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CHEFS Inspiration Genusswelt Rezeptseite
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Bamya Okra-Lamm-Eintopf

Portionsgröße: 370 g 
  • 1,30 kg
    Lammkeule ohne Knochen
  • 700 g
    Okraschoten
  • 400 g
    rote, geschälte, ganze Zwiebel
  • 50,0 ml
    Sonnenblumenöl
  • 30,0 g
    Dilik-Chili-Gewürzpaste
  • 500 g
    grobe Tomaten-Concasse
  • 1,00 l
    Wasser
  • 10,0 g
    Jodsalz
  • 5,0 g
    gemahlener Kreuzkümmel
  • 50,0 g
    glatte Petersilie

Lammkeule, zurecht parieren und in ca. 2x2 cm große Würfel schneiden. Okraschoten in Scheiben schneiden. Rote Zwiebeln in Würfeln schneiden. In einem Topf das Lammfleisch in Sonnenblumenöl anbraten, Zwiebeln und Dilik dazu geben und mit anbraten. Mit stückigen Tomaten und Wasser auffüllen. Mit Salz und Kreuzkümmel würzen und im zugedeckten Topf bei kleiner Flamme garkochen. Die Okraschotenscheiben ca. 5 Minuten vor dem Garende dazugeben. Den Okra-Lamm-Eintopf frisch servieren.

Profi-Tipp

Den Eintopf am besten frisch zubereiten und sofort verzehren. Die Okraschoten neigen dazu etwas schleimig zu werden je länger diese erhitzt werden.

Unsere Empfehlung zum Anrichten

Den gegarten Okra-Lamm-Topf frisch aus dem Topf in tiefen Tellern servieren und mit frischer Petersilie bestreuen.



Weitere Rezeptideen:

 

Nährwerte für das gesamte Rezept

Nährwertepro 100 gpro Portion
Kilojoule (kJ)435,9 kJ1.613,0 kJ
Kilokalorien (kcal)104,6 kcal387,0 kcal
Fett (g)7,7 g28,4 g
... davon gesättigte Fettsäuren (g)2,6 g9,5 g
Kohlenhydrate (g)1,7 g6,3 g
... davon Zucker (g)1,5 g5,4 g
Eiweiß (g)7,1 g26,4 g
Salz (g)0,4 g1,4 g
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Okraschote 

Okraschote

Produktname: Dt.: Okraschote; engl.: okra pods; frz.: gombo

Das Gemüse aus Afrika ist auf dem Vormarsch nach Europa. Es begeistert uns in der Küche und inspiriert uns zu allerlei exotischen Gerichten.

Geschichte

Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen. Sie wurde schon vor mindestens 3.000 Jahren von den Ägyptern an den Ufern des Nils kultiviert. Heute ist die Schote, die geschmacklich grünen Bohnen ähnelt, fast auf der ganzen Welt als Gemüsepflanze verbreitet.

In die USA gelangte sie beispielsweise im Zusammenhang mit dem Sklavenhandel. Das Wort „Okra“ ist einer westafrikanischen Sprache entlehnt, vermutlich dem Igbo oder dem Akan. Nach Deutschland gelangte Okra mit den türkischen und griechischen Gastarbeitern. Hier ist es auch unter dem Namen Gemüse-Eibisch bekannt.

Herkunft

Ursprünglich stammt die Okra aus Afrika. Äthiopien gilt als eigentliche Heimat dieser Gemüsepflanze. Hauptanbaugebiete der fast drei Meter hohen Sträucher sind heute Indien, Nigeria und Pakistan.

Familie & Arten

Die „Abelmoschus esculentus“, so ihr wissenschaftlicher Name, gehört zur Familie der Malvengewächse. Aber die Okraschote hat noch viele weitere Bezeichnungen: Gambo, Gombo, Gumbo, Grünschnabel oder auch griechisches Horn.

Merkmale

Auch optisch schön anzusehen, tragen die bis zu 2,50 m hohen Sträucher große gelbe Blüten mit violettem Kern. Aus diesem entwickeln sich die grünen, fingerartigen Kapselfrüchte. Die Ernte der 10–20 cm langen Okraschoten erfolgt bereits kurz nach der Blüte. Die Schote wirkt wie eine Kreuzung aus Paprika und Peperoni. In ihrem Inneren befinden sich kleine, weiche Samenkörner.

