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Portwein

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Dt.: Portwein; engl.: port wine; frz.: porto

Dieser aromatische Portugiese muss lange reifen, um zu einem richtig edlen Tropfen zu werden. Ein Portwein gilt selbst nach 10 Jahren Reifung als jung! 

Geschichte
Bereits um 1450 wurde in Portugal, der bis heute berühmte Portwein hergestellt. Seit 1756 besteht ein portugiesisches Weingesetz, in dem der An- und Ausbau von Portwein streng geregelt ist. So darf der Portwein nur aus Trauben hergestellt werden, die aus dem Douro-Tal stammen.
Herkunft
Der portugiesische Süßwein stammt aus der Hafenstadt Porto und wurde auch nach dieser benannt. Die Bewohner des Douro-Tals stellen ihn bereits seit 1450 her.
Herstellung
Die Trauben, die für den Portwein benötigt werden, werden Ende September geerntet. Anschließend werden sie gepresst und zur alkoholischen Gärung angesetzt. Der Portwein bleibt dann zunächst für ca. ein halbes Jahr im Douro-Tal, bevor er nach Porto gebracht wird, wo er dann mindestens zwei Jahre in Fässern reift. Danach folgt die Abfüllung in Flaschen. Man bezeichnet Portwein, der zehn Jahre gelagert wurde noch als jung. Ein alter Portwein, der sogenannte Vintage Port hingegen reift bis zu 50 Jahre.
Saison
Der Portwein ist ganzjährig erhältlich.
Merkmale
Der Portwein ist ein Süßwein. In der EU wird ein Wein als Süßwein bezeichnet, wenn er einen Mindestzuckergehalt von 40 Gramm pro Liter aufweist. Es wird unterschieden zwischen weißem und rotem Portwein. Im Vergleich zum süßen, roten Portwein schmeckt der Weiße eher leichter und trockener. Ausschlaggebend für den Geschmack ist aber auch die Lagerzeit des Portweins im Holzfass. Roten Portwein gibt es in drei Varianten. Der Ruby ist ein junger Portwein, der nach zwei bis drei Jahren in die Flaschen gefüllt wird. Er ist dunkelrot und schmeckt sehr süß. Der Tawny Port ist älter und deshalb auch teurer als der Ruby. Zudem ist er auch etwas heller als der Ruby. Er ist, wie der Ruby, sehr süß im Geschmack. Der Colheita Port ist der älteste Portwein. Durch seine lange Reifezeit schmeckt er besonders würzig. Weißer Portwein ist nicht so süß wie der Rote. Er wird im Gegensatz zum roten Portwein gekühlt serviert. Durch seine Reifephase im Eichenholzfass erhält er ein nussiges Aroma.
Verwendung
Portwein kann nicht nur als Getränk, sondern auch zum Kochen und für Desserts verwendet werden. Er eignet sich besonders zum Verfeinern.
Nährwerte
100 ml Portwein beinhalten 150 Kalorien, 0,1 g Eiweiß und 12 g Kohlenhydrate. Außerdem ist in Portwein kein Fett vorhanden. Portwein muss einen Alkoholgehalt von 19 bis 22 Volumenprozent aufweisen.
Lagerung & Aufbewahrung
Junger Portwein sollte am besten mit 10 bis 12 °C serviert werden. Bei altem Portwein sollten es dann 14 bis 16 °C sein. Achten Sie darauf, geöffnete Flaschen immer gut zu verkorken und sie in den Kühlschrank zu stellen, damit der Geschmack erhalten bleibt.
Qualität & Einkauf
Beim Einkauf von Portwein gilt meist, dass ein Marken-Portwein qualitativ hochwertiger ist, als ein preisgünstiger Portwein. In der Regel gewährleistet ein Marken-Portwein einen harmonischen und aromatischen Geschmack. Je älter der Portwein ist, desto besser ist seine Qualität. Der kostbarste Portwein ist der Vintage Port. Dieser reift bis zu 50 Jahren im Holzfass. Wer lieber süßen Wein trinkt, greift zum roten Portwein. Ansonsten ist der würzige, weiße Portwein eine frische Alternative.
Gesundheit & Wirkung
Portwein wird eine lebensverlängernde Wirkung nachgesagt. Im 20. Jahrhundert wurde der Wein deshalb auch offiziell als Medizin verwendet. Er wurde Menschen mit einem geschwächten Immunsystem verabreicht, um sie wieder zu stärken.