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CHEFS Inspiration Genusswelt Rezeptseite
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Karamellisierte Fruchtbowl

Portionsgröße: 240 g 
  • 200 g
    Karamell-Mandeln
  • 300 g
    roter Apfel, mit Schale
  • 300 g
    rote Pitahaya
  • 500 g
    Ananas
  • 300 g
    Bio Mandarinen
  • 300 g
    Kaki Persimmons
  • 250 g
    Granatapfelkerne
  • 200 g
    Wald-und Blütenhonig
  • 100 g
    Pecannusskerne
  • 50,0 g
    Walnusskerne
  • 50,0 g
    Haselnüsse
  • 50,0 g
    Cashewkerne
  • 40,0 g
    getrocknete Orangenscheiben
  • 40,0 g
    gehackte Pistazien
  • 20,0 g
    Lebkuchengewürz

Karamellisierte Mandeln nach Rezept herstellen. Apfel, Drachenfrucht, Ananas, Mandarine und Kaki schälen und ggf. entkernen. Die Früchte in die gewünschte Form zurechtschneiden. Die Granatapfelkerne bereitstellen. Den Honig karamellisieren und die Nüsse dazugeben. Das Karamell mit den Nüssen auf einer Silikonmatte verteilen und auskühlen lassen. Orangenscheiben, Pistazien und Lebkuchengewürz bereitstellen.

Unsere Empfehlung zum Anrichten

Die Früchte mit dem Honig und den Nüssen vermengen und in einer Schale anrichten. Mit Pisazien und Lebuchengewürz bestreuen.

Weitere Rezeptideen:

 

Nährwerte für das gesamte Rezept

Nährwertepro 100 gpro Portion
Kilojoule (kJ)781,7 kJ1.876,0 kJ
Kilokalorien (kcal)187,5 kcal450,0 kcal
Fett (g)10,0 g24,1 g
... davon gesättigte Fettsäuren (g)1,0 g2,5 g
Kohlenhydrate (g)19,2 g46,0 g
... davon Zucker (g)17,0 g40,9 g
Eiweiß (g)3,8 g9,1 g
Salz (g)0,0 g0,1 g

Allergene und Zusatzstoffe in den Rezept-Komponenten

Karamellisierte Fruchtbowl
Eier und -erzeugnisse
Schalenfrüchte und -erzeugnisse
Mandeln und Mandelerzeugnisse
Schalenfrüchte und -erzeugnisse
Pecannüsse und Pecanusserzeugnisse
Schalenfrüchte und -erzeugnisse
Walnüsse und Walnusserzeugnisse
Schalenfrüchte und -erzeugnisse
Haselnüsse und Haselnusserzeugnisse
Schalenfrüchte und -erzeugnisse
Cashewnüsse und Cashewnusserzeugnisse
Schalenfrüchte und -erzeugnisse
Pistazien und Pistazienerzeugnisse
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Apfel 

Apfel

Produktname: Dt.: Apfel; engl.: apple; frz.: pomme

Schon Adam und Eva konnten dem Apfel nicht widerstehen – und so gehört die Frucht aus dem Paradies heute zum beliebtesten Obst der Deutschen. Fast 20 kg verzehrt jeder Deutsche pro Jahr. Damit sind wir die größten Apfelesser in Europa.

Geschichte

Ursprünglich stammt der Apfel wohl aus Asien. Er wurde schon in der Antike nach Europa gebracht – so mancher vermutet, durch die Feldzüge Alexanders des Großen. Möglich ist aber auch, dass die Frucht, die früher als Heilmittel galt, über Handelswege nach Europa kam.

Die vom Holz- und Zwergapfel abstammende, kultivierte Frucht war damals ausgesprochen teuer und galt als Aphrodisiakum. Wollte ein Grieche sich verloben, warf er der Angebeteten angeblich einen Apfel zu. Fing sie ihn auf, willigte sie in die Hochzeit ein. Von Italien aus gelangte der Apfel mit den Feldzügen der Römer um etwa 100 v. Chr. auch nach Frankreich und Deutschland.

Im 16. Jahrhundert wurde der Apfel zum Wirtschaftsgut. Kurfürst August von Sachsen (1526–1586) förderte die Landwirtschaft und verpflichtete per Gesetz jedes Ehepaar dazu, 2 Obstbäume zu pflanzen und sie zu versorgen.

Im 19. Jahrhundert kannte man in Deutschland ca. 2.300 Apfelsorten – und die gezielte Züchtung begann. Bis dahin beschränkte sich der Obstanbau auf Streuobstwiesen und Obstgärten mit hochstämmigen, großkronigen und damit arbeitsintensiven Apfelbäumen, die lediglich dem Eigenbedarf oder Nebenerwerb dienten.

Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch legte 1896 die erste Apfelplantage an und begann, Niederstammbäume zu kultivieren. Sie brachten frühere und höhere Erträge mit besserer Qualität, waren zudem viel leichter zu ernten und zu pflegen, weil keine Leitern mehr nötig waren. So etablierte sich der Apfelanbau in Deutschland als Wirtschaftszweig.

Herkunft

Weltweit gibt es ca. 15.000 Apfelsorten. In Deutschland wächst allerdings nur ein Bruchteil davon – rund 1.500. 30–40 Sorten sind heute bei Großhändlern erhältlich. Die wichtigsten deutschen Anbaugebiete für Äpfel liegen in Baden-Württemberg, vor allem in der Bodenseeregion, in Sachsen-Anhalt und im „Alten Land“ bei Hamburg. Äpfel werden aber auch importiert – sie kommen beispielsweise aus Frankreich, Italien, Südafrika, Argentinien, Australien, Chile und Neuseeland.

Familie & Arten

Der Apfelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse. Vom Malus domestica, so sein wissenschaftlicher Name, gibt es in Deutschland ca. 1.500 Sorten. 60 davon sind von wirtschaftlicher Bedeutung, nur 7 werden regelmäßig zum Kauf angeboten: Boskop, Cox Orange, Golden Delicious, Elstar, Gloster, Jonagold und Granny Smith. Wer auf Wochenmärkten und direkt beim Bauern kauft, findet noch ein paar andere, z.B. Klarapfel, Gravensteiner, Gala oder Topaz.

Alle Sorten unterscheiden sich in Farbe, Geschmack, Konsistenz und Lagerfähigkeit. Übrigens: Es gibt auch sogenannte Clubsorten wie z.B. Pink Lady, die nur gegen Gebühr angebaut und von den Obstbauern nicht selbst vermehrt werden dürfen. Tun sie es doch, drohen ihnen strenge Strafen.

Merkmale

Der sommergrüne Apfelbaum mit weit ausladender Krone könnte bis zu 15 m hoch werden – wenn er nicht in Niederstammkultur angebaut würde. Seine Blätter sind wechselständig angeordnet und oval, rund bis eiförmig und meist gesägt, selten ganzrandig. Im Mai und Juni zeigt er 2–5 cm große, weiße bis leicht rosafarbene Blüten. Aus ihnen entwickeln sich die köstlichen fleischigen, kugeligen Früchte. Sie zählen biologisch übrigens zu den Scheinfrüchten, weil sie nicht aus dem Fruchtknoten, sondern aus der Blütenachse entstehen.

Verwendung

Äpfel sind in der Küche herrlich vielfältig einsetzbar: Sie können in Desserts, in Müslis oder Joghurt zum Einsatz kommen. Auf Kuchen lieben die Deutschen sie, als Gelee und im Obstsalat sind die Früchte ein Gedicht. Vor allem in der Weihnachtszeit kommen sie als Bratäpfel groß raus. Und Apfelmus ist schon ohne weiteren Schnickschnack ein echter Genuss!

Aber auch aus so manchen herzhaften Gerichten ist das gesunde Obst nicht wegzudenken – was wäre beispielsweise ein Waldorfsalat, die Leber „Berliner Art“ oder das rheinische Nationalgericht „Himmel un Ääd“ ohne Äpfel? Sie verfeinern außerdem exotische Wok-Gerichte und werden mit Chili zur feurig-fruchtigen Besonderheit. Natürlich lassen sich die Früchte auch zu Saft oder Wein verarbeiten.

Generell gilt: Kochen und backen Sie nur mit Exemplaren, die Sie auch solo essen würden. Zu Süßspeisen passen eher die säuerlichen Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Umgekehrt gehören in herzhafte Gerichte eher süß schmeckende Äpfel wie Golden Delicious oder Gala. Zu kräftigem Käse macht sich der süß-säuerliche Braeburn gut. Als Bratapfel eignen sich Sorten, die im Ofen ihre Form behalten, wie z.B. der Boskop oder Holsteiner Cox.