Verwendung

Sehr verbreitet sind die Schoten vor allem in der kreolischen und asiatischen Küche. Beliebt ist beispielsweise Gumbo, ein kreolisches Eintopfgericht, bei dem die Schoten mit Tomaten, Paprika und Zwiebeln gekocht werden. Speziell zu Hammel- oder Lammgerichten wird das Gemüse in der Mittelmeerküche gereicht.

Aufgepasst: Beim Kochen der Okra tritt nach kurzer Zeit aus der Frucht ein milchig-weißer Schleim aus. Das Austreten der Flüssigkeit können Sie verhindern, indem die Schoten vorher in Essigwasser blanchiert und abgeschreckt werden. Gerade bei Eintopfgerichten ist der Schleim aber erwünscht, da er die Flüssigkeit hervorragend bindet und dem Gericht eine gute Konsistenz verleiht.

Alternativ können die Schoten auch mit Knoblauch oder Chili in Öl scharf angebraten werden. Getrocknete Schoten müssen 24 Stunden wässern, bevor sie sich zubereiten lassen. Die weißen Samen der Okraschote können Sie übrigens mitessen.

Nährwerte

Die Früchte sind sehr kalorienarm. Sie enthalten ca. 25 Kalorien pro 100 g und nur 0,2 g Fett. Außerdem weisen sie einen außerordentlich hohen Wert an Vitamin A auf und sind reich an Kalzium, Eisen und Natrium.

Lagerung & Aufbewahrung

Lagern Sie Okraschoten dunkel und luftig. Gut gekühlt halten Sie sich maximal 3 Tage.

Qualität & Einkauf

Im Handel erhalten Sie die Okraschote frisch, getrocknet oder in Form von Konserven. Die Schoten sollten fest, grün und frisch sein. Im asiatischen Laden oder im Feinkostgeschäft bekommen Sie immer Okraschoten.

Gesundheit & Wirkung

Okraschoten sind sehr ballaststoffreich. Sie regulieren unsere Verdauung und wirken Übergewicht sowie Diabetes entgegen. Noch dazu schützen sie vor Infektionen und können sogar Darmkrebs vorbeugen.

Tomate 

Tomate

Produktname: Dt.: Tomaten; engl.: tomatoes; frz.: tomates

Tomaten sind das mit Abstand am meisten verzehrte und somit auch das beliebteste Gemüse in Deutschland. Rund 20 kg Tomaten essen wir pro Jahr pur, gegart oder püriert.

Geschichte

Die Tomate hat ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika. Dort wurde sie bereits um 200 v. Chr. von den Inkas und Mayas unter dem Namen “xitomatl” kultiviert. Im Jahre 1498 gelang die Tomate mit anderen entdeckten Gemüsen durch Columbus erstmals nach Europa, wo sie jedoch lange Zeit nur als Zierpflanze angesehen wurde. Durch Ihre rote Farbe und runde Form gab man ihr die Namen „Liebesapfel“ und „Paradiesapfel“. Sie hatte damals den Ruf, giftig zu sein. Außerdem wurde ihr eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Kultiviert wurde die Tomate erstmals 1719 in Italien. Kein Wunder, dass wir heutzutage Italien mit sonnengereiften Tomaten und fruchtiger Tomatensoße verbinden. Erst Ende des 19. Jahrhunderts fand sie Einzug in deutsche Kochtöpfe.

Herkunft

Die größte Sortenvielfalt an kultivierten Formen findet man heutzutage in Mittelamerika, wo die Tomate schon seit Jahrtausenden angebaut wird. Wichtige Lieferanten sind Spanien mitsamt den Kanarischen Inseln mit über 2.200 Tonnen pro Jahr, gefolgt von Italien mit ca. 1.300 Tonnen. Frankreich und die Niederlanden kommen auf ca. 550 Tonnen pro Jahr.

