Gastro-Rezepte

SnackHot Dog mit Papaya-Chili-Krautsalat

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Portionsgröße: 180 g

 
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Papaya-Chili-Krautsalat

Portionsgröße: 40 g 
  • 250 g
    Papayas
  • 250 g
    Weißkohl
  • 75,0 ml
    Würzsauce Sunshine Chili
  • 5,0 g
    feines Ursalz
  • 10,0 g
    Zucker

Die Papaya schälen, halbieren, die Kerne entfernen. Weißkohl putzen, den Strunk entfernen und beides auf einer Aufschnittmaschine sehr fein schneiden.

Anschließend den geschnittenen Weißkohl mit Würzsauce Sunshine Chili anmachen und kräftig durchkneten, damit der Geschmack in die Fasern geht.

Die geschnittene Papaya unterheben. Mit Salz und Zucker abrunden und nach Belieben mit frischen Kräutern verfeinern.

Chili-Hollandaise

Portionsgröße: 20 g 
  • 200 ml
    Sauce Hollandaise
  • 10,0 g
    Paprikapaste
  • 5,0 g
    Cayennepfeffer

Hollandaise mit Paprikawürzpaste und Cayennepfeffer glatt rühren.

Anschließend in eine iSi-Flasche durch Trichter und Sieb füllen. iSi-Kapsel aufschrauben und kräftig schütteln. iSi-Flasche bei max. 75 °C im Wasserbad warm halten.

Hot Dog

Portionsgröße: 120 g 
  • 650 g
    Hot Dog Würstchen vom Rind
  • 400 g
    Hot Dog Brötchen, TK
  • 100 g
    Mayonnaise (80% Fett)
  • 70,0 g
    Lauchzwiebeln

Die Hot Dog Würstchen im leicht gesalzenen Wasserbad erhitzen.

In der Zwischenzeit die Hot Dog Brötchen an einer Seite aufschneiden. Die Brötchen kurz vor dem Servieren erwärmen.

Mayonnaise und geschnittene Lauchzwiebeln mit den restlichen Zutaten zum Anrichten bereitstellen.

Profi-Tipp

Andere tolle Toppings:

Karamellisierte Ananas, Kimchi, Maiskörner, salziges Popcorn, Kochkäse, rote Zwiebeln, frittierte Zwiebelringe, zerkrümelte Kartoffelchips als Crunch, geröstete Zwiebeln, Schafskäsewürfel ...

Unsere Empfehlung zum Anrichten

Mit der Mayonnaise die Innenseiten des warmen Hot Dog Brötchens bestreichen, den Salat hineingeben und das Würstchen darauflegen. Chili-Hollandaise darauf sprühen und mit Lauch garnieren.

 

Nährwerte für das gesamte Rezept

Nährwertepro 100 gpro Portion
Kilojoule (kJ)1.233,9 kJ2.221,0 kJ
Kilokalorien (kcal)290,0 kcal522,0 kcal
Fett (g)21,3 g38,4 g
... davon gesättigte Fettsäuren (g)0,0 g0,0 g
Kohlenhydrate (g)15,6 g28,0 g
... davon Zucker (g)2,4 g4,4 g
Eiweiß (g)7,9 g14,3 g
Salz (g)0,3 g0,5 g

Lebensmittelinformations-Verordnung – was ist zu beachten?

Seit Dezember 2014 sind Verpflegungsbetriebe verpflichtet, ihre Tischgäste über Zutaten zu informieren, die allergische Symptome oder Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Erfahren Sie, welche das sind und was Sie zu beachten haben ...

Lebensmittelinformations-Verordnung

Allergene in den Rezept-Komponenten

Chili-Hollandaise
Laktose
Eier und -erzeugnisse
Milch und -erzeugnisse
Sellerie und -erzeugnisse
Hot Dog
Glutenhaltiges Getreide und -erzeugnisse
Weizen und Weizenerzeugnisse
Eier und -erzeugnisse
Senf und -erzeugnisse
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Papaya 

Papaya

Produktname: Dt.: Papaya; engl.: papaya; frz.: papaye

Die tropische Frucht ist ein echter Alleskönner: Ob zu Schinken als köstliche Vorspeise, in gesunden Obstsalaten oder herzhaften Fleischgerichten – aufgrund ihrer feinen Süße schmiegt sich ihr Aroma sanft an jeden Feinschmecker-Gaumen.

