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Sellerie

Sellerie

Dt.: Sellerie; engl.: celery und celeriac; frz.: céleri

Ob als Stange, Knolle oder geschnitten – knackfrischer Sellerie ist ein wahrer Genuss und verfeinert jedes Gericht. Und er soll sogar eine aphrodisierende Wirkung haben ...

Geschichte

Bereits die alten Ägypter legten Sellerie in die Gräber ihrer verstorbenen Könige. Auch die Griechen pflanzten das Gemüse auf Grabstätten.

Neben diesem Totenkult spielte Sellerie eine große Rolle in der Verehrung von Helden. In der Antike schmückten sich die Sieger sportlicher Wettkämpfe mit Kränzen aus Lorbeer- und Sellerieblättern.

Der Dichter Homer glaubte fest an die luststeigernde Wirkung des Selleries. Schon vor 3 Jahrtausenden besang er es in der Odyssee als sein Lieblingsgemüse.

Herkunft
Die Pflanze kommt ursprünglich aus Europa. Sie wird im Mittelmeergebiet seit mindestens 3.000 Jahren kultiviert.
Saison
Sellerie wird in Mittel- und Südeuropa angebaut und ist ganzjährig im Handel erhältlich. Einheimische Knollen gibt’s von Oktober bis April zu kaufen.
Familie & Arten

Die 2-jährige Sellerie-Pflanze, apium graveolens, stammt aus der Familie der Doldenblütler. Sie mag erdige Böden und kommt bei uns als Schnittsellerie, Stangensellerie und Knollensellerie in den Handel:

  • Schnittsellerie hat zwar weder Knolle noch verdickte Stängel, dafür aber ein feines und ausgesprochen würziges Kraut. Dieses verleiht Suppen, Eintöpfen und Saucen eine besondere aromatische Note.
  • Stangensellerie hört auch auf den Namen Stauden- oder Bleichsellerie. Hier nutzt man nur die verdickten Stängel der Pflanze.
  • Knollensellerie ist im engeren botanischen Sinne eigentlich eine Rübe. Sie zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an ätherischen Ölen aus.
Merkmale

Sellerie ist eine ein- bis mehrjährige krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von 30 cm bis zu 1 m. Die Wurzel ist spindelförmig und verzweigt, im 2. Jahr verholzt sie. Charakteristisch für Knollensellerie ist die Ausprägung einer Sprossrübe.

Stangensellerie zeichnet sich durch seine verdickten Blattstiele aus. Die Biologie des Schnittselleries ähnelt der des Stangenselleries, jedoch sind die Blätter stärker ausgeprägt.

Verwendung

Ein echtes Allround-Talent, dieses Gemüse! Natürlich ist Schnittsellerie in einer guten Suppe unverzichtbar.

Auch die runzelige Knolle hat so einiges drauf: Man kann sie in einem pikanten Salat als Rohkost verarbeiten. Dann ist sie am gesündesten. Besonders beliebt ist der klassische Waldorf-Salat. Köstlich schmecken auch gebratene Selleriescheiben als vegetarisches Schnitzel.

Bleichsellerie eignet sich zum Rohverzehr genauso wie gegart. Die Stangen bieten sich als Cocktailbissen oder zum Knabbern und Dippen an. Hohle Stangen kann man etwas auseinander drücken und mit einer pikanten Creme füllen.

Nährwerte
Sellerie ist ein Gesundheits-Hit. 100 g haben nur 20 Kalorien, 0,3 g Fett, dafür aber 4 g Ballaststoffe. Sowohl in den schrumpeligen Knollen als auch in den knackfrischen Stangen stecken alle Vitamine, die wir benötigen: A, B, C und E. Ebenso reichlich enthält Sellerie ätherische Öle.
Lagerung & Aufbewahrung
Packen Sie Sellerie locker in Frischhaltefolie ein. Gekühlt gelagert, hält er sich gut 2 Wochen.
Qualität & Einkauf
Frische Knollen kaufen Sie am besten im Ganzen ein. Sie sollten fest sein, auf Fingerdruck nicht nachgeben und auch keine dunkelbraunen Stellen haben. Kaufen Sie keine Knolle, die sich weich anfühlt und beim Klopfen hohl klingt. Dann ist das Gemüse alt und könnte innen schwammig sein.
Gesundheit & Wirkung
Die ätherischen Öle verleihen dem Gemüse nicht nur den intensiven Geschmack, sondern regen auch den Stoffwechsel an. Sie wirken zudem harntreibend. Amerikanische Forscher isolierten einen Wirkstoff im Staudensellerie. Dieser entspannt die Muskeln der Blutgefäße. Auf diese Weise soll Sellerie den Blutdruck senken. Außerdem bietet Sellerie viele Ballaststoffe. Er ist nahezu fett- und gänzlich cholesterinfrei.