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Fleisch- & Wurstwaren
Der Markt stellt sich ausgeglichen dar und es ist bisher keine Veränderung zum Vormonat zu verzeichnen. Allerdings werden die Preise zum Ende des Monats steigend gesehen. Im März wird ein deutlicher Anstieg der Nachfrage erwartet und das Lebendtierangebot ist laut Aufstallquote deutlich rückläufig.
Deutschland: Seit Anfang Februar steht der Markt etwas unter Druck. Dies liegt vor allem an der schwachen Nachfrage auf Grund des hohen Preisniveaus. Es gab bereits ein paar Abschläge bei den Viehpreisen, aber nicht hoch genug um als Schlacht bzw. Zerlegeunternehmen der schwachen Nachfrage ausreichend entgegenzutreten. Dies sorgt dafür, dass wir einen sehr uneinheitlichen Markt haben, einige Teilstücke stehen immer mal wieder unter Druck, dass Preisniveau bleibt aber insgesamt hoch. Es macht im Bereich Rindfleisch immer wieder Sinn gemeinsam mit den Kunden nach alternativen Teilstücken oder Herkünften zu schauen.
Der Kalbfleischmarkt agiert aktuell noch auf hohem Niveau. Ab März kommen deutlich mehr Tiere und es könnte etwas Druck am Markt entstehen. Hier spielt aber auch der Faktor „Wetter“ im März eine große Rolle.
Im Bereich Geflügel (Hähnchen, frisch und tiefgefroren) hat sich der Markt zum Vormonat preislich kaum verändert. Der Bereich Französiche Maishähnchen konnte noch nicht wieder auf das normale Versorgungsniveau gebracht werden. Fehlende Mengen in der Aufzucht (durch Vogelgrippe) und ein starkes frische Geschäft im Ursprungsland, sorgen für eine deutliche Unterversorgung auch im Bereich Puten / Enten. Durch eine sehr gute Nachfrage und das bedingt schmale Angot, werden die Preise nach wie vor fest bis steigend gesehen.
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Fisch & Seafood
(MSC) Nordseekrabbe, frisch & TK: Seit September 2025 sind die Preise für MSC zertifizierte Nordseekrabben sukzessive gesunken und haben im Januar 2026 den Tiefpunkt erreicht. Die Fangmengen Nordseekrabbe waren bis zum Ende der Fangsaison stabil, sodass die aktuelle Nachfrage bedient werden konnte. Aktuell ist ausreichend Ware vorrätig. So sind zumindest kurzfristig keine Engpässe und etwaige Preissteigerungen zu erwarten. Auch für die auf Nordseekrabbe ausgerichtete Fangflotte wurde eine Abwrackprämie in Aussicht gestellt – die potenziellen Auswirkungen werden kontrovers diskutiert. Sicher ist, dass einige der Fischer das Angebot annehmen werden. Die genaue Anzahl ist allerdings noch ungewiss. Inwiefern sich die Entwicklung langfristig auf die Preise auswirken wird, ist noch nicht final absehbar. Eine Theorie lautet, dass die Fischerei wieder rentabler wird, wenn weniger Schiffe rausfahren, dafür aber größere Mengen fischen können, um die Schiffe wieder voll auszulasten. Dem steht entgegen, dass die Gesamtfanggebiete aufgrund von Ausweitungen der Naturschutzgebiete sowie dem Ausbau der Windparks in der Nordsee weiter eingeschränkt werden. Was dies für die Preisentwicklung bedeutet, bleibt abzuwarten.
Aufgrund der angespannten Wetterlage zum Jahresende im Ursprung ist die Verfügbarkeit begrenzt und eine Entspannung der Situation ist vor Beginn Q2 2026 nicht zu erwarten. Erhöhte Futterkosten sowie die hohe Sterblichkeitsrate der Setzlinge wirkt kostentreibend. Dem steht aktuell lediglich der günstige Dollarkurs entgegen. Bedingt durch Lagerbestände und Restkontraktmengen ist bis Ende Q2 derzeit nicht von Preisanpassungen auszugehen.
