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Strukturwandel beginnt im Kopf!

Hochkarätige Referenten wie Philip Riederle, Dr. Thomas Ellrott, Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen und Prof. Dr. Klemens Skibicki vertraten ihre Meinungen beim CHEFS CULINAR Symposium
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19.04.2018

Sind Sie bereit für die Zukunft?

Experten trafen sich zum CHEFS CULINAR Symposium in Bonn

Im World Conference Center Bonn trafen sich Fachleute, um die Zukunft der Arbeitswelt zu prognostizieren Im World Conference Center trafen sich Fachleute, um die Zukunft der Branche zu prognostizieren
In diesem Jahr stellte CHEFS CULINAR beim Symposium in der ehemaligen Bundeshauptstadt die unternehmerische Herausforderung der Demografie in den Fokus – das Aufeinandertreffen der Generationen X und Y und die daraus resultierenden Kernfragen: Wer sind unsere zukünftigen Mitarbeiter und Kunden und was wollen sie von uns? Zusammen mit hochkarätigen Branchenexperten wurde dieses Thema lösungsorientiert diskutiert.

Was für ein informatives Spektakel: In den ehemaligen Plenarsaal des World Conference Center in Bonn brachte CHEFS CULINAR diese Woche renommierte Referenten zusammen, um über ein effizientes betriebliches Miteinander der Generationen X und Y zu sprechen. Dass dieses Thema zur Zeit ein viel diskutiertes ist, zeigten die zahlreichen Besucher aus der Gastronomie- und Hotelleriebranche sowie aus der Gemeinschaftsverpflegung, die extra aus ganz Deutschland anreisten. Natürlich blieb auch der Spaß an der Sache nicht außen vor: Mit viel Humor und Esprit führte das Gesicht des Nachrichtensenders n-tv, Christoph Teuner, durch den Tag. 

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen zeigte die Probleme der Generationen auf. Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen erklärte den Zuhörern die Folgen des demografischen Wandels

Der demografische Wandel und seine Folgen

Das Thema des digitalen Strukturwandels lag besonders CHEFS CULINAR Geschäftsführer Hans-Gerd Janssen am Herzen. In seiner Begrüßungsrede machte er darauf aufmerksam, dass Unternehmen umdenken müssen, um die nachwachsende Generation für sich zu gewinnen.

Daran anknüpfend, zeigte Demografie-Experte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg auf, dass die Zukunft immer mehr Rentner hervorbringt, deren Pflege von den wenigen jungen Menschen im Land, finanziell getragen werden muss. Verursacher des Problems: Die Babyboomer und die Generation X, die "... offensichtlich keine Lust hatten, sich zu vermehren", so Prof. Dr. Raffelhüschen mit einem Augenzwinkern. Seinen Vortrag beendete der Gesundheitsökonom mit einer Frage an einen Besucher, die zum Nachdenken anregte: "Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von Ihrer Schwiegertochter gepflegt werden, wenn Sie keinen Sohn haben?"      

Dr. Thomas Ellrott ging auf das Essverhalten der Generationen ein. Dr. Thomas Ellrott ging auf das Essverhalten der Generationen ein

Von der Einbettung im Leben

In seinem Vortrag "Vegan, Paleo, laktosefrei, Detox, Clean Eating ... Warum is(s)t keiner mehr normal?!" thematisierte Dr. Thomas Ellrott von der Georg-August-Universität Göttingen das Verhalten von Menschen, die einem bestimmten Ernährungsstil folgen. "Laktose- oder glutenfreie Produkte zu kaufen, gehen nicht automatisch mit einer Unverträglichkeit oder aus nachhaltigen Gründen einher. Vielmehr kompensieren junge Menschen durch ein spezielles Essverhalten die Nachteile der Digitalisierung: nämlich Stress und Schnelllebigkeit", konstatierte Prof. Dr. Ellrott.

Aufgrund der Entscheidung, sich beispielsweise vegan zu ernähren, behalten Jugendliche die Kontrolle über einen gewissen Bereich. Einem Ernährungsstil zu folgen, liefert somit soziale Zugehörigkeit und Orientierung. Und nicht nur das: Ein bestimmtes Essverhalten führt dazu, einen digitalen Fußabdruck in den sozialen Netzwerken zu hinterlassen – denn Essen bietet unzählige Möglichkeiten für coole Fotos! Somit ist eine Abgrenzung von der Masse möglich.

Die Generation Y ist vielleicht die sozialste Generation überhaupt.

