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Natur-Vollkorn-Reis

  • 320 g
    Naturreis Spitze
  • 650 ml
    Wasser
  • 10,0 g
    Salz
  • 30,0 ml
    Sesamöl

Naturreis, Wasser und Salz in einen Reiskocher geben und auf die Starttaste drücken. Reis im Reiskocher garen, anschließend mit Sesamöl vermengen und chillen. Reis in Vakuumierbeuteln vakuumieren. Bei maximal 4 °C kühlen.

 

Nährwerte für das gesamte Rezept

Nährwertepro 100 g pro 1000 g
Kilojoule (kJ)584,0 kJ5.840,0 kJ
Kilokalorien (kcal)138,0 kcal1.380,0 kcal
Fett (g)3,4 g34,0 g
... davon gesättigte Fettsäuren (g)0,6 g6,0 g
Kohlenhydrate (g)24,3 g243,0 g
... davon Zucker (g)0,2 g2,0 g
Eiweiß (g)2,3 g23,0 g
Salz (g)1,0 g10,0 g

Lebensmittelinformations-Verordnung – was ist zu beachten?

Seit Dezember 2014 sind Verpflegungsbetriebe verpflichtet, ihre Tischgäste über Zutaten zu informieren, die allergische Symptome oder Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Erfahren Sie, welche das sind und was Sie zu beachten haben ...

Lebensmittelinformations-Verordnung

Allergene in den Rezept-Komponenten

Natur-Vollkorn-Reis
Sesamsamen und -erzeugnisse
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Naturreis 

Naturreis

Produktname: Dt.: Naturreis; engl.: brown rice; frz.: riz naturel

Reis ist nicht gleich Reis! Naturreis enthält eine Extra-Portion Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem schmeckt er unvergleichlich herzhaft.

Herkunft

Reis wird in China, Indien und Teilen Südostasiens angebaut. Bedeutende Anbaugebiete liegen auch in den USA und Norditalien. Erst nach der Ernte wird der Reis durch ein spezielles Verarbeitungsverfahren zu Naturreis. Man kann also jede Sorte Reis auch als Naturreis erhalten.

Familie & Arten

Naturreis wird auch Vollkornreis, Cargoreis oder brauner Reis genannt. Generell unterscheidet man zwischen

  • braunem Langkornreis: Er hat ein festes Fruchtfleisch und einen nussigen Geschmack. Nach dem Kochen sieht er goldbraun und flauschig aus. Dieser Langkornreis schmeckt gut in Pfannengerichten wie Pilaw und Paella, in Salaten, aber auch als Beilage.
  • braunem Rundkornreis: Short-Grain Reis ist klein und wird beim Kochen klebrig. Mit ihm schmecken Desserts, Reisbällchen, Sushi und Risotto besonders lecker.
Verwendung

Die Garzeit ist mit 40 Minuten etwa doppelt so lang wie beim polierten weißen Reis. Wird er nach der Quellmethode zubereitet, gehen mit dem Kochwasser keine Inhaltsstoffe verloren. Er kocht körnig, hat einen kräftig-nussigen Geschmack und eignet sich als Beilage für pikante Aufläufe sowie Pfannengerichte. Aber auch köstliche Desserts lassen sich mit den braunen Körnern zubereiten, beispielsweise mit Kokosmilch, Banane oder Himbeeren.

Nährwerte

100 g Naturreis haben etwa 355 Kalorien. Außerdem enthält das Getreide 77 g Kohlenhydrate und 1 g Fett. Naturreis enthält jedoch mehr Protein als herkömmlicher Reis, nämlich 7,5 g. Zudem stecken in der Hülle mehr wertvolle Inhaltsstoffe als beim weißen polierten Reis.

Lagerung & Aufbewahrung

Beim Naturreis ist die Schale noch vorhanden. Deswegen enthält er mehr Fett als normaler Reis. Nach 6 Monaten sollte Naturreis verbraucht sein.

Gesundheit & Wirkung

Naturreis wird von den Magenenzymen langsamer gespalten als weißer Reis. Dadurch wird die Stärke nicht so schnell in Zucker umgewandelt. Der Blutzuckerspiegel wird also deutlich weniger in die Höhe getrieben als bei weißem Reis. Außerdem macht er länger satt, da er komplexere Kohlenhydrate enthält. Vollkornreis hat zudem einen hohen Anteil an Folsäure, die bei der Blutbildung und der Reparatur der DNA benötigt wird. Vitamin B 5 kann die Beweglichkeit der Glieder vergrößern und Schmerzen bei rheumatoider Arthritis verringern.

Salz 

Salz

Produktname: Dt.: Salz; engl.: Salt; frz.: Sel

Als weißes Gold war Salz vor Jahrtausenden wertvoller als das Edelmetall. Heute ist das Gewürz zum günstigen Alltagsprodukt geworden. Gut so! Denn ohne Salz wäre jede noch so gut zubereitete Mahlzeit irgendwie fade.