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Tiefkühlkost
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Molkereiprodukte & Eier
Ende Januar hat das Milchaufkommen saisonbedingt weiter zugenommen, allerdings etwas langsamer als in den Wochen davor. In den ersten 5 Wochen des aktuellen Jahres liegt die Milchanlieferung rund 6% über dem Vorjahresniveau. Die Preise für Sahne und Magermilchkonzentrat haben zuletzt etwas angezogen. Auch wenn die Warenverfügbarkeit grundsätzlich besser als im Vorjahr ist, übertrifft die Nachfrage das Angebot.
Die Nachfrage nach abgepackter Butter war Anfang Februar auf einem saisonüblich hohen Niveau. Diese wird weiterhin durch die stark gefallenen Verbraucherpreise getragen. Mitte Februar lag der Preisvorteil gegenüber des Vorjahreszeitraums bei über einem Euro pro 250g-Packung. Auch Blockbutter wird derzeit gut nachgefragt. Es wurden einige neue Verträge geschlossen und auch viel in Drittländer exportiert, wo die deutsche Ware derzeit preislich durchaus mithalten kann. Angebotsseitig stand aufgrund der erhöhten Milchanlieferung ausreichend Ware zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.
Der Käsemarkt verhielt sich Anfang Februar ruhig, die Absätze verliefen gut. Insbesondere in Richtung Lebensmitteleinzelhandel, aber auch in den Export gingen hohe Mengen. Das Angebot hielt der großen Nachfrage zuletzt die Waage. Die nach wie vor hohen Milchanliefermengen sorgen für ausreichend Rohstoff zur Weiterverarbeitung. Da aber weiterhin alles, was produziert wird, zügig die Läger verlässt, ist die Altersstruktur der ausgelieferten Ware jung. Die Preise blieben zuletzt stabil, werden aber in naher Zukunft ansteigen. Die genaue Höhe und der Zeitpunkt sind aktuell noch nicht abzusehen.
Eigene Darstellung in Anlehnung an Weser-Ems-Notierung KW 09:
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Feinkost
Trotz der verzögerten Ernte in Spanien infolge unbeständiger Witterungsbedingungen konnten die neuen Kontrakte erfolgreich geschlossen werden.
Die anhaltenden Dürreperioden der vergangenen Jahre setzen die Ernteerträge in Südeuropa weiterhin unter Druck.
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Nährmittel
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Süßwaren
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Getränke
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Obst & Gemüse
KW14, ESP/NLD/MAR/POR/PER/CHL: Erdbeeren: Wir handeln weiterhin Ware aus niederländischer Glashaus-Produktion. Bei spanischen Erdbeeren sind die Erntemengen zuletzt über der Nachfrage gewesen, weshalb das Preisniveau der Ware aus dem Süden gesunken ist. Qualitäten von Tradern und auf dem Spotmarkt sind mit Vorsicht zu genießen, denn es kann sich um Ware handeln, die schon mehrere Tage unterwegs ist aufgrund fehlenden Abverkaufs. Bei Johannisbeeren wird bereits mit erster Importware Übersee ergänzt. Erst ab Ende Mai/ Mitte Juni wird neue europäische Ernte zur Verfügung stehen.
KW13, NLD, MAR/POR/PER: Erdbeeren: Wir handeln weiterhin Ware aus niederländischer Glashaus-Produktion. Parallel testen wir regional spanische Erdbeeren, um die Qualitäten zu prüfen, bevor wir dann national diese Ware aufschalten. Die Verfügbarkeiten und Qualitäten in Südeuropa bessern sich. Noch bleibt ca. 1 Monat für diese Ware, bis dann voraussichtlich die heimische Saison in Süddeutschland starten wird. Himbeeren: Weiterhin eine sehr komplizierte Saison. Der Ausschuss ist weiterhin hoch und damit die Mengen an exportfähiger Ware gering. Aktuell befindet sich erneut ein ausgiebiges Tiefdruckgebiet mit Regenfällen bei Marokko.
KW12, NLD/MAR/POR/PER: Erdbeeren: Wir handeln weiterhin nur Ware aus niederländischer Glashaus-Produktion und warten eine Stabilisierung der Qualitäten aus Spanien und Griechenland ab. Aktuell weisen Erdbeeren vor allem aus Spanien Deformierungen auf, da die Blüten während des Regens nicht ausreichend bestäubt worden sind. Himbeeren: Die Nachfrage ist weiterhin größer als das Angebot. Die ohnehin schwache Produktion in Huelva im Februar kommt aufgrund der vergangenen Unwetter nicht in Schwung, sodass die Sätze der Himbeerpflanzen nicht nachkommen. Es wird aktuell nur 2-3 Tage gepflückt pro Woche. Auch die Produktion in Marokko ist weiterhin schwach aufgrund der vergangenen Unwetter. Viele Importeure bekommen Kürzungen von den Produzenten.
