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CHEFS VALUE Projektreferenzen AWO Pfalz
AWO Pfalz
Verpflegung mit Nachhaltigkeitszielen

AWO Pfalz

Als sozialer Träger versorgt die AWO Pfalz täglich hunderte Menschen mit Pflege, Betreuung und frisch gekochten Mahlzeiten. Dabei übernimmt sie nicht nur Verantwortung für das Wohl der Menschen, sondern auch für eine nachhaltige Zukunft. Seit einigen Jahren verfolgt der Bezirksverband deshalb klare Ziele: den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren, Speisenabfälle zu reduzieren und eine gesündere, pflanzenbasierte Ernährung im Alltag zu verankern. Viele dieser Themen wurden bereits intern angestoßen, doch es fehlte an fundiertem Fachwissen und praxisnaher Umsetzung. Genau hier setzte CHEFS VALUE an und brachte das nötige Know-how mit – von der ersten CO₂-Bilanz bis zur digitalen Speisenplanung.
 

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Projektzeitraum Januar 2025 – März 2026

Wie wir gemeinsam die Nachhaltigkeitsziele der AWO Pfalz erreichen

Womit wir unterstützen
  • CHEFS VALUE Consult
  • CHEFS VALUE Campus
  • CHEFS VALUE Digital
Wie wir unterstützen

Beratungsleistungen: 

  • Entwicklung eines maßgeschneiderten Masterplans mit klar definierten Meilensteinen und Zwischenzielen
  • Digitale Selbsteinschätzung (V Score Green) inkl. Begleitung und Auswertung
  • Speiseplananalyse
  • Maßnahmenplanung
  • Operative Unterstützung bei der Umsetzung


Technische Maßnahmen:

  • V Score Green: Digitale Bestandsaufnahme zur Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks
  • KITRO-Kamera: KI-gestützte Analyse von Lebensmittelabfällen, um diese zu reduzieren.
  • JOMOsoft: Digitalisierung der Küchenprozesse inkl. CO₂-Ausweisung pro Gericht, effizienter Menüplanung und Warensteuerung


Schulungen & Workshops:

  • Teilnahme an zertifizierten Schulungen wie dem Lehrgang „Nachhaltigkeitsbeauftragte*r in der Gemeinschaftsverpflegung“
  • Durchführung von Mitarbeiterschulungen und interaktiven Workshops über den CHEFS VALUE Campus
Kunden-Mehrwert
  • gezielte Steuerung und transparente Kontrolle von Nachhaltigkeitszielen durch messbare CO₂-Bilanz und Reduktion pro Mahlzeit
  • glaubwürdiges Engagement in ökologischer und sozialer Verantwortung stärkt das öffentliche Bild und macht die AWO Pfalz attraktiv für Fachkräfte
  • aktives Einbinden, Schulen und Motivieren der Mitarbeitenden fördert Identifikation, Zusammenhalt und langfristiges Engagement
  • digitale Tools wie die all-in-one Plattformlösung JOMOsoft schaffen effiziente, nachvollziehbare Abläufe in der Küche und schaffen Zeit vom Einkauf über die Speisenzubereitung bis zur Resteanalyse
  • langfristige Senkung der Betriebskosten durch Reduzierung von Lebensmittelabfällen und gezielten Ressourceneinsatz bei gleichbleibend hoher Qualität
  • zukunftssichere Positionierung durch ein regionales, nachhaltiges und wertebasiertes Ernährungskonzept mit gesellschaftlichem Mehrwert
Markus Broeckmann

"Ernährung ist der Schlüssel"

- Markus Broeckmann, Geschäftsführer des Bezirksverbands AWO Pfalz

Die AWO Pfalz – Nachhaltigkeit als gelebte Verantwortung

Verantwortung übernehmen – das ist seit jeher Teil der DNA der AWO Pfalz. Täglich versorgt der Bezirksverband hunderte Menschen in insgesamt sieben Betrieben mit Betreuung, Pflege und warmen Mahlzeiten. Dabei hat die AWO Pfalz früh erkannt, dass nachhaltiges Handeln kein Zusatz, sondern Teil ihrer sozialen Aufgabe ist. Deshalb hat der Verband bereits vor Jahren begonnen, erste Veränderungen anzustoßen, unter anderem mit Orientierung an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Doch schnell wurde klar: Für echte Veränderung braucht es mehr - vor allem fundiertes Fachwissen. Genau hier kam CHEFS VALUE ins Spiel und brachte die professionelle Unterstützung, die bislang gefehlt hatte.

