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CHEFS Inspiration Genusswelt Rezeptseite
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Chili-Chutney

Portionsgröße: 40 g 
  • 100 g
    geschälte Schalotten
  • 10,0 g
    geschälter Knoblauch
  • 25,4 g
    Tesmi Tigray-Gewürzbutter
  • 20,0 g
    Schoten Red Habanero 2kg
  • 10,0 g
    Currypulver Madrocas
  • 70,0 g
    Tafelwein Weiß
  • 100 g
    Konfitüre, Aprikose
  • 100 g
    Ketchup
  • 7,0 g
    Jodsalz

Schalotten und Knoblauch fein würfeln und in Gewürzbutter anschwitzen. Fein gehackte Habanero und Currypulver dazugeben und mit Weißwein ablöschen. Aprikosenkonfitüre und Ketchup dazugeben und aufkochen. Mit Salz abschmecken.

Reis-Bananen-Rolle

Portionsgröße: 140 g 
  • 200 g
    Basmatireis
  • 500 g
    Kochbananen
  • 42,2 g
    Tesmi Tigray-Gewürzbutter
  • 50,0 g
    geschälte Zwiebeln
  • 10,0 g
    geschälter Knoblauch
  • 40,0 g
    ungesalzene Erdnüsse
  • 50,0 g
    rote Kidneybohnen
  • 10,0 g
    Jodsalz
  • 50,0 g
    Waldblütenhonig
  • 10,0 g
    Basilikum
  • 350 g
    Filo-Teig
  • 100 ml
    Kokosnussmilch

Reis kochen. Kochbananen schälen und fein würfeln. Gewürzbutter erhitzen und Bananenwürfel, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und bei kleiner Hitze braten. Gekochten Reis, gehackte Erdnüsse und Kidneybohnen dazugeben und mit Salz, Honig und Basilikum abschmecken. Filouteig ausbreiten, mit der Reis-Bananen-Masse füllen und fest einrollen. Mit Kokosmilch einstreichen und anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180°C knusprig backen.

Gegrillte Hähnchenbrust

Portionsgröße: 180 g 
  • 1,40 kg
    Maishähnchen
  • 7,3 g
    Chakalaka-Gewürz
  • 150 g
    geschälter Knoblauch
  • 10,0 g
    Basilikum
  • 100 ml
    mildes Olivenöl
  • 20,0 g
    Senfkörner
  • 100 ml
    Pfirsichnektar

Hähnchenbrust zurecht parieren, mit Chakalaka-Gewürzmischung gleichmäßig würzen und in einem Smoker bei indirekter Hitze saftig-knusprig garen. Knoblauch und Basilikum in Olivenöl confieren. Senfkörner in Pfirsichsaft kochen.

Unsere Empfehlung zum Anrichten

Gegrillte Hähnchenbrust tranchieren, Reis-Bananen-Rolle dazulegen. Confierten Knoblauch und Chili-Chutney separat dazu reichen.

Weitere Rezeptideen:

 

Nährwerte für das gesamte Rezept

Nährwertepro 100 gpro Portion
Kilojoule (kJ)878,1 kJ3.161,0 kJ
Kilokalorien (kcal)209,4 kcal754,0 kcal
Fett (g)9,2 g33,1 g
... davon gesättigte Fettsäuren (g)2,8 g9,9 g
Kohlenhydrate (g)20,4 g73,3 g
... davon Zucker (g)4,6 g16,4 g
Eiweiß (g)10,5 g37,7 g
Salz (g)0,6 g2,2 g

Lebensmittelinformations-Verordnung – was ist zu beachten?

Seit Dezember 2014 sind Verpflegungsbetriebe verpflichtet, ihre Tischgäste über Zutaten zu informieren, die allergische Symptome oder Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können. Erfahren Sie, welche das sind und was Sie zu beachten haben ...

Lebensmittelinformations-Verordnung

Allergene in den Rezept-Komponenten

Chili-Chutney
Laktose
unter Verwendung von Alkohol
Reis-Bananen-Rolle
Laktose
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Schalotte 

Schalotte

Produktname: Dt.: Schalotte; engl.: shallot; frz.: échalote

Die auch als Edelzwiebel bekannte Knolle wird gerne in der gehobenen Küche eingesetzt. Und das nicht ohne Grund: Die Schalotte verfeinert mit ihrem feinen Aroma nicht nur die verschiedensten Gerichte, sie schmeckt selbst als Beilage richtig lecker!

Geschichte

Forscher vermuten, dass Schalotten ursprünglich aus Mittelasien stammen. Sie sollen einst vom Mittelmeerhafen Askalon, einer heute im Südbezirk Israels liegenden Stadt, mit den Kreuzfahrern nach Europa gekommen sein. Daher kommt auch ihr Name „Askalonzwiebel“ und die frühere wissenschaftliche Bezeichnung „Allium ascalonicum“.

Herkunft

Schalotten kommen heute vor allem aus Frankreich, Italien, Spanien und Ungarn zu uns. Auch in Deutschland werden die Knollen kultiviert. Ihr Hauptanbaugebiet liegt allerdings in Mexiko.

Familie & Arten

Die Schalotte galt früher mal als eigene Art und wurde wissenschaftlich als Allium ascalonicum bezeichnet. Mittlerweile wird sie aber der normalen Küchenzwiebel zugeordnet – und heißt Allium cepa var. aggregatum. Damit gehört sie zur Familie der Amaryllis- und zur Unterfamilie der Lauchgewächse. Man unterscheidet generell 3 Schalotten-Typen:

  • Die Schalotte von Jersey wird am häufigsten angebaut. Sie zeigt längliche, kupfer- bis rosafarbene Bulben.
  • Die Graue Schalotte ist klein, länglich, leicht grau mit einem kräftigen Aroma.
  • Die Gelbe Schalotte bzw. Schalotte von Holland wirkt relativ rund und kurz. Sie sieht der Küchenzwiebel recht ähnlich.
Merkmale

Die Pflanze ähnelt der Küchenzwiebel: Schalotten zeigen ebenso wie diese röhrige Blätter und bilden blattlose Blütenstängel mit kugeligen Blütenständen und rosa-violetten Blüten aus. An der Basis der Pflanze entstehen mehrere, dicht zusammenstehende Schalotten, die – ganz im Gegensatz zur Küchenzwiebel – aus einer Mutter- und mindestens einer Tochterzwiebel besteht. Sie ist nicht nur kleiner und ovaler als die Küchenzwiebel, ihr leicht rötliches Fleisch schmeckt auch dezenter und süßlich-würzig. Darum wird die kleine Knolle auch Edelzwiebel oder Askalonzwiebel genannt. Ihre Schale kann je nach Sorte braun, rötlich oder auch gelb sein.

Verwendung

Scharf anbraten sollten Sie die Schalotte lieber nicht – dadurch wird sie bitter. Weil die Knolle so mild schmeckt, eignet sie sich aber prima für die kalte Küche: Sie würzt z. B. Marinaden und Vinaigretten perfekt und verleiht frischen Salaten mehr Pep.

Die kleine Edelzwiebel passt aber auch sehr gut zu Fisch und Fleisch. Die Franzosen wissen das längst; in ihrer Küche kommt die Schalotte besonders gern zum Einsatz. Sie lässt sich nämlich auch – sanft – dünsten oder schmoren und wird so, z. B. in Rotwein oder Balsamico-Essig eingelegt, zur köstlichen Beilage. Nicht zu vergessen ist ihre Würzkraft auch in Suppen und Saucen.

Nährwerte

100 g Schalotten haben gerade mal 22 Kalorien und nur 0,2 g Fett. Außerdem kommen sie mit 1,5 g Eiweiß und 3,3 g Kohlenhydraten daher. Schalotten enthalten zudem wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium sowie Vitamine – A, B und vor allem C –, Folsäure, Eisen und Zink.

Lagerung & Aufbewahrung

An einem dunklen, trockenen und kühlen Ort bleiben Schalotten mehrere Monate lang frisch.

Qualität & Einkauf

Frische Schalotten müssen eine papierdünne, trockene Haut haben und sich fest anfühlen. Von weichen, keimenden oder fleckigen Exemplaren sollten Sie die Finger lassen. Wer Schalotten mit mildem Aroma bevorzugt, wählt am besten die kleineren Knollen – größere schmecken meist kräftiger.

Gesundheit & Wirkung

Schalotten sind, wie alle Zwiebeln, ein bewährtes Haus- und Naturheilmittel: Vor allem ihre Schwefelverbindungen stimulieren das Immunsystem und wirken antibakteriell. Mit leicht gedünsteten Zwiebeln gefüllte Säckchen sollen bei Entzündungen helfen, wenn sie auf die entsprechende Körperstelle aufgelegt werden. Zwiebelsaft mit Honig und Zucker lindert Husten und Heiserkeit. Die meisten kennen die Wirkung der Knolle bei Insektenstichen: Reibt man diese mit einer aufgeschnittenen Zwiebel ein, verschwinden Schmerz und Schwellung recht schnell.

Zwiebeln stärken außerdem das Herz, schützen unsere Verdauung, regen den Appetit an und beugen Erkältungen vor. Ihr Farbstoff Quercetin gilt als krebshemmend und soll Bakterien sowie freie Radikale bekämpfen.