KW11, NLD/BEL/PER: Obst- und Gemüseproduzenten haben aufgrund von Überschwemmungen und Unwettern in Spanien, Marokko und Portugal mit Ertragsausfällen zu kämpfen. Dies betrifft auch alle Beerenproduzenten. Die Produktionsverluste belaufen sich aktuell, bezogen auf den normalen Produktionszyklus, je nach Anbaugebiet auf 40 bis 60 Prozent. Ein Teil der Beerenfrüchte erreiche keine Vermarktungsqualität, werde der verarbeitenden Industrie zugeführt, als zweite Qualität eingestuft oder falle vollständig aus. (zitiert nach: LZ Ausgabe 9, Seite 18) Erdbeeren: Wir handeln weiterhin nur Ware aus niederländischer Glashaus-Produktion. Im Sinne von sicheren Qualitäten sind wir bisher nicht auf Ware aus Südeuropa umgestiegen. Wir steigen nun von 250g auf 500g Schalen um.
KW10, NLD, BEL, PER: Erdbeeren: Wir handeln weiterhin nur Ware aus niederländischer Glashaus-Produktion. Im Sinne von sicheren Qualitäten sind wir bisher nicht auf Ware aus Südeuropa umgestiegen. Nach den Regenfällen wurden in den letzten Tagen die Felder gesäubert. Aktuell wird mehr Ware vom Feld gepflückt aber auch im Packhaus wieder aussortiert aufgrund der Pilzkrankheit Bothrytis. Im Vergleich zu letztem Jahr starten wir mit deutlich weniger Volumen in die Saison – die Produzenten liegen im Schnitt bei ca. 50% geernteter Kilos im Vergleich zum Vorjahr. Heidelbeeren: Die Ankünfte aus Übersee sind in den letzten Zügen. Die meisten Programme im Retail sind schon umgestellt auf Ware aus Spanien und Marokko. Die Nachfrage ist, trotz des gestiegenen Preisniveaus im Vergleich mit Überseeware stark. Die Menge aus Marokko und Spanien steigt auf einem kleinen Niveau. Nach den Regenfällen gibt es zudem mehr Ausfall auf den Feldern zum Beginn der Kampagne als in den vergangenen Jahren. Himbeeren: Die Nachfrage ist weiterhin größer als Angebot. Die ohnehin schwache Produktion in Huelva im Februar kommt aufgrund der vergangenen Unwetter nicht in Schwung, sodass die Sätze der Himbeerpflanzen nicht nachkommen. Es wird in Spanien aktuell 1-2 Tage die Woche gepflückt pro Woche.
KW13: Aktuell steht Steinobst aus Übersee nicht im Fokus, aber wir nähern uns der europäischen Saison. Unseren Informationen nach wird von einer normalen Saison in Bezug auf die Tonnagen gesprochen. Es gab auf Steinobst bezogen einen guten Winter mit einer ausreichenden Anzahl an Kältestunden sowie viel Regen in den letzten Wochen. Das ist positiv für die Blüte der Bäume. Wenn das Wetter ab jetzt normal bleibt, könnte der Start mit Pfirsichen und Nektarinen eventuell KW 19/20 beginnen. Aprikosen werden voraussichtlich ab Mitte Mai angeboten und Pflaumen ab Anfang Juni.
KW11: Stabile Mengen und Qualitäten bei blauen Pflaumen. Das Saisonende Übersee wird für ca. KW16/17 erwartet. Ob der Übergang zur europäischen Saison dann nahtlos verlaufen kann, ist noch nicht absehbar.
KW10: Wir haben Zugriff auf Nektarinen und Pfirsiche aus Chile. Im Bereich der Pflaumen kommen ebenfalls erste Partien aus Chile in die Vermarktung, weshalb die Ware aus Südafrika jetzt unter preislichen Druck kommt.