Familie & Arten

Die Tomate zählt zur Familie der Nachtschattengewächse – genauso wie die Kartoffel, Aubergine oder Paprika. Ob weiß, violett, orange oder gestreift; rund, oval oder flaschenförmig: Tomaten gibt es in vielen verschiedenen Sorten, Formen und Farben. Insgesamt 10.000 Sorten werden heute angebaut.

Merkmale

Strauch-, Rispen- und Kirschtomaten sind auf dem Markt am häufigsten vertreten. Kein Wunder! Sie schmecken süß und herrlich aromatisch. Fleischtomaten eignen sich aufgrund ihrer Größe besonders gut zum Befüllen und Überbacken. Flaschentomaten bestechen durch ihre außergewöhnliche Form. Aus ihnen zaubert man leckere Soßen. Magenfreundlich gelten gelbe und weiße Tomaten, da sie weniger Fruchtsäure enthalten. Grüne Tomaten wurden in Deutschland populär durch den gleichnamigen Film und sind gegrillt ein Genuss. Die schönsten Tomaten überhaupt sind die Zebra-Tomaten. Allen voran die Sorte “Black Zebra”, die durch ihre rot-grünen Streifen besticht.

Verwendung

Kaum eine andere Frucht findet in der Küche so vielseitig Verwendung. Tomaten können sowohl roh als auch gekocht verzehrt oder zu Konserven, Tomatenmark, Tomatenketchup, Tomatensuppe oder Tomatensaft verarbeitet werden. In allen Variationen haben sie heute einen festen Platz in einer gesunden, modernen und köstlichen Küchenszene. Besonders in der mediterranen Küche sind Tomaten nicht mehr wegzudenken. Mit klassischen Kräutern aus dem Mittelmeerraum bilden sie köstliche Vor- oder Hauptspeisen. Der ideale Tomaten-Gefährte ist dabei Basilikum.

Nährwerte

Tomaten sind sehr wasserreich und kalorienarm. 100 g Tomaten haben nur 17 Kalorien. Tomaten sind außerdem sehr gesund: Sie enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe sowie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe und Fruchtsäuren. 

Lagerung & Aufbewahrung

Am wohlsten fühlen sich Tomaten an dunklen Orten bei ca. 16 °C. Sie sind kälteempfindlich und sollten auf keinen Fall im Kühlschrank gelagert werden. Um Druckstellen zu vermeiden können Sie die Tomaten auf ein weiches Tuch legen. Damit Tomaten nicht nachreifen, sollten Blütenansatz und Stängel entfernt werden. Frische Tomaten spätestens innerhalb von 4–5 Tagen aufbrauchen, sodass möglichst wenig Nährstoffe verloren gehen.

Qualität & Einkauf

Lassen Sie die Finger von unreifen grünen Tomaten. Sie enthalten noch den giftigen Stoff Solanin. Kaufen Sie rote, ausgereifte Tomaten, in die Sie am Liebsten hineinbeißen möchten. Reife Tomaten haben das beste Aroma und die meisten Mineralstoffe und Vitamine. Achten Sie außerdem darauf, dass die Tomaten frei von Druckstellen sind.

Gesundheit & Wirkung

Tomaten dienen bei ausreichender Verzehrsmenge als guter Vitamin-C-Lieferant. Sie zeichnen sich außerdem durch ihren Gehalt an Lycopin aus, das beim Erhitzen und durch Zugabe von Fett noch gesteigert wird. Dieser fettlösliche Antioxidant soll vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten sein und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Ergebnisse neuer Studien besagen, dass Tomaten zudem sonnenschützend wirken können – natürlich ersetzt auch ein hoher Tomatenkonsum nicht das Sonnenschutzmittel.

Petersilie 

Petersilie

Produktname: Dt.: Petersilie; engl.: parsley; frz.: persil

Die Petersilie ist aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Ihr intensiv würziges Aroma verfeinert besonders Eintöpfe und Suppen. Besonders zu Fisch ist der grüne Kräuterling ein absolutes Muss.

Geschichte

Die Petersilie wurde bereits im antiken Griechenland als heilige Pflanze gesehen und galt als Symbol für Freude und Festlichkeit. So überreichte man Petersilienkränze bei Festspielen feierlich zur Siegerehrung.

