Meersalat ist eine weltweit verbreitete, essbare Grünalge, die aufgrund ihres milden Geschmacks und ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sowohl in der Gastronomie als auch in der Lebensmittelverarbeitung geschätzt wird.
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Geschichte
Erstbeschrieben wurde der Meersalat 1753 vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné.
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Herkunft
Meersalat ist an allen Küsten weltweit vertreten, außer in der Antarktis.
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Herstellung
Die Ernte des Meersalats erfolgt bei Ebbe in Handarbeit auf den Algenfeldern. Anschließend wird der Meerlattich von Rückständen gereinigt und schonend getrocknet – dabei verändert sich seine Farbe von Braun zu Violett.
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Familie & Arten
Meersalat gehört zu den Grünalgen und zur Familie der Ulvaceae. Als Meersalat werden vor allem Arten der Gattung Ulva bezeichnet.
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Merkmale
Im Vergleich zu vielen anderen Algenarten hat Meersalat ein eher mildes Aroma. Da er sich auch für den Rohverzehr eignet, ist er besonders in der Frischeküche vielseitig einsetzbar. Da Meersalat wird von Hand geerntet wird gilt die Alge als interessante Zutat für nachhaltige, qualitätsorientierte Gastronomiekonzepte.
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Verwendung
Roh, gegart oder getrocknet: Meersalat ist kulinarisch äußerst vielseitig einsetzbar. Er einigt sich insbesondere für Salate, Bowls, Suppen und Fonds sowie Toppings auf Fisch- und Meeresfrüchtegerichten. Geschmacklich ist Meersalat mild-meerig und deutlich weniger intensiv als beispielsweise Wakame.
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Nährwerte
.Meersalat enthält pro 100 g ca. 160-250 kcal, 10-20 g Eiweiß und u.a. 35 g Ballaststoffe. Wie bei anderen Algenarten ist auch hier der Jodgehalt sehr hoch (3.000–6.000 µg).
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Lagerung & Aufbewahrung
Für eine optimale Qualität sollte Meersalat kühl, dunkel und luftdicht gelagert werden.
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Gesundheit & Wirkung
Dank seines hohen Gehalts an Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffen kann Meersalat die Schilddrüsenfunktion unterstützen, sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und die Verdauung fördern.