Knoblauch 

Produktname: Dt.: Knoblauch; engl.: garlic; frz.: ail

Aus Angst vor dem typischen Knoblauch-Atem verbannen viele Genießer das würzige Gewächs aus ihren Kochtöpfen. Schade – denn die tollen Knollen sorgen nicht nur für ein köstliches Aroma. Sie sind auch kleine medizinische Multitalente!

Geschichte

Knoblauch ist eine unserer ältesten Kulturpflanzen. Seine Spur zieht sich durch die Jahrtausende – und durch verschiedene Kulturen. Die älteste schriftliche Erwähnung des Knoblauchs stammt aus dem alten Babylon: Archäologen haben Hinweise auf die Knolle auf den Tontafeln von Königen gefunden. Demnach war Knoblauch also schon damals – um 2.000 v. Chr. – nicht nur Nahrung für das einfache Volk.

Die Ägypter erwähnten die Heilkraft der Pflanze. Beim Bau der Cheopspyramide spielte Knoblauch eine wichtige Rolle. Hier löste die würzige Pflanze – oder vielmehr ihr Fehlen – den ersten bekannten Streik der Geschichte aus. Denn eigentlich gab man den Arbeitern des imposanten Bauwerks regelmäßig Knoblauch zur Stärkung. Als sie keine Knollen mehr bekamen, weigerten sie sich, weiter zu arbeiten.

Der Grieche Phythagoras nannte die duftende Knolle „König der Gewürze“. Die reichen Römer waren weniger poetisch und tauften sie „stinkende Rose“. Dennoch wussten sie die heilenden Eigenschaften des Knoblauchs zu schätzen – er galt als Allheilmittel der Bauern und wurde gegen so manches Zipperlein eingesetzt.

Im Mittelalter waren es vor allem die Benediktiner, die den Knoblauch in ihren Klostergärten anbauten. So fand die Pflanze Erwähnung in wichtigen medizinischen Schriften – Hildegard von Bingen und Paracelsus gaben sich als Fans der Knolle zu erkennen. Die einfachen Leute hingegen schätzten den Knoblauch für ganz andere Qualitäten: Ihnen galt die stark duftende Kochzutat als wirksamer Schutz gegen Vampire und böse Geister. Denn nicht einmal diese üblen Dämonen, so hieß es, könnten den starken Geruch des Knoblauchs lange ertragen …

Heute spielt Knoblauch vor allem in der europäischen Küche eine wichtige Rolle. Hierbei zeigt sich ein generelle Tendenz: Im Norden nutzt man die Pflanze eher sparsam zum Würzen der Speisen. Im Süden und Osten jedoch – allen voran Italien, Frankreich oder slawische Länder – darf sie in kaum einem Gericht fehlen.

Herkunft

Experten vermuten die Wiege des Knoblauchs in Zentralasien. Die sonnenverwöhnten Knollen gedeihen heute vor allem in Südeuropa, Ägypten und Kalifornien.

Familie & Arten

Knoblauch stammt aus der Familie der Liliengewächse. Man nennt ihn auch Knobloch oder Knofel. Der wissenschaftliche Name lautet Allium sativum.

Merkmale

Die krautige Pflanze wird bis zu 90 cm hoch und hat flache, grüne bis grau-bläuliche Blätter. Die Knoblauchzwiebel kann zu verschiedenen Größen heranwachsen: Manche sind gerade einmal so groß wie eine Walnuss, andere werden fast so groß wie ein Apfel.

Die Zwiebel setzt sich aus bis zu 20 Tochterzwiebeln zusammen. Diese gruppieren sich rund um eine Hauptzehe, aus der ein Stängel mit rundem Stiel austreibt. Die Tochterzwiebeln werden Zehen oder Klauen genannt und sind kantig geformt. Jede Zehe ist von einer papierartigen Haut umgeben. Diese kann weiß, violett oder rot sein.

Knoblauch hat einen kugeligen Blütenstand mit weißen bis rosafarbenen Blüten. Bei den kultivierten Knoblaucharten sind die Blüten meist unfruchtbar. Die Pflanzen werden daher durch Brutzwiebeln vermehrt.

Verwendung

Das Aroma des Knoblauchs ist unverwechselbar und hat eine leichte bis starke Schärfe. Frischer Knoblauch schmeckt aromatischer und feiner als getrockneter. Sparsam verwendet, unterstreicht das Gewürz das Eigenaroma vieler Zutaten. Besonders die Italiener sind berühmt für ihre Vorliebe für die Würzknolle und verfeinern damit die meisten ihrer Gerichte.

Hierzulande verwendet man Knoblauch zurückhaltender. Er verleiht sowohl Fleisch- als auch Gemüsegerichten sowie Salatsaucen oder Dips eine markante Note. Das Liliengewächs wird bekömmlicher, wenn man die Zehe vor der Verarbeitung einige Stunden in Milch ziehen lässt.

  • Für ein leichtes Knoblauch-Aroma werden die Zehen im Ganzen mitgegart und vor dem Servieren entfernt. Knusprig getoastetes Brot erhält einen feinen Geschmack, wenn man es mit einer halbierten Zehe einreibt. Ebenso einfach lässt sich Salat verfeinern: Die durchgeschnittene Zehe eignet sich prima, um die Schüssel mit dem Aroma zu benetzen
  • Für intensivere Würzkraft sollten die enthäuteten Zehen in Scheibchen geschnitten, gehackt oder durch eine Knoblauchpresse gedrückt werden. Allerdings: Einige Gourmets raten von letztgenannter Methode ab. In der Presse, so ihr Einwand, wird der Knoblauch zu stark gequetscht. So erhält der Aromaspender einen zu penetranten Geschmack. Sein volles Potenzial entfaltet Knoblauch dann, wenn er im heißen Öl kurz mitgebraten wird. Übertreiben darf man es jedoch nicht – sonst brennt er an und wird bitter.
Nährwerte

100 g frischer Knoblauch enthalten 141 Kalorien, 6,1 g Protein, 28,4 g Kohlenhydrate, 0,1 g Fett und 1,8 g Ballaststoffe. Zudem stecken in ihm Phosphor, Magnesium und Eisen sowie B-Vitamine und Vitamin C. Als größter Pluspunkt des Knoblauchs gelten jedoch seine ätherischen Öle.

Lagerung & Aufbewahrung

In einer warmen Umgebung fängt frischer Knoblauch an, Triebe auszubilden. Daher sollte er nicht länger als 2 Wochen gekühlt gelagert werden. Getrocknete Knollen halten sich wesentlich länger. Sie mögen es kühl, dunkel und luftig.

Qualität & Einkauf

Erntefrischer Knoblauch hat pralle Zehen und einen grünen und festen Stiel. Die Haut sollte rosafarben sein und keine gelben oder dunklen Stellen haben. Getrockneter Knoblauch hingegen ist fest und hart. Die papierdünne Hülle hat eine weiße oder rosafarbene Tönung. Auch hier sollten keine Risse oder Flecken zu sehen sein.

Gesundheit & Wirkung

Seinen typischen Geschmack verdankt Knoblauch schwefelhaltigen ätherischen Ölen. Diese können noch mehr, als unserem Essen Pfiff zu verleihen: Sie wirken wie natürliche Antibiotika und machen so Krankheitserregern den Garaus. Der Inhaltsstoff Allicin tötet sogar Pilze und Bakterien ab, gegen die moderne Medikamente nichts ausrichten können – und das ganz ohne Nebenwirkungen!

Studien belegen Allicin zudem eine krebsvorbeugende Wirkung. Doch das ist längst nicht alles: Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs schützen das Herz und senken die Cholesterinwerte. Da sie blutverdünnend wirken, verringern sie das Risiko für gefährliche Gefäßverschlüsse.

Die Antioxidantien der Knolle machen freie Radikale unschädlich. Manch einem gilt Knoblauch daher als kulinarischer Jungbrunnen. Ein üppiges Mahl wird dank ihm bekömmlicher. Denn seine Schärfe regt die Verdauungssäfte an. Gekocht verliert Knoblauch einen Teil seiner heilenden Eigenschaften. Daher darf man ihn auch gerne mal roh verzehren.

Aus Angst vor dem typischen Knoblauch-Mundgeruch meiden viele die vielseitige Knolle. Dagegen gibt es jedoch einen einfachen Trick: Nach dem Genuss frische Petersilie oder Gewürznelken kauen – oder ein Glas Vollmilch trinken.

Curry 

Currypulver

Produktname: Dt.: Curry; engl.: curry; frz.: curry

Es ist schon ein wenig verwirrend: Zwar wächst in Indien tatsächlich der sogenannte Currybaum – doch mit dem aromatischen ockerfarbenen Pulver hat er nichts zu tun. Denn bei diesem handelt es sich um eine Mischung verschiedener Gewürze. Zusammen zaubern sie auch in deutsche Küchen einen kräftigen Hauch Exotik!

Geschichte

Currys gibt es bereits seit rund 5.000 Jahren. Vor allem in der indischen und thailändischen Küche verliehen die Pulvermischungen dem Essen seither eine köstlich-markante Note.

Im 18. Jahrhundert kamen auch die Engländer auf den Geschmack: In ihren indischen Kolonien lernten sie die hier üblichen „Masalas“ kennen und lieben. Sie brachten die liebevoll zusammengestellten Würzmischungen mit zurück in ihre Heimat – und nannten sie Currys, nach dem tamilischen Wort „kaari“ für „Gericht mit Sauce“.

