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Seeteufel

Seeteufel

Dt.: Seeteufel; engl.: monkfish; frz.: lotte/baudroie

Also, eine Schönheit ist der Seeteufel wahrlich nicht. Dafür steht das feine, grätenlose Fleisch aber bei Fischfans ganz hoch im Kurs!
Geschichte

Dieser unverwechselbare Fisch mit seinem großen Kopf wird im Handel auch als Lotte oder Anglerfisch angeboten. Sein italienischer Name Coda di rospo bedeutet übrigens Krötenschwanz. So heißt er, weil man von ihm nur den langen, fleischigen Schwanz kauft. In Amerika galt der Fisch wegen seines festen Fleisches und dem hummerartigen Geschmack lange Zeit als Arme-Leute-Hummer.

Sein Zweitname Anglerfisch kommt übrigens nicht etwa daher, dass er bei Anglern beliebt ist. Der Grund dafür ist vielmehr der, dass Seeteufel sozusagen selber angeln. Sie locken mit ihren Hautlappen an den langen Stirnantennen andere Fische an, die sie dann verspeisen.

Interessante Anekdote aus der Medizin: Aus der Bauchspeicheldrüse vom Seeteufel gewann man 1921 das erste Insulin zur Behandlung von Diabetikern.

Herkunft
Der Seeteufel ist in 2 Meeren – Atlantik und Pazifik – zu Hause.
Saison
Seeteufel kann man sowohl frisch als auch tiefgekühlt das ganze Jahr über kaufen.
Familie & Arten
Der Seeteufel gehört zur Gattung der Armflosser. Sein zoologischer Name lautet Lophiidae. Derzeit sind etwa 280 Arten des Seeteufels bekannt.
Merkmale
Richtig dämonisch sieht der Seeteufel aus mit seinem großen dunklen Kopf, der gewaltigen Maulspalte, den kleinen Augen und den Hörnern darüber – daher auch sein Name! Die Brustflossen sind armdick vergrößert und liegen horizontal an den Körperseiten. Die Rückenflosse ist im vorderen Teil in einzelne Stacheln aufgelöst. Die Rückenseite ist olivbraun, gemasert und dem Meeresboden gut angepasst. Seeteufel können bis zu 2 m lang werden.
Verwendung

Wegen seines festen Fleisches eignet sich der Seeteufel vor allem zum Schmoren und Dämpfen. Er kann jedoch auch gebraten oder frittiert werden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, ihn nicht zu lange zu garen. Der Fisch darf in der Mitte noch leicht glasig sein.

Seeteufel erwirbt man im Handel meist ohne Kopf und Backen. Den Schwanz kauft man mit Knochen oder filetiert. Bei Filets mit Haut zieht man diese einfach von vorn nach hinten ab. Unter der Haut befindet sich eine zähe, durchsichtige Membran, die man ebenfalls mit dem Messer entfernen muss, da sie während des Garens schrumpft und sich verfärbt. Gerne kombiniert man diesen Fisch mit Kartoffeln oder Pasta und leicht gedämpftem Gemüse der Saison.

Nährwerte
100 g Seeteufel haben nur 75 Kalorien, mit 1,5 g einen geringen Fettanteil und etwa 15 g leicht verdauliches Eiweiß. Zudem ist Seelachs reich an den Vitamin B3, Vitamin E sowie den Mineralstoffen Kalium, Phosphor und Schwefel.
Lagerung & Aufbewahrung
Bereiten Sie frischen Seeteufel so bald wie möglich nach dem Einkauf zu. Notfalls können Sie ihn aus Folie oder Papier auswickeln, in eine Porzellanschale legen und für 1 Tag in der kältesten Zone der Kühlung aufbewahren.
Qualität & Einkauf
Auf keinen Fall sollte Seeteufel fischig riechen! Besser er duftet nach leichter Meeresbrise. Der frische Fisch sollte eine feste Haut, klare, glänzende Augen sowie hellrote bis braunrote, feuchte Kiemen, festsitzende Schuppen und festes Fleisch haben. Drückt man darauf, sollte die Delle sofort wieder verschwinden.
Gesundheit & Wirkung
Seeteufel enthält nur sehr wenige Kalorien, dafür umso mehr hochwertiges und vom Körper leicht verwertbares Eiweiß. Die Minimenge Fett besteht zu fast einem Drittel aus den herzschützenden und immunwirksamen Omega-3-Fettsäuren. Das enthaltene Vitamin B3 ist wichtig für alle Stoffwechselvorgänge im Körper, Vitamin E wiederum ist gut für Haut, Muskeln und kurbelt zudem den Fettstoffwechsel an.