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Fleisch- & Wurstwaren
Der Markt stellt sich aktuell ausgeglichen dar. Die angebotenen Lebendtiere finden Ihren Absatz. Der Fleischhandel kann aktuell die anfallenden Produkte am Markt platzieren. Die Preise werden unverändert erwartet.
Der deutsche Rindfleischmarkt ist in den letzten Wochen unter Druck geraten, auf Grund der hohen Preise ist die Nachfrage im Oktober deutlich zurückgegangen. Die Kunden greifen vor allem bei Hackfleisch und Gulasch vermehrt auf preisgünstigere Alternativen wie Schwein und Wild zurück. Durch die niedrigeren Milchpreise wurden aber größere Mengen an Kühnen abgeliefert und einzelne Teilstücke sowie Hackfleisch sind unter Druck geraten. Wie lange der Preisrückgang anhalten wird, ist jedoch schwer prognostizierbar, da in anderen EU-Ländern die Viehpreise weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben.
Der Kalbfleischmarkt hat sich aktuell etwas vom Rindfleischmarkt abgekoppelt. Hier ist bis Weihnachten mit stabil hohen Preisen zu rechnen.
Im Bereich frisches Geflügel spitzt sich die Situation derzeit zu. Die Zugvögel auf dem Weg in den Süden hinterlassen ihre Spuren im Land. Aktuell sind weite Bereiche in der EU von der Vogelgrippe betroffen. Dieses wirkt sich gerade im Frischebereich durch Ausfälle und Unterversorgung aus. Besonders betroffen sind Puten und Enten, hier kommt es leider immer wieder zu Engpässen.
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Fisch & Seafood
Es ist davon auszugehen, dass sich die Situation der ohnehin bereits limitierten Verfügbarkeit der Forellen aus der Türkei weiterhin verschärfen wird. Aufgrund der hohen Wassertemperatur kam es in der Vergangenheit bereits zu einem Anstieg der Mortalität in den Aquakulturen, die sich nun zunehmend auch auf die Setzlinge auswirkt. Einige Züchter berichten, dass bis zu 90 % der Tiere aufgrund von Erkrankungen vorzeitig versterben. Ersten Prognosen zufolge wird dies die Verfügbarkeit in den kommenden 12 bis 16 Monaten beeinträchtigen, da nicht ausreichend Tiere heranwachsen, um die Nachfrage zu bedienen. Ein weiterer Preisanstieg des Forellensortiments ist somit spätestens ab März 2026 nicht auszuschließen.
Die Preise für Alaska Seelachs steigen kontinuierlich und haben zeitweilig den höchsten Wert seit 2008 erreicht. Verfügbare Rohware ist nach wie vor knapp, sodass der Preisverfall, der regulär zum Jahresende zu erwarten ist, bisher ausbleibt. Mit Start der neuen Fangsaison ist im Vergleich zum jetzigen Preisniveau von einer Reduktion auszugehen. Allerdings ist nicht zu erwarten, dass das Preisniveau aus dem Frühjahr 2025 erneut erreicht wird.
Aufgrund der unerwarteten Rohwarenknappheit bleiben signifikante Preissenkungen aus. Insbesondere große Fische sind rar, was in der Produktion großer Portionen zunehmend zu Problemen und Verzögerungen führt. Inwiefern eine Entspannung der Marktsituation nach Chinese New Year eintritt, bleibt abzuwarten. Ersten Prognosen zufolge bleibt der Markt für die kommenden 24 Monate angespannt und Preissteigerungen sind nicht vollends auszuschließen.
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Tiefkühlkost
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Molkereiprodukte & Eier
So wie für die Saison üblich, gehen die Milchanliefermengen nun zurück. Allerdings erfassten die Molkereien noch weitaus mehr Milchmengen als im Vorjahr. Aktuell wird der Vorjahreswert um 6% übertroffen und dies ermöglicht den Molkereien, die Rückstände aus der ersten Jahreshälfte aufzuholen. Die Sahnepreise scheinen nun ihren Tiefpunkt erlangt zu haben. Vereinzelt werden wieder etwas festere Preise gefordert.
Die Nachfrage nach abgepackter Butter bleibt auch Anfang November ungebrochen hoch. Bereits seit Mitte September werden die Verkaufsmengen des Vorjahreszeitraums deutlich übertroffen. Dies hängt einerseits mit den zahlreichen Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel zusammen. Inzwischen dürfte aber auch die Bevorratung für die Weihnachtsbäckerei begonnen haben. Die Abverkäufe bei Blockbutter sind derzeit etwas verhaltener als bei der Formbutter. Durch die Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Milchanlieferung und Preisentwicklungen verhalten sich die Marktteilnehmer zögerlich.
Durch die zuletzt drastisch gefallenen Preise, ist jetzt die Talsohle erreicht. Die Lager der Hersteller sind gut geleert und es wird teilweise wieder Ware am Markt zugekauft. Die ersten Indikatoren zeigen wieder steigende Preise. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Preise in den nächsten Wochen wieder nach oben bewegen werden.