Die englische Nachfrage nach exotischen Geschmackserlebnissen wurde schnell größer. Bald widmeten sich in Indien ganze Fabriken der Herstellung von speziellen Curry-Mischungen für die Kolonialherren. Im Gegensatz zum asiatischen Original waren sie an den europäischen Gaumen angepasst – und büßten dadurch einen guten Teil ihrer Schärfe ein. Dennoch brachten die Kreationen kulinarischen Pepp in das britische Reich.

Auch durch deutsche Kochtöpfe wehte bald eine indische Brise. Sie bereichert bis heute heimische Gerichte. Das beweist nicht zuletzt die berühmte Currywurst, eine urdeutsche Erfindung!

Herkunft

Curry-Pulver stammt hauptsächlich aus Indien und Sri Lanka. Die hier verkauften Mischungen unterscheiden sich jedoch sehr vom asiatischen Vorbild. In ihrer Heimat werden sie daher selten von Einheimischen genutzt – sondern größtenteils für den Export hergestellt.

Verwendung
  • In Indien, so sagt man, gibt es so viele Curry-Mischungen wie Köche. Hier ist es Ehrensache, dass jeder Koch und jede Hausfrau ein ganz eigenes Rezept komponiert – und es nach Lust und Laune dem Charakter eines jeden Gerichtes anpasst. „Masalas“ nennt man hier die aromatischen Gewürzmischungen. Ihre Rezepturen werden meist wie ein Schatz gehütet. Stolz gibt man sie von einer Generation an die nächste weiter. Häufig wird das Curry-Gewürzpulver hierzulande mit dem Curry-Gericht verwechselt. Dieses jedoch bezeichnet eine komplette Mahlzeit: Es handelt sich hierbei um eine Art Ragout mit Fleisch, Fisch und Gemüse in goldgelber Sauce. Die Currys werden mit Masalas gewürzt; für einige braucht man sogar mehrere Gewürzmischungen. Kokosmilch und Joghurt runden das Gericht ab. Ihre cremige Konsistenz harmoniert perfekt mit den pikanten Gewürzen!
  • Der deutsche Gaumen bevorzugt meist mildere Curry-Mischungen als der indische. Die Auswahl im Handel reicht vom milderen „englischen“, „indischen“ und „Bengal-Curry“ bis zum schärferen „Madras-Curry“ oder „Ceylon-Curry“. Am besten entfalten die Mischungen ihr Aroma, wenn man sie in etwas Öl oder Butterfett anröstet. Übertreiben darf man es jedoch nicht: Brennt das Pulver an, schmeckt es unangenehm bitter.
  • Thailänder bereiten ihre Curry-Gerichte am liebsten mit Curry-Pasten zu. Beliebt sind bei ihnen nicht nur rote, sondern auch grüne Currys. Die Basis der Pasten bilden Chilischoten in der jeweiligen Farbe. Hinzu kommen weitere landestypische Gewürze, die in Öl konserviert werden.
Nährwerte

Da die Zusammensetzung der Curry-Mischungen stark variiert, können auch die Nährwerte schwanken. Durchschnittliche Angaben lauten wie folgt: 100 g enthalten rund 319 Kalorien, 9,9 g Eiweiß, 49 g Kohlenhydrate, 8,9 g Fett und 10,8 g Ballaststoffe. Häufig finden sich in den Mischungen Vitamin A, verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin C. Darüber hinaus kann Curry-Pulver mit Kalzium, Kalium, Magnesium und Natrium punkten – ebenso wie mit Eisen, Mangan und Zink.

Lagerung & Aufbewahrung

Fertige Mischungen werden am besten kühl, trocken und lichtgeschützt in gut verschließbaren Behältern aufbewahrt. So halten sie ihr Aroma rund 1 Jahr. Die Paste kann luftdicht, gekühlt, in einer Plastikdose gelagert werden. Auch hier überlebt das Aroma 1 Jahr.

Qualität & Einkauf

Im Handel finden sich verschiedene fertige Curry-Mischungen. Billiges Pulver ist häufig mit Stärke oder Kochsalz gestreckt. Daher lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste.

Doch auch hochwertiges, fertiges Curry-Pulver kann frisch hergestelltem geschmacklich nicht das Wasser reichen. Daher lohnt es sich, die Zutaten erst kurz vor dem Verwenden selbst zu mahlen bzw. mit dem Mörser zu zerstoßen.

Gesundheit & Wirkung

Da Curry-Mischungen viele verschiedene Gewürze beinhalten, sind auch die medizinischen Wirkungen vielfältig. So haben zum Beispiel die scharfen Zutaten meist eine desinfizierende Wirkung. Zu ihnen gehören Pfeffer, Ingwer und Chili. Andere Bestandteile, wie Fenchel und Kreuzkümmel, fördern die Verdauung. Kurkuma begeistert derzeit die Wissenschaftler: Studien lassen darauf schließen, dass das Gewürz im menschlichen Körper eine krebshemmende Wirkung entfaltet – und zudem Alzheimer vorbeugt.

Reis 

Reis

Produktname: Dt.: Reis; engl.: rice; frz.: riz

Es gibt über 8.000 verschiedene Reissorten – und noch mehr Möglichkeiten, die aromatischen Körner zu raffinierten Gerichten zu verarbeiten.

Geschichte

Zahlreiche Funde belegen, dass das Rispengras bereits vor 5.000 Jahren in Asien angebaut worden ist. Kaufleute und Krieger brachten den Reis über Indien und Persien nach Nordafrika. Um 1000 n. Chr. wurden schließlich die ersten Reiskulturen in Europa angelegt. Seit dem 15. Jahrhundert wächst er auch in Italien. Auf Kolumbus‘ Spuren geriet er etwa um die gleiche Zeit nach Amerika. Heute wird Reis in allen tropischen und subtropischen Gebieten der Welt angebaut.

Herkunft

Der Reis hat seinen Ursprung in China. Er stammt aus dem Mündungsdelta des Jangtse-Flusses. Vor 7.000 Jahren begann dort die Erfolgsgeschichte des Rispengrases. Damals gelang es zum ersten Mal, die Reispflanze zu kultivieren. Heute wird Reis in fast jedem Erdteil angebaut. Die wichtigsten Anbaugebiete mit über 90 % der gesamten Weltproduktion liegen jedoch in Asien. Der bei uns angebotene Reis kommt hauptsächlich aus den USA und Italien.

Familie & Arten

Reis ist ein aus der Reispflanze, der Oryza sativa, gewonnenes Lebensmittel. Weltweit gibt es ca. 8.000 verschiedene Sorten Reis. Man unterscheidet ihn grob in Langkornreis, Rundkornreis und Mittelkornreis. Letzterer aber spielt für Handel und Verbraucher eine untergeordnete Rolle. Diese Sorten sind in der Küche sehr beliebt:

  • Naturreis
  • Patnareis
  • Basmati-Reis
  • Jasminreis
  • Risottoreis
  • Sushi-Reis
  • Milchreis
  • Roter Reis
  • Wildreis
Merkmale

Die Kulturreispflanze kann bis zu 30 Halme ausbilden. Sie werden 50–160 cm hoch und tragen je eine schmale überhängende Rispe, an der 80–100 einblütige Ähren sitzen können. Eine Pflanze kann damit fast 3.000 Früchte tragen. Die Frucht besteht wie bei allen Getreiden aus Keimling, Mehlkörper, Aleuronschicht, Samenschale und Fruchtwand. Beim Reis bilden die 3 letzten zusammen das sogenannte Silberhäutchen.

Verwendung

Reis ist eine beliebte Beilage zu Gemüse-, Fleisch- oder Fischgerichten. Auch als Risotto oder in der Paella ist er ein wahrer Genuss. Außerdem darf er beim Sushi oder Risi Bisi nicht fehlen. Süß kennt man ihn vor allem als Milchreis.

Nährwerte

100 g Reis haben etwa 350 Kalorien. Außerdem enthält das Getreide 77 g Kohlenhydrate, 6 g Eiweiß und nur 0,6 g Fett. Hinzu kommen noch eine gute Portion B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.

Lagerung & Aufbewahrung

Reis muss trocken gelagert werden, da er Feuchtigkeit anzieht. Allerdings darf man ihn auch nicht ganz luftdicht verschließen – er wird sonst mit der Zeit muffig. Auf keinen Fall also in Gläser oder Dosen packen. Weißer Reis hält sich ca. 2 Jahre. Braunreis sollte nicht so lange aufbewahrt werden. Da er noch die Samenschale mit Keim und Fett enthält, wird er mit der Zeit ranzig. Reste von gekochtem Reis sind abgedeckt im Kühlschrank 3–4 Tage haltbar. Gekochter Reis kann auch eingefroren werden. Er wird dann einfach in kochendem Wasser wieder heiß gemacht.

Qualität & Einkauf

Vorsicht bei leicht gelb verfärbten Reiskörnern – die sind verschimmelt und können Pilzgifte enthalten! Wenn viele dunkle Körner in der Packung zu sehen sind, ist der Reis von Ungeziefer befallen, das schädliche Stoffe ausscheiden kann.

Gesundheit & Wirkung

Weißer Reis liefert große Mengen des B-Vitamins Folsäure. Und das wiederum trägt dazu bei, Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Brauner Reis enthält eine größere Menge Magnesium. Der Mineralstoff kann eine Besserung bei Nierensteinen bewirken.