Nährwerte

Ein Apfel von durchschnittlicher Größe besteht zu 85 % aus Wasser. Pro 100 g hat er etwa 54 Kalorien, 11,4 g Kohlenhydrate, 0,3 g Eiweiß und 0,6 g Fett. Über 30 Vitamine und Spurenelemente kommen in der runden Frucht vor, vor allem mit 12 mg Vitamin C pro 100 g kann sie punkten. Zwischen 100 und 180 mg Kalium und andere wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen trägt der Durchschnittsapfel unter und in seiner Schale.

Lagerung & Aufbewahrung

Äpfel mögen es kühl und dunkel. Sie sollten aber immer allein gelagert werden. Die Früchte verströmen nämlich das Reifegas Ethylen – das sorgt dafür, dass die Reifung von anderem Obst und Gemüse beschleunigt wird.

Qualität & Einkauf

Eine feste, glänzende Apfelschale verrät, dass die Früchte frisch sind.

Gesundheit & Wirkung

An apple a day keeps the doctor away – da könnte was dran sein! Denn Äpfel enthalten nicht nur viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Ihre Fruchtsäuren wirken auch wie eine biologische Zahnbürste. Die Farb- und Gerbstoffe im Apfel schützen vor Herz- und Kreislauferkrankungen, sollen zudem das Immunsystem stärken. Die kugeligen Vitaminbomben helfen auch bei einer Diät: Ihr Ballaststoff Pektin quillt im Magen auf, regt die Verdauung an und sättigt so sehr lange. Pektin kann aber noch viel mehr: Wenn es im Darm aufquillt, nimmt es unliebsame Stoffe und Bakterien auf und transportiert sie aus dem Körper.

Ein geriebener Apfel mit Schale hilft gegen Durchfall, mit einem gekochten Apfel kann man Verstopfung lindern. Bei Heiserkeit soll man einen gebratenen Apfel mit Honig essen. Ein Apfel vor dem Schlafengehen verhindert Schlafstörungen, ein Apfel am Morgen wiederum unterstützt beim Wachwerden. Und gegen Nervosität hilft ein Apfeltee: Einfach einen ungeschälten Apfel in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen und 2 Stunden ziehen lassen.

Amerikanische Forscher haben außerdem in Tests herausgefunden, dass Äpfel gesünder sind als jede Vitamin-C-Tablette. Übrigens: Der Vitamin-C-Gehalt ist in der Schale bis zu 6-mal höher als im Fruchtfleisch. Äpfel sollten daher immer mit Schale gegessen werden. Und sowohl der Vitamingehalt als auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen im Apfel variiert je nach Sorte, Erntezeitpunkt und Lagerbedingungen. Es empfiehlt sich also auch, die Apfelsorte hin und wieder zu wechseln.

Pitahaya 

Pitahaya

Produktname: Dt.: Pitahaya/Pitaya/Drachenfrucht; engl.: pitahaya/dragon fruit; frz.: pitahaya

Die Pitahaya sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch hervorragend. Wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens ist die Exotin auch unter dem Namen Drachenfrucht bekannt. Sie lässt sich in der Küche vielfältiger einsetzen, als man denkt.
Geschichte
Die Pitahaya stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Der Name steht eigentlich für mehrere Kakteenfrüchte. Aufgrund der stacheligen und außergewöhnlichen Schale verdankt die Frucht ihren deutschen Beinamen: Drachenfrucht. Durch das besondere Aussehen der verschiedenen Sorten wird sie immer beliebter auf dem europäischen Markt.
Herkunft
Ihren Ursprung hat die Pitahaya in den subtropischen Gebieten Süd- und Mittelamerikas. Außerdem wird sie in Asien angebaut. Zu den Hauptanbaugebieten gehören Vietnam, China, Kolumbien, Israel und Nicaragua.
Familie & Arten

Die Pitahaya gehört zu den Kakteengewächsen. Das Fruchtfleisch ist leicht geleeartig und enthält jede Menge kleiner schwarzer Samen. Die Drachenfrucht ähnelt leicht dem Geschmack von Kiwi, Birne, Stachelbeere und auch Erdbeere. Man unterscheidet die Frucht in 3 Sorten:

  • Eine gelbe mit weißem Fruchtfleisch: Sie schmeckt süß und aromatisch hat aber einen hohen Preis, da sie nicht oft angebaut wird. Äußerlich ähnelt sie einer Kaktusfeige.
  • Eine rote mit weißem Fruchtfleisch: Die wohl bekannteste Sorte ist fast geschmacksneutral.
  • Eine rote mit rotem Fruchtfleisch: Die schwer anzubauende Sorte hat einen intensiven und leicht säuerlichen Geschmack, ist aber selten zu erhalten.

Pitahayas mit wenig Aroma und wässrigem Geschmack wurden nicht reif geerntet.

Merkmale
Etwa 8–15 cm wird die Pitahaya lang und kann ein Gewicht von bis zu 500 g erreichen. Der Kletterkaktus hält sich mit Haftwurzeln an Stützpflanzen fest und wächst mit vielen Zweigen bis zu 5 m hoch. Die Blüten der Drachenfrucht blühen nachts und duften nach Jasmin. Sie gehören mit ihren 30 cm zu den größten Blüten der Welt.
Verwendung
Wie eine Kiwi lässt sich die Pitahaya aufschneiden und auslöffeln – und das am besten frisch gekühlt. Aber auch in Obstsalaten, Eis, Milchshakes oder auf Torten ist sie durch ihren hohen Wassergehalt erfrischend-fruchtig. In Salaten mit Schinken und Käse macht sie ebenfalls eine gute Figur. Das Aroma entfaltet sich auch bestens in Marmeladen, Sirup oder Rum. Bei reifen Früchten lässt sich die Schale auch abziehen. Die Pitahaya wird roh verzehrt, da sie beim Erhitzen ihr Aroma verliert. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit wird die Frucht auch gerne zur Dekoration von Cocktails und Buffets verwendet.
Nährwerte

Die Pitahaya besteht aus 90 % Wasser und bietet an Mineralstoffen Kalzium, Salz, Eisen, Zink und Magnesium. 100 g Frucht haben ca. 36 Kalorien, 1 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 7 g Kohlenhydrate und 0,5 g Ballaststoffe. Durch die kleinen Mengen an B-Vitaminen, Vitamin C und E gehört sie leider nicht zu den Vitaminbomben.

Lagerung & Aufbewahrung
Gekühlt lässt sich eine reife Frucht gut 2 Wochen aufbewahren. Um Druckstellen und das Austrocknen zu vermeiden, sollte man sie hochkant stellen und ab und zu mit Wasser benetzen.
Qualität & Einkauf
Überprüfen Sie beim Einkauf Farbe und Härte. Eine unreife Pitahaya ist noch grün und eine überreife Frucht ist zu weich. Die Frucht sollte eine gleichmäßige Farbe aufweisen und darf keine Druckstellen haben – sie ist sehr druckempfindlich. Daher ist beim Transport Vorsicht gefragt.
Gesundheit & Wirkung
Die Frucht gilt wegen ihrem geringen Kalorien- und Fettanteils als figurfreundlich und unterstützt die Verdauung. Allerdings wirken die vielen kleinen schwarzen Samen bei zu großer Verzehrsmenge abführend.

Ananas  

Ananas

Produktname: Dt.: Ananas; engl.: pineapple; frz.: ananas

Wegen ihrer grünen Krone wird die Ananas auch Königin der Tropenfrüchte genannt. Mit über 11 Millionen Tonnen Jahresproduktion hält sie den Weltrekord unter den Südfrüchten. Auch bei uns ist das süß-saure Obst sehr beliebt.

Geschichte

Ursprünglich kommt die Ananas aus Südamerika. Sie war dort nicht nur Nahrungs-, sondern auch ein Heilmittel und wurde zur Herstellung von Wein genutzt. Als Kolumbus 1493 nach Guadeloupe reiste, schenkten die Einheimischen ihm die tropische Frucht – so kam sie nach Europa. Die Spanier nannten sie wegen ihrer Ähnlichkeit zu einem Pinienzapfen übrigens „pina“. Im englischsprachigen Raum entwickelte sich daraus das Wort „pineapple“. Heute wird die köstliche Frucht aus allen tropischen Teilen der Welt nach Europa und somit auch nach Deutschland importiert.

Herkunft

Ananas werden heutzutage vor allem in Thailand, Indien, Costa Rica, Brasilien, Kolumbien, Kenia, Ghana, Südafrika, an der Elfenbeinküste, auf den Philippinen, auf Hawai, Honduras und den Kanarischen Inseln angebaut.