KW12: Qualitätsbedingt wechseln wir Galia auf ein 6er Kaliber. Ware aus Brasilien ist qualitativ stabiler als aus Mittelamerika, aber die Mengen reduzieren sich bereits. In Spanien laufen die Vorbereitungen für die neue Saison. Aktuell ist der Stand, dass es gegen Ende April voraussichtlich die ersten spanischen Wassermelonen geben wird, gefolgt von den verschiedenen Zuckermelonen in den ersten zwei Maiwochen.
KW11: Bei Honigmelonen wechseln wir auf ein kleineres 9er Kaliber aus Herkunft Brasilien, da die bisherigen 7er Kaliber nur aus den Ländern Costa Rica und Honduras verfügbar sind und diese etliche Schalenfehler aufweisen.
KW10: Bei Wassermelonen steht neue Ernte aus Panama zur Verfügung. Wir können in dem Zuge wieder auf die gewohnten 5er Kaliber wechseln. Optisch steigt der Preis daher auf Stück gerechnet. Im Kilopreis ist die Ware allerdings günstiger.
KW13, ESP/ÄGY/ITA/BRA/MEX: Die Regenfälle der vergangenen 2 Monate haben einen großen Ausschuss bei Zitronen hervorgerufen. Ein Großteil der Ware geht nicht in den Export. Da die Zitronen sehr großfallend sind, ist die verkaufbare Stückzahl dieses Jahr geringer und die Ware entsprechend knapp. Das betrifft die aktuelle Sorte Primofiori und Stand heute auch die Folgesorte Verna.
KW12, ESP/POR/ITA/BRA/MEX: Über der Region Murcia sind erneute ergiebige Regenfälle niedergegangen. Die Auswirkungen auf Zitronen und Grapefruit sind noch nicht vollends absehbar. Bei Saftorangen haben wir die Verfügbarkeit von Ware wieder hergestellt, die nach der Ernte unbehandelt ist. Behandelte Saftorangen wechseln wir auf Herkunft Ägypten mit niedrigerem Preisniveau.
KW10, ESP/POR/ITA/MEX: Saftorangen: Wegen ungünstiger Witterung in den letzten 3-4 Wochen pausieren wir unbehandelte Saftorangen aus Spanien. Die Qualität entspricht aktuell nicht unseren Ansprüchen.
KW12: Aufgrund der Ereignisse im Iran/ Nahen Osten sind die ursprünglichen Flugrouten immer noch eingeschränkt. Notlösungen beinhalten einer Änderung der Route häufig auch einen Wechsel der Airline, wodurch die Logistik/-zeiten aktuell durcheinandergeraten sind mit der Folge von Engpässen. Aktuell besonders betroffen sind Produkte wie Karambole oder auch Granatapfelkerne.
KW11: Aufgrund der Ereignisse im Iran/ Nahen Osten sind einige Flughäfen in der Region stillgelegt worden, die als Drehkreuze für Ware aus Asien gedient haben. Daher haben wir bspw. einen Engpass bei Granatapfelkernen gehabt, der allerdings ab Mitte KW11 wieder behoben ist, da die Ware über Ausweichrouten sichergestellt wird.
KW13, NLD/ITA/RSA: Für Conference Birnen werden in geringem Maße Lagerhaltungskosten aufgeschlagen. Das gleiche passiert bei Abate Birnen. Die italienische Saison geht in die letzten Wochen. Ende April/Anfang Mai wird es voraussichtlich den Wechsel auf Übersee (Chile) geben. Das wird mit einem Preisanstieg aufgrund der höheren Logistikkosten verbunden sein.
KW12, NLD/ITA/RSA: Steigende Mengen, aber auch gute Nachfrage nach Importbirnen aus Übersee. Sowohl Rosemarie und Bon Chretien sind nun in allen Regalen zu finden.
KW11: Für Conference Birnen erwarten wir in den nächsten Wochen Preisaufschläge, die auf die Lagerhaltungskosten zurückzuführen sind.
KW 10, NLD, ITA, RSA: Saisonstart für Birne Bon Chretien (Williams) aus Herkunft Südafrika. Diese Birne ist einfarbig grün. Die Saison der Übersee Birnen startet und Birne Abate aus Italien wird voraussichtlich noch ca. 6-8 Wochen verfügbar sein. Ob der Übergang zur Saison Abate Übersee lückenlos verlaufen wird, lässt sich Stand heute noch nicht genau sagen. Für Conference Birnen erwarten wir in den nächsten Wochen Preisaufschläge, die auf die Lagerhaltungskosten zurückzuführen sind.