Geschichte

Die Papaya war ursprünglich im Tiefland und in den Küstenregionen des tropischen Amerikas zuhause. Bereits vor Entdeckung durch Kolumbus pflanzten die Indianer die süß-saftige Frucht an. Spanische Seefahrer entdeckten sie später und brachten die Papaya nach Europa. Der Name Papaya stammt aus der Sprache der Arawak-Indianer und heißt übersetzt so viel wie „Baum der Gesundheit“.

Herkunft

Heute wird sie weltweit in den Tropen und Subtropen kultiviert. Wichtige Anbauorte sind Australien, Indien, Mittel- und Südamerika sowie Afrika.

Familie & Arten

Die Papaya gehört zur Familie der Melonenbaumgewächse und wird auch Baummelone, Melonen- oder Papayabaum genannt. Allerdings hängt die Papayafrucht an einem holzigen Kraut, das einem Baum ähnlich sieht. Das Kraut wächst schnell und kann somit eine Höhe von 3–4 m erreichen. An den Stammspitzen wächst ein „Schopf“ mit großen, tief eingeschnittenen, langstieligen Blättern.

Die fleischigen, duftenden Blüten und runden bis birnenförmigen Früchte der Papaya hängen an den Blattachseln direkt am Stamm. Die Papayafrucht wird dabei im Durchschnitt ca. 8–15 cm lang und bis zu 500 g schwer. Die mexikanische Papaya trägt Früchte, die sogar 5 Kilogramm schwer werden können. Diese XXL-Früchte werden jedoch selten exportiert, sondern regional verkauft und weiterverarbeitet.

Es gibt viele Arten von Papayas, generell unterscheidet man jedoch drei verschiedene Papaya-Sorten: gelb-schalige oder pink-schalige mit weißem Fruchtfleisch oder rot-schalige mit rotem Fleisch.

Merkmale

Die ledrige, dünne und empfindliche Haut der Papaya ist in unreifem Zustand dunkelgrün. Während die Papaya reift, wechselt ihre Farbe über gelbgrün bis gelborange. Das sehr saftige, melonenartige Fruchtfleisch besteht aus einer 2–5 cm dicken Schicht. Die Farbe des Fruchtfleisches ist hellgelb bis rosarot – es ähnelt dem einer Melone oder Aprikose und ist dabei sehr weich und süß. In der Mitte der Papaya befinden sich die schwarzen essbaren Kerne, die stark nach Pfefferkörnern aussehen und ähnlich schmecken. Die Kerne sind mit einer gallertigen Masse umzogen, sodass die Kerne zusammengehalten werden.

Verwendung

Reife Papayas sind köstliche Leckerbissen in Obstsalaten und Süßspeisen. Außerdem punkten sie auch als Vorspeise mit rohem Schinken umwickelt oder mit Krabben in pikanten Salaten. Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden: Als Chutney, Curry oder Salsa ist Papaya besonders in der exotischen Küche ein wahrer Klassiker. 

Gut zu wissen: Das in der Papaya enthaltene Enzym Papain sorgt dafür, dass das Fleisch zarter wird. Allerdings ist das Enzym auch dafür verantwortlich, dass Speisen, die Gelatine enthalten, nicht fest werden.

Nährwerte

Die Papaya ist mit das kalorienärmste Obst überhaupt: 100 g liefern gerade einmal 13 Kalorien, 2,5 g Kohlenhydrate, 0,5 g Eiweiß und 0,1 g Fett. Wussten Sie, dass die Papaya mehr Vitamin C enthält als Zitrusfrüchte oder Kiwis? 100 g der süßen Frucht decken bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Auch der Vitamin-A- und der Beta-Karotin-Gehalt sind nicht zu verachten. Darüber hinaus enthalten Papaya doppelt so viel Kalium wie Bananen.

Lagerung & Aufbewahrung

Eine reife Papaya hält sich gekühlt ca. 1 Woche und bei Zimmertemperatur 3–4 Tage. Papayas verderben leicht und dürfen daher nie unter 7 °C gelagert werden und sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Tipp: Püriert und mit etwas Zitronensaft veredelt, kann man das Fruchtfleisch auch gut einfrieren.