Familie & Arten

Die Ananas hat ihren deutschen Namen von der indianischen Bezeichnung „naná meant“, was so viel bedeutet wie „köstliche Frucht“. Die Pflanze gehört botanisch zur Familie der Bromeliengewächse. Es gibt zahlreiche Sorten, allerdings sind nur wenige für den kommerziellen Anbau geeignet. Diese werden in 5 Kategorien eingeteilt:

  •   Cayenne-Gruppe: Zu dieser wichtigsten Gruppe gehören die Sorten „Smooth Cayenne“, „Kew“, „Hilo“ und „Baron Rothschild“. Die Früchte sind zylindrisch, orangegelb mit hellgelbem, aromatischem Fruchtfleisch. Sie werden bis 4 kg schwer.
  •  Queen-Gruppe: Hierzu zählen die Sorten „Natal Queen“, „Victoria“, „Alexandra“, „MacGregor“, „Z. Queen“, „Ripley Queen“ und „Fairy Queen“. Die Früchte sind kleiner als die der Cayenne-Gruppe, haben schmale, kurze Blätter mit gebogenen Randstacheln und werden bis 1,3 kg schwer. Sie zeigen kräftig gelbes Fruchtfleisch, schmecken aromatisch und süß.
  •   Spanish-Gruppe: Die Sorten „Singapore Spanish“ und „Red Spanish“ fallen unter diese Kategorie. Die Früchte mit langen, schmalen, meist stacheligen Blättern sind rund, rötlich-gelb, haben weißes Fleisch und werden bis 2,3 kg schwer.
  •   Pernambuco-Gruppe: Diese umfasst die Sorten „Pernambuco“, „Sugar Loaf“, „Abacaxi“ und „Paulista“. Die Früchte haben eine Pyramidenform, weißes, gelbliches Fleisch und sind äußerlich grüngelb. Sie werden besonders in Brasilien und Venezuela für den lokalen Verbrauch angebaut.
  •   Perolera-Gruppe: Die Sorten „Milagreña“, „Perolera“, „Tachirense“ und „Maipure“ gehören hierzu. Die Früchte sind rötlich-gelb mit kräftig gelbem Fruchtfleisch und haben breite, lange und an der Basis hellgrüne Blätter.

Es gibt auch noch robuste und winterharte Sorten. Diesen Pflanzen machen Temperaturschwankungen nichts aus; sie ertragen sogar bis zu –20° C für einige Tage. Die Sorten wurden für die gemäßigten Breiten gezüchtet, haben aber keine kommerzielle Bedeutung.

Merkmale

Die krautige Ananas-Pflanze wurzelt mit einem keulenförmigen Stamm im Boden, an dem rosettenförmig die schmalen, bis 120 cm langen, am Rand gezähnten Laubblätter sitzen. Diese wachsen in Spiralen um den Stamm herum. An der Sprossspitze des Stammes bildet sich der 30 cm lange, zapfenförmige Blütenstandsschaft mit über 100 Einzelblüten. Die Ananasfrucht setzt sich aus den Beerenfrüchten des gesamten Fruchtstandes, der Fruchtstandsachse und dem Blattschopf an der Spitze zusammen – sie ist ein sogenannter Fruchtverband. Je nach Sorte ist die Frucht zylindrisch bis kegelförmig.

Verwendung

Ananas lassen sich nicht nur hervorragend zu Konfitüren, Saft, Eis oder Sorbets verarbeiten. Auch als Kuchen oder im Dessert sind sie einfach köstlich. Mit heißer Schokolade und Himbeermark überzogene Ananasscheiben machen Ihre Tischgäste garantiert glücklich! Die Früchte schmecken ebenfalls sehr lecker, wenn man sie, in Scheiben geschnitten und mit braunem Zucker bestreut, sautiert oder grillt.

Der süß-saure Geschmack der Südfrüchte passt aber auch prima zu pikanten Gerichten mit Geflügel, Schweinefleisch oder Schinken. In Currygerichte mit Kokosmilch gehören sie unbedingt, aus asiatischen Speisen sind sie nicht wegzudenken. Das Obst harmoniert wunderbar mit Gemüse und verleiht Salaten eine fruchtige Note. Eine Piña Colada wäre ohne Ananas nicht vollständig – und das Toast Hawaii erst recht nicht. Übrigens: Das in den Früchten enthaltenen Enzym Bromelin sorgt dafür, dass Gelatine nicht erstarrt und macht Milchprodukte bitter. Gegarte Ananas oder solche aus der Dose sind für diese Zutaten die Alternative.

Nährwerte

100 g Ananas haben gerade mal 56 Kalorien, 0,2 g Fett, 12,4 g Kohlenhydrate und 0,5 g Eiweiß. Die Früchte bestehen zu 84 % aus Wasser und punkten vor allem mit ihrem Vitamin-C-Gehalt: 20 mg kommen in 100 g vor. Niacin sowie die Vitamine B1, B2, B6 und E ergänzen den wertvollen Vitamin-Cocktail der Ananas noch. Mit 16 mg Kalzium, 172 mg Kalium, 17 mg Magnesium, 9 mg Phosphor, 2 mg Natrium und 0,4 mg Eisen liefert das Obst unserem Körper außerdem wichtige Mineralstoffe.

Lagerung & Aufbewahrung

Ananas sollte kellerkühl aufbewahrt werden. So halten die frischen Früchte etwa eine Woche lang. Angeschnittenes Obst können Sie, in Frischhaltefolie gewickelt, in der Kühlung lagern. Dort bleibt es bis zu 3 Tage lang frisch.

Qualität & Einkauf

Knackig grüne Blätter muss eine frische Ananas haben und intensiv duften. An den Schuppen der Schale sollten braune Spitzen zu sehen sein. Die Schale muss bei Druck leicht nachgeben. Allerdings darf die Frucht keine Druckstellen haben. Weil die Früchte oft unreif geerntet werden und nicht mehr nachreifen, sollten Sie beim Kauf den Test machen: Lassen sich die inneren Kronenblätter leicht herauszupfen, ist die Ananas reif.

Gesundheit & Wirkung

Das Vitamin C in Ananas macht unser Immunsystem stark für die Abwehr von Infektionen. Die Ballaststoffe in den Früchten unterstützen die Verdauung, ihr eiweißspaltendes Enzym Bromelin wirkt sehr gut gegen Entzündungen. Wer Ananas isst, entschlackt außerdem seinen Körper.

Mandarine 

Mandarine

Produktname: dt.: Mandarine, engl.: tangerine, franz.: mandarine

Der perfekte Snack für zwischendurch – schließlich lässt sich die Schale der Mandarine ganz leicht lösen. Aber auch im Obstsalat oder auf Kuchen ist die leuchtende Frucht ein Gaumenschmaus.

Geschichte

Die Mandarine stammt aus Südostasien. Bereits vor 4.000 Jahren wurde sie dort kultiviert. Die Frucht war damals nur der gehobenen Klasse, dem Kaiser und den höchsten Beamten – den Mandarinen – vorbehalten. So kam sie vermutlich auch zu ihrem Namen. Im Jahre 1805 kam das kugelige Obst erstmals nach Europa – genauer nach England. Mittlerweile gehören Mandarinen zu den zweitwichtigsten Früchten auf dem Zitrus-Weltmarkt.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat der Mandarine liegt in Indien, China und auf den Philippinen. Heutzutage wird sie aber in allen Regionen mit einem gemäßigt warmen Klima angebaut.

Familie & Arten

Mandarinen gehören zur Familie der Rautengewächse. Man bezeichnet sie auch als Zitruspflanze. Es gibt davon viele verschiedene Sorten: Satsuma, Tangerine, Clementine oder Minneola sind die bekanntesten Arten. Es gibt auch zahlreiche verschiedene Kreuzungen der Mandarine.

Die Clementine zum Beispiel ist eine Kreuzung aus der Mandarine und der Pomeranze, einer Bitterorangenart. Sie haben eine tieforange Schale. Das Fruchtfleisch ist kernlos und süß. Die Clementine schmeckt zwar nicht so aromatisch wie die Mandarine, trotzdem fndet man sie sehr häufig bei uns im Handel.

Merkmale

Mandarinen haben eine gelb-orange Färbung, viele Kerne und schmecken aromatisch. Sie wachsen auf grünen Sträuchern oder auf 4–6 m großen Bäumen. Diese haben schlanke Äste mit kurzen Dornen sowie dunkelgrüne, schmale, spitz-ovale Blätter. Die Früchte variieren in Form, Größe und Geschmack und zeigen ein zartes Fruchtfleisch. Ihre Schale lässt sich leicht lösen – darum nennt man sie auch "Easy-Peeler".