KW13, RSA/IND: Indische Ware wird aufgrund frischerer Qualität preislich höher bewertet. Noch liegen allerdings große Mengen an Ware aus Südafrika in den Lägern der Importhäfen. Ware aus Südafrika wird dadurch allerdings nicht einfach günstiger. Preislich werden qualitative Ausfälle kompensiert. Sortieren von Ware verursacht hohe Kosten.
KW12, RSA/IND: Viele Aktionen, die diese Woche im LEH gelaufen sind, haben den Vermarktungsdruck gemindert. Die Qualitäten der Ware aus Südafrika ist kompliziert. Indien kann dies bei hellen Trauben in größerem Umfang als bei dunklen Trauben auffangen.
KW11, RSA/IND: Aktuell gibt es einen hohen Warendruck bei hellen Trauben in den Häfen. Südafrika ist jetzt stark rückläufig, sodass Indien in Kürze den Markt beherrschen wird. Derzeit laufen viele Aktionen, um die Bestände RSA abzusetzen. Bei blauen Trauben wird in den nächsten Wochen eine Verknappung erwartet. Die Bestände aus Südafrika werden qualitativ nicht besser, und im Gegensatz zu hellen Trauben ist der Anteil blauer Trauben in der indischen Produktion gering.
KW10, RSA/PER: Eine qualitativ schwierige Saison aus Südafrika geht in die letzten Wochen. Erste Ankünfte Herkunft Indien sind in den Importhäfen angekommen, weisen allerdings noch nicht die vermarktungsfähige Produktreife auf. Dies wird in Kürze so weit sein, sodass Preiszugeständnisse bei vorhandenen Partien aus Südafrika und Peru den Absatz beschleunigen sollen.
KW13, MEX: Das frühe Osterfest rückt die Versorgung mit Spargel in den Vordergrund, macht allerdings eine flächendeckende Liefergarantie zu einem Zeitpunkt Anfang April kompliziert. In diesen Wochen ist die deutsche Saison weit entfernt von einer Vollernte. Es werden gerade die ersten Mengen gestochen. Dazu hat es regional in den letzten Wochen sehr unterschiedliche Temperaturen gegeben, weshalb die Vegetationsstände zwischen Nord/Ost sowie Süd/West sehr unterschiedlich sind. Stand heute gehen viele Erzeuger davon aus, dass es in der Osterwoche bereits erste kleine Mengen geben wird. Wir versuchen, der Problematik Versorgung durch einen Mix an diversen Herkünften zu begegnen. Spargel grün: Mexiko beherrscht den Markt. In Spanien gibt es derzeit noch sehr wenig Produktion. Obwohl die spanische Spargelkampagne bereits begonnen hat, sind die verfügbaren Mengen aufgrund der Regenfälle und der niedrigen Temperaturen noch sehr begrenzt. Daher wird der grüne Spargel aktuell auf hohem Preisniveau gehandelt.
KW13: HUN/RUM/DEU/NLD: Rhabarber: Weiter hochpreisig. Die Produktion kann die bereits steigende Nachfrage nicht decken.
KW12, HUN/NLD/DEU: Bärlauch: Steigende Mengen weiterhin aus Ungarn. Auch aus Deutschland gehen erste Mengen in die Vermarktung. Rhabarber: Weiter hochpreisig aus den Niederlanden und erster Ware aus der Pfalz verfügbar. Wir rechnen mit einer flächendeckenden Versorgung an deutschem Rhabarber erst Ende März.
KW11, HUN/NLD/DEU: Bärlauch: Mengenstart mit Ware aus Ungarn. Neben den 100g Schalen sind nun auch 1kg Gebinde verfügbar. Rhabarber: Noch sehr hochpreisig aus den Niederlanden und erster Ware aus der Pfalz verfügbar. Wir rechnen mit einem flächendeckenden Start an deutschem Rhabarber erst Mitte bis Ende März.