Qualität & Einkauf

Papayas reifen nach der Ernte kaum noch nach. Greifen Sie daher nach Früchten, die bereits vollreif sind. Zu erkennen sind sie an der gelb gefärbten Schale und daran, dass sie bei sanftem Fingerdruck leicht nachgeben.

Gesundheit & Wirkung

Die „Powerfrucht“ Papaya hat unzählige heilende Eigenschaften – größtenteils dank ihres Enzyms Papain. Das meiste Papain ist in unreifen oder auch grünen Papaya enthalten, so hat der Saft eine viel aktivere Wirkung als der ihrer reifen Verwandten. Er hilft besonders bei Magengeschwüren und Gastritis. Darüber hinaus bekämpft man mit dem Saft Verstopfungen und Entzündungen in der Magengegend.

Die Papaya generell wird zudem besonders bei Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Übergewicht, Übersäuerung, Hautproblemen, Allergien und Infektionen empfohlen. Auch soll die süße Frucht anti-depressiv wirken und Gehirn und Nerven aktivieren. Papayas regen Hormone und die Libido an. Auch eine krebshemmende Wirkung wird ihnen nachgesagt. Nicht zu verachten sind die essbaren Papayakerne. Sie sollen u.a. den Körper entsäuern und bei Gewichtsabnahme helfen.

Weißkohl 

Weißkohl

Produktname: Dt.: Weißkohl; engl.: white cabbage; frz.: chou blanc

Vor allem in den kalten Monaten hält uns der Weißkohl fit. Er ist reich an vielen Nährstoffen und Vitaminen und bringt so manch leckeres Gericht auf den Teller – und das nicht nur als Sättigungsbeilage.
Geschichte

Für unsere Vorfahren war der Weißkohl nicht das beliebteste Gemüse. Meist wurde er in Form von Sauerkraut gegessen und galt als Allheilmittel. Für innerliche Beschwerden trank man den rohen Saft und die Blätter wurden äußerlich für Umschläge und Auflagen verwendet.

Heutzutage wird der Weißkohl nicht nur gerne und viel in Deutschland gegessen, sondern auch in Asien und auf der Nordhalbkugel.

Herkunft
Wie alle Kohlarten stammt der Weißkohl aus dem Mittelmeerraum und war schon im alten Rom beliebt. Rund 90% des in Deutschland angebauten Weißkohls wird hier auch verspeist. Die kleine Restmenge wird aus Ländern wie Russland, Pole, Skandinavien, Großbritannien und Asien importiert. In Dithmarschen in Deutschland liegt das größte geschlossene Anbaugebiet Europas. Eine eigene Qualitätsvorschrift für den Kohl wurde dort sogar mit der Landwirtschaftskammer Kiel aufgestellt.
Familie & Arten
Genau wie Grünkohl, Brokkoli, Chinakohl oder Rotkohl gehört der Weißkohl auch zu den Kreuzblütengewächsen. Weitere Verwandte sind Rucola, Kresse und Senf. An ihren 4 kreuzförmig angeordneten Blütenblättchen lässt sich diese Pflanzenfamilie erkennen.
Merkmale
Der Kohlkopf wird von großen grünen Blättern fest umschlossen. Die inneren Blätter hingegen sind hellgrün bis weiß, was daran liegt, dass die Sonne nur an die äußeren Blätter gelangt.
Verwendung

Für Salate sollte man den Kohl in dünne und zum Garen in etwas dickere Streifen schneiden. Auf einer Aufschnitt- oder Küchenmaschine lässt sich das viele Schneiden in Handumdrehen erledigen.

Der helle Kopf enthält schwefelhaltige ätherische Öle, die für ein deftiges Kohlaroma sorgen. Zu den beliebtesten Gerichten gehören Kohlrouladen, Krautflammkuchen, deftige Kohlsalate, herzhafte Eintöpfe und – nicht zu vergessen – die bekannte Kohlsuppe. Mit Gewürzen wie Kümmel, Anis oder Fenchel verleiht man dem Weißkohl eine besondere Note. Um die enthaltenen Vitamine und den Geschmack zu behalten, sollte stundenlanges Kochen und Schmoren vermieden werden. Daher halten Sie die Garzeit am besten so knapp wie möglich.