Eigene Darstellung in Anlehnung an Weser-Ems-Notierung KW 48:
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Feinkost
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Nährmittel
Walnusskerne
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Süßwaren
Aufgrund der drastisch ansteigenden Preise bei Eiern sind Preissteigerungen in Gebäck- und Kuchenbereich unumgänglich.
Die Lage auf dem Kakaomarkt hat sich leicht entspannt. Es gibt wieder bessere Verfügbarkeiten und erste Preissenkungen konnten im Bereich der Schokodrinks umgesetzt werden. Eine Entspannung auf dem Schokoladenmarkt zeichnet sich noch nicht ab. Hersteller verweisen auf teuer abgeschlossene Kontrakte.
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Getränke
Anhaltend hohe Logistikkosten sorgen für steigende Preise beim Mineralwasser Diese wirken sich insbesondere auf Mineralwasser im Preiseinstiegbereich aus.
Ein höheres Angebot aufgrund von besseren Ernten als im Vorjahr, sorgt für eine leichte Entspannung beim Orangensaftkonzentrat zum Anfang des nächsten Jahres.
Die großen Teelieferanten kündigen einheitlich Preiserhöhungen zum Jahresstart an. Als Gründe werden neben steigende Kosten in allen Bereichen, insbesondere die Kostensteigerungen im Bereich Personal angeführt.
Der Kaffeemarkt ist weiterhin sehr volatil. Es ist somit keine mittelfristige Stabilisierung erkennbar, was nicht nur rohwarenbedingt, sondern stark durch Börsenspekulationen getrieben ist.
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Obst & Gemüse
KW 49, ITA/ESP/POR: Die europäische Saison geht in die Schlussphase. Der Start der Vermarktung von Ware aus Südafrika wird für ca. Mitte Dezember erwartet. Die Saison RSA wird mit rötlichen Sorten starten.
KW 49, ITA/GRI/NZ: Der Saisonstart Europa ist geprägt von stabilen Qualitäten. Ein guter Zeitpunkt für die aktuelle Werbung aller drei Farben!
KW 49, ESP/BRA/MEX/RSA: Clementinen: Die Sorte Clemenules wird uns voraussichtlich bis in das neue Jahr hinein begleiten, bevor wir dann auf Mandarinen wechseln. Das aktuell kühlere Wetter sorgt für gute Qualitäten. Orangen: Saisontypischer Verlauf mit normalen Mengen der Anfangssorte Navelina. Es sind überwiegend mittelgroße Kaliber vorhanden. Wir starten nun mit Cara Cara Orangen. Diese haben einen hohen Gehalt an Antioxidantien und daher eine ausgeprägte Färbung des Fruchtfleisches. Es handelt sich aber nicht um eine Blutorange. Ab KW 50 folgt der Saisonstart für Orange-Choco, eine Mutation der Sorte Washington Navel, die besonders süß und aromatisch ist und eine bräunlich gefärbte Schale hat.
KW 49: In den nächsten Wochen wird sich die Nachfrage nach exotischen Früchten deutlich erhöhen und wir rechnen daher mit festeren Preisen.
KW 49: Die Einlagerung in Kühlhäuser ermöglicht die Verlängerung der Saison. Wir gehen von einer Verlängerung bis Anfang/ Mitte Januar aus.
KW 49: Bei Elstar besteht ein gewisser Vermarktungsdruck aufgrund hoher Erntemengen.
KW 49: Für Conference Birnen werden von Seiten der Erzeuger Preisaufschläge gefordert, um die anfallenden Lagerkosten abzudecken. Saisonende für die deutschen Birnen Charneux (Bürgermeister).
KW 49, BRA/PER: Die Ware aus Übersee zeigt sich qualitativ deutlich stabiler als die italienischen Trauben, die sich noch im Markt verbreitet im LEH befinden. Das Preisniveau der Ware aus Italien liegt niedriger, allerdings ist die Ware nicht sehr standfest.
KW 49, DEU: Wir sehen eine zweigleisige Kartoffelmarktentwicklung. Während sich für gute Speisekartoffeln aus dem Lager Aufschläge etablieren, bleibt der Markt für die übrigen Speisekartoffeln sehr eng. Wir haben die Preise für Schälkartoffeln bis Ende Februar fixiert.
KW 49, ESP: Sehr begrenzte Verfügbarkeit aufgrund der sinkenden Temperaturen und der kürzeren Tageslichtstunden.Starker Preisanstieg!
KW 49, ESP: Sehr begrenzte Verfügbarkeit aufgrund der Witterung und zusätzlich einen erhöhten Ausschuss an Ware durch das Auftreten von Trips Parvispinus. Die Preise sind hoch und tendieren weiter nach oben.
KW 49, ESP: Zucchini: Die Verfügbarkeit bleibt begrenzt aufgrund der sinkenden Temperaturen und der geringeren Tageslichtstunden. Aubergine: Die Verfügbarkeit bleibt aufgrund einer Produktionslücke begrenzt. Frühe Pflanzungen sind abgeerntet, und die neuen Bestände haben aufgrund der niedrigen Temperaturen noch kein ausreichendes Volumen. Steigende Preislage.