Reis ist übrigens frei vom Eiweißstoff Gluten. Deshalb eignet er sich als Basislebensmittel für die glutenfreie Diät von Zöliakiekranken. Auch extrem allergische Menschen können Reis gut vertragen: Er gehört nämlich zu den sogenannten hypoallergenen Lebensmitteln.

Banane 

Produktname: Dt.: Banane; engl.: banana; frz.: banane

Von Natur aus hygienisch verpackt, sind Bananen ein idealer Snack für zwischendurch. Gourmets wissen aber auch: Die kleinen Kraftpakete lassen sich in der Küche sehr vielseitig einsetzen!

Geschichte

Schon im 4. Jahrtausend v. Chr. wurde die Banane in Südostasien, vor allem in Indonesien und Malaysia, gegessen. Mit den Arabern gelangten sie nach Afrika. Und so kommt auch ihr Name vom arabischen Wort „banan“, das „Finger“ bedeutet. In Süd- und Mittelamerika, wo das „Affensteak“ heute vor allem angebaut wird, kennt man es erst seit dem 16. Jahrhundert. Um das Jahr 1885 wurden Bananen zum ersten Mal nach Europa exportiert.

Herkunft

Zu den wichtigsten Bananen-Lieferanten gehören heute mittel- und südamerikanische Länder wie Ecuador, Panama, Nicaragua, Brasilien und Costa Rica.

Familie & Arten

Bananen gehören zur Familie der Bananengewächse. Man kennt ungefähr 100 Arten, von denen einige essbare Früchte hervorbringen. Botanisch gesehen handelt es sich bei allen Bananensorten um Beeren. Wenn wir von den Tropenfrüchten sprechen, meinen wir meist die sogenannten Dessertbananen, auch Obstbananen genannt. Musa x paradisiaca, so ihr wissenschaftlicher Name, gehört zu den in Deutschland meist verzehrten Früchten. Ungefähr 1.000 Kreuzungen und Varianten gibt es von ihr. Die wirtschaftlich bedeutendste Sorte ist die Cavendish. Man unterscheidet die Dessertbanane von:

  • Kochbananen: Sie können nur gegart verzehrt werden; roh schmecken sie mehlig. Kochbananen sind in vielen tropischen Ländern ein Grundnahrungsmittel wie bei uns Kartoffeln. Dort gibt es Bananen-Pommes, Bananenmehl und sogar Bananenbier.
  • Rote Bananen: Ihre rot-braune Schale und das rötliche Fruchtfleisch lassen darauf schließen, dass die Früchte verdorben sind. Aber weit gefehlt! Diese Sorte kann auch roh als Obst verzehrt werden und schmeckt intensiver als Dessertbananen.
  • Apfelbananen: Die Mutante der Obstbananensorte Gros Michel ist klein – nur 8–10 cm lang – und hat eine dünne Schale. Sie schmeckt säuerlich und entfernt nach Äpfeln. Weil sie meist per Luftfracht aus Kenia oder Brasilien zu uns kommt, ist sie etwas teurer.
  • Babybananen: Die kleine und teure Obstbananenzüchtung mit dünner, gelber Schale schmeckt intensiv süß.
Merkmale

Die immergrüne Bananenstaude wird 3–10 m hoch und hat einen sogenannten Scheinstamm. Er besteht aus den steifen Blattscheiden der riesigen, länglich-elliptischen Blätter. Diese werden 2–3 m lang und 30–60 cm breit. Die Scheinäste sind eigentlich die Blattstiele.

Der Blütenstand hängt meist über und ist mit zahlreichen grünen, braunen oder rot-violetten Hochblättern besetzt. An der Unterseite jedes Hochblatts sitzen mehrere Blüten in 1 oder 2 Reihen. Die Fruchtstände nennt man Büschel. Jedes trägt 6–20 sogenannte Hände. Jede Hand hat 6–20 Finger – die einzelnen Bananen. Sie sind länglich geformt und meist gekrümmt, weil sie der Sonne entgegen wachsen. Sie werden grün geerntet und werden reif erst leuchtend gelb, später kommen braune Flecken hinzu.

Verwendung

Als kleine Zwischenmahlzeit sind Bananen in aller Munde. Aber Gourmets schätzen die Banane vor allem in Currygerichten, im Omelette, in Butter und Honig gebraten, als Brot oder Kuchen. Obst- und Babybananen versüßen ein Dessert, Müslis, Joghurt oder Obstsalate. Oder wie wäre es mit einem Bananen-Milchshake?

Bananen-Eis ist bei Gästen ebenfalls beliebt. Rote Bananen lassen sich prima flambieren und sind ein toller Kombipartner zu Chili, Paprika und Ingwer. Kochbananen werden wie Kartoffeln zubereitet und verleihen Eintöpfen das gewisse Etwas. Sie schmecken ebenso als Püree.

Übrigens: Auch die Blätter und Blüten der Pflanze lassen sich, wie im ostasiatischen Raum, in der Küche verwenden: In die Blätter können Speisen zum Garen und Grillen eingewickelt werden, die Blütenherzen sind ein leckeres Gemüse.

Nährwerte

Je nach Reifegrad der Banane steigt auch ihr Zuckergehalt. Noch grün, enthält sie mehr Stärke als Zucker, ist sie reif, liefert sie bis zu 23 % Zucker und nur noch wenig Stärke. 100 g Frucht haben ca. 88 Kalorien, 20 g Kohlenhydrate, 1,2 g Eiweiß und nur 0,2 g Fett. Vor allem mit ihrem hohen Gehalt an bestimmten Mineralstoffen kann die Banane punkten: 382 mg Kalium, 31 mg Magnesium und 27 mg Phosphor kommen darin vor. Sie liefert außerdem eine mittlere Menge B-Vitamine, etwas Vitamin C und Niacin.

Lagerung & Aufbewahrung

Reife Bananen halten etwa 5 Tage. Noch grüne Exemplare brauchen ca. 2 Tage, um reif zu werden. Allzu kühl mag es die Tropenfrucht nicht, sie schmeckt sonst fade und bekommt Flecken. Bananen gehören daher nicht in den Kühlschrank, sondern sollten bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Tomaten und Äpfel legen Sie am besten nicht in ihre Nähe, weil ihr Reifegas Ethylen die Exotin schneller verderben lässt.

Qualität & Einkauf

Achten Sie darauf, dass die Bananenschale keine Risse oder Druckstellen hat – sonst erwartet Sie im Inneren eine matschige Überraschung. Auch die Schnittstellen dürfen nicht trocken oder rissig sein. Normalerweise werden sie nach dem Abschlagen von der Staude versiegelt, damit die Früchte nicht austrocknen.

Gesundheit & Wirkung

Durch die Mineralstoffe Magnesium und Kalium mindern Bananen Stress, stärken die Nerven und unterstützen die Muskeln bei der Arbeit. Die Aminosäure Tryptophan in den krummen Früchten, die der Körper in das Glückshormon Serotonin umwandelt, hebt außerdem die Stimmung.

Laut einer niederländischen Studie sollen Bananen sogar bei Depressionen helfen. Als idealer Snack im Job erhöhen sie auch die Gedächtnisleistung, unterstützen das Herz und verringern das Schlaganfallrisiko. Bananen sättigen nicht nur schnell, sondern auch lang anhaltend. Das verdanken wir der idealen Kombination aus schnell verwertbarem Zucker und Stärke, die unsere Energiedepots nur langsam auffüllen.

Zwiebel 

Zwiebel

Produktname: Dt.: Zwiebel; engl.: onion; frz.: oignon

Kaum ein Koch kommt ohne sie aus: Die Zwiebel sorgt in vielen Speisen für die richtige Würze. Und dabei hat sie noch zahlreiche innere Werte! Einer davon rührt uns zu Tränen …

Geschichte

Die Heimat der Zwiebel liegt, so nehmen Wissenschaftler an, wohl in Westasien. Sicher ist: Sie zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Schon vor 5.000 Jahren war sie als Heil- und Gewürzmittel bekannt und wurde kultiviert.

Die alten Ägypter reichten sie ihren Göttern als Opfergabe. Die Knollen waren aber auch eine Art Zahlungsmittel für die Arbeiter beim Bau der Pyramiden. Sie wurden zudem den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits mitgegeben – das beweisen Zwiebelreste aus Tutanchamuns Grab.

Bei den Römern war die Zwiebel ein Grundnahrungsmittel vor allem für den ärmeren Teil der Bevölkerung. Die römischen Legionäre waren es auch, die das Gemüse in Mitteleuropa verbreiteten. Schon bald zählte es zu den beliebtesten Gemüsearten – im Mittelalter diente es sogar als Amulett gegen die Pest. Ab dem 15. Jahrhundert begann man in Holland verschiedene Sorten der Zwiebel zu züchten, im 19. Jahrhundert hatte sich die Knolle endgültig auch in Deutschland durchgesetzt.

Herkunft

Berühmt für ihre Qualität sind die Zwiebeln aus der Vorderpfalz, Südhessen, Westfalen, Brandenburg und Niederbayern. Ansonsten kommen die Knollen aus europäischen Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Auch Neuseeland, Australien, Peru, Chile und Südafrika exportieren nach Europa.