Nährwerte
Vor allem im Winter – wenn Vitaminreiches Mangelware ist – versorgt der Weißkohl uns mit vielen wertvollen Nährstoffen. Mit nur 24 Kalorien pro 100 g ist das Gemüse sehr kalorienarm. Des Weiteren enthält er 1,2 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 4,2 g Kohlenhydrate und 3 g Ballaststoffe. Mit 47 mg deckt er fast die Hälfte unseres Tagesbedarfs an Vitamin C. Weiterhin ist er reich an Vitamin E und K, Kalium, Eisen, Magnesium und Senfölen.
Lagerung & Aufbewahrung
Bis zu 2 Monate hält sich ein frisch geernteter Weißkohl an einem kühlen Ort. Ein angeschnittener Kohl hält sich im Kühlschrank noch etwa 3 Wochen, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt oder mit Folie abdeckt. Einfrieren lässt er sich klein geschnitten ebenfalls – egal ob roh oder blanchiert.
Qualität & Einkauf
Prüfen Sie beim Kauf vor allem die Außenblätter: Die Frische stimmt nur, wenn die Blätter schön fest sind und beim Biegen brechen. Der Weißkohl ohne Außenblätter sollte keine Löcher oder dunkle Flecken haben. Achten Sie auf eine gleichmäßige Farbe und einen leichten Glanz.
Gesundheit & Wirkung
Nicht nur auf dem Teller ist der Weißkohl ein beliebtes Gericht, sondern auch in der Medizin und für die Gesundheit. Er reguliert nicht nur das Gewicht, sondern auch die Cholesterinwerte und den Blutzuckerspiegel. Im Magen-Darm-Trakt wirkt der Kohl antioxidativ und endzündungshemmend. Außerdem enthält er viele Stoffe, die den Altersprozess verzögern. Er ist reich an krebsdämpfenden Glucosinolaten, was mehr als 475 Studien zeigen. Auch bei Lungenleiden und Migräne hilft der Weißkohl, wo er kann. Sein Gehalt an Ballaststoffen ist dazu verdauungsfördernd und hält lange satt.

Himalayasalz 

Himalayasalz

Produktname: Dt.: Himalayasalz; engl.: Himalayan salt; frz.: sel de l’Himalaya

Salz ist nicht gleich Salz! Die zartrosafarbenen Flocken des Himalayasalzes begeistern nicht nur Koch-Profis. Schließlich sorgt das Salz für einen unvergleichlichen feinen Geschmack in unseren Lieblingsgerichten.
Geschichte
Der Legende nach wurde die Lagerstätte des Salzes in Khewra von einem ganz Großen der Weltgeschichte entdeckt. Pferde im Heer von Alexander des Großen erschnupperten angeblich den magischen Ort, auf dem heute ein riesiges Salzbergwerk steht. Um 350 v. Chr. ließ Alexander der Große das Kristallsalz erstmals nach Europa transportieren.
Herkunft
Anders als der Name nahelegt, stammt das Salz nicht aus dem Himalayagebirge, sondern im Wesentlichen aus dem Salzbergwerk Khewra. Das liegt etwa 100 km südlich von Islamabad im Salzgebirge in der pakistanischen Provinz Punjab. Ein kleinerer Teil des als Himalayasalz vertriebenen Salzes stammt aus polnischem Bergbau.
Familie & Arten
Himalayasalz ist eine Handelsbezeichnung für ein rosagetöntes Steinsalz. Es wird auch Hunza-Kristallsalz, Zaubersalz, Kaisersalz oder Alexandersalz genannt. Das Salz ist durch die Austrocknung der Urmeere vor etwa 260 Millionen Jahren entstanden. Die dafür verantwortliche Sonnenenergie soll seither in den Kristallen gespeichert sein. Durch die Entstehung des Himalaya-Massivs gelangte das Salz unter die Erdoberfläche und lagert heute in ca. 400–600 m Tiefe, geschützt vor allen heutigen Umweltbelastungen. Es ist vollständig naturbelassen.
Merkmale
Entweder wird das Himalayasalz fein gemahlen, als Granulat oder in Form von Halitbrocken angeboten. Da kein künstlicher Reinigungsprozess stattfindet, behält es seine ursprüngliche mineralische, zartrosa Farbe.
Verwendung

Die knusprigen Salzflocken verfeinern jedes Gericht – ob Salate, Suppen, Fleisch- oder Fischgerichte. Eine ganz einfache Delikatesse: Pellkartoffeln oder Bratkartoffeln mit Speck und rosafarbenem Salz.