Erst im Mittelalter verwendete man das Heilkraut Petersilie, das zu der Zeit meist in Klöstern angebaut wurde, als Kochzutat. Um eine Verwechslung mit der giftigen, aber ähnlich aussehenden „Hundspetersilie“ zu vermeiden, wurden Sorten mit krausen Blättern gezüchtet.

Außerdem wurde befürchtet, dass die Petersilie Unglück bringe. Die lange Keimdauer der Pflanzen wurde als Anlass für die Erklärung genommen, die Petersilie müsse 7-mal zum Teufel fahren, bevor sie keimt. Im 19. Jahrhundert war auch die Bezeichnung „Parselkraut“ gebräuchlich, die mittlerweile jedoch so gut wie ausgestorben ist.

Herkunft

Beheimatet ist die Petersilie im Mittelmeerraum. Doch das grüne Kraut wird heute vor allem in Deutschland angebaut.

Familie & Arten

Sie gehört botanisch zur Familie der Doldenblütler, entwickelt allerdings erst im zweiten Jahr Stängel mit Blütenständen.

Merkmale

Petersilie ist ein 2- bis mehrjähriges Kraut und wird – je nach Sorte – 30–120 cm hoch. Ob glatt oder kraus – das Aussehen ist vielen recht vertraut. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Unterarten: Blatt- oder Krautpetersilie und Wurzelpetersilie. Der Geruch beider Kraut-Arten ähnelt sich – er ist unverkennbar und sehr aromatisch.

Der Geschmack beider Sorten ist jedoch unterschiedlich. Die Blätter der Blatt- bzw. Krautpetersilie schmecken würzig und etwas pfeffrig. Dabei gilt: die glatte Petersilie hat einen intensiveren Geschmack als die krause. Die Wurzelpetersilie schmeckt eher süßlich, ist aber auch etwas scharf. Ihr Aroma erinnert an Sellerie.

Verwendung

Ob in Suppen, Eintöpfen, Salaten, Saucen, zu Fisch- oder Fleischgerichten – die Petersilie wird in der Küche vielseitig verwendet. In Kombination mit Dill, Kerbel, Schnittlauch oder Melisse macht sie viele Gerichte perfekt. Die Petersilienwurzel kommt vor allem bei der Zubereitung von Eintöpfen, Ragouts und Röstgemüse zum Einsatz.

Weniger gut passt das kleine grüne Pflänzchen zu Reisgerichten, Desserts, Gebäck, Eingemachtem und zu Getränken. Auch in der internationalen Küche ist Petersilie oft zu finden. Viele asiatische, türkische und libanesische Spezialitäten werden mit dem Kraut verfeinert. 

Nährwerte

100 g Petersilie haben 52 Kalorien, 4 g Eiweiß und 7 g Kohlenhydrate. Der Fettanteil liegt unter 1 g. Zudem ist sie ein hervorragender Vitamin-C-Lieferant.

Lagerung & Aufbewahrung

Frische Petersilie lagern Sie am besten in einem Gefrierbeutel an einem kühlen, dunklen Ort oder im Kühlschrank. Das Kraut kann auch eingefroren werden. Dabei die Blätter unter fließendem Wasser waschen und anschließend gut trocken schütteln. Die Blätter von den Stängeln zupfen und in einen Gefrierbeutel geben. Mindestens 3 Stunden ins Gefrierfach legen.

Qualität & Einkauf

Frische Petersilie erkennen Sie an der hellgrünen Farbe der Blätter. Finger weg von verwelkten oder feuchten Exemplaren. Greifen Sie zu Petersilie, die wenige Stängel aufweist. Die Stängel sind hart und weniger aromatisch.

Gesundheit & Wirkung

Dank Ihrer ätherischen Öle, Vitamine und Mineralstoffe wirkt die Petersilie nicht nur entwässernd, sondern auch blutreinigend und antimikrobiell. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C wirkt belebend und Erkältungskrankheiten entgegen. Außerdem wirkt sie harntreibend, krampflösend, schleimlösend und tonisierend. Sie findet unter anderem Verwendung in der Behandlung von Gicht, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Mundgeruch, Hautkrankheiten und Frauenbeschwerden.

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