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Tofu

Dt.: Tofu; engl.: bean curd ; frz.: tofu

Alle Veganer und Vegetarier aufgepasst! Der proteinreiche Fleischersatz bekommt zurzeit zunehmend Aufmerksamkeit und wird in immer mehr Küchen zum Einsatz kommen, denn es lässt sich so einiges mit Tofu machen.
Geschichte
Tofu wurde schon damals vor Christus laut Überlieferung in China hergestellt. Populär wurde er bereits im 8. Jahrhundert im Buddhismus. Seitdem ist Tofu bei den buddhistischen Mönchen ein überaus wichtiges Nahrungsmittel. Mittlerweile ist der Fleischersatz auf der ganzen Welt bekannt, besonders bei Veganern und Vegetariern.
Herkunft
Seit 1989 darf Tofu in Europa verkauft werden. Bis vor Kurzem wurde Tofu lediglich aus Asien importiert. Heute werden Sojabohnen (der Grundrohstoff) auch in europäischen Weinanbaugebieten im großen Stil angebaut.
Herstellung
Schon in den Anfängen der Produktion wurde Tofu nach einer genauen Vorgehensweise gemacht. Die Sojabohnen werden in Wasser eingeweicht. Daraufhin werden Sie in Brei zermahlen. Die Flüssigkeit wird anschließend von der festen Masse getrennt. Dann wird die entstandene Sojamilch mit dem natürlichen Gerinnungsmittel Nigari gekocht. Dabei flocken die Proteine aus. Um anschließend eine große Tofuplatte zu erhalten wird das Eiweiß in Kästen gefüllt und von der restlichen Molke befreit. Die Platte wird anschließend in portionsgroße Stücke geschnitten und in reinem Quellwasser zum Auskühlen gelagert, um verpackt oder weiterverarbeitet werden zu können.
Saison
Tofu ist das ganze Jahr über erhältlich. Hersteller bieten darüberhinaus noch verschiedene Kreationen vom Tofu (z.B. Kräuter- oder Blütentofu) zur passenden Jahreszeit an.
Familie & Arten
Der Sojaquark wird zuallererst nach Zustand eingeteilt. Einmal in den frischen, bearbeiteten oder in den gefrorenen Tofu. Daraufhin in spezielle Arten und Herkunft.
Andere Sorten vom Tofu werden auch aus anderen Rohprodukten hergestellt z. B. aus Schwarzbohnen oder Kichererbsen.
Verwendung
Da unverarbeiteter Natur-Tofu geschmacksneutral ist, hat der Koch bei der Zubereitung alle Möglichkeiten. Beliebt ist es, dem Tofu Geschmack mit einer Marinade aus kräftigen Zutaten wie Knoblauch, Sojasauce, Limettensaft, Ingwer, braunem Zucker, Curry oder Kokosmilch zu geben. Tofu kann auf verschiedenste Weise zubereitet werden. Meist gegrillt, gebraten, gebacken oder auch klein geschnitten in asiatischen Suppen. Mittlerweile wird Tofu immer als Fleischersatz beworben. Denn es gibt heutzutage Tofu-Würstchen die nicht mehr mit dem bloßen Auge von den echten Würstchen zu unterschieden sind.
Nährwerte
100 g Tofu enthalten 7 g Fett, 14 g Eiweiß und 72 Kalorien dazu noch 0,02 g Vitamin B2 und B1.
Lagerung & Aufbewahrung

42 Tage lang hält sich Tofu in einer Vakuumverpackung. Wenn es dabei noch gut gekühlt wird, hält Tofu noch einige Tage länger.

Tipp (ohne Verpackung): Tofu hält außerdem mehrere Tage, wenn es in Wasser eingelegt wird, das täglich gewechselt wird.

Eingefroren hält sich Tofu monatelang frisch. Jedoch bekommt er eine dunkle Farbe, doch diese verschwindet nach dem Auftauen wieder.

Qualität & Einkauf
Die Sojabohnen sollten aus biologischem und gentechnikfreiem Anbau stammen. Idealerweise sind sie dann mit dem natürlichen Gerinnungsmittel Nigari verarbeitet worden. Um Nährstoffe und Vitamine zu erhalten, achten Sie darauf, dass der Tofu aus einer Herstellung stammt, die das traditionelle handwerkliche Verfahren nutzt.
Gesundheit & Wirkung
Aus dem einfachen Grund, dass es heutzutage erheblich mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt als früher, wenden sich immer mehr Menschen dem Fleisch ab und greifen auf den ebenfalls proteinreichen Tofu. Der Tofu ist für die meisten Menschen erträglich, denn er ist cholesterinfrei, fett- und kalorienarm, leicht verdaulich und dazu hat der Tofu noch die 8 wichtigen Aminosäuren an Board.