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Zuckerschote

Zuckerschote

Dt.: Zuckerschote auch Kaiserschote, Knackerbse, Kefe o.ä.; engl.: sonw pea; frz.: pois gourmand

Nicht die Prinzessin auf der Erbse, sondern die Königin unter den Erbsen: Die Zuckerschote! Sie kombiniert feinen Geschmack, knackigen Biss und gesunde Inhaltsstoffe in Bestform.
Geschichte

Ihren Namen trägt die Zuckerschote aufgrund ihres hohen Zuckergehalts. Woher sie ursprünglich genau stammt, ist allerdings unklar. Vermutlich kommt sie aus dem europäischen Raum und ist ein Nachfahre der Wilderbse.

Die herkömmliche Erbse stammt ursprünglich aus Kleinasien und ist seit jeher eine wichtige Nutzpflanze. Die bedeutendsten Anbaugebiete liegen heute in den USA und den Niederlanden.

Geschichtlich ist einiges über die Zuckerschote dokumentiert: Ihren Beinamen „Kaiserschote“ erhielt sie, da sie am Hofe Ludwig XIV sehr beliebt war. Er widmete ihr ganze Gärten. Dem gemeinen Volk waren derzeit meist nur getrocknete, wenig aromatische Erbsen bzw. ein Brei aus diesen zugänglich. In Deutschland findet sich erstmals 1558 eine Erwähnung der Zuckerschote. Doch schon bei den Römern war sie unter dem Namen „caulo rapa“ bekannt und beliebt.

Herkunft
Im Frühjahr und Sommer werden Zuckerschoten in Europa geerntet. Ist es hier zu kalt, kommen sie aus wärmeren Regionen wie z.B. Ägypten, Kenia, den USA oder Zypern zu uns.
Saison
Zuckerschoten werden in deutschen bzw. europäischen Anbaugebieten ungefähr zeitgleich mit dem Spargel erntereif. Sie können dann für 2 – 3 Monate geerntet werden. Sie sind daher eine großartige regionale Beilage zu Frühlingsgerichten. Aus wärmeren Regionen der Welt sind sie ganzjährig im Handel verfügbar.
Familie & Arten
Die Zuckerschote gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen.
Merkmale
Die winzigen enthaltenen Erbsen werden gemeinsam mit der knackigen, sie schützenden Schote, gegessen. Zuckerschoten schmecken intensiv nach Erbse. Sie sind dabei jedoch süßer, feiner und knackiger. Die Schoten werden quasi unreif geerntet, so dass die feste Haut im Inneren der Schote noch nicht gebildet wurde.
Verwendung

Die Vorbereitung der Schoten ist schnell und unkompliziert. Einfach die Enden der Stiele und Blütenansätze abschneiden und eventuell störende Fäden abziehen.

Zuckerschoten eignen sich sowohl zur Verwendung roh in Salaten, kurz blanchiert oder in der Pfanne gebraten. In sämtlichen Zubereitungsformen bestechen sie durch ihr feines süßliches Aroma und den angenehmen Biss.

Nährwerte
Zuckerschoten haben für ein Gemüse relativ viele Kalorien – nämlich ca. 69 Kalorien auf 100 g, punkten dafür jedoch mit vielen guten Eigenschaften. 100 g enthalten 4 g Eiweiß und 5 g Ballaststoffe.
Lagerung & Aufbewahrung

Am besten verzehrt man das junge Gemüse frisch, damit die Vitamine und Inhaltstoffe nicht leiden. Zuckerschoten sollten gut gekühlt in einem feuchten Tuch gelagert werden. Eine Lagerung über 3 Tagen bekommt ihnen nicht gut.

Werden die Schoten nicht direkt benötig, können sie in Salzwasser blanchiert und anschließend in Eiswasser abgeschreckt und eingefroren werden. Der Kälteschock stoppt den Aroma-Abbau und das Gemüse bleibt geschmacklich frisch.

Qualität & Einkauf
Wenn sie quietschen, sind sie frisch: Reibt man 2 Schoten aneinander und sie quietschen, heißt dass das sie absolut knackig sind. Kleine feste Schoten sind feiner im Geschmack als größere und ganzjährig frisch erhältlich. Auch gefroren sind Zuckerschoten mittlerweile in einer guten Qualität im Handel.
Gesundheit & Wirkung

Zuckerschoten sind von Natur aus reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Sie enthalten Eisen, Phosphor und Kalium, Ballaststoffe und verschiedene Vitamine.

Durch ihren Eiweißgehalt stellen Zuckerschoten für Vegetarier eine gute Möglichkeit dar, ihre Ernährung zu bereichern. Außerdem sagt man ihnen eine positive Wirkung auf die nervliche Belastbarkeit, den Cholesterinspiegel und nicht zuletzt die Verdauung nach. Zuckerschoten gelten als entgiftend, was sie für den aktuellen Trend Detox zu einer gefragten Zutat macht – ob in der Gemüsepfanne oder als Zutat im grünen Smoothie.