Hans-Gerd Janssen, Geschäftsführer CHEFS CULINAR
 
Der Vortrag von Prof. Dr. Klemens Skibicki beleuchtete den Strukturwandel von allen Seiten. Der Vortrag von Prof. Dr. Klemens Skibicki beleuchtete den Strukturwandel von allen Seiten

Digitaler Strukturwandel beginnt im Kopf

Was der Mensch nicht kennt, will er nicht. Das trifft auch auf die Einstellung vieler Unternehmen gegenüber der Digitalisierung zu. Marketingexperte Prof. Dr. Klemens Skibicki rief in seinem Vortrag dazu auf: "Wir müssen uns transformieren! Wir müssen lernen, nach neuen Regeln zu leben, denn die Regeln werden derzeit umgestellt!"

Das alte Denken ablegen, kein leichter Prozess – und doch bietet ein Umdenken ganz neue Möglichkeiten. Unternehmen müssen nur das nötige Verständnis für Veränderungen aufbringen, dann die Bereitschaft entwickeln, etwas verändern zu wollen, um letztendlich neue Geschäftsprozesse generieren zu können. Um dies zu verdeutlichen, führte Prof. Dr. Klemens Skibicki ein Zitat des britischen Politikers John Maynard Keynes an: "Die Schwierigkeit liegt nicht darin, die neuen Ideen zu finden, sondern darin, die alten loszuwerden."  

Philipp Riederle brachte den Teilnehmern die Denkweise der kommenden Generationen näher. Philipp Riederle brachte den Teilnehmern die Denkweise der kommenden Generationen näher

Wir sind leistungsbereit

Jugendliche Dynamik brachte Deutschlands jüngster Unternehmensberater Philipp Riederle in die Vortragsrunde. Mit seinen 23 Jahren hat der Bestsellerautor bereits mit über 300 Unternehmen an deren digitaler Kompetenz gearbeitet. Auf dem CHEFS CULINAR Symposium erklärte er, was seine Generation von den Arbeitgebern erwartet. "Unsere Generation will arbeiten, wir sind leistungsbereit. Doch wenn wir in ein Unternehmen kommen, das sagt: "Wir haben Digitalisierung verstanden", reicht es nicht, wenn der Chef einfach keine Krawatte mehr trägt." Weiter führt Philipp Riederle an: "Wir sind zwar mit dem Digitalen aufgewachsen, trotzdem leben wir nicht in einer virtuellen Welt, sondern treffen uns im echten Leben, um die digitalen Medien so zu nutzen, dass sie wirklich etwas bringen."

Für einen gebührenden Abschluss des Tages trat Diplompädagoge Matthias Jung an das Rednerpult. Der Jugend-Experte erklärte auf humorvolle Weise das Verhalten Heranwachsender und gab lehrreiche Tipps, wie man mit der nötigen Gelassenheit die Pubertät übersteht. 

Am Ende des Tages waren die Besucher von den spannenden Erkenntnissen und wichtigen Impulsen für die Zukunft, sichtlich beeindruckt. CHEFS CULINAR Geschäftsführer Hans-Gerd Janssen fand für die informative Veranstaltung die richtigen Schlussworte:

"Wer die Zeichen der Zeit und die Bedürfnisse dieser Generation erkennt, kann relativ entspannt in die Zukunft sehen. Der resultierende Effekt, auch für mich, an diesem Tag ist, dass Digitalisierung in erster Linie nicht eine Frage der Technik, sondern eine der Einstellung ist. Und die beginnt bei uns im Kopf – bei jedem einzelnen von uns!" 

Hier finden Sie die Vorträge der Referenten zum Download

Damit Sie alle Vorträge des Symposiums nachhalten können, haben wir diese für registrierte Nutzer im Bereich "Mein CHEFS CULINAR" zum Download für Sie zusammengestellt. 

Wenn Sie bereits als Nutzer auf der CHEFS CULINAR Homepage registriert sind, müssen Sie sich lediglich auf unserer Homepage anmelden und können den ganzen Service nutzen. 

Hier geht's zur Registrierung:  

https://www.chefsculinar.de/registrierung.htm

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Die Zuhörer lauschten gespannt
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Beim Symposium gab es auch viel zu Lachen
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Prof. Dr. Klemens Skibicki stand den Besuchern Rede und Antwort
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Tolle Location: Der ehemalige Bundestag in Bonn
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Interessante Fragen wurden bei der Podiumsdiskussion beantwortet
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Der Plenarsaal war gut besetzt
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Für das leibliche Wohl war natürlich gesorgt