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Frauen an die Macht!

Frauen in der Gastronomie: Kerstin Rapp-Schwan machte vor, wie es geht
Frauen wirbeln jetzt die Gastronomie-Szene auf
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13.03.2018

Die Zukunft is(s)t weiblich!

Frauen in der Gastronomie

Frauen wirbeln jetzt die Gastro-Szene auf Frischer Wind für die Gastronomie: Frauen zeigen jetzt ihr Können!
Frauen in Führungspositionen? Wir sagen: Jawohl! Immer mehr weibliche Unternehmerinnen schaffen den Durchbruch in der Gastro-Welt und zeigen den Männern dieser Welt, wo der Kochlöffel hängt. Guter Geschmack, ein feines Gespür für das Genusshandwerk und Liebe zum Detail werden hier auf eine ganz besondere Art perfektioniert. Wir zeigen, welche Powerfrauen schon jetzt an der Spitze angekommen sind …

Kerstin Rapp-Schwan

Eine wahre Power-Frau: Kerstin Rapp-Schwan Kerstin Rapp-Schwan leitet mittlerweile 4 Restaurants

Geballte Frauenpower

Hals über Kopf übernahm die heute erfolgreiche Unternehmerin Kerstin Rapp-Schwan mit nur 27 Jahren 4 Restaurants der Maredo-Kette von ihrem Vater. Es war kein leichter Weg, denn ohne entsprechende Erfahrung war sie plötzlich für 120 Mitarbeiter verantwortlich. Doch es zahlte sich aus: Seit 2001 führt sie ihre eigenen Betriebe namens "Schwan" – in Düsseldorf-Altstadt, -Derendorf, -Pempelfort und in Neuss am Markt. Dazu kommt inzwischen auch das Restaurant "Beethoven". Auf der Speisekarte stehen Rezepte von ihrer Oma Käthe – gepaart mit vielen modernen Elementen. Dabei hat sie nicht nur guten Kontakt zu ihren Mitarbeitern – sondern auch zu ihren Gästen!

Diana Burkel

Ein Energiebündel mit vielen Ideen: Diana Burkel Diana Burkel entfaltet ihre Ideen im Nürnberger Würzhaus

Vom Kindheitswunsch zur Realität

Die Köchin des Nürnberger Würzhauses, Diana Burkel, ist ein wahres Energiebündel: Alle 4 Wochen gestaltet sie die Speisekarte komplett neu – experimentieren, kombinieren und probieren stehen bei ihr also an der Tagesordnung. Von Kindesbeinen an wusste sie, dass sie mal am Herd stehen will: Im Alter von nur 12 Jahren kochte die heutige Spitzenköchin Ente mit Blaukraut und Klößen für ihre Mutter – und auch schon ihre Freundinnen schätzten ihr Geschick in der Küche. Gegründet hatte sie das Nürnberger Würzhaus 2006 mit dem Lebensgefährten ihrer Mutter. Ihren Erfolg habe sie fast ausschließlich Männern zu verdanken, so Burkel. "Ich bin ja nicht Wonder-Woman. Die haben alle an mich geglaubt."

Judith Wohlfahrt

Ist auf Umwegen unterwegs: Judith Wohlfahrt Packt richtig an: Judith Wohlfahrt

Von der Bänkerin zur Schweinezüchterin

In einem anderen Zweig der Gastronomie ist Judith Wohlfahrt zuhause. Sie züchtet in Oberkirch im Schwarzwald Schweine der englischen Rasse Berkshire und Tamworth auf dem Hofgut Silva. Die Tiere leben im Wald mit viel Freiraum und ernähren sich von Kastanien. Zu Beginn ihrer Erfolgskarriere suchten sie lediglich ein Haus in der Natur, in dem sich ihre Mutter wohlfühlt. Kurzerhand entschieden sie sich auf dem fruchtbaren Boden Tiere zu halten – Schweine waren dafür ideal. Mit Mitte 20 kündigte sie also ihren Job bei der Bank und baute auf dem Land eine tiergerechte Schweinezucht auf. Zukünftig soll es sogar eine hauseigene Schlachtung geben. 

Simone Adams

Simone Adams zeigt der Gastro-Szene, wo es lang geht Weinliebhaberin mit Leidenschaft: Simone Adams

Auf Weinjagd

In Ingelheim hält Simone Adams das Weingut Adams Wein auf Trab. Nach dem Weinbau-Studium zog es sie nach Südfrankreich und Italien, wo sie mehrere Jahre auf Weingütern arbeitete. "Vor allem im traditionellen Italien sorgte ich manchmal als einzige Frau für Aufsehen", erzählt sie. "Die Männer fanden es dann immer toll, wie sich der Umgangston durch meine Anwesenheit besserte!" Zurück von ihrer Reise kam sie schneller als ursprünglich geplant, denn ihr Vater starb plötzlich. Die Folge: Sie stand alleine mit dem Weingut da. Auch wenn ihr niemand zur Seite stand, krempelte sie das Konzept ihres Vaters komplett um – und das mit Erfolg! Heute produzieren sie Qualitätsweine, spezialisiert auf Spätburgunder. Übrigens: Jeder Wein ist mit "Kaliber" und einer Zahl betitelt und das Einschussloch für das Flaschenetikett hat sie selbst geschossen …

Mirja und Simone Mierau

Mirja und Simone Mierau pflegen große Leidenschaft zu griechischen Spezialitäten Bringen griechische Spezialitäten auf den Tisch: Mirja und Simone Mierau

Doppeltes griechisches Glück

Mirja und Simone Mierau leben einen griechischen Traum: In ihrer Feinkost-Manufaktur Filion produzieren die Zwillinge nicht nur vegane Feigenwurst, sondern auch Brotaufstriche aus Pistazien, süßes Gebäck nach griechischer Tradition, von Hand geernteten Bergtee aus dem Othrys-Gebirgen und vieles mehr. Sie arbeiten nach 5 Grundsätzen: Natürliche und biologische Rohstoffe verwenden und das möglichst direkt vor Ort, fair bleiben und die Landwirte mit Abnahmegarantien unterstützen. Auf Qualität statt Quanität setzen und mit Lebensfreunde und Energie einen delikaten, fröhlichen Lebensstil vermitteln. Und wir finden: Das schmeckt man!