Fisch, etwa der Seeteufel, schmeckt hervorragend, wenn er in einer Kruste aus Himalayasalz zubereitet wird. Aber auch exquisite Süßspeisen, z. B. Pekannuss-Karamell-Pralinen, werden mit dem jahrhundertealten Salz veredelt.

Nährwerte
Wie jedes andere Salz enthält 100 g Himalayasalz ca. 97–98 mg Natriumchlorid. Hinzu kommen die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen sowie Spurenelemente, beispielweise Fluor.
Lagerung & Aufbewahrung
Das Salz sollte trocken, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden. Dann ist es unbegrenzt haltbar.
Qualität & Einkauf
Dieses uralte Salz soll von größter Reinheit sein. Angeblich ist es nicht mit den vielfältigen Verschmutzungen der heutigen Zeit in Berührung gekommen und bioenergetisch hochwirksam. Es soll 84 Mineralstoffe enthalten. Neueste Untersuchungen zeigen aber, dass das Salz nur 8 der versprochenen 84 Mineralstoffe enthält.
Gesundheit & Wirkung
Himalayasalz gilt als Geheimtipp für Gesundheit und Wohlbefinden. Liebhaber schwören auf die heilende Energie des Salzes. Neben einer Reinigung des Körpers soll es zum Beispiel die Selbstheilung bei diversen Krankheiten anregen. Aber das Salz dient nicht nur als hochwertiges Speisesalz. Es soll auch als Solebad sehr entspannend und heilend wirken, vor allen Dingen bei Neurodermitis, Warzen und Akne. Des Weiteren verwendet man es zur Entschlackung des Körpers als Soletinktur.

Zucker 

Zucker

Produktname: Dt.: Zucker; engl.: sugar; frz.: sucre

Das weiße Gold ist aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Umso erstaunlicher, dass seine Karriere in Europa eigentlich erst von 200 Jahren begann ...

Geschichte

Bis Ende des 18. Jahrhunderts war Honig das einzig süßende Mittel in Mitteleuropa. In den arabischen Ländern kannte man den aus Zuckerrohr hergestellten Zucker aber bereits seit dem 7. Jahrhundert n. Chr.. Durch die Kreuzzüge gelangte er nach Europa.

Dieser Zucker war allerdings eine Kostbarkeit. Er wurde nur für medizinische Zwecke genutzt. Erst durch die Herstellung aus den in Europa heimischen Rüben gewann der Zucker auch in unseren Breitengraden an Bedeutung.

Heute ist das ehemalige Luxusgut Massenware: Weltweit werden jährlich über 120 Millionen Tonnen Zucker produziert. Davon stammen ca. 60% aus Zuckerrohr und 40% aus Zuckerrüben.

Übrigens: Das Wort Zucker kommt ursprünglich aus dem Sanskrit-Wort „sarkara“. Das bedeutet so viel wie „süß“. Im arabischen Sprachraum wurde es mit sukkar übersetzt und gelangte von dort aus als Zucker in den europäischen Sprachraum.

Herkunft

Der Ur-Rohzucker wuchs auf Borneo. Dort wurde das Rohr vor allem zum Bau von Hütten und Zäunen eingesetzt. Man kaute es aber auch schon. Zuckerrohranbau wird heute in Australien, Brasilien, China, Hawaii, Indien, Indonesien, Japan, Java, Kuba, Mauritius, Puerto Rico und Südafrika betrieben.

Familie & Arten

Zucker ist eigentlich nur ein Oberbegriff für süße Saccharide und die Handelbezeichnung für Saccharose. Als Hauptquellen zur Herstellung dienen Zuckerrohr – Saccharum officinarum – und Zuckerrübe – Beta vulgaris. Das Angebot an Haushaltszucker umfasst verschiedene Sorten, die sich nach Reinheit, Bearbeitungsverfahren, Form und Farbe unterscheiden:

  • Zucker oder Weißzucker
  • Raffinierter Zucker, raffinierter Weißzucker oder Raffinade
  • Brauner Zucker
  • Vollzucker/Vollrohrzucker
  • Würfelzucker
  • Kandiszucker
  • Puderzucker
  • Hagelzucker
  • Gelierzucker
  • Einmachzucker
  • Vanillezucker und Vanillinzucker

Neben dem Haushaltszucker werden im Einzelhandel auch andere Zuckerarten angeboten. Das sind beispielsweise:

  • Traubenzucker, auch Glukose oder Dextrose genannt
  • Fruchtzucker, Fruktose
  • Milchzucker, Laktose
  • Isomaltose, Zweifachzucker aus Rübenzucker

Daneben gibt es noch Ahornsirup, Läuterzucker, Malzextrakt, Melasse und Rübenkraut, das zum Süßen von Speisen gebraucht wird.