KW 49, ESP/NLD/ITA: Leichte Entspannung bei kleinfallenden Cherrytomaten. Der Preisanstieg bei runden Tomaten ist bedingt durch das Ende der aktuellen Werbung.
KW 49, ESP/ITA/FRA: Eisberg: Die kühlere Witterung bewirkt eine deutliche Verlangsamung des Wachstums und die Verfügbarkeit verringert sich damit weiter. Durch das Saisonende deutscher Produktion (auch restliche Chargen sind nun annähernd komplett vermarktet) und dem Wechsel auf südliche Importware steigen die Preisniveaus bei diversen Salaten (Kopfsalat, Endivie, Frisée).
KW 49, DEU: Erste Lageraufschläge werden von Erzeugern geltend gemacht.
KW 49, ESP: Das Zwiebelangebot am europäischen Markt ist groß. Allerdings können die Qualitäten nach einem zum Teil herausfordernden Jahr nicht immer überzeugen, und der Sortieraufwand ist zum Teil erheblich. Bei Gemüsezwiebeln aus Spanien kommen zudem nun Frachtaufschläge wegen der hohen Auslastung der Logistik aus Spanien hinzu.
Nach einem erneut schwierigen Wochenbeginn mit Kälte und Regen erwarten wir, dass sich das Wetter in Almería im weiteren Wochenverlauf stabilisiert. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass der Kälteeinbruch und die reduzierte tägliche Sonnenscheindauer dazu führen, dass die Kulturen langsamer reifen und daher geringere Mengen verfügbar sind.
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Allgemeines
Im Oktober 2025 lag die Inflationsrate im Euroraum laut Eurostat bei 2,1% und somit nahezu unverändert. Die Kerninflation bleibt hierbei weiterhin stabil bei 2,4%. Weiterhin steigen Preise für Dienstleistungen verhältnismäßig stark, gefolgt von Lebensmitteln. Die Energiekosten sind volatil. Laut EZB soll die Inflation in der zweiten Hälfte von 2025 nicht unter 2% fallen; für 2026 wird eine niedrigere Inflation mit Tiefpunkten bei 1,4% prognostiziert. Die Inflation in Deutschland liegt laut Bundesbank bei ca. 2,3% im Oktober 2025.
Der Euro hat sich im Vergleich zum US-Dollar in den letzten Monaten deutlich erholt. Im Durchschnitt lag der Wechselkurs im Oktober 2025 bei 1,1641 US-Dollar je Euro. Im September 2025 erreichte der Kurs mit 1,1919 USD/EUR den höchsten Stand des Jahres, während der niedrigste Kurs im Januar 2025 bei 1,0178 USD/EUR lag. Der Forecast sieht einen leichten Rückgang des Wechselkurses über die nächsten Monate vor.
In Deutschland lag der Strompreis im Durchschnitt bei 87 €/MWh und somit leicht über dem Preis des Vormonats. Es wird prognostiziert, dass die Strompreise im Euroraum in den kommenden Monaten moderat steigen könnten, insbesondere aufgrund steigender CO₂-Zertifikatspreise und wachsender Nachfrage. Für das Jahr 2026 wird langfristig ein fallender Preis prognostiziert.
Im Oktober 2025 blieben die Gaspreise im Euroraum relativ stabil zum Vormonat. Einige europäische Länder planten, ihre Gasspeicher früher als gewohnt aufzufüllen, um potenzielle Engpässe im Winter zu vermeiden. Diese strategischen Maßnahmen könnten die Gasnachfrage gesteigert und dadurch die Preise beeinflusst haben. Die Erwartung hinsichtlich des Gaspreises ist, dass dieser über das nächste Halbjahr wieder steigt.
Aluminium: Im Oktober 2025 hielt die Aufwärtsbewegung des Preises für Aluminium weiter an. Ende Oktober lag der Kurs bei knapp 2.900 USD pro Tonne und somit noch einmal deutlich über dem Preis aus September. Es wird erwartet, dass der Preis im Jahr 2026 deutlich fällt.
Polyethylen (PE): Der Preis für PE ist im Vergleich zum Vormonat um etwa 1% gefallen, im Vergleich zum Vorjahr ist ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen.
Kraftliner: Die Preise für Kraftliner blieben im Oktober 2025 stabil, ohne signifikante Veränderungen im Vergleich zum Vormonat. Sowohl Produktionskosten als auch Nachfrage und Marktbedingungen unterlagen im Oktober 2025 nur geringer Schwankungen, so dass das Preisniveau stabil geblieben ist. Der Trend für Kraftliner erwartet einen deutlichen Preisrückgang für das Jahr 2026.
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Zur Kategorie AllgemeinesDisclaimer
CHEFS CULINAR übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der in diesem Marktbericht zur Verfügung gestellten Informationen. Sofern die hierin abgebildeten Daten Prognosen oder Aussagen für die Zukunft beinhalten, weisen wir daraufhin, dass die tatsächlichen Entwicklungen davon abweichen und erheblichen Schwankungen unterliegen können.