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Ringelbete

Dt.: Ringelbete; engl.: candy cane beet; frz.: betterave chioggia

Ein Gemüse mit Zuckerstangen-Muster? Keine Sorge Ihre Fantasie geht nicht mit Ihnen durch. Die Ringelbete sieht zwar aus als wäre sie aus Zucker, es handelt sich jedoch um ein gesundes Gemüse.

Geschichte

Bereits um 2000 vor Christus war die Urform der Ringelbete "Beta vulgaris" bekannt, dies belegen Funde aus einer jungsteinzeitlichen Küstensiedlung in Nordholland. Das Fleisch der wilden Rüben zeigte ursprünglich das Muster aus weißen und roten Ringen. Durch Züchtungen im 19. und 20. Jahrhundert ging das Farbenspiel verloren. Es entstand die handelsüblich Rote Bete. Zum Glück wurde die naturbelassene geringelte Rübe nicht ganz verdrängt, sodass wir neben roten und gelben Beten heute auch ihre ältere Schwester, die Ringelbete, genießen können.

Herkunft

Die heute bekannte rot-weiß geringelte Rübe stammt ursprünglich aus Italien. Sie trägt den klangvollen Namen ihrer Heimat: Tonda di Chioggia, was soviel bedeutet wie die Runde bzw. Rübe aus Chioggia. Neben dem Fischfang, war am Golf von Venedig nämlich der Anbau von Gemüse der wichtigste Wirtschaftszweig.

Bei uns eher bekannt unter dem Namen Ringelbete, wird die Rübe von der Nordsee bis zum Mittelmeer angebaut.

Saison

Die Chioggia-Rübe hat von August bis November Saison.

Familie & Arten

Die Ringelbete ist eine Unterart der roten Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Neben der Ringelbete gibt es auch gelbe und weiße sowie plattrunde, walzenförmige oder zylindrisch geformte Sorten. Alle diese verschiedenen Beten sind eng mit dem Mangold, der Runkel- und der Zuckerrübe verwandt.

Merkmale

Die Ringelbete ist eine gleichmäßig runde, raschwüchsige und ertragreiche Knolle mit hellroter Schale. Äußerlich der Roten Bete ähnelnd, zeigt die Chioggia-Rübe aufgeschnitten ihre ganze Pracht: Ein Muster aus roten und weißen Ringen ziert das saftige Fleisch. Das Zuckerstangen-Muster variiert, so wie die Natur es will. Trotz ihres außergewöhnlichen Aussehens steht der Hingucker unter den Beten noch im Schatten ihrer Schwestern. Im Vergleich zur Roten Bete schmeckt die Ringelbete weniger erdig, süßlicher, aromatischer und zarter. Aber auch in Sachen Beliebtheit kann die Ringelbete punkten. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder verzehren den Hingucker unter den Gemüsesorten gerne. 

Verwendung

Verarbeiten Sie Ringelbete am besten roh, so bleibt ihre wunderschöne Farbschattierung erhalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ringelbete-Carpaccio? Das eignet sich nicht nur hervorragend als Vorspeise, sondern macht auf dem Teller optisch einiges her. Aber auch gegart, gekocht oder geröstet ist das Zuckerstangengemüse eine echte Delikatesse. Jedoch muss man hier Abstriche im Aussehen hinnehmen: Sobald die Bete in Kontakt mit sehr hohen Temperaturen kommt, verlaufen ihre Farben und hellen sich bis in ein Rosa auf.

Nährwerte

100 g der Ringelbete enthalten 300 mg Kalium und 0,5 mg Vitamin C. Aber nicht nur das: Mit grade einmal 43 Kalorien und 7g Kohlenhydraten ist die Chioggia-Rübe auch recht kalorienarm und daher perfekt geeignet für figurbewusste Genießer.

Lagerung & Aufbewahrung

Die Ringelbete mit Laub ist ein ausgezeichnetes Lagergemüse und hält abgedeckt monatelang. Wichtig hierbei ist eine trockene und kühle Aufbewahrung. Ohne Blätter ist die Rübe im Kühlschrank nur etwa 3 Tage haltbar. 

Qualität & Einkauf

Die Rübe ist das ganze Jahr über in gut sortierten Biomärkten, in Hofläden oder im Großhandel erhältlich. Gute Qualität erkennt man an der Festigkeit der Rübe und dem frisch aussehenden Laub. 

Gesundheit & Wirkung

Die bunten Knollen sind echte Alleskönner! Sie enthalten nicht nur wertvolle Folsäure, Jod, Eisen und Vitamin C, sondern sind auch reich an Mineralstoffen. In ihnen finden sich Kalium, Magnesium, Kalzium und Natrium. Kein Wunder also, dass der Ringelbete eine Stärkung des Immunsystems nachgesagt wird. Außerdem soll die Rübe entschlackend, Leber reinigend und erkältungsvorbeugend wirken. Der hohe Eisengehalt unterstützt zudem die Blutbildung.