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Nektarine

Nektarine

Dt.: Nektarine; engl.: Nectarines; franz.: Nectarines

Nektarinen sehen mit ihrer gelbroten Schale nicht nur schön aus, sie schmecken dazu noch sehr lecker. Ob zu Sahne, Eis oder zum Obstsalat – die Früchte sind ein wahrer Gaumenschmaus. Aber auch in Bowlen, Konfitüren, Kuchen oder Desserts lässt die Nektarine das Genießerherz der Obstliebhaber garantiert höher schlagen.

Geschichte

Die Nektarine gewann erst spät an Bedeutung. Weil sie zu Beginn nur für eine Mutation des Pfirsichs gehalten wurde, kann man nicht genau sagen, wann sie entdeckt wurde. Pfirsiche gab es schon vor Tausenden von Jahren. Was man jedoch weiß: Sie kamen über Persien und Griechenland nach Europa. Heutzutage wachsen sie in Chile, Kalifornien, Frankreich und Spanien.

Herkunft
Die Nektarinen stammen aus den wärmeren Ländern und werden somit nach Deutschland importiert.
Saison
Frühsorten kommen ab Mai in den Handel. Das größte Angebot gibt’s jedoch von Juni bis September – diese Früchte stammen aus Italien, Spanien, Griechenland oder Frankreich. Aber auch im Winter muss man auf die süßen Früchte nicht verzichten: Im Winterhalbjahr kommen Importe aus Südafrika oder Chile in den Handel.
Familie & Arten
Die Nektarine gehört zur Familie des Steinobsts. Sie zählt zu den Rosengewächsen und ist damit eng mit dem Pfirsich, der Aprikose und der Mandel verwandt. Die Nektarine ist nicht – wie viele glauben – eine Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume, sie ist eine Mutation des Pfirsichs. Insgesamt gibt es 140 verschiedene Nektarinensorten. Eine frühreifende Sorte ist zum Beispiel die „Maystar“ aus Frankreich. Zu den spätreifenden Sorten gehört „Flavortop“ aus den USA. Eine der beliebtesten Sorte ist „Big Five“, sie ist besonders saftig und gut steinlösend. Außerdem hat sie leuchtend gelbes und sehr saftiges Fruchtfleisch.
Merkmale
Nektarinen wachsen auf einem Baum oder Strauch, der 3–10 m hoch wird und breite Blätter hat. Der Baum wird lediglich 30 Jahre alt und kommt nur in sonnigen Regionen vor – denn Frost kann die Ernte zerstören. Er trägt Blüten im März und April, die rosa bis rotviolett sind. Im Juni wachsen 5–7 cm dicke Früchte mit tief gefruchtetem, sich leicht lösendem Stein. Die Nektarinen sind unbehaart und werden meist in den wärmeren Regionen angebaut.
Verwendung
Ein klassischer Genuss: die süßen Früchte direkt roh mit oder ohne Haut verzehren! Aber nicht nur da können die kleinen Früchtchen glänzen: ob in Obstsalat, mit Sahne, zu Eis, auf Kuchen oder in Desserts – Nektarinen dürfen im Sommer nicht fehlen!
Nährwerte

Die Nektarine besitzt weniger Wasser, hat aber mehr Zucker als der Pfirsich. 100 g einer Nektarine enthalten 64 Kalorien. Sie wirken entschlackend und blutreinigend und fördern die Blutzirkulation.

Lagerung & Aufbewahrung
Die Früchte unbedingt vorsichtig transportieren und schnellstmöglich verzehren. Um die Haltbarkeit zu verlängern, Nektarinen am besten so im Kühlschrank lagern, dass sie nicht aneinander stoßen.
Qualität & Einkauf
Achten Sie darauf, dass die Früchte eine leuchtende Farbe, festes Fruchtfleisch und herrlich duften.
Gesundheit & Wirkung
Die Nektarinen sind wahre Vitaminbomben: Das Fruchtfleisch der Nektarine enthält viel Provitamin A, Eisen, Calcium, Kalium und Vitamine der Gruppe B. Aufgrund der fast fettfreien Nektarinen, eigenen sie sich nahezu perfekt für alle Leute, die sich figurbewusst ernähren wollen.