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Pitahaya

Pitahaya

Dt.: Pitahaya/Pitaya/Drachenfrucht; engl.: pitahaya/dragon fruit; frz.: pitahaya

Die Pitahaya sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch hervorragend. Wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens ist die Exotin auch unter dem Namen Drachenfrucht bekannt. Sie lässt sich in der Küche vielfältiger einsetzen, als man denkt.
Geschichte
Die Pitahaya stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Der Name steht eigentlich für mehrere Kakteenfrüchte. Aufgrund der stacheligen und außergewöhnlichen Schale verdankt die Frucht ihren deutschen Beinamen: Drachenfrucht. Durch das besondere Aussehen der verschiedenen Sorten wird sie immer beliebter auf dem europäischen Markt.
Herkunft
Ihren Ursprung hat die Pitahaya in den subtropischen Gebieten Süd- und Mittelamerikas. Außerdem wird sie in Asien angebaut. Zu den Hauptanbaugebieten gehören Vietnam, China, Kolumbien, Israel und Nicaragua.
Herstellung
Die Pflanze muss vor der ersten Ernte mindestens 20 Jahre alt sein, daher ist der Anbau der Pitahaya sehr langwierig. Des Weiteren muss die Pitahaya bestäubt werden, was nur in der Nacht passieren kann, da sie nur dann blüht. Weil die Pitahaya durch ihre Schuppen und Dornen aussieht wie ein kleiner Drache, wurde ihr der Name „Drachenfrucht“ verliehen.
Saison
Je nach Importland ist die Pitahaya von Juni bis Dezember im Handel erhältlich.
Familie & Arten

Die Pitahaya gehört zu den Kakteengewächsen. Das Fruchtfleisch ist leicht geleeartig und enthält jede Menge kleiner schwarzer Samen. Die Drachenfrucht ähnelt leicht dem Geschmack von Kiwi, Birne, Stachelbeere und auch Erdbeere. Man unterscheidet die Frucht in 3 Sorten:

  • Eine gelbe mit weißem Fruchtfleisch: Sie schmeckt süß und aromatisch hat aber einen hohen Preis, da sie nicht oft angebaut wird. Äußerlich ähnelt sie einer Kaktusfeige.
  • Eine rote mit weißem Fruchtfleisch: Die wohl bekannteste Sorte ist fast geschmacksneutral.
  • Eine rote mit rotem Fruchtfleisch: Die schwer anzubauende Sorte hat einen intensiven und leicht säuerlichen Geschmack, ist aber selten zu erhalten.

Pitahayas mit wenig Aroma und wässrigem Geschmack wurden nicht reif geerntet.

Merkmale
Etwa 8–15 cm wird die Pitahaya lang und kann ein Gewicht von bis zu 500 g erreichen. Der Kletterkaktus hält sich mit Haftwurzeln an Stützpflanzen fest und wächst mit vielen Zweigen bis zu 5 m hoch. Die Blüten der Drachenfrucht blühen nachts und duften nach Jasmin. Sie gehören mit ihren 30 cm zu den größten Blüten der Welt.
Verwendung
Wie eine Kiwi lässt sich die Pitahaya aufschneiden und auslöffeln – und das am besten frisch gekühlt. Aber auch in Obstsalaten, Eis, Milchshakes oder auf Torten ist sie durch ihren hohen Wassergehalt erfrischend-fruchtig. In Salaten mit Schinken und Käse macht sie ebenfalls eine gute Figur. Das Aroma entfaltet sich auch bestens in Marmeladen, Sirup oder Rum. Bei reifen Früchten lässt sich die Schale auch abziehen. Die Pitahaya wird roh verzehrt, da sie beim Erhitzen ihr Aroma verliert. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit wird die Frucht auch gerne zur Dekoration von Cocktails und Buffets verwendet.
Nährwerte

Die Pitahaya besteht aus 90 % Wasser und bietet an Mineralstoffen Kalzium, Salz, Eisen, Zink und Magnesium. 100 g Frucht haben ca. 36 Kalorien, 1 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 7 g Kohlenhydrate und 0,5 g Ballaststoffe. Durch die kleinen Mengen an B-Vitaminen, Vitamin C und E gehört sie leider nicht zu den Vitaminbomben.

Lagerung & Aufbewahrung
Gekühlt lässt sich eine reife Frucht gut 2 Wochen aufbewahren. Um Druckstellen und das Austrocknen zu vermeiden, sollte man sie hochkant stellen und ab und zu mit Wasser benetzen.
Qualität & Einkauf
Überprüfen Sie beim Einkauf Farbe und Härte. Eine unreife Pitahaya ist noch grün und eine überreife Frucht ist zu weich. Die Frucht sollte eine gleichmäßige Farbe aufweisen und darf keine Druckstellen haben – sie ist sehr druckempfindlich. Daher ist beim Transport Vorsicht gefragt.
Gesundheit & Wirkung
Die Frucht gilt wegen ihrem geringen Kalorien- und Fettanteils als figurfreundlich und unterstützt die Verdauung. Allerdings wirken die vielen kleinen schwarzen Samen bei zu großer Verzehrsmenge abführend.