich zu anderen Jahren steht zu diesem Saisonzeitpunkt deutlich weniger Ware an hellen Trauben zur Verfügung. Während in Indien Mengen fehlen, schickt Chile sehr wenig, sodass das Preisniveau hoch ist. Wir erwarten im Mai eine Versorgungslücke bei hellen Trauben. Erste Ware aus Ägypten wird erst zu Ende Mai erwartet.
KW 21: Wie bei den Erdbeeren haben die kühleren Temperaturen und teilweise Nachtfröste dazu geführt, dass die Spargeldämme täglich an Temperaturen verloren haben und die Erzeuger bezüglich der Erntemengen entsprechend „von der Hand in den Mund“ leben. Es gibt keine nennenswerten Spargelbestände in den Lägern.
KW 20: Regen und kühlere Temperaturen in vielen Gebieten Deutschlands führen dazu, dass die Erntemengen stabil bleiben und es keine Mengenschwemme gibt. Insgesamt ist die Situation Angebot und Nachfrage stabil, sodass die Erzeuger keine nennenswerten Bestände aufbauen. Die Preisniveaus sind teilweise bereits unter dem Vorjahr, das Ganze bei gestiegenen Produktions- und Logistikkosten.
KW 20: Saisonende für Bärlauch! Stabile Produktionssituation bei Rhabarber.
KW 21: Deutlicher Rückgang der Verfügbarkeiten an Gurken in den Niederlanden, bedingt durch diverse Faktoren. In den letzten ca. 10 Tagen war das Wetter zu bewölkt, sodass das Wachstum verlangsamt war. Ungefähr die Hälfte der Produzenten habt in der letzten Woche einen Pflanzwechsel vollzogen, sodass die Mengen bei den Jungpflanzen noch begrenzt sind, speziell bei krummen Gurken. In den letzten 14 Tagen wurden im LEH viele Aktionen gefahren, sodass die Ware immer gut abgeflossen ist, ohne dass sich Bestände aufbauen konnten.
KW 20: Stabile Versorgung aus den Niederlanden. Leicht steigender Anteil an krummen Gurken. Regional steht Ware aus deutschem Glashausanbau zur Verfügung.
KW 21, NLD: Preisanstieg bei allen Farben, bedingt zum einen durch das oben erwähnte schlechtere Wetter, aber auch durch das Ende unserer Werbung.
KW 20: Die Niederlande sind Haupterzeuger für ganz Europa. Es gibt eine Frühjahrsproduktion in Spanien, die allerdings nicht die Bedeutung hat.
Stabile Erntemengen und Nachfrage bei beiden Produkten. In den Niederlanden ist die Vermarktung von Zucchini gestartet. Die deutsche Saison wird für ca. Mitte Juni erwartet.
KW 20: Während bei Auberginen etwas geringere Erntemengen erwartet werden, steigen die Volumina bei Zucchini. Auch die Niederlande beginnen die Vermarktung. Der Preisanstieg bei Zucchini ist bedingt durch das Ende unserer Werbung.
KW 21: Generell sieht man einen Mengenzuwachs an niederländischen Tomaten, besonders bei den größeren Sorten/Kalibern, allerdings ist das Thema Ausfärbung aktuell begrenzt, da die letzten Tage durch Bewölkung geprägt waren. Ab Mitte nächster Woche wird mehr Sonnenschein erwartet und man rechnet mit einer Steigerung der Erntevolumen.
KW 20: Die gesamteuropäische Nachfrage konzentriert sich auf die niederländische Produktion. Angebotsseitig ist die Produktion aktuell stabil bis leicht steigend. In den nächsten 14 Tage wird eine Steigerung der Volumina erwartet.
KW 21: Steigende Erntemengen bei Eisbergsalat, Salatherzen und Bunten Salaten. Alle Produkte werden nun aus Freilandanbau vermarktet.
KW 20: Eisberg: Wir sind komplett auf Herkunft Deutschland umgestiegen. Letzte spanischer Partien werden vermarktet, bieten allerdings nicht mehr die gleiche Qualität. Bunte Salate: Auch hier handeln wir ausschließlich deutsche Ware, beginnend mit erster Freilandware. Diese hat gegenüber dem Glashausanbau den Vorteil, dass die Zellstruktur der Salate fester ist, da die Ware natürlichen Bedingungen wie z.B. Wind ausgesetzt war.
KW 21, ESP/ITA/NLD: Wir handeln ausschließlich Importware, daher das hohe Preisniveau. Deutsche Lagerware ist in diesem Frühjahr früher als in den letzten Jahren geräumt. Neue deutsche Ernte wird voraussichtlich Mitte Juli starten.