Geschichte

Schon für die frühen Hochkulturen wie die Sumerer und Babylonier war Salz sehr wichtig: Sie nutzten es vor allem, um Lebensmittel zu konservieren. Allerdings gab es das Mineral in vielen Regionen gar nicht. Andere Städte wiederum wurden im Laufe der Zeit – vor allem im Mittelalter – als Salzlieferant zu reichen Metropolen.

In Deutschland führte beispielsweise Lüneburg den Salzmarkt an: In ihren Salzpfannen produzierte die Stadt pro Jahr mehr als 20.000 Tonnen! Erst im 19. und 20. Jahrhundert wurde das frühere weiße Gold für jedermann erschwinglich. Mithilfe neuer wissenschaftlicher Techniken konnten immer mehr bisher unbekannte Salzvorkommen entdeckt werden. Heute werden in Bergwerken Sprenglöcher computergesteuert gebohrt – und mit einer einzigen Sprengung gleich 2.000 Tonnen Salz gewonnen.

Herkunft

Überall auf der Erde gibt es unterirdische Salzvorkommen. Laut Geologen entstanden diese vor Millionen von Jahren, als die Erde noch zum Großteil mit sehr salzhaltigem Wasser bedeckt war. Durch Verdunstung und Kontinentalverschiebungen entstanden in den verschiedensten Erdteilen Salzablagerungen, die später von anderen Erdschichten bedeckt wurden. Salz lässt sich heute auf drei verschiedene Arten gewinnen:

  •  Bergmännisch – Salz wird in Bergwerken durch Sprengungen abgebaut
  •  Solend – Wasser in salzigen Quellen (Sole) wird verdampft, sodass nur Salzkristalle übrig bleiben
  • Aus Meerwasser – in sogenannten Salzgärten lässt man das Meerwasser verdunsten, sodass nur Salz zurückbleibt.
Familie & Arten

Mal feuerrot, mal schwarz, rosé oder bläulich – Salz gibt es mittlerweile in vielen Varianten und Geschmacksrichtungen. Grob unterscheidet man allerdings einfach zwischen Steinsalz, das in Bergwerken abgebaut wird, dem haushaltsüblichen Kochsalz (aus Sole) und Meersalz, das, wie der Name schon sagt, aus Meerwasser gewonnen wird.

Merkmale

Je nach Sorte besteht Salz aus kleinen, weißen Kristallen, die ganz fein oder sehr grobkörnig ausfallen können. Manche Varianten sind sogar farbig – es kommt darauf an, wo sie abgebaut wurden. So schimmert beispielsweise das australische Murray-River-Salz roséfarben, französisches grobes Meersalz sieht dagegen grau aus.

Verwendung

Salz ist wohl das einfachste aller Gewürze, weil es sich in der Küche so wunderbar vielseitig einsetzen lässt: In fast jedem Gericht verstärkt es den Eigengeschmack, selbst in Kuchen darf eine Prise nicht fehlen. Fleisch, Fisch und Wurst lassen sich damit prima konservieren.

Nährwerte

Natrium ist für den menschlichen Körper unverzichtbar; es reguliert den Flüssigkeitshaushalt und spielt auch für das Nervensystem eine große Rolle. Deswegen ist Salz so wichtig für uns: Es besteht zum großen Teil aus Natrium. Aber es enthält auch viel Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Chlor und Kalium – diese Mineralstoffe sorgen beispielsweise für starke Knochen sowie feste Zähne und unterstützen das Herz.

Lagerung & Aufbewahrung

Salz gilt zwar als recht unempfindlich, sollte aber trotzdem immer trocken gelagert werden, damit es nicht verklumpt. Am besten aufgehoben ist es in einem Glas- oder Keramikbehälter; im Metallgefäß kann es, wenn es feucht ist, zur Korrosion führen. Im Salzstreuer nehmen einige Reiskörner die Feuchtigkeit auf, sodass das Salz selbst streufähig bleibt.

Qualität & Einkauf

Als Faustregel gilt: Je weniger ein Salz verarbeitet wurde, desto höher ist die Qualität. Grobe Salzkörner sollten zwischen den Fingern zerrieben werden – brechen sie leicht auseinander, zeugt das von guter Qualität.

Gesundheit & Wirkung

Salz hat einen schlechten Ruf, weil es den Blutdruck angeblich in die Höhe treibt. Dabei ist es gar nicht so schädlich, wie mancher denkt: Das Mineral hält den osmotischen Druck in den Körpergefäßen aufrecht; so können Nährstoffe in die und aus den Zellen transportiert werden.

Außerdem hilft Salz bei der Übertragung von Nervenreizen, trägt zur Muskelentspannung bei und unterstützt den Knochenaufbau. Zusätzlich bindet Salz das Wasser im Körper – Salzmangel kann daher dazu führen, dass der Körper austrocknet. Zu viel sollte es allerdings nicht sein: Experten empfehlen höchstens 6 g Salz täglich, als Obergrenze gelten 10 g.