KW10: Bärlauch: Saisonstart mit Ware aus Ungarn. Geplant ist diese Saison mit Herkunft Ungarn, einer kurzen Phase Frankreich und dann Deutschland. Wir handeln die Startmengen zunächst in 100g Schalen. Rhabarber: Noch sehr hochpreisig aus den Niederlanden verfügbar. Erste Kleinstmengen aus deutscher Produktion werden vermarket. Wir rechnen mit einem flächendeckenden Start an deutschem Rhabarber erst Mitte bis Ende März.
KW13, ESP: Wir bleiben aufgrund der aktuell passenden Qualitäten und dem deutlich niedrigeren Preis eine Woche weiter bei spanischer Ware.
KW 12, ESP: Bei Gurken sinken die Preise. Das liegt aber vermehrt daran, dass die niederländische Produktion an Fahrt aufnimmt. Der Wechsel auf Holland steht kurz bevor. Dies entscheiden wir nun wöchentlich anhand des Zusammenspiels Preis – Qualität.
KW 11: Es überwiegen kleine Kaliber und Industrieware.
KW10: Angebotsseitig gibt es in Spanien nun erstmals seit Wochen einen deutlichen Anstieg der Mengen. Daher ist das Preisniveau Spanien für nächste Woche deutlich niedriger als das der niederländischen Produktion.
KW13, ESP: Bessere Verfügbarkeit über alle Farben hinweg, da die Wetterlage in dieser Woche stabil warm und deutlich trockener war. Aktuelles Erntegebiet ist weiterhin Almería. Der Erntestart in der Region Murcia (Frühjahrsproduktion) wird voraussichtlich KW14 erfolgen. Auch die Niederlande werden vermutlich KW14/15 mit der Ernte von Paprika beginnen.
KW12: Bei Paprika steigen die Preise erneut, da die Mengen witterungsbedingt bei allen Farben rückläufig sind. Der Saisonstart Niederlande wird Stand heute frühestens KW14/15 erfolgen können.
KW 11: Die Erntemengen aus dieser Woche lassen Preisnachlässe für nächste Woche zu. Aufgrund des oben erwähnten Wetterumschwungs rechnen wir mit einer Verknappung an Erntemengen für die Folgewochen.
KW10: Unveränderte Situation. Die Erntemengen stabilisieren sich bei fast allen Farben. Die Schoten sind überwiegend großfallend. Allerdings sind die Preisniveaus weiter hoch, denn der Ausschuss ist nach wie vor aufgrund des Auftretens von Trips Parvispinus hoch.
KW13, ESP: Besserung der Verfügbarkeit wie bei Paprika. Der Preisanstieg bei Auberginen kommt durch das Ende der Werbung.
KW12, ESP: Bei Zucchini und Auberginen setzt sich die Preisentwicklung nach oben fort, gleichzeitig bleibt die Verfügbarkeit aufgrund der vielen bewölkten Tage gering.
KW 11: Verknappung der Mengen bei beiden Kulturen. Unsere Preissenkung bei Auberginen ist werbungsbedingt und läuft gegen den Markttrend.
KW10: Deutliche Besserung der Verfügbarkeit. Sinkende Preisniveaus.
KW12: Wir gehen nun voll aus der Saison für Kürbisse heraus. Bezogen auf die Hauptsorte Hokkaido bedeutet dies, dass in Deutschland fast nur noch Importware aus Frankreich und Übersee gehandelt wird.
KW13, ESP/NLD/MAR/ITA: Die Situation bei Tomaten ist bereits jetzt sehr angespannt. Vor allem Strauchtomaten, aber auch runde Tomaten sind derzeit nur in sehr begrenzten Mengen verfügbar, was zu hohen Preisen führt. Die Ursache liegt unter anderem darin, dass es viel Ausschuss sowie Probleme mit unregelmäßiger Reifung gibt. Darüber hinaus können Marokko und die Türkei momentan nur sehr geringe Mengen anbieten.
KW12, ESP/ITA/MAR/TUN: Bei Tomaten leiden die Pflanzen weiterhin stark unter dem schlechten Wetter. Es gibt viel Ausschuss sowie Probleme mit unregelmäßiger Reifung, über alle Kaliber hinweg.
KW 11: Tomaten leiden unter starken Wetterumschwüngen, was zu hohen Ausfallquoten und eingeschränkter Verfügbarkeit führt, da viele Erzeuger die Saison vorzeitig beenden.