Familie & Arten

Die Zwiebelpflanze gehört botanisch zu den Lauchgewächsen und wird wissenschaftlich Allium cepa genannt. Es gibt verschiedene Sorten:

  • Haushalts- bzw. Küchenzwiebeln werden zum Würzen verwendet. Sie haben den schärfsten Geschmack, sind knackig und kommen in verschiedenen Größen und Farben mit weißer oder mattgelber Schale daher.
  • Gemüsezwiebeln sind größer als Küchenzwiebeln und schmecken milder. Unter ihrer hellbraunen, trockenen Schale zeigt sie weißes und saftiges Fleisch.
  • Rote Zwiebeln sind nicht nur außen lackrot, die Farbe säumt auch ihre einzelnen Schichten.
  • Frühlings- bzw. Lauchzwiebeln haben eine kleine weiße Knolle am Ende des Grüns, das mitgegessen werden kann.
  • Schalotten haben mal eine silbergraue, mal eine rosige Haut. Sie fassen wie Knoblauch mehrere kleine Zehen unter einer Hülle zusammen und schmecken aromatischer als Küchen- oder Gemüsezwiebeln.
  • Silberzwiebeln werden nur 15–35 mm groß und sind empfindlich, weil ihnen die schützende Schale fehlt. Im Handel gibt es sie nur als Sauerkonserve in Gläsern.
Die Haushaltszwiebel wird noch einmal unterteilt:
  • Sommerzwiebeln werden im Frühjahr ausgesät und im August/September geerntet.
  • Winterzwiebeln sät man im August aus. Die Pflanzen überwintern, sodass im Mai geerntet werden kann, wenn die Lagerware sich dem Ende neigt.
  • Steckzwiebeln werden als 1 cm große Exemplare im Frühling in den Boden gesteckt. Sie sind schneller reif als Sommerzwiebeln und werden größer, lassen sich aber nicht so lange lagern.
Merkmale

Zwiebeln werden ausnahmslos in Kulturen angebaut. Sie wachsen als krautige Pflanzen, die je nach Sorte 60–120 cm hoch werden können. Die röhrenförmigen, blaugrünen Blätter verdicken sich an der Basis zur Zwiebel. Der ebenfalls röhrige Blütenschaft trägt oben einen kugeligen Blütenstand mit zahlreichen winzigen, sternförmigen, weißen Blüten.

Verwendung

Für jedes Gericht gibt’s die richtige Zwiebel: Haushaltszwiebeln passen zu würzigen Zutaten, zu Scharfem und Deftigem. Rote Zwiebeln werden wegen ihres hübschen Aussehens oft zum Dekorieren verwendet; sie runden Speisen dezenter ab. Frühlingszwiebeln sind prima für Asiatisches, Schalotten haben wegen ihres feinen Aromas seit langem ihren Platz in der gehobenen Gastronomie gefunden.

Generell würzen die Knollen Suppen, Brühen und Saucen. Roh geben sie eingelegtem Fisch den richtigen Geschmack und peppen Salate auf. Man isst sie auch zu Matjesfilet oder Heringstopf. Zwiebelringe schmecken, geröstet oder gebraten, als Beilage zu kurzgebratenem Fleisch köstlich. Große Gemüsezwiebeln sind mit Hackfleisch gefüllt ein wahres Gedicht.

Nährwerte

100 g Zwiebeln haben gerade mal 32–47 Kalorien, 1,3 g Eiweiß, nur 0,3 g Fett, 5,9 g Kohlenhydrate und 3,1 g Ballaststoffe. Für wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Zink und Phosphor sowie die Vitamine B und C sind Zwiebeln eine gute Quelle.

Lagerung & Aufbewahrung

Zwiebeln sollten unbedingt kühl, trocken, dunkel und an einem gut belüfteten Ort aufbewahrt werden. So bleiben die Knollen mehrere Wochen bis Monate frisch. Ansonsten würden sie schnell schimmeln.

Qualität & Einkauf

Gute Zwiebeln sind prall, fest und trocken ohne dunkle Stellen auf der Schale. Sie haben keine grünen Triebe. Beim Schneiden treiben sie uns kräftig die Tränen in die Augen. Verantwortlich dafür sind ihre ätherischen Öle. Ältere Exemplare haben davon viel verloren.

Gesundheit & Wirkung

Zwiebeln sind praktisch ein pflanzliches Antibiotikum: Ihre ätherischen Öle wirken keimhemmend und können Bakterien sogar abtöten. Sie schützen unsere Verdauung, regen den Appetit an, stärken das Herz und beugen Grippe vor. Die würzigen Knollen sollen sogar Krebserkrankungen verhindern. Ihre schwefelhaltigen Stoffe sorgen außerdem dafür, dass dem Körper mehr Insulin zur Verfügung steht – das ist gut für unseren Blutzuckerspiegel.

Zwiebelsaft mit Honig oder Zucker soll z. B. bei Husten und Heiserkeit helfen; eine aufgeschnittene Zwiebel lindert den Schmerz eines Insektenstichs.

Erdnuss 

Erdnuss

Produktname: Dt.: Erdnuss; engl.: peanut; franz.: cacahuéte

Klar – gesalzen oder als Flip ist die Erdnuss der perfekte Partysnack. Aber sie kann auch anders: Aus der asiatischen Küche ist sie nicht mehr wegzudenken. In Wok-Gerichten zubereitet, schmeckt sie besonders mild.

Geschichte

Die älteste Erdnuss-Pflanze wird auf 7.600 Jahre geschätzt – man fand sie in Peru. Aber auch in Brasilien wurde sie schon vor 2.000 Jahren angebaut. Die Pflanze gelangte dann durch den Sklavenhandel nach Afrika. Die warmen Regionen Europas erreichte die Erdnuss im 19. Jahrhundert.

Herkunft

Die Erdnuss ist in Südamerika zuhause. Deutschland bezieht sie aus dem Sudan, Brasilien, Senegal, Argentinien und den USA. Die kleine Nuss wird auch in Indien und China in großen Mengen angebaut, jedoch benötigt man sie dort für den eigenen Bedarf. Allein 90 % der in Indien kultivierten Erdnüsse gehen in die Ölproduktion. Heutzutage spielt die Erdnuss auch in den Subtropen und den Tropen eine große Rolle als Ölfrucht.

Familie & Arten

Die Erdnuss gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Der Handel bietet viele verschiedene Varianten an:

  •  Nüsse mit Schale
  •  Ungesalzene Nusskerne
  •  Gesalzene Nusskerne
  •  Fettarme Nusskerne
  •  Orientalisch gewürzte Wasabi-Nüsse
  •  Pikante Nüsse mit Chili
  •  Nüsse mit Limonengeschmack
  •  Nüsse mit Zucker oder Honig

"Virginia" und "Runner" sind die bekanntesten Sorten und haben eine rote Samenschale. Die Sorte "Spanish" dagegen kommt mit einer gelbbraunen Samenschale daher.

Merkmale

Botanisch gesehen ist die Erdnuss keine Nuss, sondern eine Verwandte von Erbsen und Bohnen. Damit gehört sie zu den Hülsenfrüchten. Allerdings bleibt die Hülle der Erdnuss im reifen Zustand geschlossen – im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten. Trotz der Zuordnung zu den Hülsenfrüchten wird die Erdnuss bei uns als Nuss gehandelt.

Die Erdnuss wächst an einem 70 cm hohen Kraut. Nach der Selbstbestäubung wachsen die Stängel nach unten, um sich 5–8 cm tief im Boden zu vergraben. So schützen sie sich vor Sonne und Trockenheit. Daher kommt auch ihr Name.

Die bräunlich-rote Schale des Samens enthält 2–3 Kerne und besteht aus einer holzigen, netzartig überzogenen Hülle. Innen sind die Kerne von einer dünnen, rotbraunen Haut überzogen.

Erdnüsse werden mit Hilfe von Erntemaschinen geerntet. Danach müssen Kraut und Frucht 2–6 Wochen an der Luft trocknen, um den Feuchtigkeitsgehalt auf 10 % zu verringern. Anschließend werden die Nüsse mit der Hand vom Kraut gepflückt.

Übrigens: Während die Frucht trocknet, nimmt sie die Farbe des Bodens an. Daher haben Erdnüsse, die auf sandigem Boden reifen, eine hellere Färbung. Die Exemplare, die auf humusreichen Boden reifen, sind dagegen dunkler gefärbt.

Verwendung

Klassisch isst man die Erdnuss eigentlich roh. In den USA wird sie auch oft zu Erdnussbutter verarbeitet. Der perfekte Partysnack sind außerdem Erdnussflips. Sie schmeckt aber auch in Wok-Gerichten sehr lecker – dabei nimmt sie einen besonders milden Geschmack an. Die Erdnuss lässt sich zudem auch gekocht genießen. Das Öl der Nuss kann sehr hoch erhitzt werden, daher findet man es oft in asiatischen Küchen.

Nährwerte

Die Erdnuss hat einen recht hohen Anteil an Mineralstoffen, Eisen, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium. Außerdem gehört sie zu einen der proteinreichsten Nuss-Sorten. Sie bringt zudem Kupfer, Mangan, Zink und Fluor mit. Durch die vielen Öle, die in der Erdnuss enthalten sind, haben 100 g 570 Kalorien – mehr als eine ganze Tafel Schokolade ... Kleiner Trost: Unter den Hülsenfrüchten ist die Erdnuss die vitaminreichste.

Lagerung & Aufbewahrung

Da Erdnüsse schnell schimmeln, sollten sie zügig verbraucht werden. Am besten lagern Sie sie kühl und trocken.