Merkmale

Zuckerrohr ist eine bis zu 4 m hoch wachsende Pflanze. Die einzelnen Halme erreichen einen Durchmesser von etwa 5 cm. Die harte Wand der Grashalme ist außen glatt und hellbraun gefärbt. In regelmäßigen Abständen ist der Halm von so genannten Knoten unterbrochen, die wie eine Naht aussehen. Im Inneren sind die Halme faserig, aber saftig. Der Rohrzuckergehalt liegt zwischen 7 und 20%.

Die Zuckerrübe hingegen ist eine 2-jährige Pflanze, die im ersten Jahr den Rübenkörper ausbildet und im zweiten Jahr blüht. Sie bildet eine Blattrosette, die Wurzel verdickt sich zu einer Rübe. Die Blätter werden bis zu 30 cm lang. Im zweiten Jahr bildet sie einen ca. 1,5 m hohen Blütenstand mit 5-zähligen Blüten aus. Der höchste Zuckergehalt konzentriert sich im Mittelstück der Rübe. Je kühler das Klima, in dem die Zuckerrübe angebaut wird, umso höher ist ihr Zuckergehalt. Er beträgt bei ausgereiften Rüben ca. 17–20%.

Verwendung

Ohne Zucker geht es einfach nicht! Ob in Kaffee, Tee oder in köstlichen Desserts und Kuchen – auf Zucker können und wollen wir nicht verzichten. Sogar raffinierten Suppen und Gemüsegerichten gibt das weiße Gold den letzten Pfiff. Das süße Einlegen mit zuckerhaltiger Marinade macht Fleisch wunderbar zart – eine wahre Freude für den Gaumen!

Nährwerte

100 g Zucker enthalten 405 Kalorien und 99,8 g Kohlenhydrate, dafür aber auch kein Fett.

Lagerung & Aufbewahrung

Zucker ist ewig haltbar. Aus diesem Grund hat er auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Er sollte aber stets kühl und trocken in gut verschließbaren Behältern gelagert werden. Zucker nimmt nämlich gerne Fremdgerüche auf.

Qualität & Einkauf

Einwandfreier Zucker hat einen angenehmen, leicht sirupartigen Geschmack. Ist der Zucker feucht, riecht er muffig und neigt zur Bildung von Schimmel.

Gesundheit & Wirkung

Bis um 1500 n. Chr. galt Zucker bei uns vorwiegend als Arznei. Er wurde in Apotheken verkauft. Zucker aus Zuckerrohr gab es fast nur in den Küchen der Fürstenhäuser. Heute sollten wir Zucker wieder wie ein kostbares Gewürz in Maßen genießen und hinterher die Zähne putzen. Untergewichtige Menschen können durch Naschen zwischendurch manchmal leichter zunehmen, denn kleine Mengen Süßigkeiten wirken appetitanregend. Für alle, die empfindliche Knochen haben und an Osteoporose leiden, ist Zucker eher schädlich. Nach einer süßen Mahlzeit wird nämlich besonders viel Kalzium im Urin ausgeschieden.

Frühlingszwiebel 

Frühlingszwiebel

Produktname: Dt.: Frühlingszwiebeln; engl.: spring onions; frz.: oignons de printemps

In der Küche ist die Frühlingszwiebel ein echtes Multitalent. Das Würzgemüse verfeinert mal eben Suppe und Salate und passt auch prima zu Meeresfrüchten und leichten Fleischgerichten.

Geschichte

Es gibt Hinweise darauf, dass Frühlingszwiebeln schon etwa 2000 v. Chr. in China angebaut wurden. Wild wachsen sie in Sibirien am Altai und am Baikalsee. Von dort aus sind sie im 17. Jahrhundert wohl via Russland nach Europa gekommen. 1629 wurden sie jedenfalls offiziell in England eingeführt. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts bauten Bauern Frühlingszwiebeln dann im Raum München in großen Mengen an.