KW10, ESP/ITA/MAR/TUN: Auch hier zeigt sich weiterhin eine Besserung der Verfügbarkeiten. Allerdings ist auch der qualitätsbedingte Ausschuss an Ware höher als sonst zu dieser Jahreszeit. Damit geht weniger Menge in den Export als sonst üblich.
KW13, ESP/ITA/BEL/FRA: Eisberg und Mini Romana: Hier gibt es derzeit große Probleme. Die EU hat ein Pflanzenschutzmittel verboten, das bisher zur Kontrolle von Blattläusen eingesetzt wurde. Aufgrund des sehr feuchten Wetters und der nun steigenden Temperaturen ist der Befall stark angestiegen. Man schätzt, dass etwa 40 % der Plantagen von Blattläusen betroffen sind. Zusätzlich wird derzeit Ware geerntet, die eigentlich Ende Dezember bzw. Anfang Januar gepflanzt werden sollte. In dieser Zeit wurde jedoch wegen des schlechten Wetters und der starken Regenfälle weniger angepflanzt als ursprünglich geplant.
KW12: Eisberg und Mini Romana: Die Situation in Murcia ist sehr kompliziert. Es fehlt an Ware, und besonders in dieser Woche wird ein sehr deutlicher Rückgang bei Mini-Romana erwartet.
KW 11: Eisberg und Mini Romana: Die zuletzt wärmeren Temperaturen haben in den letzten Tagen zu einem stabileren Wachstum geführt. Wir rechnen mit festeren Preisen aufgrund der erwarteten Regenfälle.
KW10, ESP, FRA, ITA: Eisberg und Mini Romana: In den kommenden drei Wochen werden sowohl beim Eisbergsalat als auch beim Mini-Romanasalat weiterhin nur sehr geringe Mengen verfügbar sein. Beim Eisbergsalat stehen ausschließlich kleine Kaliber mit einem Gewicht ab 350g zur Verfügung. Hintergrund ist ein flächendeckendes Pflanzloch der Produzenten in der Region Murcia zwischen KW51 und KW03, da nicht gepflanzt werden konnte. Zwar begünstigen die aktuell deutlich wärmeren Temperaturen das aktuelle Wachstum, kompensieren allerdings nicht die Folgen des Pflanzlochs. Ähnliche Situation bei Bunten Salaten. Die Nachwirkungen der Kälte und zu viel Regen in den letzten Wochen in Frankreich und Italien müssen erstmal durch ein dauerhaft stabiles wärmeres Wetter in den Pflanzsetzen aufgeholt werden, sodass wir in den kommenden ca. 14 Tagen nicht mit deutlichen Preisnachlässen rechnen.
KW12: Lageraufschläge führen zu festeren Preisen bei Möhren.
KW12, Chinakohl: Auch die Saison für Chinakohl wurde durch die starken Regenfälle beeinträchtigt. Dadurch kommt es zu erheblichen Verzögerungen bei der Ernte, sodass die verfügbaren Mengen derzeit sehr begrenzt sind. Hinzu kommen die Probleme im Süden Spaniens sowie in den Anbaugebieten in Portugal. Dort konnte aufgrund der verschiedenen Stürme und Tiefdruckgebiete im Westen der Iberischen Halbinsel nicht die ursprünglich geplante Anbaufläche bepflanzt werden.
KW 13, Chinakohl : Weiterhin angespannte Mengenversorgung von Chinakohl und auch Spitzkohl aus Spanien und Portugal. Bei Lauchzwiebeln haben wir regional bereits erste deutsche Ware verfügbar.
KW10: Brokkoli und Blumenkohl: Stabile Preislage aufgrund ausgeglichenen Angebots und Nachfrage. Chinakohl: Saisonende für Deutschland, Niederlande und Polen. Es werden aus diesen Herkünften nur noch Restpartien vermarktet, die allerdings qualitativ fraglich sind. Saisonstart in Spanien uns Portugal. Bedingt durch die höheren Logistikkosten wird das Preisniveau fester.
Aufgrund der aktuellen Kriegssituation in Nahost und den gestiegenen Energiepreisen werden wir Woche für Woche mit Preisforderungen vor allem aufgrund gestiegener Logistikkosten konfrontiert. Besonders Produkte, die einen langen Importweg hinter sich haben wie z.B. Exoten oder Früchte aus Übersee, verteuern sich gerade enorm. Hinzu kommt die komplizierte Produktionssituation von Gemüse in Südeuropa. Für einen Wechsel auf nördliche Länder Europas fehlen noch ein paar Wochen, da die Vegetation hier noch nicht so weit ist und die aktuell niedrigen Temperaturen das Wachstum wieder bremsen.
