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Quark

Quark

Dt.: Quark; engl.: quark oder cream cheese; frz.: fromage blanc oder caillé

Ein Schälchen Quark am Tag versorgt uns mit lebensnotwendigen Nährstoffen. Doch das Milchprodukt ist nicht nur ein Allheilmittel, es schmeckt auch köstlich in Desserts, als Brotaufstrich oder Kräuterdip. Außerdem ist er Hauptbestandteil des heißgeliebten Käsekuchens.
Geschichte

Quark ist wahrscheinlich das älteste uns bekannte Milchprodukt. Der Mensch kennt dieses Nebenprodukt der Milch seit Jahrtausenden. In der Jungsteinzeit begannen unsere Urahnen damit, Milchtiere zu züchten.

Historische Funde zeigen typische Geräte, die zur Herstellung von Quark nötig waren. So wurde die frische Milch in Tongefäßen aufbewahrt, die schon bei höheren Temperaturen nach wenigen Stunden zu säuern begann. Dann verwandelte sie sich in klumpige Dickmilch. Diese Dickmilch wurde nun in einen geflochtenen Korb gegeben. Somit konnte die Molke ablaufen und eine feste Masse, der Quark, blieb zurück.

In lateinischen Schriften tauchte Quark erstmals als Käse auf, den man mit den Händen in Form eines Apfels presste. Dieses überreichten die Germanen als Begrüßungsgeschenk dem siegreichen römischen Imperator Julius Caesar.

Herkunft
Quark wird überall auf der Welt hergestellt. Besonders in Deutschland, Österreich, Tschechien und Ungarn spielt er in der Küche eine ganz wichtige Rolle.
Herstellung
Quark ist ein Frischkäse, also ein Käse ohne Reifung. Bei der traditionellen Herstellung wird pasteurisierte Milch durch Milchsäurebakterien und durch Lab – ein Gemisch aus Enzymen – gesäuert und dickgelegt. Auf diese Weise trennen sich die festen und flüssigen Bestandteile voneinander. Die Molke wird durch Abtropfen in einem Tuch oder durch Zentrifugieren entfernt. Anschließend wird der Quark durch ein Sieb passiert und je nach gewünschtem Fettgehalt mit Sahne versehen.
Saison
Quark ist ganzjährig erhältlich.
Familie & Arten

Quark ist ein Frischkäse, der aus entrahmter Milch hergestellt wird. Generell gilt: je höher der Fettgehalt des Quarks, desto milder und cremiger wird er. Die gängigsten Fettstufen sind:

  • Magerstufe: unter 10 % F. i. Tr.
  • Viertelfettstufe: mind. 10 % F. i. Tr.
  • Halbfettstufe: 20 % F. i. Tr.
  • Fettstufe: 40 % F. i. Tr.

In Österreich wird auch Quark mit verringertem Wassergehalt verkauft. Er heißt dann gepresster Topfen, Bauerntopfen oder Bröseltopfen.

Merkmale
Je nach Fettstufe ist Quark etwas flüssiger, leicht sämig oder sehr cremig. Ein guter Quark ist leicht, schmeckt herrlich frisch und hat eine weniger säuerliche Note als Joghurt.
Verwendung

In der Küche liegen die Stärken von Quark in seiner Vielfältigkeit. Insbesondere bei der Zubereitung von Süßspeisen oder beim Backen wird er gerne eingesetzt. Typische Kuchen mit Quark sind Käsekuchen oder Topfenstrudel.

Auch als Zutat oder Hauptbestandteil bei der Nachspeise wird so manches Bewährte, wie beispielsweise Tiramisu, weniger mächtig. Auch herzhafte Vorspeisen mit Quark, z. B. Salate, Dips und Terrinen, begeistern uns. Ganz klassisch eignet er sich natürlich gemischt mit Kräutern zu Pellkartoffeln oder bereichert jede Brotzeit in Form von verschiedenen Aufstrichen.

Nährwerte
Ein Quark der Halbfettstufe hat etwa 100 Kalorien je 100 g. Er ist reich an Kalzium, Magnesium und enthält die Vitamine A, B 2 und B 5 sowie wertvolle Proteine.
Lagerung & Aufbewahrung
Es ist ratsam, Quark immer gut gekühlt zu lagern. Bis zum Ablauf des Verfalldatums kann er problemlos genossen werden. Ist die Packung geöffnet, sollte sie aber rasch aufgebraucht werden. Quark kann übrigens auch bis zu 3 Monate tiefgekühlt aufbewahrt werden.
Qualität & Einkauf
Quark in hervorragender Qualität gibt es im Lebensmittelhandel oder im Feinkostladen.
Gesundheit & Wirkung

Ja, er ist ein wahres Wundermittel! Quark ist sehr bekömmlich, leicht verdaulich und enthält viel hochwertiges Eiweiß und Kalzium. Das wiederum ist gut für Knochen und Zähne. Sein hochwertiger Eiweißgehalt, wie z. B. der Proteinbaustein Tryptophan, sorgt dafür, dass der Mensch den nötigen Schlaf bekommt.

Umschläge mit Quark kühlen bei Insektenstichen, Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen. Vorsicht: Bei einem empfindlichen Darm kann das Eiweiß im Quark zu Verdauungsproblemen führen!