Bei konventioneller Ware ist es üblich, die Mandarinen mit verschiedenen Chemikalien zu behandeln, um sie vor dem Austrocknen und vor Schimmel zu schützen. Dies muss dann aber auf der Verpackung der Früchte gekennzeichnet sein. Die chemischen Mittel werden zuerst dem Wasser zugeführt, mit dem die Früchte direkt nach der Ernte gewaschen werden. Dabei dringen sie nur in die äußere Schalenschicht ein. Deshalb ist es wichtig, die Früchte vor dem Schälen zu waschen und sich nach dem Schälen der Mandarine die Hände zu waschen. Es besteht nämlich die Gefahr, dass die Chemikalien von der Schale beim Zerteilen der Frucht in das Fruchtfleisch eindringen. Die Folge: Man isst die Chemikalien mit. Kindern gibt man die Früchte am besten direkt in die Hand.

Verwendung

Klassisch isst man Mandarinen roh, schließlich sind sie ein perfekter Snack für zwischendurch. Sie schmecken aber auch hervorragend im Sahnequark oder Obstsalat. Zu Fleisch, Fisch oder Geflügel ist die Mandarine ebenfalls ein Gaumenschmaus. Auch zu Backwaren verschiedener Art lässt sie das Herz von Leckermäulchen höher schlagen.

Mandarinenextrakte werden übrigens häufig für Erfrischungsgetränke und reinen Mandarinensaft genutzt. Die Mandarinenschale verwendet man auch zur Herstellung von Mandarinenöl.

Nährwerte
Mandarinen enthalten Provitamin A, Vitamin B und C sowie reichlich Zucker. Auch nützliche Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium kommen in den kugeligen Früchten vor. Eine Mandarine hat nur 46–50 Kalorien. Mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt decken selbst wenige Exemplare pro Tag den Tagesbedarf eines Erwachsenen.
Lagerung & Aufbewahrung

Mandarinen lassen sich am besten zwischen 6 und 8 °C aufbewahren. Sie bleiben dann bis zu 6 Wochen frisch. Bei Zimmertemperatur halten sich Mandarinen nur bis zu 3 Tage – dann trocknen sie aus.

Qualität & Einkauf

Winterzeit ist Mandarinenzeit! Zwar gibt's Mandarinen ganzjährig als Konserve, im Oktober beginnt aber die Haupterntezeit. Ihren vollen Geschmack gewinnen Mandarinen ab Dezember. Sie reifen nicht nach; deshalb sollten Sie beim Einkauf unbedingt auf schöne, orangefarbene Früchte ohne grüne Flecken achten. Das Obst sollte auch eine glänzende Schale mit feiner Struktur und keine weichen Stellen haben.

Gesundheit & Wirkung

Die weiße Haut der Früchte bringt einen hohen Anteil an gesundheitsfördernden, zellschützenden Flavonoiden mit. Die Früchte beugen außerdem Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alters-Diabetes und Arterienverkalkung durch ihren Pflanzenstoff Nobelitin vor. Zusammengefasst stärkt die Mandarine das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.

Kaki 

Kaki

Produktname: Dt.: Kaki; engl.: kaki; frz.: kaki, plaqueminier

Wenn unsere heimischen Früchte in die Winterpause starten, schlägt die Stunde der Kaki. Die knallig orangefarbene Frucht sieht aus, als hätte sie die Kraft der Sonne in sich aufgesogen. Ihr aromatisches Fruchtfleisch versüßt uns die dunklen Monate – und sorgt dank Provitamin A für Durchblick!

Geschichte

Ursprünglich stammt die Kaki aus Asien - Experten vermuten ihre Wiege in China. Schon seit rund 2.000 Jahren schätzen die Chinesen das faszinierende Gewächs, das zu den ältesten Kulturpflanzen zählt. Die Kaki gilt ihnen als „Baum der 4 Tugenden“, denn sie hat 4 nützliche Eigenschaften: sie lebt lange, spendet Schatten, dient Vögeln als Nistplatz und hat sich Schädlingen gegenüber als äußerst robust erwiesen.

Auch in Japan ist die süße Kaki-Frucht eines der beliebtesten Geschenke von Mutter Natur. Man liebt sie nicht nur als delikaten Snack; Heilkundige nutzen die Kaki schon lange als Medizin. Zudem hat die köstliche „chinesische Pflaume“ seit jeher eine starke Symbolkraft: Ein Kaki-Kuchen, geschmückt mit einer Vase, einem Kiefernzweig und einer Orange, verspricht „großes Glück in 100 Angelegenheiten“.

In Europa ist der Kakibaum erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts angekommen. Unter den ersten Liebhabern und Importeuren war angeblich auch der berühmte Komponist Giuseppe Verdi. In Italien, vor allem in der Emilia Romagna, schmücken die Bäume noch heute die Landschaft.

Herkunft

Die Wiege der Kaki liegt in Asien. Als Hauptlieferanten gelten neben Israel, Japan und China heute vor allem Italien, Spanien und Kalifornien.

Familie & Arten

Der Kakibaum gehört zur Familie der Ebenholzgewächse. Die Frucht zählt zu den Beerenfrüchten. Sie wird auch Honigapfel, japanische Dattelpflaume, japanische Aprikose, Kakidattel, Kakiapfel oder chinesische Pflaume genannt. Der wissenschaftliche Name ist Diospyros kaki. Er lässt sich als „göttliches Feuer“ oder „göttliche Frucht“ bzw. „göttliche Speise“ übersetzen. Die Kaki umfasst mehrere 100 Arten verschiedener Gattungen.

Merkmale

Der Kakibaum kann in seiner Heimat bis zu 10 m hoch werden und ähnelt in seinem Aussehen unserem Apfelbaum. Seine dunkelgrünen, glänzenden Blätter haben eine elliptische bis ovale Form. In den Herbstmonaten nehmen sie eine intensive gelbe und orangefarbene Tönung an. Im Frühjahr schmückt sich der Baum mit gelblich-weißen Blüten. Je nach Sorte sind sie männlich, weiblich oder zweigeschlechtlich. In der Regel sind die Früchte erst dann reif, wenn der Baum schon seine meisten Blätter abgeworfen hat. Mit den farbenfrohen Kugeln sieht er dann ein wenig wie ein Christbaum aus!

Die gelbrote Kakifrucht hat in etwa die Form einer Tomate und wird bis zu 400 g schwer. Vier kegelförmige Blätter schmücken den eingebuchteten Stielansatz. Quer aufgeschnitten, zeigt die Kaki ein sternförmiges Muster. Ihre Schale präsentiert sich fest, glatt und glänzend. Das Fruchtfleisch hingegen ist weich und erinnert an Gelee, wenn es reif ist. Die meisten Früchte haben 4–8 Kerne; einige Sorten sind jedoch kernlos.

  • Unter dem Begriff Kaki versteht man meist alle Sorten, die durch Veredelung aus Diospyros kaki hervorgegangen sind. Häufig wird er als Synonym zur Sorte „Tipo“ verwendet.
  • Aus Israel stammt die Sharon, eine beliebte flachere Kaki-Sorte, die im Sharon-Tal angebaut wird. Ihre Schale ist weicher und dünner, das Fruchtfleisch enthält keine Kerne. Zudem hat die Sharon einen geringeren Tannin-Gehalt und schmeckt daher lieblicher. Sie kann schon gegessen werden, wenn sie noch hart ist, und bleibt auch reif schön fest. Zudem lässt sie sich monatelang lagern. So eignet sie sich gut als Exportware.
  • Gut zu wissen: Hin und wieder wird die Kaki auch als Persimone bezeichnet. Doch so ganz stimmt das nicht. Die Persimone, auch als „Amerikanische Persimone“ bekannt, stammt nämlich aus Nordamerika. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Diospyros virginiana. Schon die Ureinwohner sammelten die kleinen, ovalen Früchte. Bei uns spielen sie im Handel keine große Rolle.
Verwendung

Die süße Kaki schmeckt überreif am besten. Unreif ist sie nicht zu empfehlen, denn dann ist ihr Gehalt an Tannin noch sehr hoch. Der pflanzliche Gerbstoff wirkt adstringierend – das bedeutet, er hinterlässt ein pelziges, taubes Gefühl auf der Zunge.

Geschmacklich erinnert die reife Kaki an einen Mix aus süßer Aprikose mit Birne und einem Hauch Vanille. Die Schale kann bei Sharonfrüchten mitgegessen werden; alternativ lässt sich die Frucht wie eine Kiwi auslöffeln.

Die Kaki verfeinert süß-saure Obstsalate und cremige Quarkspeisen. Auch in Kompott, Chutney und Marmelade schmeckt sie hervorragend. Pikante Partner setzt sie interessant in Szene: In exotischen Gerichten harmoniert ihre Süße perfekt mit den aromatischen Gewürzen. Besonders in indischen Rezepten wird sie daher öfter verwendet. Mit Chili und Limettensaft verfeinert, passt sie beispielsweise gut zu gebratenen Garnelen. Auch im Salat sorgt die knallige Frucht für Farbe – und ergänzt bittere Blätter wie beispielsweise Chicorée zu einem echten Gaumenschmaus.