KW12, Allgemeine Info zur spanischen Gemüse- und Salatproduktion:
KW 12, Vorabinfo Spargel:
KW10, Allgemeine Info zur spanischen Gemüse- und Salatproduktion:
KW 11, Vorabinfo Spargel:
KW10, Allgemeine Info zur spanischen Gemüse- und Salatproduktion:
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Zur Kategorie Obst & Gemüse
Allgemeines
Im Januar 2026 lag die Inflationsrate im Euroraum laut Europäischer Zentralbank bei rund 1,7%, was einen deutlichen Rückgang ausmacht. Die Kerninflation bleibt hierbei weiterhin stabil bei 2,2%. Laut EZB wird für das Jahr 2026 eine Durchschnitts-Inflation von etwa 1,6%-1,7% im Euroraum erwartet. Die Inflation in Deutschland liegt laut Destatis bei ca. 2,1% im Januar 2026, 0,3% höher als im Vormonat. Die Preise für Dienstleistungen steigen weiterhin überproportional, wohingegen die Preise für Energie fallen.
Der Euro hat sich im Vergleich zum US-Dollar in den letzten Monaten deutlich erholt. Ende Januar 2026 lag der Wechselkurs bei etwa 1,19 US-Dollar je Euro. Prognosen erwarten, dass der Euro über die nächsten Monate wieder etwas schwächer notiert. Ein Tiefpunkt des Wechselkurses wird aktuell zum Ende des Jahres erwartet.
Im Januar 2026 schwankte der Stromgroßhandelspreis in Deutschland zwischen 82 Euro und 87 Euro pro Megawattstunde (€/MWh). Dies stellt ähnliche Ausschläge wie in den Vormonaten dar. Es wird prognostiziert, dass die Strompreise im Euroraum in den kommenden Monaten moderat steigen könnten, insbesondere aufgrund steigender CO₂-Zertifikatspreise und wachsender Nachfrage.
Im Januar 2026 stiegen die Gaspreise im Euroraum erneut deutlich an, getrieben durch stärkere Nachfrage und niedrige Speicherstände. Die Tendenz für die anstehenden Monate soll laut Analysten bei einem leicht steigenden Trend im Großhandel liegen.
Im Januar 2026 lag der China Containerized Freight Index (CCFI) für Frachten von China nach Europa bei einem Wert von ca. 1.580 Punkten. Aktuelle Tendenzen sehen stabile Preise bis ins zweite Quartal. Im Anschluss daran sollen die Preise bis September 2026 wieder deutlich ansteigen. Der CCFI für Transporte von China an die Ostküste der USA lag im Januar 2026 knapp unter 1.000 Punkten. Tendenziell ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten, wie für Transporte nach Europa.
Aluminium: Im Januar 2026 lag der Preis für Aluminium an der London Metal Exchange (LME) deutlich über 3.000 USD pro Tonne. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber den Vormonaten. Tendenzen für das Jahr 2026 sind aktuell nicht auszumachen.
Im Januar 2026 zeigten die Kunststoffpreise in Europa eine insgesamt stabile bis leicht steigende Tendenz, beeinflusst durch verschiedene Markt- und Rohstofffaktoren.
Kraftliner: Die Preise für Kraftliner sind im Vergleich zur Jahresmitte 2025 leicht gefallen, ohne signifikante Veränderungen im Vergleich zum Vormonat. Sowohl Produktionskosten als auch Nachfrage und Marktbedingungen unterlagen im Januar 2026 nur geringer Schwankungen, so dass das Preisniveau stabil geblieben ist. Der Trend für Kraftliner erwartet einen deutlichen Preisrückgang für das Jahr 2026.
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Zur Kategorie AllgemeinesDisclaimer
CHEFS CULINAR übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Marktbericht zur Verfügung gestellten Informationen. Sofern die hierin abgebildeten Daten Prognosen oder Aussagen für die Zukunft beinhalten, weisen wir daraufhin, dass die tatsächlichen Entwicklungen davon abweichen und erheblichen Schwankungen unterliegen können.