Qualität & Einkauf

Beim Kauf von Erdnüssen mit Schale sollten Sie unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum achten. Da rohe Erdnuss-Kerne leichter schimmeln, ziehen Sie am besten geröstete Exemplare vor. Diese sollten fest verschlossen und vakuumverpackt sein.

Gesundheit & Wirkung

Besonders geeignet sind Erdnüsse für Menschen, die Probleme mit dem Cholesterinspiegel und Bluthochdruck haben. Durch ihren hohen Magnesiumgehalt stärken die Hülsenfrüchte außerdem unsere Knochen und helfen gegen Muskelkrämpfe.

Kidney Bohnen 

Kidney Bohnen

Produktname: Dt.: Kidney-Bohnen; engl.: kidney beans; frz.: haricots rouges

Von wegen Bohne ist gleich Bohne: Kidney-Bohnen sind nicht nur im Chili con Carne ein echter Hit. Auch in der Kombination mit Wurst, Shrimps oder Tofu schmecken sie prima!

Geschichte

Früher war die Gartenbohne, zu denen auch die Kidney-Bohne gehört, eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Menschen. Die ältesten Funde stammen von der Guitarrero-Höhle in Peru und wurden auf etwa 6000 v. Chr. datiert. Samen und Hüllen waren damals allerdings noch viel kleiner als die der heutigen Sorten.

In präkolumbischer Zeit verbreitete sich der Gartenbohnen-Anbau in Amerika sehr weit. Die Gartenbohne war neben Kürbis und Mais die wichtigste Nahrungspflanze. Nach Europa gelangte das Gemüse dann erst im 16. Jahrhundert. Ihren außergewöhnlichen Namen verdanken die herzhaft-feinen, leicht süßlichen Böhnchen übrigens ihrer nierenähnlichen Erscheinung. Denn „kidney“ ist auch das englische Wort für Niere.

Herkunft

Als rote Bohnen im mexikanischen Gericht Chili con carne haben sich Kidney-Bohnen hierzulande einen Namen gemacht. Dabei stammt die Bohne nicht aus Mexiko, sondern aus Peru. Von dort aus gelangten die Hülsenfrüchte mit der Zeit in andere süd- und mittelamerikanische Länder und dann im Gepäck der spanischen Eroberer auch nach Europa. Portugiesische und spanische Händler brachten die Bohnen weiter nach Asien und Afrika.

Familie & Arten

Kidney-Bohnen gehören zu den Gartenbohnen, die heute in Europa und Nordamerika hauptsächlich verwendet werden. Zu der Phaseolus vulgaris gehören neben den roten Kidney-Bohnen auch weiße Bohnen, Pintobohnen, Wachtelbohnen und Sorten, die als grüne Bohnen oder Wachsbohnen genutzt werden. Umgangssprachlich werden Kidney-Bohnen auch Feuerbohnen oder Indianerbohnen genannt. Einige der bekanntesten Sorten sind „Red Kidney“, „Redkloud“ und „Diacol-Calima“.

Merkmale

Kidney-Bohnen sind einjährige, frostempfindliche Pflanzen. Sie werden nur 30–60 cm hoch, die Hauptwurzel ist schwach ausgeprägt. Ihre Blätter sind dreizählig. Die Blüten stehen wechselständig zu mehreren in Trauben und sind etwa 1–2 cm groß. Kidney-Bohnen gehören übrigens zu den Bohnensorten, von denen nur der Kern genossen wird. Dieser ist fest, mehlig und sehr nahrhaft.

Verwendung

Man kann Kidney-Bohnen für Suppen, Eintöpfe, Pasten, Salate und Aufläufe verwenden. Sie behalten wunderbar ihre Form, platzen nicht auf und absorbieren die Aromen, in denen sie geschmort werden auf sehr feine Art. Die bekanntesten Zubereitungen sind jedoch die englischen „Baked Beans" und das mexikanische Gericht Chili con Carne.

Nährwerte

100 g Kidney-Bohnen bringen gerade 266 Kalorien auf den Teller. Sehr gesunde Kalorien, denn die Böhnchen sind reich an Stärke und Protein. Ein sehr gesunder Partner also für Menschen, die Muskeln aufbauen wollen. Kidney-Bohnen bestehen zu 70 % aus Kohlenhydraten, zu 25 % aus Proteinen und enthalten nur 5 % Fett.

Lagerung & Aufbewahrung

Die Lagerung von Kidney-Bohnen ist unkompliziert. Trocken, dunkel und luftdicht aufbewahrt, halten sich die getrockneten Exemplare etwa 1 Jahr. Konserven sind meist noch viel länger haltbar. Achten Sie einfach auf das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung. Geöffnet sollten Sie die Dosen innerhalb eines Tages verbrauchen.

Qualität & Einkauf

Entweder kaufen Sie das Gemüse getrocknet oder fertig vorgekocht als Konserve. Getrocknete Bohnen sind jedoch fast ausschließlich in Naturkostläden zu bekommen.

Gesundheit & Wirkung

Bohnen gelten als ein empfohlenes Lebensmittel für Diabetiker. Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Ballaststoffen trägt der Verzehr von Kidney-Bohnen dazu bei, das Risiko für koronare Herzerkrankungen zu senken. Mineralstoffe, wie Folsäure und Magnesium, senken das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.

Honig 

Honig im Glas mit einem Honiglöffel

Produktname: Dt.: Honig; engl.: honey; frz.: miel

Dank fleißiger Bienchen können wir es uns schmecken lassen. Denn nicht nur Bären lieben Honig ...

Geschichte

Honig war schon in der Steinzeit als Nahrungsmittel bekannt. Damals wurden Speisen mit dem goldgelben Saft gesüßt oder Bären bei der Jagd mit dem süßen Geruch gelockt.

Die Ägypter waren wahrscheinlich die ersten Menschen, die Bienen zur Nahrungsgewinnung gehalten haben. In Pharaonengräbern wurden Reste von Honig entdeckt.

Auch beim Naturalientausch hatte Honig eine bedeutene Rolle. Ein Topf voller Honig war so viel Wert wie beispielsweise ein Esel. Bevor Zucker auch aus Rüben hergestellt werden konnte, war Honig das einzige Süßungsmittel. 

Der Begriff Honig stammt aus der indogermanischen Sprache und bedeutet so viel wie der "Goldfarbene". Lange Zeit wurde Honig von Zeidlern geerntet. Zeidler waren Menschen, die im Mittelalter das gewerbsmäßige Sammeln von Honig verfolgten. Kurzum: Sie suchten Wildbienen und sammelten ihren Honig ein.

Herkunft

Wie der Name es schon verrät, stellen Honigbienen Honig her. Bienen gibt es auf der ganzen Welt, sie sind enorm wichtig für alle Blumen, Pflanzen und Lebewesen: Ohne diese kleinen Tierchen würden nämlich keine Pflanzen mehr bestäubt werden können und somit verenden.

Zur Honigherstellung nehmen Bienen Blütennektar oder Honigtau von Blättern, Nadeln und Zweigen auf. Über ihren Rüssel saugen sie die zuckerhaltigen Säfte auf und vermischen diese in ihrem Magen mit verschiedenen Enzymen. Diese Enzyme sorgen dafür, dass die Säfte im Nektar umgewandelt werden. Außerdem werden dadurch bestimmte Stoffe produziert, die das Wachstum von Bakterien und Keimen hemmen. 

Im Bienenstock angekommen, lagert die Biene den gesammelten Nektar ein. Der Nektar enthält noch viel Wasser, daher saugt die Biene im weiteren Prozess den Nektar auf und lässt ihn durch den Rüssel wieder in den Bienenstock. Dadurch verdunstet das Wasser nicht nur schneller, sondern lässt die Flüssigkeit auch fermentieren. Durch unzählige Wiederholungen dieses Vorgangs erhält der Nektar eine dickflüssige Konsistenz und wird damit zum Honig. Anschließend schließt die Biene den Teil des Bienenstocks, in dem der Honig gelagert wird, mit Wachsdeckeln ab. In diesen kleinen "Lagerräumen" – im Fachjargon Waben genannt – verbleibt der Honig bis er vom Imker geerntet wird.

Imker füttern die Bienen dann ersatzweise mit Zuckerwasser, denn ursprünglich sammeln die Bienen den Nektar, um sich und ihre neugeborenen Bienen zu versorgen.

Familie & Arten

Beim Honig werden vorrangig 2 Arten unterschieden: Honigtauhonig und Blütenhonig.

Den Honigtauhonig gewinnen die Bienen – wie der Name schon sagt – aus Honigtau. Produziert wird dieser von Blatt- und Schildläusen. Sie ernähren sich von dem Saft unterschiedlicher Pflanzen und scheiden die überschüssige Flüssigkeit in Form von Honigtau wieder aus. Sie lagern den Honigtau auf Blättern, Nadeln und Zweigen ab, wo die Bienen ihn dann einsammeln. Innerhalb des Honigtauhonigs wird zwischen Waldhonig und Tannenhonig unterschieden. Waldhonig wird aus dem Honigtau verschiedener Baumarten gewonnen und hat eine gelb- bis rotbraune Farbe. Tannenhonig produzieren die Bienen aus dem Honigtau auf Tannenzweigen. Dieser hat eine braune bis grünschwarze Farbe.