Tipp: Kakis lassen sich hervorragend trocknen. Denn obwohl sie dabei schrumpelig und braun werden, bleiben sie süß und saftig. In Ostasien kommen sie so als „Kakifeigen“ in den Handel.

Nährwerte

100 g Kaki enthalten 69 Kalorien, 0,6 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 16 g Kohlenhydrate und 2,5 g Ballaststoffe. Ähnlich wie Karotten enthalten Kakis viel Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamins A. Doch auch B-Vitamine und Vitamin C, Kalium und Phosphor finden sich in den süßen Früchten.

Lagerung & Aufbewahrung

Die noch unreifen Kakis können bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank gelagert werden. Gekühlt halten sie sich noch rund 2 Wochen. Bei Zimmertemperatur reifen sie schneller nach – besonders, wenn man sie neben Äpfel legt. Reife Früchte sollte man ebenfalls gekühlt lagern. So überstehen sie noch 2–3 Tage.

Qualität & Einkauf

Verkauft werden meist nur unreife Kakis. Sie sollten beim Einkauf noch fest sein, aber unter sanftem Druck etwas nachgeben. Die Schale muss unbeschädigt sein. Unreife Kakis müssen nachreifen, denn sie hinterlassen ein unangenehmes Gefühl auf der Zunge. Die perfekte Reife haben sie, wenn sie so fest wie eine Tomate sind. Echte Feinschmecker beißen erst zu, wenn das Fruchtfleisch leicht durch die Schale schimmert.

Gesundheit & Wirkung

Die Kaki enthält bis zu 19 % Zucker und viele Ballaststoffe. Das macht sie zum perfekten und gesunden Snack, der die Energiereserven schnell wieder auffüllt. Ihre orange-rote Farbe verrät ihren größten Trumpf: Sie enthält große Mengen an Beta-Carotin. Unser Körper kann es in Vitamin A umwandeln. Dieses schützt unsere Zellen und erhält die Sehkraft.

In ihrer asiatischen Heimat schätzt man die Kaki als Heilmittel bei Fieber und Magenproblemen. Ein Sud aus getrockneten Fruchtstielen und Kelchen soll Husten lindern. Der Saft einer unreifen Frucht hingegen senkt den Blutdruck. In der Volksmedizin setzt man Kakis zudem zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen ein.

Granatapfel 

Produktname: Dt.: Granatapfel; engl.: pomegranate; franz.: grenade

Die knallrote Powerfrucht wird von kulinarischen Experten vor allem für ihr fruchtig-saures Aroma geschätzt. Die schmackhaften Kerne passen nicht nur hervorragend zu Wild- oder Süßspeisen, auch zum Salat sind sie eine tolle Ergänzung. Und das Beste: Granatapfelkerne sind super gesund!

Geschichte

Der Granatapfel ist ein alter Bekannter – seine Geschichte reicht tatsächlich 5.000 Jahre zurück. Schon in der Bibel ist von der blutroten Frucht zu lesen, nicht umsonst gilt sie als paradiesisches Obst. Laut einer Sage erfreuten sich auch die griechischen Götter an den saftigen Kernen – der Granatapfel wurde für sie zum Symbol von Macht und Herrschaftstugenden. Seitdem steht der Granatapfelbaum für die Schönheit, Jugend, Liebe und Fruchtbarkeit. Übrigens: Der Name des Granatapfels bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt: „Mit vielen Kernen versehen“. 

Herkunft

Der Granatapfel mag es warm, deshalb befinden sich die größten Anbaugebiete in Asien und im Mittelmeerraum. Dazu zählen neben Spanien, Italien und Israel auch Afghanistan, Zypern, Madeira sowie die Kanaren. Im Zuge der spanischen Kolonialisierung fand der Granatapfel seinen Weg nach Südamerika und in die Karibik. 

Familie & Arten

Der Granatapfelbaum zählt zur Familie der Weiderichgewächse und wird bis zu 8 m hoch. Ganz schön beachtlich: Der Baum kann bis zu 100 Jahre alt werden. Besonders hübsch anzuschauen, ist er im Frühjahr und Sommer – dann schmückt sich der immergrüne Baum mit großen, orangeroten Blüten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von gezüchteten Bäumen oder Sträuchern, wobei teilweise die Frucht oder die Blüten gezüchtet werden. So ist z. B. der Zwerggranatapfelbaum ein kleiner Strauch, der nur bis zu einem Meter groß wird.

Merkmale

Die Früchte des Baumes sind – wie der Name schon vermuten lässt – apfelgroß und je nach Herkunft grüngelb bis rot. Granatäpfel zählen zu den Beeren, da ihr Fruchtfleisch nicht fleischig ist. Erst wenn sie ihren Reifegrad erreicht haben, bekommen die Kerne der Samen eine fleischige Schicht. Im Inneren des Granatapfels gibt es sogenannte Fruchthöhlen, in denen sich pro Frucht insgesamt rund 400 erbsengroße, blutrote Samen befinden. 

Verwendung

Aufgeschnitten, lassen sich die süßlichen Samen entweder mit den Fingern oder mit dem Löffel herauslösen. Eine andere Variante: Die Frucht horizontal halbieren, an den dünnen Häutchen einritzen, sodass der Granatapfel sternförmig zerbricht. Wer es sich leichter machen möchte, kann auch die Frucht in eine Schale mit Wasser legen und in kleine Teile brechen. Granatapfelkerne lassen sich auf unterschiedliche Weise genießen: Ob als Gelee, Essig, zum Kuchen, Fleisch oder im Müsli – die fruchtigen Kerne verleihen jeder Speise eine besondere Note. Besonders exotisch schmeckt z. B. ein Lamm-Gericht mit Auberginen und Granatapfel. Natürlich ist der Granatapfelsirup auch unter den Cocktail-Trinkern ein Hit, denn was wäre ein Tequila-Sunrise oder ein Singapore Sling ohne einen Schuss Granatapfelsirup?   

Nährwerte

Zweifellos sind Granatäpfel super gesund, aber machen sie auch dick? Nein, ganz bestimmt nicht! Denn mit 74 Kalorien pro 100 g ist die Figur nicht in Gefahr. Die Früchte liefern etwa 16 g Kohlenhydrate  – davon bestehen 14 g aus Zucker. Der Vitamin-C-Gehalt fällt mit 7 mg pro 100 g jedoch bescheiden aus, dafür überzeugt die Frucht mit einer großen Menge an Kalium und Eisen. 

Lagerung & Aufbewahrung

Bei Zimmertemperatur bleibt das Obst 2–­3 Wochen frisch. In einem gekühlten Raum halten sich Granatäpfel sogar mehrere Monate. 

Qualität & Einkauf

Granatäpfel gibt es in der Regel zum Stückpreis. Je größer ein Exemplar, desto teurer wird es angeboten. Der Vorteil bei kleineren Früchten ist nicht nur der Preis, auch das Herauslösen der Kerne geht leichter von der Hand. 

Gesundheit & Wirkung

Trotz des geringen Vitamin-C-Gehalts ist der Granatapfel angeblich eine wahre Wunderwaffe gegen körperliche Beschwerden. Die Powerfrucht schützt unseren Körper gegen freie Radikale: Dank der hohen Menge an Polyphenolen verlangsamen sie den Alterungsprozess und wirken entzündungshemmend. Aber auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Wechseljahrsbeschwerden zeigt die Frucht eine super Wirkung.

Honig 

Honig im Glas mit einem Honiglöffel

Produktname: Dt.: Honig; engl.: honey; frz.: miel

Dank fleißiger Bienchen können wir es uns schmecken lassen. Denn nicht nur Bären lieben Honig ...

Geschichte

Honig war schon in der Steinzeit als Nahrungsmittel bekannt. Damals wurden Speisen mit dem goldgelben Saft gesüßt oder Bären bei der Jagd mit dem süßen Geruch gelockt.

Die Ägypter waren wahrscheinlich die ersten Menschen, die Bienen zur Nahrungsgewinnung gehalten haben. In Pharaonengräbern wurden Reste von Honig entdeckt.

Auch beim Naturalientausch hatte Honig eine bedeutene Rolle. Ein Topf voller Honig war so viel Wert wie beispielsweise ein Esel. Bevor Zucker auch aus Rüben hergestellt werden konnte, war Honig das einzige Süßungsmittel. 

