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Forelle

Forelle

Dt.: Forelle; engl.: trout; frz.: truite

Die Forelle stammt meistens aus nahen Gewässern und kommt somit recht frisch auf den Teller. Ein echter Leckerbissen also, der fein gedämpft, geräuchert, gebraten oder gebacken richtig gut schmeckt.
Geschichte
In früheren Zeiten wurden Forellen von Mönchen gezüchtet und sozusagen als Heilmittel verwendet. Besonders gegen Depressionen sollte diese Fischart helfen. Und so wurde schwermütigen Menschen Forelle gezielt als stimmungsaufhellendes Mittel verabreicht. Angeblich sollen die Omega-3-Fettsäuren uns sofort in Hochstimmung versetzen.
Herkunft
Forellen sind in den Flüssen und Seen Europas beheimatet.
Saison
Da die auf dem Markt angebotenen Forellen überwiegend Zuchtfische sind, werden sie das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität angeboten
Familie & Arten

Die Forellen zählen zu den Lachsfischen. Sie werden in 3 verschiedene Arten unterteilt:

  • Regenbogenforelle: Sie stammt aus den Flüssen der Pazifikküste Nordamerikas. 1880 wurde sie bei uns eingeführt und wird seither in Teichwirtschaft gehalten. Sie hat ein rotes Band auf den Flanken. Erhält sie entsprechendes Futter, verfärbt sich ihr Fleisch rosa- bis rotfarben.
  • Lachsforelle, Meerforelle: Ihr Verbreitungsgebiet reicht von der Barentssee bis Nordspanien. Zurzeit stammen die meisten angebotenen Lachsforellen aus skandinavischen Zuchten. Die Lachs- oder Meerforelle ähnelt dem nahe verwandten Lachs. Auch sie haben rotes Fleisch.
  • Bachforelle: Sie schmeckt besonders delikat. Die feine Forelle ist keine eigene Art, sondern eine im Süßwasser lebende Rasse der Lachsforelle. Sie ist in Nordwesteuropa verbreitet. Auf und unter der Seitenlinie hat die Bachforelle hell umrandete rote Augenflecken. Ihr Fleisch ist weiß.
Merkmale

Der Körper der Forelle ist mäßig gestreckt, seitlich wenig abgeflacht und mit vielen kleinen Schuppen besetzt. Ihre weite Maulöffnung ist mit kräftigen Zähnen versehen. Zwischen Rücken- und Schwanzflosse liegt eine Fettflosse, eine dicke Hautfalte.

Verwendung

Diese Fischart eignet sich für fast jede Art der Zubereitung. Die Klassiker sind Räucherforelle, Forelle blau sowie die gebratene Forelle Müllerin. Letztere wird als ganzer Fisch mit Haut in Mehl gewendet und zunächst in Butterschmalz knusprig gebraten. Zum Schluss wird das Gericht mit einem Stich Butter abgerundet.

Sehr gut kann man Forellen im Ganzen – nach Belieben mit Kräutern und Zitronenscheiben gefüllt – grillen oder im Ofen backen. Besonders Köstlich: Forellenmus als Aufstrich zu einer deftigen Brotzeit!

Nährwerte
100 g Forelle haben etwa 105 Kalorien, einen Fettanteil von 3 g und etwa 20 g Eiweiß. Zudem ist Forelle reich an den Vitamin B 3, B 5 und den Mineralstoffen Kalium, Phosphor und Schwefel.
Lagerung & Aufbewahrung
Bereiten Sie die frische Forelle sofort zu. Gut gekühlt hält sie sich maximal 2 Tage. Bei großen Mengen empfiehlt es sich, den Fisch einfach einzufrieren. So bleibt er etwa 3 Monate lang frisch.
Qualität & Einkauf
Am besten kauft man Forellen aus heimischen Beständen. Dann ist ihr Fleisch unübertroffen weich, zart und geschmackvoll. Wie alle guten Fische sollte auch Forelle nach frischer Meeresbrise und nicht fischig riechen, eine feste Haut und klare, glänzende Augen haben sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch. Drückt man drauf, sollte die Delle sofort wieder verschwinden.
Gesundheit & Wirkung
Forellenfleisch ist richtig gesund. Der Fisch ist sehr fettarm, das enthaltene Eiweiß leicht verdaulich. Zudem enthält diese Art große Mengen an Kalium. Deshalb wird ihr Konsum vor allem Menschen mit Herzproblemen empfohlen.