Blütenhonig dagegen wird aus dem Nektar einer oder mehrerer Pflanzenarten gewonnen. Wenn der Honig größtenteils aus Nektar einer Pflanzenart besteht, wird er auch nach dieser Pflanze benannt. So unterscheidet man beispielsweise zwischen Rapshonig, Buchweizenhonig, Sonnenblumenhonig und Löwenzahnhonig. Dies sind jedoch nur einige Beispiele – es gibt unzählige Honigarten in der Familie des Blütenhonigs.

Zum anderen spielt die Sortenreinheit eine Rolle. Besteht ein Honig aus mindestens 50 Prozent des Saftes einer bestimmten Pflanze, ist er sortenrein. Imker können diesen Prozess jedoch nur bedingt beeinflussen. Möchte der Imker Rapshonig herstellen, kann er den Bienenstock beispielsweise an ein Rapsfeld zur Blütezeit stellen. Ob sich der Honig danach allerdings Rapshonig nennen darf, entscheidet nicht der Imker. Der Honig muss zuerst einen Pollentest durchlaufen. Bei diesem Test wird festgelegt, von welcher Pflanze die Säfte vorrangig stammen.

Merkmale

Honig kann eine leicht gelbliche bis dunkelbraune Färbung aufweisen. Seine Konsistenz reicht von klar bis hin zu cremig. Der Geschmack variiert von mild süßlich bis kräftig würzig mit starkem Eigengeschmack. 

Die Farbe lässt Rückschlüsse auf den Geschmack zu. Heller Honig ist sehr süßlich und mild. Dunkler Honig schmeckt hingegen kräftig würzig mit einem starken Eigengeschmack. 

Verwendung

Für Honig gibt es verschiedenste Verwendungszwecke – beispielsweise beim Frühstück als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Gerichten. Auch ein Braten, der kurz vor Ende der Garzeit mit dem goldgelben Saft bestrichen wird, bildet eine leckere Kruste.

Beim Kochen ist es wichtig, dass er erst am Ende des Kochvorgangs und bei nicht zu großer Hitze hinzugefügt wird. So bleiben Geschmack und Inhaltsstoffe erhalten.

Auch in verschiedenen Getränken ist Honig ein Hauptbestandteil, beispielsweise in Honigbier oder Met – einem klassischen Honigwein.

In Tees oder Milch schmeckt Honig ebenfalls köstlich und punktet nicht nur mit Süße, sondern auch mit einem angenehmen Aroma.

Nährwerte

Honig hat, was seine Inhaltsstoffe angeht, mehr zu bieten als Zucker. Er enthält neben Fructose und Glucose auch noch Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren und Antioxidantien. 

Mit seinen knapp 300 Kalorien pro 100 Gramm sollten figurbewusste Genießer den Honig nur sparsam dosieren.

Lagerung & Aufbewahrung

Sie können Honig am besten in luftdichten Gläsern lagern. Besonders Temperaturen zwischen 10 und 20 °C sind geeignet. Jedoch sollten Sie die Temperaturen nicht über 40 °C steigen lassen, da sonst die Inhaltsstoffe verloren gehen. Honig kann über viele Jahre haltbar sein. Selbst der Honig aus steinalten Pharaonengräbern soll noch genießbar gewesen sein.

Qualität & Einkauf

Beim Honigkauf sind Geruch, Farbe, Konsistenz und Geschmack wichtige Auswahlkriteien. Ein Zeichen für Qualität sind Zuckerkristalle im Honig. Außerdem sollte der Wassergehalt nicht zu hoch sein. Sie erkennen einen zu hohen Anteil daran, dass sich Flüssigkeit über dem Honig absetzt. Zuckerkistalle im Honig bedeuten, dass der Honig nicht mit Wärme behandelt wurde und noch alle wertvollen Inhaltsstoffe vorhanden sind.

Gesundheit & Wirkung

Honig soll bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden helfen. Altbewährte Hausmittel sind Milch oder Tee mit Honig. Sie sollen antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Die Getränke sollten nicht zu heiß sein, denn sonst verliert der Honig seine Wirkung. Die Antioxidantien im Honig sollen vorbeugend gegen Herz-Kreislauferkrankungen wirken. Vorsicht bei Pollenallergien: Die enthaltenen Pollen können möglicherweise allergische Reaktionen hervorrufen.

Basilikum 

Basilikum

Produktname: Dt.: Basilikum; engl.: basil; frz.: basil

Basilikum gehört in die italienische Küche wie Pasta, Parmesan und Mozzarella. Wenn einem der markante Duft des Krauts in die Nase steigt, denkt man unmittelbar an Italien, Urlaub und Sonne. So liegt es nahe, dass Basilikum zu den beliebtesten Würzmitteln gehört.

Geschichte

Der Name Basilikum leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet "königliche Heilpflanze". Im deutschsprachigen Raum nennt man die Pflanze dem entsprechend auch "Königskraut" oder "Königsbalsam". Der genaue Ursprung von Basilikum ist nicht bekannt. Man vermutet aber, dass das Königskraut bereits vor 3.000 Jahren in Vorderindien als heilige Pflanze verwendet wurde. Besonders bei religiösen Zeremonien spielte das duftende Kraut eine bedeutende Rolle. Sogar in ägyptischen Pyramiden wurden Reste von Basilikum gefunden. Etwa im 12. Jahrhundert gelangte es über die Alpen nach Mitteleuropa.

Herkunft

Basilikum fühlt sich nur in sonnigen und warmen Regionen so richtig wohl und wächst dort wie Unkraut. Kein Wunder, dass es sich nur im südlichen Teil der Erdkugel aufhält. Die größten Anbaugebiete sind Indien, Ägypten und Bulgarien. Das Basilikum, das wir hier in Europa auf dem Markt bekommen, stammt größtenteils aus Italien, Frankreich und Afrika.

Familie & Arten

Basilikum gehört zur Familie der Lippenblütler, zu der auch viele bekannte Kräuter zählen, wie z. B. Minze, Lavendel, Rosmarin oder Thymian. Es gibt mehr als 60 Basilikumsorten, die sich durch Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Die bekannteste Sorte ist der Basilico genovese, der genueser Basilikum. Die Blätter sind glatt, grün, nach oben gewellt und etwa daumengroß; sie duften nach Jasmin, Lakritze und Zitrone.

Merkmale

Generell schmeckt Basilikum süß und würzig mit Nelken- und Anisaroma. Die Blätter des klassischen Basilienkrauts sind seidig, groß und intensiv-grün. Sie schmecken mild, leicht pfeffrig und haben eine feine Minz- oder Anisnote.

Verwendung

Tomaten und Basilikum sind das absolute Dreamteam in der europäischen Küche. Zudem ist es Hauptbestandteil in grünem Pesto, in dem es sein ganzes Aroma entfalten kann. Unverzichtbar ist Basilikum in Pizzagewürzen und italienischen Kräutermischungen. Fleisch-, Fisch- und Pastagerichten verleiht es durch seine pfeffrige Geschmacksnote ein unverwechselbares Aroma. Generell gilt: Basilikum wird niemals mitgekocht, sondern erst am Ende der Garzeit zugegeben. Heißer Tipp: Man kann Basilikum auch in Essig und Öl ansetzen und dadurch würzige Kräuterliköre und Bowlen ansetzen.

Nährwerte

100 g Basilikum haben 41 Kalorien. Die Blätter enthalten ein ätherisches Öl, das sich aus Linalool, Eugenol und Estragol zusammensetzt und dem Basilikum das süß-pfeffrige Aroma verleiht.

Lagerung & Aufbewahrung

Basilikum ist empfindlicher als seine verwandten Kräuter. Es welkt schnell und verliert rasch an Aroma. Schlägt man die Basilikumblätter in feuchte Tücher ein, so halten sie bis zu 2-3 Tagen frisch. Alternativ kann man sie auch in einer Plastiktüte im Gefrierfach aufbewahren. Getrocknetes Basilikum hält sich bei richtiger Lagerung sehr gut und lange. Lagern Sie ihn daher immer trocken, luftdicht und dunkel in einer Aromadose. Dann haben Sie über ein Jahr Freude daran.

Qualität & Einkauf

Finger weg von Sträußen mit hängenden oder braunen Blättern. Die Blätter des Basilikums sind sehr druckempfindlich und bekommen daher schnell braune Stellen.

Gesundheit & Wirkung

Basilikum ist magenstärkend, krampflösend und verdauungsfördernd. Da Basilikum gegen Blähungen wirkt, wird es gerne mit Hülsenfrüchten und Kohlgerichten kombiniert. Außerdem belegen Studien, dass Basilikum Schwellungen und Entzündungen bei Arthritis-Patienten um bis zu 73 % senken kann.

Maishähnchen 

Maishähnchen

Produktname: Dt.: Maishähnchen; engl.: corn-fed chicken; frz.: poulet nourri au maïs

Der Unterschied zu seinen Verwandten, den Haushühnern, ist natürlich seine gelbe Farbe – doch nicht nur deshalb ist das Maishähnchen ein Highlight auf jedem Teller.
Familie & Arten
Das Maishähnchen kommt aus der Familie der Haushühner. Neben dem Maishähnchen gibt es noch die sogenannte Maispoularde. Das sind die schweren Hühner mit einem Gewicht von über 1.200 g.
Merkmale
Das Merkmal eines Maishuhns ist ganz klar der Farbunterschied zu anderen Hühnern – Fleisch, Fett und Haut des Maishuhns sehen nämlich gelblich aus.
Ihr Geschmack ist durch die besondere Fütterung intensiver und aromatischer und ihr Fleisch ist fester.
Verwendung

Das Maishähnchen lässt sich genauso verwenden wie anderes Geflügel – es kann gebraten, gegrillt oder gekocht werden.