KW 20, ESP/ITA/NLD: Wir wechseln komplett auf Importware, was mit einem höheren Preisniveau einhergeht. Restliche Partien an deutscher Ware werden noch vermarktet, sind aber qualitativ stark nachlassend. Neue deutsche Ernte wird voraussichtlich Mitte Juli starten.
KW 21, Porree NLD/BEL/ESP: Es gibt einen Engpass an deutschem Porree. Auch hier stellen wir aktuell mit Blick auf die Qualität auf Importware aus den Niederlanden, Belgien und Spanien um.
KW 21: Brokkoli: Spanien befindet sich nah am Saisonende. Das Preisniveau fällt leicht. Wir rechnen mit festeren Preisen zum Saisonwechsel Deutschland, da der Übergang vermutlich nicht ganz lückenlos erfolgen wird. Blumenkohl: Hier erfolgt der Übergang auf Deutschland bereits und wir starten in die neue Ernte mit einer Werbung!
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie Obst & Gemüse
Allgemeines
Im März 2026 liegt die Inflationsrate im Euroraum laut Europäischer Zentralbank (EZB) bei rund 2,5%, und somit oberhalb der angestrebten 2%. Die Kerninflation liegt ebenfalls bei 2,5%. Laut EZB wird für das Jahr 2026 eine Durchschnitts-Inflation von etwa 1,6%-1,7% im Euroraum erwartet. Die Inflation in Deutschland liegt laut DESTATIS bei ca. 2,7% im März 2026, deutlich über dem Vormonatswert und ein Höchststand seit Januar 2024. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um ca. 1,1%.
Ende März 2026 lag der Wechselkurs bei etwa 1,15 US-Dollar je Euro.
Die geopolitische Lage rund um den Iran-Konflikt treibt den Rohöl-Preis seit Wochen deutlich in die Höhe. Der Preis für die Sorte Brent ist seit Beginn des Konflikts um über 40% gestiegen (zwischenzeitlich noch deutlich darüber hinaus). Diese Rally hat Einfluss auf Transportkosten, aber insbesondere auch auf alle Produkte, die aus Rohöl hergestellt werden.
Im März 2026 ist auch der Stromgroßhandelspreis deutlich angestiegen: Ausgehend von unter 80 Euro pro Megawattstunde (€/MWh), pendelte der Preis im hohen 90-Euro-Bereich. Die Tendenz deutet auch hier auf einen weiteren langfristigen Anstieg der Preise hin.
Mitte März lagen die Gaspreise auf einem Höhepunkt, von dem aus die Preise im weiteren Monatsverlauf wieder leicht gefallen sind, aber weiterhin rund 60% über den Preisen des Vorjahres liegen.
Im März 2026 blieb der China Containerized Freight Index (CCFI) für Frachten von China nach Europa bei einem Wert von ca. 1.500 Punkten wie im Vormonat. Befindet sich nun aber wieder in einem Anstieg, der sich bis spät in das Q3 2026 fortsetzen und die Vorjahreswerte deutlich übersteigen könnte.
Aluminium: Nachdem der Preis Anfang Februar noch einmal leicht gefallen war, steigt er seitdem deutlich und befindet sich auf nahezu auf einem Niveau, das in 2022 erreicht wurde. Die Tendenz für das weitere Jahr ist, dass der Höchststand noch nicht erreicht ist.
Die Preise für Kunststoffprodukte jeglicher Art steigen analog zu den Rohölpreisen. Lieferanten geben zusätzlich Angebotsgültigkeiten von maximal wenigen Tagen an. Neben den steigenden Preisen ist auch die Rohstoffverfügbarkeit eine Herausforderung für Produzenten und Lieferanten.
Mehrere große Papierproduzenten haben mit Wirkung zum 01. April eine grundsätzliche Preiserhöhung von 10% angekündigt. Entsprechende Preiserhöhungen durch Lieferanten von Papierprodukten wurden bereits kommuniziert.
Mit den aktuellen Filtereinstellungen gibt es keine Berichte für diese Kategorie.
Zur Kategorie AllgemeinesDisclaimer
CHEFS CULINAR übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Marktbericht zur Verfügung gestellten Informationen. Sofern die hierin abgebildeten Daten Prognosen oder Aussagen für die Zukunft beinhalten, weisen wir daraufhin, dass die tatsächlichen Entwicklungen davon abweichen und erheblichen Schwankungen unterliegen können.