Herkunft

Die Herkunft der Frühlingszwiebel wird in West- und Zentralchina vermutet. Heute finden sie meist aus Spanien, Südfrankreich und Italien den Weg zu unseren Märkten. Das milde winterliche Klima in den Mittelmeerländern macht es möglich, dass wir sie schon früh im Jahr in der Küche verwenden können. Den Sommer über und im Herbst wird der Bedarf von heimischen Bauern gedeckt. Innerhalb Deutschlands werden besonders in Rheinland-Pfalz, Westfalen und im Rheinland Frühlingszwiebeln angebaut.

Familie & Arten

Die Frühlingszwiebel ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Lauchgewächse. Für die Allium fistulosum – so ihre wissenschaftliche Bezeichnung – gibt es gleich eine ganze Reihe von verschiedenen Namen: Winterzwiebel, Jungzwiebel, Frühlingslauch, Zwiebelröhrchen, Röhrenlauch, Schluppenzwiebel, Ewige Zwiebel, Winterheckenzwiebel, Weiße Florentiner, Grober Schnittlauch, Jakobslauch, Johannislauch, Fleischlauch, Hohllauch oder Schnattra.

Merkmale

Frühlingszwiebeln sind ausdauernde krautige Pflanzen und erreichen eine Wuchshöhe von 30–100 cm. Die Blätter sind röhrenförmig, der Stängel aufgeblasen und im Querschnitt rund. Die zwischen Juni und August gebildeten Blüten sind weiß und etwa 1 cm groß. Am Lauchstängel sitzt die kleine silberweiße Zwiebel. Sie lässt sich übrigens über mehrere Jahre an derselben Stelle kultivieren.

Verwendung

Der Geschmack der Frühlingszwiebel ist im Gegensatz zur gemeinen Speisezwiebel sehr mild. Ihre Stängel besitzen ein feines Laucharoma. Dadurch macht sie sich besonders gut in frischen, leichten Salaten und Quarks. Aber auch Dips, Saucen, Suppen, Pilz- und Fleischgerichte oder Meeresfrüchte lassen sich damit super verfeinern. Ihren ganz großen Auftritt hat die kleine Schwester der Zwiebel aber in der asiatischen Küche.

Nährwerte

Für eine Diät sind Frühlingszwiebeln empfehlenswert, weil sie viel Geschmack ins Essen bringen, aber kaum Kalorien und fast kein Fett haben. So bringen es 100 g Frühlingszwiebeln auf nur 42 Kalorien und 0,4 g Fett. Die wichtigsten Inhaltsstoffe stellen die Vitamine A, B, C und E, sowie die Mineralien Kalium und Phosphor dar.

Lagerung & Aufbewahrung

Frühlingszwiebeln sind weitaus empfindlicher und kurzlebiger als ihre große Schwester, die Speisezwiebel. Im Kühlschrank sind sie rund 1 Woche haltbar. Allerdings ist es immer ratsam, Frühlingszwiebeln alsbald zu verbrauchen, um wirklich in den vollkommenen Genuss zu kommen.

Qualität & Einkauf

Frühlingszwiebeln bekommt man grundsätzlich im Bund. Ein wichtiges Merkmal für die Frische der Zwiebeln ist das satte Grün der Blätter. Die Blätter und die weiße Zwiebel sollten zudem noch fest sein.

Gesundheit & Wirkung

Die Frühlingszwiebel hat eine stärkende Wirkung auf die Gesundheit, vor allem auf die Verdauung. Sie wirkt antibakteriell, antibiotisch sowie appetitanregend und cholesterinsenkend. Aber auch eine entwurmende, fiebersenkende und harntreibende Wirkung wird ihr nachgesagt. So hilft das gesunde Gemüse bei Blutarmut, Darmkoliken, Erfrierungen, Halsentzündungen sowie bei Verbrennungen. Eine krebsvorbeugende Wirkung ist ebenfalls bekannt.

Geschirr & Co. für optischen Genuss

APS, Wachspapier "Snack-Holder", Motiv Zeitung, 47 x 25 cm

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Frau Lena Heisters

Tel.: +49 2837 80-344

lena.heisters@chefsculinar.de