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Seelachs

Seelachs

Dt.: Seelachs; engl.: saithe; frz.: lieu noir

Kein Wunder, dass der Seelachs bei uns zu den beliebtesten Speisefischen zählt! Sein festes Fleisch zeichnet sich durch einen kräftigen und würzigen Geschmack aus. Außerdem kann er in der Küche auf vielfältige Art zubereitet werden.
Geschichte
Die Bezeichnung Seelachs stammt aus Zeiten des Ersten Weltkrieges. Damals blieben die echten Lachse aus. Importe waren rar, da Deutschland mit den meisten Ländern im Krieg war. So wurde der sogenannte Lachsersatz als ein neues Produkt entwickelt: rot gefärbte, gesalzene und in Öl eingebettete Seelachsscheiben. Schnell erfreute sich der recht preisgünstige Brotaufstrich großer Nachfrage und der Fisch, der bis dahin den Namen Köhler trug, wurde seitdem hauptsächlich Seelachs genannt.
Herkunft
Hauptlebensraum des Seelachses ist der Nordatlantik. Dort schwimmt er vor Island, Norwegen und in der Nordsee und ist auch rund um Großbritannien zu finden.
Saison
Seelachs ist das ganze Jahr über erhältlich. Die Hauptfangsaison liegt allerdings zwischen Oktober und Februar.
Familie & Arten
Seelachse gehören zur Familie der dorschartigen Fische und sind eng mit dem Kabeljau verwandt. Der zoologische Name des Fisches lautet Pollachius virens.
Merkmale
Das Aussehen des Seelachses verrät den schnellen Wanderer über große Strecken. Die Gestalt des Fisches ist ausgesprochen stromlinienförmig und gestreckt, im Gesamtbild sehr elegant. Ein besonderes Erkennungsmerkmal ist der weit vorstehende Unterkiefer. Auch seine überwiegend olivgrüne Körperfärbung kennzeichnet den Seelachs. Nur die kleinen Bauchflossen haben eine weißrötliche Färbung und die Bauchseite ist silbrig-weiß. Beim Fang sind die Tiere im Durchschnitt bis zu 70 cm lang und 3–4 kg schwer.
Verwendung

In Deutschland ist er Nummer 1! Seelachs ist sehr beliebt, denn kaum ein Fisch kann auf so vielfältige Art unkompliziert zubereitet werden. Das feste Seelachsfleisch – welches beim Garen wieder hell wird – besticht durch sein pikantes Aroma.

Zu den Klassikern im Restaurant gehören panierter, gegrillter oder marinierter Seelachs. Besonders delikat schmeckt der Fisch in einer Kräuterkruste. Dafür eignet sich Dill, Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Thymian und Majoran. Lecker schmeckt er auch in einer Hülle aus Mehl, Ei und Parmesan. Übrigens lassen sich aus Seelachs auch hervorragend Fischfrikadellen herstellen.

Nährwerte
100 g Seelachs haben nur 87 Kalorien, mit 0,9 g einen ganz geringen Fettanteil und etwa 16 g leicht verdauliches Eiweiß. Zudem ist Seelachs reich an Vitamin B3 und den Mineralstoffen Chlor, Kalium, Phosphor und Schwefel. Außerdem enthält er viel Jod.
Lagerung & Aufbewahrung
Den frischen Fisch sollte man sofort auspacken, mit Folie bedecken und gut kühlen. Dann hält er sich maximal 2 Tage.
Qualität & Einkauf
Wie alle guten Fische sollte auch Seelachs nach frischer Meeresbrise und nicht fischig riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen haben sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch. Drückt man drauf, sollte die Delle sofort wieder verschwinden.
Gesundheit & Wirkung
Das Fleisch des Seelachs enthält nur sehr wenige Kalorien, dafür umso mehr hochwertiges und vom Körper leicht verwertbares Eiweiß. Die Minimenge Fett besteht zu fast einem Drittel aus den herzschützenden und immunwirksamen Omega-3-Fettsäuren. Auch eine kleine Portion Jod, das wir dringend für die Funktion der Schilddrüse benötigen, steckt im Fleisch der Meerestiere. Das Vitamin B3 ist wichtig für alle Stoffwechselvorgänge im Körper.