Klinikverpflegung à la carte

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Klinikverpflegung

Klinikverpflegung à la carte

Die Küche als Marketing-Instrument

In Kliniken ein á la carte System einzuführen ist gar nicht so schwer und erfordert nur wenige Schritt. Wir geben Tipps! Jedem Patienten das zu servieren, was er mag – wir zeigen, wie es geht!

Welche Wertschätzung erfährt die tägliche Versorgung von Patienten in deutschen Kliniken? Technik, Ausstattung und Wohlfühlatmosphäre sind in den Kliniken oftmals auf dem aktuellsten Stand, doch wird auch genügend in die gastronomischen Dienstleistungen investiert?

Es ist nicht immer einfach, jedem Patienten das zu servieren, was er gerne mag. Der Schritt zum à-la-carte-System ist jedoch gar nicht so groß und wird in einigen Kliniken bereits angewendet. Der wesentliche Unterschied liegt in der freien Komponentenwahl "à la carte". Am Vortag wird also bestellt, was am nächsten Tag gegessen wird.

Der Patient bekommt eine Karte gereicht, die auf gastronomischem Niveau aufbereitet ist. Darauf befindet sich eine Auswahl an standardisierten Vorspeisen, Suppen, Hauptkomponenten, Gemüse- und Sättigungsbeilagen sowie Dessertvariationen. Auf dieser Karte werden auch attraktive Kaltmahlzeiten aufgeführt. So wird das Gesamtangebot kulturellen und gastronomischen Ansprüchen gerecht. Patienten, deren Geschmack dabei nicht getroffen wird, können selbstverständlich gewohnte Menüs & Komponenten bestellen.

Über eine zeitentkoppelte Produktion mit intelligent gesteuerten Abläufen können Sie auch in Kliniken á-la-carte-Essen anbieten. Ein à-la-carte-System kann durchaus auch zu einem Marketinginstrument werden.

In der Küche wird das System über eine zeitentkoppelte Produktion mit intelligent gesteuerten Abläufen umgesetzt und über eine klassische Bandportionierung hochwertig präsentiert. Der Vorteil: Das Angebot wird mit einem durchgängigen Auftritt über Internet, Speisekartendesign, passenden Servietten und der Bereitstellung von Rezepturen etc. umgesetzt, sodass sich die einstige Sekundärdienstleistung als Alleinstellungsmerkmal zu einem Marketinginstrument entwickelt. 

Beispiele "à la carte" Angebot

Motto "kulinarische Reise"

Frühstück

  • Frankreich: Croissant, Butter, Feigenkonfitüre, Quittenkonfitüre, Erdbeertartelett
  • Italien: Tramezzino, Mortadella, Ciabatta, Butter, Pfirsichkonfitüre
  • Spanien: Churros, Schokoladensoße, geröstetes Brot, Serrano Schinken, Butter
  • Exotisch: Mango- und Guavencocktail, Ananassaft, Pancakes, Ahornsirup
  • Skandinavisch: Hafermüsli mit Preiselbeeren, Knäckebrot, Butter, geräucherter Lachs, skandinavischer Schnittkäse

Abendessen:

  • Frankreich: Entenpastete, Weißbrot, Butter, Cornichons, Salatbowle, Apfeltarte
  • Italien: Antipasti, Bruschetta, Honigmelone, Prosciutto, Oliven, Ciabatta, Butter
  • Spanien: Gazpacho, Patatas Bravas, Salat von Meeresfrüchten, Chorizo, galicisches Brot, Butter
  • Exotisch: Salat von Glasnudeln mit marinierten Geflügelstreifen, Brot, frische Ananas
  • Skandinavisch: Köttbullar mit Preiselbeer-Paprikachutney, Kartoffel-Lachssalat, finnisches Roggenbrot, Butter, Rodgrod Beerengrütze

Als besonderes Alleinstellungsmerkmal für Ihre Gäste können Sie eine gastronomische Komponenten-Karte anbieten: 

Suppen:

  • Steinpilzessenz
  • Kürbissuppe mit Ingwereinlage
  • Tomaten-Raukesuppe

Vorspeisen: 

  • Kohlrabi Carpaccio mit rosa Pfeffer
  • Grissini mit luftgetrocknetem Parmaschinken
  • Mexikanische Guacamole auf Tortillafladen

Hauptkomponenten:

  • Poeliertes Lachsfilet
  • Braisiertes Rindersteak "Esterhazy"
  • In Aceto marinierte Kaninchenkeulen

Gemüse & Salat:

  • Bohnenbouqet
  • Sellerie-Nussmousse
  • Sautierte Auberginen-Scheiben

Stärkebeilagen:

  • Vollkorn-Naturreis
  • Erdapfel-Gratin
  • Quellweizen

Dessert:

  • Maronenmousse
  • Kompott von Maracuja & Ananas
  • Grüne Grütze mit Sanddornsirup
Über unsere Autoren
Uwe Merschmann

Uwe Merschmann ist Koch mit "Leib und Seele" – wie er immer betont. Nachdem er Erfahrungen in der Sterne-Gastronomie sammeln konnte, zog es den Vollprofi 17 Jahre lang in den Bann der Sozial-Catering-Branche. Seit nun 15 Jahren steht er Unternehmen in der Gemeinschaftsvepflegung als erfolgreicher Berater und Trainer zu Seite.