Wie die verwandten Haushühner wird die Maispoularde zur wahren Delikatesse, wenn sie gegrillt wird – denn so entfaltet sie ihren vollen Geschmack.

Nährwerte
100 g Maishähnchen kommen mit ca. 166 Kalorien und sehenswerten 20 g Eiweiß daher. Zugleich haben sie nur 9,6 g Fett und 99 mg Cholesterin.
Lagerung & Aufbewahrung

Frisch ist Geflügelfleisch sehr empfindlich. Es sollte nach dem Kauf schnell in die Kühlung und rasch aufgebraucht werden. Einzuhalten ist hierbei das angegebene Verbrauchsdatum. Wenn es sich um Tiefkühlfleisch handelt, dann können Sie es bis zum angegeben Mindesthaltbarkeitsdatum lagern.

Qualität & Einkauf

Die Qualität von Geflügel lässt sich an der zugeordneten Handelsklasse erkennen. Man unterteilt in Handelsklasse A, B und C.

  • Handelsklasse A ist das Fleisch mit der besten Qualität. Das Huhn wurde einwandfrei gerupft. Die Haut zeigt keine Verletzungen, das Fett ist gleichmäßig im Fleisch verteilt. Im Handel findet man überwiegend diese Handelsklasse.
  • Handelsklasse B hat gutes Fleisch, aber an diesem kann es einige leichte Verletzungen geben.
  • Das Fleisch der Handelsklasse C wird nicht für den normalen Verkauf gebraucht, sondern für industrielle Zwecke verwendet.
Gesundheit & Wirkung
Die im Hähnchenfleisch enthaltenen Eiweiße sind ein wahres Wunder für unseren Körper: Die Proteine braucht unser Immunsystem – aber auch unsere Haare, die Haut, Muskeln, Zellen und das Gewebe unseres Körpers werden dadurch unterstützt. Neben Eiweiß liefert das Hähnchen die wichtigen Mineralstoffe Kalium und Zink.

Olivenöl 

Olivenöl

Produktname: Dt.: Olivenöl; engl.: olive oil; frz.: huile d’olive

Olivenöl gehört zur mediterranen Esskultur wie der Löffel zur Suppe. Und kein anderes Lebensmittel verbindet kulinarischen Genuss so gut mit gesundheitlichen Aspekten wie das „grüne Gold“ des Mittelmeeres. Aber wussten Sie schon, dass es genaugenommen ein Fruchtsaft ist?
Geschichte

Griechen, Römer, Hebräer und Ägypter kannten schon in der Antike den Ölbaum, dessen Früchte die Oliven sind. Auf Kreta war die Olive z. B. bereits 6000 v. Chr. ein wichtiges Nahrungsmittel. Die Dichter des Altertums priesen die kleine Frucht und ihr Öl in ihren Schriften an – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Grundstoff für Heilsalben sowie Kosmetik und sogar als Lichtquelle.

Den Siegern bei Olympia wurde ein Kranz aus Ölzweigen gewunden, und auch in der griechischen Mythologie spielte der Ölzweig eine Rolle. Einer Sage nach wurde die Stadt Athen nach der Göttin Athene benannt, weil sie den Einwohnern den Ölbaum schenkte. Woher der Olivenbaum aber ursprünglich kommt, ist nicht ganz geklärt. Manche sagen, er stamme aus dem Gebiet zwischen dem Iran und Syrien, andere meinen, er komme aus Asien, wieder andere glauben, die Olive war immer schon im Mittelmeerraum zu Hause.

Herkunft

Weltweit gibt es heute ca. 750 Millionen Olivenbäume – rund 473 Millionen davon finden sich am Mittelmeer, vor allem in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Tunesien und Frankreich. Sie wachsen aber auch in Japan, Afrika, Südamerika, Australien, Indien und China. Wenn es ums Produzieren von Olivenöl geht, hat Spanien die Nase vorn, Italien ist allerdings der größte Exporteur.

Familie & Arten

Der immergrüne Olivenbaum mit seinen silbrig glänzenden, graugrünen Blättern wird auch Echter Ölbaum genannt und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Olea europaea, so der wissenschaftliche Name, wächst als reich verzweigter, im Alter knorriger Baum; er kann 10–20 m groß und mehrere 100 Jahre alt werden. Seine Früchte zeigen sich unreif erst in einem zarten Grün, im reifen Zustand sind sie schwarz-violett gefärbt. Es gibt mehrere Unterarten und viele Sorten des Olivenbaums. Allein im Mittelmeerraum wachsen über 1.000 verschiedene Ölbaum-Sorten.

Merkmale

Öl von eher grünlicher Farbe stammt von unreifen Oliven und schmeckt in der Regel sehr intensiv. Werden reife, dunkle Oliven gepresst, entsteht ein deutlich milderes, hellgelbes Öl. Generell wird Olivenöl in 3 Geschmacksrichtungen eingeteilt:

  • Leicht, mild harmonisch
  • Fruchtig
  • Kräftig, intensiv

Die Olivensorte gibt dabei die Geschmacksrichtung vor; diese wird noch durch den Reifegrad beeinflusst: Je früher die Olive geerntet wird, desto kräftiger und grasiger schmeckt das Öl. Und wie beim Wein hängt auch beim Olivenöl der Geschmack zusätzlich vom Klima und vom Anbaugebiet ab.

Verwendung

Der Rauchpunkt von Olivenöl nativ extra liegt bei 180 °C, von einfachem Olivenöl sogar erst bei 210 °C. Es lässt sich also keineswegs nur für Vinaigretten verwenden, sondern eignet sich auch sehr gut zum Braten, Schmoren und Frittieren. So werden Fleisch- und Fischgerichte sowie frittierte Speisen bekömmlicher und gesünder, als wenn sie mit tierischen Fetten zubereitet werden.

Besonders zart schmecken z. B. Steaks oder Koteletts, wenn sie vor dem Braten einige Stunden mit Olivenöl, Kräutern, Knoblauch und Pfeffer mariniert wurden. Auch in Desserts ist Olivenöl eine tolle Alternative zu Butter: Biskuit- und Brandteige gelingen mit Olivenöl perfekt, Sandkuchen bleibt damit länger weich und saftig. Und natürlich gehört ein hochwertiges Olivenöl in jedes gute Pesto!

Nährwerte

Olivenöl besteht zu etwa 70 % aus einfach ungesättigten Fettsäuren. Dazu kommen 5–10 % gesättigte Fette und 20–25 % mehrfach ungesättigte Fette. 100 ml Olivenöl haben knapp 900 Kalorien, 13,2 mg Vitamin E und je 1 mg Kalzium und Natrium.

Lagerung & Aufbewahrung

Olivenöl sollte man kühl – bei Temperaturen zwischen 10–16° C – und dunkel, aber nicht im Kühlschrank lagern, da es dort trübe wird und ausflockt. Allerdings wird es wieder klar, wenn man es eine Zeit lang bei Raumtemperatur stehen lässt. Unabhängig von der Mindesthaltbarkeitsangabe gilt: Je frischer das Öl, desto besser schmeckt es. Angebrochene Flaschen sollten spätestens nach 2 Monaten aufgebraucht sein. 

Qualität & Einkauf

Ähnlich wie Wein ist Olivenöl ein Naturprodukt, dessen Herstellung viel Aufwand benötigt, wenn es hochwertig sein soll. Es kann daher nicht billig sein. Olivenöl wird in verschiedene Qualitätsstufen eingeteilt:

  • „Nativ extra“ oder „extra vergine“: So darf nur ein Olivenöl bezeichnet werden, das ausschließlich mit mechanischen Verfahren, kalt, bei höchstens 27° C und ohne Einsatz von Chemikalien aus frischen Oliven gewonnen wird. Es darf höchstens 0,5 % freie Fettsäuren pro 100 ml enthalten und gehört dann zur höchsten Qualitätsstufe.
  • „Nativ“: Dieses Öl wird auf die gleiche Weise wie Olivenöl nativ extra hergestellt, darf aber einen Säuregehalt von 0,5 bis 2 % haben.
  • „Raffiniert“: Das Öl wird chemisch aufbereitet.
  • „OIivenöl“: Die Mischung aus raffiniertem und nativem Olivenöl bekommt durch den nativen Teil zumindest teilweise seinen typischen Geschmack. Allerdings ist ein bestimmtes Mischungsverhältnis nicht vorgeschrieben; es kann sein, dass auch nur 1 % natives Öl darin vorhanden ist. Die meisten gesundheitlich positiven Eigenschaften des Olivenöls gehen durch das Mischen ebenso wie der Geschmack verloren.
Gesundheit & Wirkung

Weil die einfach ungesättigten Fettsäuren im Olivenöl zwar den schlechten LDL-, nicht aber den guten HDL-Wert des Cholesterins im Blut reduzieren, schützt es vor Herz- und Gefäßerkrankungen. Es ist außerdem leicht verdaulich und hilft dem Körper dabei, Vitamine und Mineralstoffe umzusetzen. Es schützt die Schleimhäute, regt die Galle an und soll sogar verhindern, dass sich Gallensteine bilden.

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