Der Begriff Honig stammt aus der indogermanischen Sprache und bedeutet so viel wie der "Goldfarbene". Lange Zeit wurde Honig von Zeidlern geerntet. Zeidler waren Menschen, die im Mittelalter das gewerbsmäßige Sammeln von Honig verfolgten. Kurzum: Sie suchten Wildbienen und sammelten ihren Honig ein.

Herkunft

Wie der Name es schon verrät, stellen Honigbienen Honig her. Bienen gibt es auf der ganzen Welt, sie sind enorm wichtig für alle Blumen, Pflanzen und Lebewesen: Ohne diese kleinen Tierchen würden nämlich keine Pflanzen mehr bestäubt werden können und somit verenden.

Zur Honigherstellung nehmen Bienen Blütennektar oder Honigtau von Blättern, Nadeln und Zweigen auf. Über ihren Rüssel saugen sie die zuckerhaltigen Säfte auf und vermischen diese in ihrem Magen mit verschiedenen Enzymen. Diese Enzyme sorgen dafür, dass die Säfte im Nektar umgewandelt werden. Außerdem werden dadurch bestimmte Stoffe produziert, die das Wachstum von Bakterien und Keimen hemmen. 

Im Bienenstock angekommen, lagert die Biene den gesammelten Nektar ein. Der Nektar enthält noch viel Wasser, daher saugt die Biene im weiteren Prozess den Nektar auf und lässt ihn durch den Rüssel wieder in den Bienenstock. Dadurch verdunstet das Wasser nicht nur schneller, sondern lässt die Flüssigkeit auch fermentieren. Durch unzählige Wiederholungen dieses Vorgangs erhält der Nektar eine dickflüssige Konsistenz und wird damit zum Honig. Anschließend schließt die Biene den Teil des Bienenstocks, in dem der Honig gelagert wird, mit Wachsdeckeln ab. In diesen kleinen "Lagerräumen" – im Fachjargon Waben genannt – verbleibt der Honig bis er vom Imker geerntet wird.

Imker füttern die Bienen dann ersatzweise mit Zuckerwasser, denn ursprünglich sammeln die Bienen den Nektar, um sich und ihre neugeborenen Bienen zu versorgen.

Familie & Arten

Beim Honig werden vorrangig 2 Arten unterschieden: Honigtauhonig und Blütenhonig.

Den Honigtauhonig gewinnen die Bienen – wie der Name schon sagt – aus Honigtau. Produziert wird dieser von Blatt- und Schildläusen. Sie ernähren sich von dem Saft unterschiedlicher Pflanzen und scheiden die überschüssige Flüssigkeit in Form von Honigtau wieder aus. Sie lagern den Honigtau auf Blättern, Nadeln und Zweigen ab, wo die Bienen ihn dann einsammeln. Innerhalb des Honigtauhonigs wird zwischen Waldhonig und Tannenhonig unterschieden. Waldhonig wird aus dem Honigtau verschiedener Baumarten gewonnen und hat eine gelb- bis rotbraune Farbe. Tannenhonig produzieren die Bienen aus dem Honigtau auf Tannenzweigen. Dieser hat eine braune bis grünschwarze Farbe.

Blütenhonig dagegen wird aus dem Nektar einer oder mehrerer Pflanzenarten gewonnen. Wenn der Honig größtenteils aus Nektar einer Pflanzenart besteht, wird er auch nach dieser Pflanze benannt. So unterscheidet man beispielsweise zwischen Rapshonig, Buchweizenhonig, Sonnenblumenhonig und Löwenzahnhonig. Dies sind jedoch nur einige Beispiele – es gibt unzählige Honigarten in der Familie des Blütenhonigs.

Zum anderen spielt die Sortenreinheit eine Rolle. Besteht ein Honig aus mindestens 50 Prozent des Saftes einer bestimmten Pflanze, ist er sortenrein. Imker können diesen Prozess jedoch nur bedingt beeinflussen. Möchte der Imker Rapshonig herstellen, kann er den Bienenstock beispielsweise an ein Rapsfeld zur Blütezeit stellen. Ob sich der Honig danach allerdings Rapshonig nennen darf, entscheidet nicht der Imker. Der Honig muss zuerst einen Pollentest durchlaufen. Bei diesem Test wird festgelegt, von welcher Pflanze die Säfte vorrangig stammen.

Merkmale

Honig kann eine leicht gelbliche bis dunkelbraune Färbung aufweisen. Seine Konsistenz reicht von klar bis hin zu cremig. Der Geschmack variiert von mild süßlich bis kräftig würzig mit starkem Eigengeschmack. 

Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Geschmack zu. Heller Honig ist sehr süßlich und mild. Dunkler Honig schmeckt hingegen kräftig würzig mit einem starken Eigengeschmack. 

Verwendung

Für Honig gibt es verschiedenste Verwendungszwecke – beispielsweise beim Frühstück als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Gerichten. Auch ein Braten, der kurz vor Ende der Garzeit mit dem goldgelben Saft bestrichen wird, bildet eine leckere Kruste.

Beim Kochen ist es wichtig, dass er erst am Ende des Kochvorgangs und bei nicht zu großer Hitze hinzugefügt wird. So bleiben Geschmack und Inhaltsstoffe erhalten.

Auch in verschiedenen Getränken ist Honig ein Hauptbestandteil, beispielsweise in Honigbier oder Met – einem klassischen Honigwein.

In Tees oder Milch schmeckt Honig ebenfalls köstlich und punktet nicht nur mit Süße, sondern auch mit einem angenehmen Aroma.

Nährwerte

Honig hat, was seine Inhaltsstoffe angeht, mehr zu bieten als Zucker. Er enthält neben Fructose und Glucose auch noch Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren und Antioxidantien. 

Mit seinen knapp 300 Kalorien pro 100 Gramm sollten figurbewusste Genießer den Honig nur sparsam dosieren.

Lagerung & Aufbewahrung

Sie können Honig am besten in luftdichten Gläsern lagern. Besonders Temperaturen zwischen 10 und 20 °C sind geeignet. Jedoch sollten Sie die Temperaturen nicht über 40 °C steigen lassen, da sonst die Inhaltsstoffe verloren gehen. Honig kann über viele Jahre haltbar sein. Selbst der Honig aus steinalten Pharaonengräbern soll noch genießbar gewesen sein.

Qualität & Einkauf

Beim Honigkauf sind Geruch, Farbe, Konsistenz und Geschmack wichtige Auswahlkriteien. Ein Zeichen für Qualität sind Zuckerkristalle im Honig. Außerdem sollte der Wassergehalt nicht zu hoch sein. Sie erkennen einen zu hohen Anteil daran, dass sich Flüssigkeit über dem Honig absetzt. Zuckerkistalle im Honig bedeuten, dass der Honig nicht mit Wärme behandelt wurde und noch alle wertvollen Inhaltsstoffe vorhanden sind.

Gesundheit & Wirkung

Honig soll bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden helfen. Altbewährte Hausmittel sind Milch oder Tee mit Honig. Sie sollen antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Die Getränke sollten nicht zu heiß sein, denn sonst verliert der Honig seine Wirkung. Die Antioxidantien im Honig sollen vorbeugend gegen Herz-Kreislauferkrankungen wirken. Vorsicht bei Pollenallergien: Die enthaltenen Pollen können möglicherweise allergische Reaktionen hervorrufen.

Pekannuss 

Pekannuss

Produktname: Dt.: Pekannuss; engl.: pecan; frz.: noix de pécan

In Nordamerika kennt sie jedes Kind, bei uns muss sich die Verwandte der Walnuss ihren Stammplatz in der Küche erst noch erobern. Also nichts wie ran an die Pekannuss! Denn sie verfeinert sowohl pikante Gerichte als auch Süßspeisen.

Geschichte

Der Pekannussbaum ist der wichtigste Nussbaum in Nordamerika. In Texas wurde er sogar zum offiziellen Staatsbaum erklärt. Denn er verträgt bis zu –20 °C Kälte und sicherte den dortigen Indianern das Überleben. Durch den Verzehr der nahrhaften Früchte überstanden sie früher auch eisige Winterzeiten. Die Indianer tauften die leckeren Nüsse auf den Namen „Pakan". Das bedeutet übersetzt „krachende Nuss".

Nach Ankunft der weißen Siedler dienten die vielfach geschätzten Nüsse dann als Tauschware. Erst um 1761 wurden Pekannüsse nach England exportiert. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts ließ man die Bäume wild wachsen oder hielt einzelne in Gärten. Ab 1870 wurde der Pekannussbaum kultiviert.

Herkunft

Hauptsächlich wird die „amerikanische Walnuss“ im Süden der USA und in Mexiko angebaut. Mittlerweile kultiviert man die Nuss aber auch in Australien und Südafrika.

