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Mandarine

Mandarine

dt.: Mandarine, engl.: tangerine, franz.: mandarine

Der perfekte Snack für zwischendurch – schließlich lässt sich die Schale der Mandarine ganz leicht lösen. Aber auch im Obstsalat oder auf Kuchen ist die leuchtende Frucht ein Gaumenschmaus.

Geschichte

Die Mandarine stammt aus Südostasien. Bereits vor 4.000 Jahren wurde sie dort kultiviert. Die Frucht war damals nur der gehobenen Klasse, dem Kaiser und den höchsten Beamten – den Mandarinen – vorbehalten. So kam sie vermutlich auch zu ihrem Namen. Im Jahre 1805 kam das kugelige Obst erstmals nach Europa – genauer nach England. Mittlerweile gehören Mandarinen zu den zweitwichtigsten Früchten auf dem Zitrus-Weltmarkt.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat der Mandarine liegt in Indien, China und auf den Philippinen. Heutzutage wird sie aber in allen Regionen mit einem gemäßigt warmen Klima angebaut.

Saison

In Konserven bekommt man Mandarinen ganzjährig. Frische Ware gibt's zur Haupterntezeit, im Spätherbst und Winter, aus Südeuropa.

Familie & Arten

Mandarinen gehören zur Familie der Rautengewächse. Man bezeichnet sie auch als Zitruspflanze. Es gibt davon viele verschiedene Sorten: Satsuma, Tangerine, Clementine oder Minneola sind die bekanntesten Arten. Es gibt auch zahlreiche verschiedene Kreuzungen der Mandarine.

Die Clementine zum Beispiel ist eine Kreuzung aus der Mandarine und der Pomeranze, einer Bitterorangenart. Sie haben eine tieforange Schale. Das Fruchtfleisch ist kernlos und süß. Die Clementine schmeckt zwar nicht so aromatisch wie die Mandarine, trotzdem fndet man sie sehr häufig bei uns im Handel.

Merkmale

Mandarinen haben eine gelb-orange Färbung, viele Kerne und schmecken aromatisch. Sie wachsen auf grünen Sträuchern oder auf 4–6 m großen Bäumen. Diese haben schlanke Äste mit kurzen Dornen sowie dunkelgrüne, schmale, spitz-ovale Blätter. Die Früchte variieren in Form, Größe und Geschmack und zeigen ein zartes Fruchtfleisch. Ihre Schale lässt sich leicht lösen – darum nennt man sie auch "Easy-Peeler".

Bei konventioneller Ware ist es üblich, die Mandarinen mit verschiedenen Chemikalien zu behandeln, um sie vor dem Austrocknen und vor Schimmel zu schützen. Dies muss dann aber auf der Verpackung der Früchte gekennzeichnet sein. Die chemischen Mittel werden zuerst dem Wasser zugeführt, mit dem die Früchte direkt nach der Ernte gewaschen werden. Dabei dringen sie nur in die äußere Schalenschicht ein. Deshalb ist es wichtig, die Früchte vor dem Schälen zu waschen und sich nach dem Schälen der Mandarine die Hände zu waschen. Es besteht nämlich die Gefahr, dass die Chemikalien von der Schale beim Zerteilen der Frucht in das Fruchtfleisch eindringen. Die Folge: Man isst die Chemikalien mit. Kindern gibt man die Früchte am besten direkt in die Hand.

Verwendung

Klassisch isst man Mandarinen roh, schließlich sind sie ein perfekter Snack für zwischendurch. Sie schmecken aber auch hervorragend im Sahnequark oder Obstsalat. Zu Fleisch, Fisch oder Geflügel ist die Mandarine ebenfalls ein Gaumenschmaus. Auch zu Backwaren verschiedener Art lässt sie das Herz von Leckermäulchen höher schlagen.

Mandarinenextrakte werden übrigens häufig für Erfrischungsgetränke und reinen Mandarinensaft genutzt. Die Mandarinenschale verwendet man auch zur Herstellung von Mandarinenöl.

Nährwerte
Mandarinen enthalten Provitamin A, Vitamin B und C sowie reichlich Zucker. Auch nützliche Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium kommen in den kugeligen Früchten vor. Eine Mandarine hat nur 46–50 Kalorien. Mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt decken selbst wenige Exemplare pro Tag den Tagesbedarf eines Erwachsenen.
Lagerung & Aufbewahrung

Mandarinen lassen sich am besten zwischen 6 und 8 °C aufbewahren. Sie bleiben dann bis zu 6 Wochen frisch. Bei Zimmertemperatur halten sich Mandarinen nur bis zu 3 Tage – dann trocknen sie aus.

Qualität & Einkauf

Winterzeit ist Mandarinenzeit! Zwar gibt's Mandarinen ganzjährig als Konserve, im Oktober beginnt aber die Haupterntezeit. Ihren vollen Geschmack gewinnen Mandarinen ab Dezember. Sie reifen nicht nach; deshalb sollten Sie beim Einkauf unbedingt auf schöne, orangefarbene Früchte ohne grüne Flecken achten. Das Obst sollte auch eine glänzende Schale mit feiner Struktur und keine weichen Stellen haben.

Gesundheit & Wirkung

Die weiße Haut der Früchte bringt einen hohen Anteil an gesundheitsfördernden, zellschützenden Flavonoiden mit. Die Früchte beugen außerdem Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alters-Diabetes und Arterienverkalkung durch ihren Pflanzenstoff Nobelitin vor. Zusammengefasst stärkt die Mandarine das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.