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Warenkunde

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Olluco

Dt.: Olluco; engl.: Olluco; span: Olluco

Olluco? Ja, sie haben richtig gelesen! Die lustig klingende Knolle aus Südamerika wird hierzulande immer beliebter und ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch was fürs Auge. Denn je nach Sorte kommt sie im gelben, weißen oder roten Gewand daher – manchmal sogar mit roten Punkten verziert.

Geschichte

In den südamerikanischen Anden gilt Olluco schon seit der Inkazeit als wichtiges Grundnahrungsmittel. Sie ist dabei so begehrt, wie bei uns die Kartoffel.

Herkunft

Die schmackhafte Erdknolle ist in den Anden Zuhause und wird vorwiegend auf dem Land verzehrt. Aber auch in den Küchen Ecuadors, Perus und Boliviens ist sie stark vertreten.

Saison

Olluco ist von Januar bis Juli erhältlich.

Familie & Arten

Olluco, auch Ulluco, Ulluma, Melloco, Ruba oder Knollenbaselle genannt, ist eine Pflanzenart in der Gattung Ullucus aus der Familie der Basellgewächse.

Merkmale

Die Pflanze ist ein mehrjähriger Strauch und wird bis zu einem Meter hoch. An ihm wachsen die eiförmigen bis fast zylindrischen Knollen, die 6–8 cm lang werden. Sie sind glatt, glänzend und je nach Sorte gelb, weiß-rot oder grün, aber auch rotgrün gesprenkelt. Geschmacklich ähnelt Olluco dem Rettich. Durch Ihre leichte Süße passt sie hervorragend zu Suppen oder Eintöpfen.

Verwendung

Die Knollen werden in der peruanischen Küche vielseitig eingesetzt. Sie werden entweder gekocht oder geröstet. Immer wichtig dabei: Ollucos nicht schälen. Es wäre eine Schande, wenn man die außergewöhnlich bunte Schale entfernen würde – sie allein dient schon als besonderer Augenschmaus. Wegen des hohen Wassergehaltes sind die Ollucos zum Braten, Backen und Frittieren nicht so gut geeignet. Dafür müssten die Knollen erst gekocht und dann im Kühlschrank getrocknet werden. Im Übrigen können Sie Ollucos auch trocknen. Die Indianer erfanden die sogenannten linglis, die durch das Verfahren jahrelang haltbar gemacht wurden.

In Ecuador sind die Ollucos meist Bestandteil traditioneller Suppen, wie in der ocro de mellocos. In Peru wird die Knolle mit eingeweichtem Trockenfleisch gegessen oder wie in Bolivien mit Kartoffel, Fleisch, Ei, Käse und Pfeffer.

Nährwerte

100 g Olluco haben ca. 70 Kalorien, 15 g Kohlenhydrate und 2 g Eiweiß. 

Lagerung & Aufbewahrung

Die Olluco ist gekühlt bis zu einem Jahr haltbar.

Gesundheit & Wirkung

OIlucos sind wahre Schlankmacher, denn sie enthalten viel weniger Kohlenhydrate als die heimischen Kartoffeln. Die bunte Knolle ist sehr eiweiß- und kalziumreich. Sie ist zudem eine wahre Vitamin-C-Bombe – eine Portion Olluco deckt den täglichen Bedarf fast komplett ab.