Familie & Arten

Der Pekannussbaum gehört zur Familie der Walnussgewächse. Sein Samen, also die Pekannuss, zeigt sowohl geschmacklich als auch im Aussehen eine große Ähnlichkeit mit der in Europa heimischen Walnuss auf. Lediglich anhand der Schale lässt sich dies nicht sofort erkennen, da die Pekannuss glatt und länglich, die Walnuss rund und rau ist. Es gibt ca. 500 verschiedene Arten der Carya illinoiensis, die sich sowohl in Aussehen und Größe als auch im Geschmack unterscheiden.

Merkmale

Pekannüsse sind echte Riesen! Die Pekannussbäume wachsen bis zu 30 m in die Höhe und haben eine ausladende Baumkrone. Neu gezüchtete Baumsorten tragen schon im ersten Jahr Früchte. Normalerweise dauert das 4–6 Jahre. Alle 2 Jahre fällt die Ernte besonders reichhaltig aus.

Ausgereift platzt die fleischig-grüne, stachelige Hülle auf, sodass die eigentliche braune Pekannuss herausfällt. Die herunterfallenden Nüsse werden aufgesammelt und bei kontrolliert biologischem Anbau auf Planen direkt unter den Bäumen getrocknet. Danach werden die Pekannüsse in einem technischen Verfahren aufgeknackt, nach Größe sortiert, gesäubert und getrocknet.

Im Inneren der Schale verbergen sich 2 längliche Nusskerne. Diese besitzen eine sehr große Ähnlichkeit mit Walnüssen. Die hellen Nusshälften sind von einer feinen, braunen und essbaren Haut umgeben. Sie können eine Länge von 2–4 cm erreichen.

Verwendung

In Amerika hat die Pekannuss eine lange Tradition. Unzählige Leckereien von der Füllung für den Thanksgiving-Puter über Cremes und Desserts bis hin zu Eiscreme und Salaten werden damit zubereitet.

Besonders gut eignen sich Pekannüsse zum Backen. Ein Klassiker der US-Küche ist zum Beispiel der Pecan Pie. Aber man kann mit den Kernen auch wunderbar Köstlichkeiten wie Zimtschnecken oder Hefezöpfe zubereiten.

Die schmackhafte Nuss harmoniert vortrefflich mit den meisten Käsesorten und passt ebenso hervorragend zu pikanten Gerichten wie Truthahn, Huhn und Gans. Für Freunde von pflanzlichen Fetten und Ölen ist das Pekannussöl sehr zu empfehlen. Dieses hat ein intensives Walnussaroma und passt wunderbar zu Salaten, Fleisch und Fisch.

Nährwerte

Die Pekannuss ist extrem nahrhaft. 100 g Nüsse entsprechen etwa 700 Kalorien. Die ungesättigten Fettsäuren betragen über 70 %. Hinzu kommen 12 g Kohlenhydrate. Außerdem sind Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor enthalten sowie die Vitamine B1, B2 und E.

Lagerung & Aufbewahrung

Frische und ungeschälte Pekannüsse sind bei kühler und trockener Lagerung bis zu 1 Jahr haltbar. Gut gekühlt bleiben geschälte Kerne bis zu 6 Monate frisch. Abgepackte Pekannüsse halten sich in der verschlossenen Originalverpackung ebenfalls lange.

Qualität & Einkauf

Im Herbst und Winter kann man Pekannüsse frisch mit Schale oder als schon geknackte Ware kaufen. In den übrigen Jahreszeiten haben Sie die Wahl zwischen gehobelten, gehackten und gemahlenen Pekannüssen, die es in Weißblechdosen oder Cellophanbeuteln vakuumverpackt zu kaufen gibt.

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Kerne trocken sind und keine gelblichen oder dunklen Verfärbungen aufweisen.

Gesundheit & Wirkung

Ein regelmäßiger Verzehr von Pekannüssen wirkt sich positiv auf die Darmtätigkeit und den Blutdruck aus. Ärzte empfehlen den Genuss der Kerne auch unterstützend zur Bekämpfung der Zuckerkrankheit Diabetes.

Haselnuss 

Produktname: Dt.: Haselnuss; engl.: hazelnut; frz.: noisette

Was wäre ein Morgen ohne Nuss-Nougat-Creme? An dem Erfolg des süßen Brotaufstriches hat die Haselnuss großen Anteil. Aber nicht nur dabei macht sie eine gute Figur ...

Geschichte

Alte Aufzeichnungen besagen, dass die Haselnuss ihren Ursprung in der Türkei an der Schwarzmeerküste fand. Von dort aus ist sie nach Rom und Griechenland gebracht worden. Danach verbreitete sich die kleine Nuss überall. Schon 2838 v. Chr. wurde die Nuss in chinesischen Aufzeichnungen erwähnt.

Herkunft

Früher wurden Haselnüsse zwischen Europa und Kleinasien angebaut. Heute findet man sie größtenteils im Mittelmeerraum. Aber auch in den USA und in Deutschland gibt es die kleinen Nüsse.

Familie & Arten

Die Haselnuss gehört zur Gattung der Birkengewächse. Es gibt zwei sehr bekannte Haselnussarten – die Zellernuss und die Lambertsnuss.  Die Zellernuss wird in Deutschland angebaut und ist etwas bitter im Geschmack. Die Lambertsnuss hingegen ist süßer und wird überwiegend in der Türkei angebaut. 

Merkmale

Haselnüsse haben einen kräftig nussigen Geschmack und sind sehr aromatisch. Probieren Sie die Haselnüsse einmal geröstet – dabei entfalten sie ihr volles Aroma und schmecken intensiver. Die kleinen Nüsse wachsen an Bäumen, die bis zu fünf Meter hoch werden. 

Verwendung

Haselnüsse sind eine beliebte Zutat beim Backen. Gehackt oder als Ganzes verleihen sie Gebäck ein besonderes Aroma und mehr Biss. Außerdem sind sie Bestandteil von Nougat und vielen leckeren, süßen Brotaufstrichen. Genauso gut schmecken sie in Salaten oder als Snack für zwischendurch.

Die kleinen Nüsse werden nicht nur in der Küche verwendet, sondern auch in Kosmetika. Das Öl der Nuss findet sich zum Beispiel in Masken, Shampoos und Lotionen.

Nährwerte

Die Haselnüsse enthalten je 100 Gramm 650 Kalorien, 60 % Fett, 16 % Eiweiß und 6 % Kohlenhydrate.

Sie liefern viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamin B1, Biotin Folsäure und Vitamin E. 

Lagerung & Aufbewahrung

Haselnüsse sollten möglichst dunkel, trocken und kühl gelagert werden. Am besten knacken Sie die Schale der Nüsse erst kurz vor der Verwendung, da sie sonst aufgrund ihres hohen Fettgehaltes schnell Gerüche aus der Umgebung aufnehmen. Bei richtiger Lagerung halten sich die Nüsse ungeschält mehrere Monate. Die geschälte Nuss sollten Sie innerhalb von vier Wochen verbrauchen. 

Qualität & Einkauf

Beim Kauf von ganzen Nüssen ist es wichtig, dass sie sauber und unverletzt sind. In keinem Fall zu muffig riechenden oder verfärbten Exemplaren greifen. 

Bei gemahlener, gehackter und gehobelter Ware können Sie dem Mindesthaltbarkeitsdatum vertrauen – ist es noch aktuell, brauchen Sie also keine Bedenken bezüglich Geruch, Geschmack, Farbe und Nährstoffe haben. 

Gesundheit & Wirkung

Das enthaltene Vitamin B1 ist wichtig für den Energiestoffwechsel und das Biotin ist für den Erhalt der Haut nützlich.
Haselnüssen wird nachgesagt, dass sie Muskelkrämpfe, Harnwegserkrankungen oder Durchfall entgegenwirken. Außerdem sollen die Öle der Haselnuss das Herz- Kreislaufsystem stärken und Krebs oder einem Herzinfarkt vorbeugen. 

Orange 

Orange

Produktname: Dt.: Orange ; engl.: orange ; frz.: orange

Ob im Sorbet oder zur Ente – die Orange macht in der Küche eine super Figur. Doch tatsächlich muss die Farbe der Orange nicht immer ihrem Namen entsprechen.
Geschichte

Es wird vermutet, dass es schon vor über 3.000 Jahren Orangenbäume in China gab. Von dort aus verbreitete sich die süß-saure Frucht, wurde aber erst im 15. Jahrhundert von portugiesischen Seeleuten nach Europa gebracht. Heutzutage finden wir Orangenbäume in fast allen warmen Ländern der Welt.

