Dry January – Genuss-Upgrade für die Gastro
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CHEFS Stories Trends & Kreativität Dry January – Genuss-Upgrade für die Gastro

Volles Aroma. Null Promille.

Immer mehr Gäste starten bewusst alkoholfrei ins neue Jahr – und erwarten von der Gastronomie echte Alternativen. Die gute Nachricht: Wer alkoholfreien Genuss clever inszeniert, kann den Januar nicht nur überstehen, sondern sogar für zusätzliche Umsätze nutzen. Von alkoholfreiem Bier und Wein über Premium-Schorlen bis zu Signature-Drinks: So gelingt der „trockene Januar“ – ohne trockene Getränkekarte. 

Trend mit Umsatzpotenzial

Der Ursprung des Dry January liegt in Großbritannien: 2013 wurde die Kampagne von Alcohol Change UK ins Leben gerufen und hat sich seitdem international etabliert. Im Januar 2024 wurden in Deutschland fast 50 Prozent weniger alkoholische Getränke gekauft als im Dezember des Vorjahres. Gleichzeitig wächst der Markt für alkoholfreies Bier weiter, hier hat sich die Produktion innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt, wie Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belegen.  

Für die Gastronomie bedeutet das: Gäste entscheiden sich bewusst für alkoholfrei – erwarten aber Geschmack, Optik und Erlebnis auf Bar-Niveau. Hochwertige Alternativen lassen sich deshalb als Premium-Angebot mit echter Wertigkeit positionieren. 

Wer Dry January nur als „weniger Bier und Wein“ betrachtet, verliert. Wer ihn als Saison für neue Getränkeerlebnisse nutzt, gewinnt. Entscheidend ist eine klare NoLo-Strategie (keinen (no) oder wenig (low) Alkohol): Sortiment erweitern, Drinks sichtbar machen, Service aktivieren. 

CHEFS CULINAR Alkoholfreier Wein

Alkoholfreie Biere & Weine: der neue Standard auf der Karte

Im Idealfall mindestens drei Stilrichtungen anbieten: ein klassisches 0,0 Pils, Weizen und eine aromatische Alternative. Damit holen Sie Gäste ab, die bewusst wählen – und schaffen Gesprächsanlässe am Tisch. Auch alkoholfreie Weine gehören inzwischen in jedes moderne Sortiment: als Begleiter zum Essen, Glasempfehlung oder als Basis für alkoholfreie Spritz-Varianten. Wer hier Auswahl anbietet, signalisiert Qualität – und stärkt den Bon, ohne dass Gäste das Gefühl haben, „nur“ alkoholfrei zu trinken.

CHEFS CULINAR Gin Tonic

Wie das Vorbild – nur ohne Alkohol

Für alkoholfreie Bar-Konzepte eignen sich hochwertige Botanical Spirits, die Gästen vertraut sind – da sie im Glas genauso wirken wie ihr alkoholisches Pendant: klar in der Farbe, fein in der Nase und ausgewogen im Geschmack. Damit lassen sich Klassiker wie Gin & Tonic und andere aromatische Longdrinks ohne Qualitätsverlust umsetzen. 

NoLo endet nicht bei Botanical Spirits: Alkoholfreie Alternativen im Rum-Stil eröffnen neue Möglichkeiten für Mule-, Cola- oder Sour-Varianten. Wer es fruchtiger mag, setzt auf Wildberry-Profile – ideal für spritzige Highballs oder moderne Signature-Drinks mit Beeren, Zitrus und frischen Kräutern. Auch Aperitif-Fans kommen im Dry January auf ihre Kosten: Alkoholfreie Aperitif-Alternativen mit orientalischer Würze, Bitterkeit und dezenter Süße sind die perfekte Basis für alkoholfreie Spritz-Getränke mit echtem Bar-Charakter. 

Unsere Empfehlungen: 

Oriental 0.0 Spritz 
5 cl Déjà-Vu Oriental Aperitif alkoholfrei
13 cl Soda
2 cl frischer Zitronen- oder Orangensaft
Garnitur: Orangescheibe
→ wirkt wie ein Aperitif-Klassiker – nur eben ohne Alkohol 

Wildberry Highball 0.0 
5 cl Freikopf Wildberry
15 cl Tonic Water oder Soda 
Eiswürfel
Garnitur: Beerenmix & frische Kräuter (z. B. Minze oder Rosmarin) 
→ fruchtig, frisch, mit Premium-Optik 

Rum-Style 0.0 Mule 
5 cl Freikopf Rum alkoholfrei
12 cl Ginger Beer
2 cl frischer Limettensaft 
Eiswürfel
Garnitur: Minze & Limettenscheibe
→ vertraut, aber neu gedacht 

Warme alkoholfreie Drinks eignen sich hervorragend für die Winterzeit – etwa ein Früchtepunsch als Winter-Signature mit Gewürzen, Zitrus und Kräutern. Das bringt nicht nur Umsatz, sondern auch Atmosphäre. 

CHEFS CULINAR Handmade Lemonade

Premium-Schorlen & hausgemachte Limonaden

Gäste lieben Schorle – das ist im Dry January ein echter Vorteil. Selbstgemachte Schorlen sind unkompliziert, wirken hochwertig und lassen sich auf der Karte wie ein Signature-Drink positionieren. Weniger Süße, mehr Charakter:  

Apfel oder Verjus + Soda + Thymian 

Rhabarber + Soda + Minze 

Johannisbeere + Zitrus + Kräuter 

Dry January ist kein Verzichtstrend, sondern ein Genuss-Upgrade. Wer alkoholfreie Biere und Weine kuratiert, NoLo-Getränke einsetzt, alkoholfreie Aperitifs als Signature-Basis nutzt, macht aus dem Januar einen starken Monat und eröffnet neue Trink-Welten. Denn am Ende zählt nicht der Alkoholgehalt – sondern das Erlebnis im Glas.