Für die Umsetzung im Küchenalltag setzte die AWO Pfalz auf CHEFS VALUE Digital. Als Grundlage für eine langfristig nachhaltige Speisenplanung wurde im ersten Schritt des Projekts JOMOsoft eingeführt. Mit JOMOsoft wurden Küchenprozesse digitalisiert, Bestellabläufe optimiert und damit mehr Zeitkapazitäten für strategische Projekte geschaffen, wie etwa den eigenen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Besonders hilfreich: Das System berechnet automatisch die CO₂-Werte der Gerichte und liefert damit wertvolle Hinweise für die nachhaltige Menüplanung. 

Über CHEFS VALUE Consult wurde als Einstieg in die Beratung mit dem digitalen Analyse-Tool V Score Green der Status Quo der Verpflegungssysteme erfasst. Darauf aufbauend wurde in einem mehrstufigen Beratungsprozess ein strukturierter Masterplan entwickelt – mit konkreten Maßnahmen, Zwischenzielen und messbaren Erfolgsindikatoren. Speisepläne wurden sowohl inhaltlich als auch ökologisch analysiert, Einsparpotenziale sichtbar gemacht und Empfehlungen zur CO₂-Reduktion gegeben.

Gleichzeitig dazu stärkte CHEFS VALUE Campus die Kompetenzen der Mitarbeitenden unter anderem mit dem Lehrgang „Nachhaltigkeitsbeauftragte*r in der Gemeinschaftsverpflegung“.  Dabei ging es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern gemeinsam mit den Teilnehmenden neue, alltagstaugliche Ansätze für eine nachhaltigere Verpflegung zu entwickeln. Der Wandel entstand nicht durch Vorgaben „von oben“, sondern wuchs aus dem Team heraus – das schuf Identifikation und Motivation. Besonders wirkungsvoll: die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit. In Workshops kamen Pflege, Küche und Verwaltung miteinander ins Gespräch, tauschten Perspektiven aus und entwickelten gemeinsam Lösungen. Denn nachhaltige Ernährung entsteht nicht nur in der Küche, sondern beginnt oft schon bei der Pflegeplanung. Oder, wie Geschäftsführer Markus Broeckmann formuliert hat: „In unseren Häusern sitzt die Küche oft im Keller – aber das Wissen muss bis ins Dachgeschoss.“

Zusätzlich kam die KITRO-Kamera zum Einsatz, ein KI-gestütztes System zur Analyse von Lebensmittelabfällen. So konnten nicht nur die Menge der Abfälle, sondern auch die Art ausgewertet werden. Wodurch im Anschluss gezielte Anpassungen vorgenommen werden konnten. 
Die ersten Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich der neue Ansatz auszahlt: „Uns ist es tatsächlich schon 2024 gelungen, den Fleischanteil zu senken – und das trotz steigender Preise. 10 Prozent waren das am Ende“, berichtet Broeckmann. Auch beim Thema Abfall gibt es messbare Fortschritte: „Wir haben auch hier schon den einen oder anderen Behälter, der nicht mehr geleert werden muss. So darf es gerne weitergehen.“
Nachhaltigkeit wird bei der AWO aktiv gestaltet – Schritt für Schritt, mit einem klaren Ziel und gemeinsamem Engagement. Die nächsten Projektschritte werden Ende 2025 umgesetzt.
 

Das Projekt auf einen Blick
Bildergalerie