Herkunft

Die größten Orangenproduzenten sind mit Abstand die USA und Brasilien. Aber auch aus China, Südafrika oder Israel kommen Orangen zu uns.

Brasilien ist der Hauptlieferant für Saftorangen. Winterorangen bekommen wir aus dem Mittelmeerraum – meist aus Spanien.

Familie & Arten

Orangen gehören zu den Zitrusfrüchten und werden grob in 5 Gruppen eingeteilt:

  • Bitterorangen
  • Blondorangen
  • Navelorangen
  • pigmentierte Orangen
  • säurefreie Orangen

Insgesamt gibt es etwa 400 verschiedene Sorten, die alle unterschieden werden in Form, Farbe, Geschmack, Saft- und Kerngehalt.

Merkmale
Die Schale der Orangen muss tatsächlich nicht immer orange sein – so können zum Beispiel Blondorangen gelb sein, die Blutorange kann rote Flecken zeigen.
Verwendung

Nicht ohne Grund tragen einige Rezepte die Zitrusfrucht im Namen – sei es nun die Ente à l’Orange oder das Orangensorbet. Dank ihres süßen und etwas säuerlichen Geschmacks sind der Orange in der Küche keine Grenzen gesetzt.

Das Fruchtfleisch kann man für Saft, Obstsalat, Kuchen, Desserts, Saucen oder Marmeladen verwenden. Die Schale der Orange – am besten von unbehandelten Früchten – ist dank ihrer ätherischen Öle das i-Tüpfelchen bei so manchem Gericht. Verwenden kann man sie in Getränken, für Gebäck, Desserts, zu Wild, Geflügel, Fisch oder Schwein.

Nährwerte
100 g Orange enthalten gerade mal 42 Kalorien und 0,2 g Fett. Hinzu kommen Vitamine der Gruppe A, B, C und E. Auch eine hohe Menge an Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Magnesium lässt sich in der Orange finden.
Lagerung & Aufbewahrung

Orangen sollten kühl und entfernt von anderem Obst und Gemüse gelagert werden – so halten sie sich ein paar Tage bis hin zu mehreren Wochen. Aber Vorsicht: Bei zu kühler Lagerung verlieren sie Geschmack und Vitamine!

Unbehandelte Orangen halten sich nicht so lang wie die behandelten mit ganzer Schale. Es sollte regelmäßig überprüft werden, ob die Orangen anfangen zu schimmeln.

Qualität & Einkauf

Grundsätzlich lässt sich die Qualität einer Orange nicht durch das Äußere bestimmen – denn hier zählen tatsächlich die inneren Werte. Das Fleisch muss saftig und aromatisch sein, was sich leider nicht an der Schale erkennen lässt.

Es gibt jedoch generell für gut befundene Orangensorten, an denen man sich orientieren kann.

Auf Orangen sollte eine Information stehen, ob sie mit Wachs überzogen oder chemisch behandelt wurden. Aber: Hinweise wie „unbehandelt“ oder „Schale zum Verzehr geeignet“ bedeutet zwar, dass die Früchte frei von Konservierungsstoffen und Pestizidrückständen sind, jedoch können sie trotzdem gewachst sein. Wer den Wachsüberzug vermeiden will, sollte zu Bioprodukten greifen.

Gesundheit & Wirkung
Wer sich gerne gesund und figurbewusst ernähren will oder muss, der liegt mit der Orange goldrichtig. Sie ist nicht nur praktisch fettfrei und kalorienarm, sondern auch enorm hilfreich für einen gesunden Körper. So unterstützen Orangen unser Sehvermögen, unsere Haut und den Zellschutz. Das in ihnen enthaltene Karotin hilft dabei, Gelenkerkrankungen vorzubeugen. Das viele Eisen fördert unsere Blutbildung. Der hohe Anteil an Vitamin-C stärkt unser gesamtes Immunsystem. Außerdem wird dem in der Schale enthaltenen Stoff Hesperidin eine virushemmende Wirkung zugeschrieben.

Pistazie 

Pistazie

Produktname: Dt.: Pistazie; engl.: pistachio; frz.: pistache

Pistazien schmecken nussig und leicht süßlich und sind vor allem eines: gesund. Doch um die leckere Steinfrucht zu genießen, muss sie erst einmal aus ihrer Schale geknackt werden. Meist werden Pistazien bei uns gesalzen und geröstet angeboten, als Zutat in Pralinen oder bei der Zubereitung von Hauptgerichten.

Geschichte

Der Ursprung der Pistazie liegt im Nahen Osten. In Vorderasien wachsen Pistazienbäume auch heute noch wild und werden dort seit der Antike geschätzt. Damals galt die Steinfrucht als Speise der Könige. Einer Legende nach soll die Königin von Saba die Pistazie geliebt haben und verbot dem einfachen Volk den Genuss. Im 1. Jahrhundert n. Chr. soll Kaiser Vitellius die Nuss in Rom eingeführt haben. Dort genoss sie den Ruf eines Heilmittels. In den 1880er Jahren importierten Einwanderer diese schließlich nach Amerika.

Herkunft

Die Pistazie wird seit mehreren 1000 Jahren geschätzt. Ihre Heimat hat die Nuss in vorderasiatischen Ländern wie Afghanistan und dem Iran. Der Iran beansprucht heutzutage sogar 50 Prozent der globalen Produktion für sich und ist somit das wichtigste Anbauland des kleinen Leckerbissens. Daneben wird die Pistazie u.a. in Ländern wie Italien, Syrien, Türkei, China und Griechenland angebaut.

Familie & Arten

Pistazienbäume gehören zur Familie der Sumachgewächse. Die Bäume wachsen auf bis zu zehn Metern an. Dabei gedeihen die Pistazien als Trauben mit zehn bis 25 nebeneinanderliegenden Früchten, vergleichbar mit wachsenden Weinbeeren. Jedoch bringt nicht jeder Baum Pistazien hervor. Nur der weibliche Baum sorgt alle zwei Jahre für ausgiebige Ernte. Die Pistazie ist eine Steinfrucht und keine Nussfrucht im botanischen Sinne.

Merkmale

Wenn die Pistazie reif wird, verfärbt sich die Haut des Fruchtfleisches rot. Der hellgrüne Kern wird größer und die harte Schale platzt entlang der Mittelnaht auf. Diese werden auch „gespaltene Pistazien“ genannt. Bei „ungespaltenen Pistazien“ ist die Nuss nicht richtig reif geworden. Bei uns werden sie überwiegend gesalzen und geröstet verzehrt. Jedoch sollte man vor verdorbenen Pistazien die Finger lassen. Diese können krebserregende Aflatoxine enthalten.

Verwendung

Ganz oder gehackt – besonders in der Küche eignen sich die kleinen Geschmackswunder vorzüglich. Dort verfeinern sie u.a. Fleischterrinen, Saucen, Füllungen oder sogar Speiseeis. Doch auch geröstet und gesalzen sind sie ein beliebter Snack für Zwischendurch.

Nährwerte

Pistazien sind gesund und nahrhaft, aber auch sehr kalorienreich. 100 g bringen es auf 518 Kilokalorien. Sie bestehen zu gut 50 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren und 20 Prozent aus Eiweiß. Zudem enthalten Pistazien viele Vitamine und Mineralstoffe. Zu ihren Inhaltsstoffen zählen u.a. Vitamin B, Vitamin E, Pro-Vitamin A, Calcium, Magnesium und Natrium. Auch der Anteil von Kalium und Eisen ist hoch und die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für die Verdauung.

Lagerung & Aufbewahrung

Geschälte Pistazien sollten immer kühl gelagert und vor Feuchtigkeit geschützt werden, da sie sonst verderben und giftige Schimmelpilze bilden. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu vier Wochen. Ungeschälte Pistazien sind bei gleicher Lagerung einige Monate haltbar.

Qualität & Einkauf

Pistazien können mit und ohne Schale eingekauft werden, sowie geröstet, gesalzen oder unbehandelt. Dabei gilt besonders: Je grüner desto qualitativ hochwertiger. Jedoch sollte der Preis eine untergeordnete Rolle spielen. Wichtiger ist das Herkunftsland. Niedrige Preise können auf eine zu hohe Belastung mit schädlichen Aflatoxinen hinweisen. Die Kontrollen zur Vermeidung dieser sind teuer.

Gesundheit & Wirkung

Der tägliche Verzehr der kleinen Nüsse ist gut für die Gesundheit. Pistazien haben einen wertvollen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Diese können vor einem zu hohen Cholesterinwert und Herz-Kreislauf Erkrankungen schützen. Als Phosphorlieferant stärken Pistazien – zusammen mit Calcium - Zähne und Knochen. Außerdem beugen Pistazien Krebserkrankungen und Magen-Darm-Beschwerden vor.

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